»Allein der Glaube an ein bevorstehendes Übel kann einen Menschen krank machen: Er kann Kopfschmerzen entwickeln, nur weil er davon überzeugt ist, dass die Strahlung vom Handy ihm schadet. Er kann Medikamente schlechter vertragen, wenn er den Nebenwirkungen auf dem Beipackzettel zu sehr glaubt. Er kann sogar nach einer OP schlechter genesen, wenn die Ärztin im Vorgespräch versehentlich Ängste schürt. Der sogenannte Noceboeffekt gilt in der Medizin als Gegenstück und »böser Bruder« des Placeboeffekts.«
So läutet der "Spiegel" am 11.9.25 ein Interview mit Ulrike Bingel, Fachärztin für Neurologie und Professorin für klinische Neurowissenschaften, ein. Sie weiß, wie der "böse Bruder" so wirkt:
»Bingel: Ein sehr eindrückliches Beispiel waren die Impfungen in der Coronapandemie. Wir wissen aus doppelt verblindeten Studien mit Coronaimpfstoffen , dass drei Viertel der systemischen Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit und Übelkeit auf Noceboeffekten beruhen. Auch unausgewogene Medienberichte und Beiträge in den sozialen Medien tragen dazu bei.«
Abgesehen davon, daß diese Worte in einem Medium gesprochen werden, für das "unausgewogene Medienberichte" eine verharmlosendeBeschreibung wäre – was steht in dem zitierten Artikel?
„Aus dem Sumpf des pharmazeutisch-politischen Komplexes“ weiterlesen