Es geht bei dieser dpa-Meldung nicht um eine Selbstkritik des Berufsstandes, der überwiegend ohne einen einzigen Blick in die Beipackzettel der "Impfstoffe" bestens dotierte Spritzen verabreichte.

»Ärzte beklagen mangelndes Gesundheitswissen in der Bevölkerung – und Krankenkassen versuchen auch in Hessen, mit Kursangeboten die Lücken zu schließen. So startet die AOK Hessen im September eine neue Reihe mit nahezu 300 Angeboten in 60 Städten, maximal 3.600 Menschen können teilnehmen…
Laut Barmer wird bei rund jedem vierten Heranwachsenden zwischen 10 und 19 Jahren eine psychische Erkrankung diagnostiziert. «Man lernt, die kompliziertesten Gleichungen zu lösen, aber nicht, wie man seelisch gesund bleibt oder eine gute Beziehung führt», kritisierte bei ihrem Amtsantritt an der Uni Frankfurt/Main die einzige deutsche Lehrstuhlinhaberin für Suizid-Prävention, Ute Lewitzka…«
Diese Information irritiert in diesem Kontext.
Es mag sinnvoll sein, eine solche Forschungsstelle einzurichten. Ob dies an der Frankfurter Goethe-Universität hilfreich ist mit einer Stiftungsprofessur, die die "Crespo Foundation, die Henryk-Sznap-Stiftung und die Dr. Elmar und Ellis Reiss Stiftung" für fünf Jahre finanzieren (aktuelles.uni-frankfurt.de (15.11.24), ist fraglich. Die Meldung läßt Elmar Reiss zu Wort kommen, geht aber nicht auf die beiden anderen Stiftungen ein. Die Crespo Foundation geht laut Wikipedia zurück auf die Enkelin des Gründers des Wella-Konzerns. Der hatte sein Vermögen u.a. mit Zwangsarbeit und Spenden an die NSDAP erworben, wofür die Firma 1948 in der SBZ enteignet wurde. Im Westen tat es der Karriere des Kunstsammlers keinen Abbruch. Und wer weiß, vielleicht tut die Stiftung auch Gutes.
Über die Henryk-Sznap-Stiftung habe ich nichts Näheres finden können. Und auch über den Herrn selbst ist offenbar wenig bekannt.
Elmar Reiss wurde 2024 zum Ehrensenator der Goethe-Universität ernannt, wobei hervorgehoben wurde, daß sein Lebenslauf von "einem ausgeprägten Gespür für profitable Geschäftsmöglichkeiten geprägt ist". Zeitgleich erhielt er den Hessischen Verdienstorden. Reiss ist Mitglied des Stiftungskuratoriums der Goethe-Universität, dem weitere VertreterInnen "philantropischer" Gesellschaften wie Dr. Jörg Appelhans, Vorstand der Johanna Quandt Stiftung, aber auch Pharma- und andere Konzerne angehören. Was Appelhans mit Christian Drosten zu tun hat, ist u.a. zu lesen in:
Eine gewisse Skepsis ist angebracht bei diesen Äußerungen der Stiftungsprofessorin:
»Künstliche Intelligenz als Präventionshilfe?
Mit ihrer Professur, der von drei Stiftungen finanziert wird, will Lewitzka Aufmerksamkeit auf das Thema Suizid lenken, Expertise bündeln und Einfluss auf die Politik nehmen, um Präventionsprogramme voranzutreiben.
Perspektivisch könnte Künstliche Intelligenz bei der Prävention helfen, glaubt Lewitzka: Eine KI könnte die verschiedenen Parameter für eine Gefährdung „wie in einem 3D-Puzzle“ zusammensetzen, um daraus passgenaue Hilfsangebote abzuleiten.«
stuttgarter-nachrichten.de (17.7.25)
in Kombination mit:
»Ausschlaggebend für die Entwicklung erfolgreicher Präventionsmaßnahmen ist eine umfassende Datengrundlage. In einem sächsischen Pilotprojekt konnte Lewitzka bereits zeigen, dass die zeitnahe Erfassung und Auswertung von Suizidversuchen über speziell geschulte Notrufleitstellen die Erstellung von sogenannten Heatmaps ermöglicht, also visuellen Darstellungen von Orten und Häufigkeiten.«
aktuelles.uni-frankfurt.de (15.11.24)
Immer wieder lesenswert:

Gerd GiGerenzer, WolfGanG Gaissmaier, elke kurz-milcke, lisa m. schWartz und steVen Woloshin
…
Wie oft liefert ein HIV-Test oder ein Screening zur Krebsfrüherkennung falsche Ergebnisse?
Was sagen Überlebens- und Sterberaten wirklich aus? Selbst viele Ärzte wissen darüber nicht
Bescheid. Der Psychologe Gerd Gigerenzer und sein Team erklären, wie man das Risiko einer
Erkrankung oder die Chancen auf Genesung richtig einschätzt
https://www.spektrum.de/pdf/gug-09–10-s034-pdf/1006101?file
o.
Vorsicht beim relativen Risiko! Auch Ärzte verstehen die Statistiken hinter Screening-Programmen oft nicht
Michael Simm
https://deutsch.medscape.com/artikelansicht/4904174
>> Ärzte beklagen mangelndes Gesundheitswissen in der Bevölkerung
Offensichtlich hat da der Bildungsstaat ganze Arbeit geleistet.
"Ärzte beklagen mangelndes Gesundheitswissen in der Bevölkerung …"
Das sind dieselben Ärzte, die pausenlos Menschen ein experimentelles, gentechnisches Spritzmittel injizierten, ohne dass sie wussten, was dieses Spritzmittel ist und wie es wirkt. Die haben weder sich selbst noch ihre Opfer über das Spritzmittel informiert. Die Menschen, die infolge dessen gestorben sind oder nun schwer verletzt alleine gelassen sind, interessiert diese Ärzte einen Dreck.
Nun wollen die angeblich eine psychische Erkrankung unter einem Viertel der Jugendlichen diagnostiziert haben, denen sie womöglich lebenslang die Produkte der kriminellen Pharmakonzerne verschreiben.
Spätestens seit der Inszenierung der "Corona-Pandemie" komme ich zu dem Schluss, dass die meisten Ärzte und die Interessenvertreter des Gesundheitswesens einen Dachschaden haben. Es gibt natürlich Ausnahmen, die von den Irren mit allen Mitteln bekämpft werden.
@Peter Pan: Ich tippe eher auf Geschäftsinteresse, dem der hypokratische Eid geopfert wurde.