Keine Studie ist zu blöd…

…, um vor media­ler Präsentation gefeit zu sein. Natürlich stammt sie von Pfizer, und es geht um Paxlovid, das Wundermittel gegen Impfversagen:

»COVID-19: Neue Daten bestä­ti­gen Nutzen von Nirmatrelvir/​Ritonavir
Eine bald nach Beginn der Pandemie ver­füg­ba­re Behandlung rückt erneut in den Fokus: die Kombination aus Nirmatrelvir und Ritonavir. Neue Daten zei­gen, dass die Wirkstoffe den Gene­sungs­prozess von COVID-19-Patienten deut­lich ver­kür­zen. Über die Ergebnisse berich­ten Forscher im Open Forum Infectious Diseases . „Keine Studie ist zu blöd…“ weiterlesen

Bioraupe Nimmersatt

Es ist frag­lich, ob sich die Biotech-Konzerne nach ihrer Gier zu Schmetterlingen verwandeln.

faz​.net (30.8.25, Bezahlschranke)

»Deutschland soll unter Führung von Bundeskanzler Friedrich Merz zu einem inter­na­tio­na­len Spitzenstandort der Biotechnologie auf­stei­gen. Hochqualifizierte Fachkräfte, renom­mier­te Forschungseinrichtungen und umfang­rei­ches Know-how sind vor­han­den. Doch poli­ti­sche Altlasten erschwe­ren der Branche den Weg nach vorn. Insbesondere ein Gesetz aus dem Jahr 2019, ein­ge­führt vom dama­li­gen Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), sorgt für Unruhe. Die dar­in vor­ge­se­he­ne auto­ma­ti­sche Substitution von patent­ge­schütz­ten Biopharmazeutika durch Biosimilars könn­te nach Ansicht der Industrie einen ver­stärk­ten Preiskampf aus­lö­sen und die Produktion ins außer­eu­ro­päi­sche Ausland ver­la­gern – mit spür­ba­ren Folgen für Patienten und den Standort… „Bioraupe Nimmersatt“ weiterlesen

Nachrichten aus der Provinz

Die ist der Aufmacher der "FAZ" vom 2.9.25:

Nach zahl­rei­chen legen­dä­ren Pannen mit Regierungsfliegern hat es dies­mal von der Leyen erwischt. Spahn und Miersch "rei­sten nach Osten", um zum hun­dert­und­fünf­zig­sten Mal vom Gleichen zu erzäh­len. Das bedeut­sa­me Treffen von Staatsführern der Länder, die 40 % der Weltbevölkerung ver­tre­ten, muß dahin­ter zurück­ste­hen. Es zeigt nicht nur, daß die Tage der Hegemonie der USA und des Westens dem Ende zuge­hen. Wichtiger noch ist viel­leicht das Exempel, wie es Ländern mit zum Teil erheb­li­chen wirt­schaft­li­chen, ter­ri­to­ria­len und mili­tä­ri­schen Differenzen gelingt, sich dar­über an einem Tisch aus­ein­an­der­zu­set­zen. Besonders bit­ter für die "FAZ" ist, wie auf Seite 2 zu lesen ist, daß "auch die Spitzenvertreter wich­ti­ger Partner des Westens wie Ägypten, Vietnam und die Türkei gekom­men" waren. Trump sei Dank.