Die Lage vor fünf Jahren (3). "Den hier für die Trends verwendeten aggregierten Daten sind gewisse Ungenauigkeiten inhärent."

Das Protokoll des "Gemeinsamen Krisenstabs BMI-BMG COVID-19" vom 3.9.20 zeigt erneut ein völ­lig ent­spann­tes Bild.

Um irgend­wie den Anschein einer Bedrohung auf­recht­zu­er­hal­ten, greift man zu abstru­sen Zahlenspielen. Aus der Millionenstadt Berlin, in der sich ein hal­bes Jahr Pandemie in 226 an und mit Corona Verstorbenen aus­drückt, wird berich­tet (Hervorhebung im Original):

Mühsam wer­den aus 11 Landkreisen und Städten Quarantäne-Maßnahmen, vier Erkrankungen und der Todesfall einer 86-Jährigen zusam­men­ge­tra­gen. Unter anderem:

Die Zahl der frei­en Intensivbetten ist auf 8.946 gestie­gen. In der Kalenderwoche 35 wur­den 1.101.299 PCR-Tests durch­ge­führt mit dem Erfolg von 0,7 % posi­ti­ven Ergebnissen. "Bis jetzt wur­den ins­ge­samt 12.383.035 Tests mit 282.600 posi­ti­ven Ergebnissen durch­ge­führt". Das ent­spricht einem Prozentsatz von 2,3 % und ver­deut­licht den mas­si­ven Rückgang der letz­ten Wochen.

Neben dem nicht vor­han­de­nen Mangel an Intensivbetten zeigt auch die­se Karte einen fast aus­nahms­los grü­nen Bereich:

Optisch ent­zerrt, aber immer noch poli­tisch dreist, wird die "Kriminalitätslage" dargestellt:

Schon wie­der lustig sind die­se Informationen:

Gemeint sind nicht mali­ziö­se Podcasts und auch kei­ne Maskendeals und gedul­de­te Betrügereien bei Tests. Sondern: "Täter geben sich als Amtsperson aus, um Trickdiebstähle vor­zu­be­rei­ten. Der Modus des Enkeltricks wird ver­mehrt in Form des angeb­lich infi­zier­ten Angehörigen ange­wandt".

Suizid-Prävention mit Stiftungen

Es geht bei die­ser dpa-Meldung nicht um eine Selbstkritik des Berufsstandes, der über­wie­gend ohne einen ein­zi­gen Blick in die Beipackzettel der "Impfstoffe" bestens dotier­te Spritzen verabreichte.

faz​.net (1.9.25)

»Ärzte bekla­gen man­geln­des Gesundheitswissen in der Bevölkerung – und Krankenkassen ver­su­chen auch in Hessen, mit Kursangeboten die Lücken zu schlie­ßen. So star­tet die AOK Hessen im September eine neue Reihe mit nahe­zu 300 Angeboten in 60 Städten, maxi­mal 3.600 Menschen kön­nen teilnehmen…

Laut Barmer wird bei rund jedem vier­ten Heranwachsenden zwi­schen 10 und 19 Jahren eine psy­chi­sche Erkrankung dia­gno­sti­ziert. «Man lernt, die kom­pli­zier­te­sten Gleichungen zu lösen, aber nicht, wie man see­lisch gesund bleibt oder eine gute Beziehung führt», kri­ti­sier­te bei ihrem Amtsantritt an der Uni Frankfurt/​Main die ein­zi­ge deut­sche Lehrstuhlinhaberin für Suizid-Prävention, Ute Lewitzka…«

Diese Information irri­tiert in die­sem Kontext.

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