Gefährliche Traumtänzer. "Hier gilt es, die Bundeswehr auch durch sich selbst zu schützen."

Sind die Herren nicht ein Ausbund an Charme und Vertrauenswürdigkeit?

faz​.net (27.8.25, Bezahlschranke)

»… Zu einem kur­zen Lagebericht war des­halb auch der neue NATO-Oberbefehlshaber, der ame­ri­ka­ni­sche General Alexus Grynkewich, eingeladen…

Nacheinander waren [Merz] und die übri­gen Minister am Morgen am Bendlerblock vor­ge­fah­ren, per Handschlag begrüßt vom Hausherrn Boris Pistorius (SPD). Dann ging es in einen abhör­si­che­ren Raum tief im Inneren des Gebäudes…

Ein soge­nann­tes Attraktivitätsportfolio soll jun­ge Männer, aber auch Frauen zu den Streitkräften locken. Dazu gehö­ren: 2300 Euro net­to pro Monat, Führerscheinbeihilfe, Sprachkurse, IT-Lehrgänge. Zudem null Kosten für Unterbringung, Verpflegung und Krankenkasse…«

Auf die ihm eige­ne schwur­be­li­ge Weise und mit Anleihen an Günter Schabowski gießt der Kanzler sogleich Wasser in den süßen Wein:

»Merz sag­te: „Wir set­zen jetzt einen bestimm­ten Ablauf, eine bestimm­te Mechanik in Kraft, das wird sofort begin­nen. Und wenn wir im Laufe der näch­sten ein, zwei, drei Jahre sehen, dass die Zielgrößen nicht erreicht wer­den, dann wer­den wir im Kabinett, im Bundestag nach­steu­ern.“ Zudem gebe es sowie­so nicht genü­gend Kasernen und Ausbilder. „Wenn wir die nicht haben, kön­nen wir nicht heu­te 350.000 jun­ge Männer zum Wehrdienst ein­be­ru­fen“, so der Kanzler…«

Merz und Klingbeil haben nicht nur zu weni­ge Kasernen und Ausbilder, son­dern schon gar nicht die Fachkräfte, die die Unterkünfte bau­en könn­ten. Die vie­len Milliarden, um Autobahnen und Straßen kriegs­taug­lich zu machen (lächelt da Adolf aus sei­ner Gewitterwolke?), wer­den in den Taschen der Baumafia lan­den. Ob dabei pan­zer­ge­stähl­te Nachschubwege ent­ste­hen, darf bezwei­felt wer­den. Warum soll­te es hier anders lau­fen als beim BER oder Stuttgart 21?


faz​.net (27.8.25, Bezahlschranke)

In der Druckausgabe vom 28.8.25 lau­tet der Titel "Wie die Koalition die Bundeswehr schüt­zen will". Durch Auslandseinsätze des MAD, etwa zum Schutz der in den Sternen ste­hen­den deut­schen Brigade in Litauen.

»… Der Fokus liegt ins­be­son­de­re auf dem Schutz der deut­schen Brigade in Litauen, für die 4800 Bundeswehrsoldaten bis 2027 in dem Land sta­tio­niert wer­den sol­len. Der MAD soll nicht nur die Soldaten, son­dern auch deren Angehörige schüt­zen. Mit der Aufstellung der Brigade gehe ein „neu­es Bedrohungsszenario“ für die Truppe und ihre Familien ein­her, steht in dem Gesetzentwurf. „Hier gilt es, die Bundeswehr auch durch sich selbst zu schüt­zen.“…«

Total mega ist die­se Innovation:

»Mit der Gesetzesänderung soll es künf­tig ins­be­son­de­re den Feldjägern, der Militärpolizei der Bundeswehr, erlaubt wer­den, Drohnenpiloten auch außer­halb von Militärstandorten zu überprüfen.

Sollte deren Identität nicht fest­ge­stellt wer­den kön­nen, dürf­te die Bundeswehr ver­däch­ti­ge Personen auch fest­set­zen und zur näch­sten Dienststelle der Bundeswehr oder der Polizei brin­gen. Dadurch sol­le der Bedrohung durch Drohnen „wirk­sam“ begeg­net wer­den, heißt es.«

10 Antworten auf „Gefährliche Traumtänzer. "Hier gilt es, die Bundeswehr auch durch sich selbst zu schützen."“

  1. ·

    Wehrdienst-Modernisierungsgesetz (WDModG), Petition: “Der Fragebogen zur Wehrerfassung darf nicht ledig­lich online (über eine Datenverbindung) ange­bo­ten wer­den”

    ·

    An den Deutschen Bundestag, Sekretariat des Petitionsausschusses, Berlin 

    30. August 2025 

    Petition

    Geplante Neue Wehrpflicht – der Fragebogen zur Wehrerfassung darf nicht ledig­lich online (über eine Datenverbindung) ange­bo­ten werden 

    Petitionstext

    Der Deutsche Bundestag möge beschlie­ßen, die Bundesregierung auf­zu­for­dern, sicher­zu­stel­len, dass dem Adressaten des, im Rahmen der Neuen Wehrpflicht vor­ge­se­he­nen, Fragebogens zur Wehrerfassung nicht ledig­lich als Online-Fragebogen ange­bo­ten wird. Vielmehr muss es dem der Wehrerfassung bzw. Wehrüberwachung unter­lie­gen­den Mitbürger mög­lich sein, die­sen Fragebogen in einer Papierversion aus­zu­fül­len, die ihm posta­lisch zuge­stellt wor­den ist. Diese Papierform des Fragebogens wird der Bürger, in jener Gelassenheit und Konzentration, die er für sein Beantworten eines Fragebogens als wohl­tu­end und ange­mes­se­nen emp­fin­det, aus­fül­len, um das Formblatt anschlie­ßend auf dem Postweg an das Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr (BAPersBw) bzw. an die zustän­di­ge Stelle zurücksenden. 

    Zudem muss Blinden und Sehbehinderten der Fragebogen zur Wehrerfassung in einer für sie wahr­nehm­ba­ren Form ange­bo­ten wer­den. Auch die­ser Fragebogen zur Wehrerfassung in Brailleschrift oder einer ande­ren Blindenschrift soll den Bürger, und aus­ge­füllt spä­ter die zustän­di­ge Behörde oder Stelle, auf dem Postweg erreichen. 

    Nicht zuletzt muss es auf Wunsch mög­lich sein, die mit dem Fragebogen zur Wehrerfassung ver­lang­ten oder erbe­te­nen Antworten münd­lich und zur Niederschrift bei der zustän­di­gen Stelle oder Behörde einzureichen. 

    Petitionsbegründung

    Am 27. August 2025 hat die Bundesregierung ihren Entwurf für ein Gesetz zur Einführung eines neu­en Wehrdienstes beschlossen. 

    In einem Entwurf des Wehrdienst-Modernisierungsgesetzes (WDModG) liest man, … 

    ·

    In die­sen Tagen redet unser Bundesverteidigungsminister zum Thema Fragebogen so, als ob eine Printversion (Papierversion) nicht geplant und das digi­ta­le Ausfüllen alter­na­tiv­los wäre. 

    ·

    “Wenn der Brief da ist, der die alte Erfassung ersetzt – der Fragebogen, der dann digi­tal aus­ge­füllt wer­den muss.”

    — Bundesminister der Verteidigung Boris Pistorius am 27. August 2025 

    bun​des​re​gie​rung​.de/​b​r​e​g​-​d​e​/​a​k​t​u​e​l​l​e​s​/​p​r​e​s​s​e​k​o​n​f​e​r​e​n​z​e​n​/​k​a​n​z​l​e​r​-​n​a​c​h​-​k​a​b​i​n​e​t​t​s​i​t​z​u​n​g​-​i​m​-​b​m​v​g​-​2​3​8​1​762

    ·

    “Der Fragebogen, der dann digi­tal aus­ge­füllt wer­den muss.”

    — tages­schau (Live: Merz und Pistorius zur geplan­ten Wehrpflicht), am 27.08.2025, nach­zu­hö­ren bei min 9:09 bis 9:16

    you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​o​J​Q​D​B​_​N​g​8yw

    ·

    Nur die Papierform eines Fragebogens, etwa eines Fragebogens zur Wehrerfassung, ermög­licht manch einem Mitbürger jene stress­frei­en Rahmenbedingungen für sein Abwägen und jene ihm wich­ti­gen Zeiten des Besprechens mit selbst aus­ge­wähl­ten Mitmenschen, die er für sein sorg­fäl­ti­ges Beantworten als ange­mes­se­nen empfindet. 

    Es ist ein biss­chen wie mit der Frage Buch (Papierdruck) ver­sus E‑Book, eini­ge Menschen spü­ren, dass sie nur mit dem tra­di­tio­nel­len (dem gedruck­ten) Exemplar in der Hand zu ihren besten Erkenntnissen und den für sie nach­hal­tig erfolg­rei­chen Entscheidungen kom­men. Auch die Lesegeschwindigkeit bei der Lektüre eines Buches, bei einem Fragebogen ent­sprä­che das unge­fähr der Bearbeitungsgeschwindigkeit, bestim­men man­che Menschen gern selbst. 

    Möglicherweise beant­wor­ten Menschen einen Online-Fragebogen anders als einen her­kömm­li­chen gedruck­ten Fragebogen. 

    Edward von Roy, Diplom-Sozialarbeiter/-Sozialpädagoge (FH)

    Mitzeichnend

    (…)

    1. @Эдуард…: Ich bin sehr dafür, Sand ins Getriebe der "Wehrerfassung" zu streu­en. Ein wenig erin­nert mich die Petition an das Klagen dar­über, daß nicht auch Frauen ein­be­ru­fen wer­den. Makaber fin­de ich die Argumentation, auch Blinde soll­ten sich gewis­sen­haft mit der Frage beschäf­ti­gen dür­fen, ob sie in den Krieg zie­hen wollen.

      1. Wie sol­len denn Blinde schie­ßen und wie sol­len sie treffen?

        Entschuldigung, das ist eigent­lich gar nicht zum Lachen. Aber 

        🙂

        HILFE, das ist Schilda. Ein maka­brer Schildbürgerstreich. Guten Tag, ich sto­cher im Nebel, wo ist der Feind. Bitte, Blinde sind nichts, wor­über man lacht, aber WIE SOLLEN DIE TREFFEN, die schie­ßen blind auf den Kommandeur und kön­nen dann sagen, ich habe nichts gese­hen. Das war Zufall, nicht Absicht! Ich dach­te, da steht ein Feind mit Waffen, tut mir leid. Ich sehe immer so schlecht und kann nur ver­mu­ten, wer der Feind oder wer der Freund ist. Mein Blindenhund hat mich nicht gewarnt, obwohl der das sonst immer tut, wenn es gefähr­lich wird.

        🙂

        Zielwasser trin­ken? Blinder Treffer. Armes Deutschland, so wirds nix mit dem Sieg über 1 Millionen Feinde rings­her­um. Sozusagen kann man die Flinte ins Korn wer­fen, aber in wel­ches!!! Ein blin­des Huhn fin­det auch mal ein Korn? Aber wo? Und wie?

        1. https://www.spiegel.de/politik/experiment-gelungen-patienten-tot-a-7841767a-0002–0001-0000–000040605566

          Doppelblindversuche gab es schon oft. Kann gut gehen, aber auch total dane­ben. In der Pharmabranche wer­den angeb­lich neue Medikamente in so genann­ten dop­pelt-ver­blin­de­ten Studien getestet.

          Auf "Covidschutz-Maßnahmen" bezo­gen, hat man es ja geschafft, sehr vie­le in Deutschland vor der Anwendung der Spritzen dop­pelt zu ver­blin­den. Die dann im Impfdashboard als dop­pelt geimpft auf­tauch­ten oder als Dunkelziffern nir­gend­wo. Oder im RKI-Dashboard auch mit gefälsch­ten QR-Codes, dafür kann ich aber nichts. Ich bin nicht dop­pel-blind. Es gibt auch wel­che, die sind nur auf einem Auge blind und sehen mit dem ande­ren den Wald vor Bäumen nicht, was ein kurio­ses visu­el­les Phänomen ist. Manche sind auf dem rech­ten Auge blind, ande­re wie­der auf dem lin­ken. Die sehen dann durch die rosa-rote Brille über­haupt kei­ne Postvac-Opfer. Können sie nicht sehen, die vie­len Kranken nach Spritzen. Da wären viel­leicht ein paar gesun­de jun­ge Männer oder Frauen dabei gewe­sen zum Rekrutieren zwecks Tot-schie­ßen-las­sen, aber lei­der lie­gen die inzwi­schen seit 2021 oft flach in Deutschland und fal­len im Kampf an irgend­ei­ner Front aus. 

          Dumm gelau­fen für die Herrscher, die tap­fe­re Soldaten suchen.

          1. Die dann im Impfdashboard als dop­pelt geimpft auf­tauch­ten oder als Dunkelziffern nirgendwo.
            ——————-
            Irrtum. Ich bin zwar nir­gend­wo "gete­stet", mit gar nichts "geimpft", ken­ne kei­ne Ärzte per­sön­lich, aber hier bei coro­dok und kodo­roc tau­che ich auf. Jedenfalls ist das ein inter­es­san­ter Spiegel-Artikel aus 1978. 

            Zu den Placebo-Effekten: braucht man eigent­lich über­haupt noch Medikamente, wenn man/​frau (fast) jede Krankheit selbst hei­len kann? Selbstheilung. Selbstheilungskräfte. Jetzt mal aus­ge­nom­men, schwe­rer Unfall oder der ver­stauch­te Fuß oder der gebro­che­ne Arm, der Arm muss von einem Orthopäden geschient wer­den, da ist also ärzt­li­che Hilfe rich­tig und wich­tig. Aber sonst?

            https://​de​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​P​l​a​c​ebo

            https://​www​.schmerz​ge​sell​schaft​.de/​p​a​t​i​e​n​t​e​n​i​n​f​o​r​m​a​t​i​o​n​e​n​/​b​e​s​o​n​d​e​r​h​e​i​t​e​n​-​b​e​i​-​s​c​h​m​e​r​z​/​s​c​h​m​e​r​z​-​u​n​d​-​p​l​a​c​ebo

            Auszug:
            Ein Placebo ist ein phar­ma­ko­lo­gisch betrach­tet wirk­stoff­frei­es Präparat, das unter bestimm­ten Bedingungen eine ähn­li­che Wirkung ent­fal­ten kann wie die ech­te Arznei. Ein Placeboeffekt kann aber auch bei ande­ren Handlungen im medi­zi­ni­schen Kontext (z.B. Aufklärungsgesprächen vor Operationen) auf­tre­ten. Wenn z. B. ein Arzt oder eine Ärztin sehr posi­tiv auf die Patienten am Krankenbett ein­geht und Ihnen Zuversicht im Hinblick auf Ihre Schmerzen ver­mit­telt, erle­ben die­se ihre Schmerzen als weni­ger schlimm.
            ————–
            Was ist es also, was genau, war­um Zuckerstückchen mess­ba­ren Einfluss auf die Krankheitssymptome eines Patienten haben kön­nen? Was pas­siert da? Ist es die inne­re Überzeugung, jetzt wird es mir bald bes­ser gehen und dann GEHT es mir auch bes­ser? Wie funk­tio­niert das? Das Bewusstsein und das Unterbewusstsein arbei­ten als Kommandozentrale: Befehl an alle Körperzellen: HEILEN, ursprüng­li­chen Zustand wie­der her­stel­len, oder was?

            Ist das die Erklärung dafür, dass ich zwar weiß, es gibt Coronavireninfektionen und die kön­nen auch krank machen, aber MICH nicht, ich bin davon gene­sen, weil ich der inne­ren Überzeugung war und seit die­ser Erfahrung vom Sommer 2022 erst recht bin bis heu­te: ich war und bin stär­ker als die Viren, die haben mich nicht getötet. 

            Das Video von Otto hat­te ich ja schon mal rein­ge­stellt, gefällt mir immer noch … 🙂

            https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​L​o​b​7​S​d​x​s​3b0

            🙂

      2. 12.06.2024

        Demnach sol­len künf­tig alle 18-jäh­ri­gen Männer und Frauen einen Fragebogen zu ihrer Haltung zur Bundeswehr zuge­sandt bekom­men. Die ange­schrie­be­nen Männer müs­sen die­sen Fragebogen ver­bind­lich beant­wor­ten und sich im Falle einer Einladung auch einer Musterung stellen. 

        deutsch​land​funk​.de/​p​i​s​t​o​r​i​u​s​-​w​i​l​l​-​n​e​u​e​n​-​w​e​h​r​d​i​e​n​s​t​-​m​i​t​-​p​f​l​i​c​h​t​a​n​t​e​i​l​-​1​8​-​j​a​e​h​r​i​g​e​-​s​o​l​l​e​n​-​f​r​a​g​e​b​o​g​e​n​-​a​u​s​f​u​e​l​l​e​n​-​1​0​4​.​h​tml

        ·

        27.08.2025

        Elemente, die in den kom­men­den Jahren für Männer ver­pflich­tend ein­ge­führt wer­den sollen: 

        In einem Fragebogen auf QR-Code-Basis müs­sen sie Auskunft geben, ob sie zum Wehrdienst bereit und fähig sind. 

        • Außerdem soll es wie­der Musterungen geben – also ärzt­li­che Untersuchungen, ob man wehr­dienst­taug­lich ist. 

        Ob man wirk­lich zur Bundeswehr gehen will, bleibt zunächst eine frei­wil­li­ge Entscheidung. 

        Ab 2026 soll an alle 18-Jährigen (ab dem Geburtsjahrgang 2008) ein Fragebogen ver­sandt wer­den. Vorgesehen ist, dass zunächst auch nur die­je­ni­gen Wehrpflichtigen zur Musterung müs­sen, die nach dem 31. Dezember 2007 gebo­ren wur­den. Ab Mitte 2027 sol­len die Musterungen starten. 

        br​.de/​n​a​c​h​r​i​c​h​t​e​n​/​b​a​y​e​r​n​/​n​e​u​e​s​-​w​e​h​r​d​i​e​n​s​t​g​e​s​e​t​z​-​w​a​s​-​b​e​d​e​u​t​e​t​-​d​a​s​-​f​u​e​r​-​j​u​n​g​e​-​m​e​n​s​c​h​e​n​,​U​v​4​S​RV5

        1. Wer nicht will: Herr Doktor, Herr Musterungsarzt, WAS steht da in Ihrem Fragebogen? Ich kann nicht rich­tig sehen. Bin ich kriegs­taug­lich, Quatsch: Wehrtauglich? Woran wird mei­ne Musterung zum Dienst an der Waffe schei­tern? An mei­ner nicht vor­han­de­nen Gesundheit = id est: nicht vor­han­de­nen kör­per­li­chen Stärke. Herr Amtsarzt, nett, dass Sie mich auf Tauglichkeit unter­su­chen, aber seit mei­ner Coronaimpfung kann ich auch sehr schlecht hören. Ich höre nicht mehr so gut wie frü­her. Ich kann weder rich­tig sehen noch rich­tig hören. Im Sport bin ich auch sehr langsam. 

          Wo wol­len Sie mich eigent­lich ein­set­zen? Hey, Leute, es gibt 1001 Möglichkeiten, nicht rich­tig sehen und hören zu kön­nen und Allergie auf Erdnussbutter zu haben. Bei Frauen: mein Menstruationszyklus ist immer unbe­re­chen­bar und seit mei­ner Covidschutzimpfung habe ich stän­dig unbe­re­chen­ba­re Zitteranfälle, außer­dem Übelkeit, Herzrasen, Erbrechen. Wie soll ich dabei ein Gewehr hal­ten? Wie soll ich mich im Schlamm und im Schützengraben vor­wärts robben? 

          Ich grü­ße Roderich Kiesewetter, CSU. Der mir im Prinzip unsym­pa­thisch ist, aber die trick­rei­che These ver­brei­tet, bevor wir jun­ge Deutsche mit 18 oder 23 Jahren in den Kugelhagel schicken, dann doch lie­ber jeden exter­nen, der hier gern intern die deut­sche Staatsbürgerschaft hät­te. Googeln, Welt-tv, Kiesewetter. Bundeswehr als wun­der­ba­re Möglichkeit der Integration aus­län­di­scher Bittsteller. Ob die das mit­ma­chen, kei­ne Ahnung. Sie kön­nen sich in einem x‑beliebigen Kampf irgend­wo auf der Welt für die Bundeswehr im Namen von Deutschland tot­schie­ßen las­sen, aber anschlie­ßend erhal­ten sie zur Belohnung für ihren Einsatz an irgend­ei­ner Front die deut­sche Staatsbürgerschaft. Auch deut­sche Rentner oder Schwangere mit Wohnsitz in Deutschland müs­sen gar nicht mehr "geimpft", ach was: rekru­tiert wer­den, denn sämt­li­che Flüchtlinge, die hier rein wol­len oder schon hier sind, sprin­gen als Helden an der Front ein.

          Mein Instinkt sagt mir, Verzeihung für die Flapsigkeit, wenn das ver­kün­det wird, geht die Zahl der Flüchtlinge und son­sti­gen Asylbewerber von über­all her in Deutschland dra­stisch zurück. So was spricht sich schnell rum.

  2. Komplett mili­ta­ri­sier­te Gesellschaft in einem qua­si-dik­ta­to­ri­schen, ins tota­li­tä­re gehen­den EU-Gebilde mit ver­ord­ne­ter Plünderung und an Leibeigenschaft erin­nern­de Maßnahmen wie "frei­wil­li­ge" Dienste und Erpressung zur qua­si-Frohnarbeit? Nein, dan­ke. Egal, was und wer der Feind ist, ein Leben auf Dauer in einer sol­chen Gesellschaft ist nicht erträg­lich. Man kann sich in den Details ver­lie­ren, oder aber das Gesamtkonstrukt als uner­träg­lich zurückweisen.

  3. Spätestens bei den letz­ten bei­den Absätzen hät­te Adolf aus sei­ner Gewitterwolke gekuckt:

    Soldaten sol­len Zivilisten über­prü­fen und fest­neh­men dürfen.

    Das ist wie in einem Schlaraffenland für Dikatoren, und sol­che die es wer­den wol­len. Hoffentlich sind sie dazu noch in der Lage, wenn sie dem­nächst die gan­zen Deserteure und Fahnenflüchtigen auf­spü­ren müssen.

  4. Mal wirk­lich rein öko­no­misch betrach­tet. Was machen die­se Plattkoepfe seit drei­ßig Jahren – außer die Leute kaputt. Jetzt fra­gen sie sich wo sie wel­che her­krie­gen. Mit Rente ab 100 viel­eicht? Leute, Die haben ein Vakuum im Kopf mit dem sie sämt­li­che Frischhaltebeutel in angren­zen­den Haushalten eva­ku­ie­ren könn­ten. Und wir (Buerger) ste­chen sowas in unse­re Regierung. Sind wir noch bei Trost, oder reicht's schon.

    Die glau­ben ernst­haft, sie näh­men Telefonhörer in die Hand und bestell­ten sich, bei Bedarf, ein paar Millionen Vorzeigebürger, per Lieferservice? – Oder glau­ben Die ein­fach daß Wir das glaub­ten. Gute Frage, ne.

    Am Besten wäh­len Sie sie wie­der, denn ich hab's nicht "ver­bro­chen", soweit.

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