Koalition der Unwilligen

»… Eigentlich lief es doch gera­de sehr gut im bila­te­ra­len Verhältnis, wes­halb Merz dort nicht über das sich abzeich­nen­de Misstrauensvotum gegen den Pariser Premier Francois Bayrou rede­te, son­dern über die Beschlüsse zur Wirtschafts- und Verteidigungspolitik beim deutsch-fran­zö­si­schen Ministerrat Ende August in Toulon: „Ich bin stolz, dass die­se Herzkammer Europas wie­der kraft­voll schlägt.“…«

Macron hat sei­nen sech­sten Premier ver­schlis­sen. Sie alle woll­ten sein Programm extre­mer Umverteilung von unten nach oben umset­zen. Aus sehr unter­schied­li­chen Gründen wur­de Nummer 6 heu­te gestürzt. Die Medienwelt inter­es­siert dar­an nur, wie Nummer 7 die angeb­lich not­wen­di­gen "Einsparungen" im Sozialbereich durch­set­zen kann. Und vor allem: Wie wol­len die gro­ßen Führer von "Kerneuropa", die wei­ter das Märchen vom wirt­schaft­li­chen Motor ver­brei­ten, ihre voll­mun­di­gen Zusagen für den Ukraine-Krieg ver­wirk­li­chen? Von Anfang an war die Koalition der Willigen eine Luftnummer für die Propaganda. Nun ist ihr Anführer schwer ange­schla­gen. Wird Merz der näch­ste sein? Die Chancen ste­hen nicht schlecht.

Spahn auf Speed?

So sah die Meldung des "Tagesspiegel" bei der Internetsuche aus. Rechts: bes­ser als mei­ne stüm­per­haf­ten Bildbearbeitungen, aus dem aktu­el­len "Eulenspiegel":

In der zugrun­de lie­gen­den dpa-Meldung heißt es:

»Unionsfraktionschef Jens Spahn ruft die lin­ken Parteien im Bundestag auf, die Union im Kampf gegen die AfD mehr zu unter­stüt­zen. „Ich wür­de den Kollegen von Mitte-Links manch­mal ger­ne zuru­fen: Wer die AfD klein hal­ten will, muss ein Interesse an einer star­ken Union haben!“, sag­te der CDU-Politiker der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“…

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