Gut und Böse

faz​.net (26.8.25)

So lau­tet die Überschrift der "FAZ" nicht wirk­lich. Ich habe mir erlaubt, den Kommentar ein ganz klein wenig umzu­schrei­ben. Die Änderungen sind markiert.

»… Merkwürdige Vorstellungen beherr­schen die Debatte über eine frie­dens­ver­trag­li­che Lösung zwi­schen Isra­el und den Palästinensern. „Land gegen Frieden“ etwa. Das soll wohl hei­ßen: Der Angreifer darf zumin­dest das frem­de Staatsgebiet behal­ten, das er besetzt hat – und dafür schwei­gen (erst ein­mal) die Waffen. Mehr Belohnung für einen Aggressor geht nicht.

Doch nach mehr als drei Jahren israe­li­schen Eroberungs- und Vernichtungskrieg hat man offen­bar weit­ge­hend ver­ges­sen oder nie wirk­lich wahr­ha­ben wol­len, wer der Aggressor ist. Nicht zuletzt in der ame­ri­ka­ni­schen Regierung klingt es viel­fach so, als müs­se hier in einem Schulhofkampf zwi­schen zwei Halbstarken geschlich­tet wer­den. „Gut und Böse“ weiterlesen

Digitalisierung = Zukunft

Mochte die Reaktion auf die Paypal-Panne noch in die Rubrik Handelskrieg USA-EU fal­len, trifft dies auf den neue­sten Fall für Millionen Menschen nicht zu.

»Kompletter Ausfall trifft Direktbank-Kunden hart
Die Störung betrifft sämt­li­che digi­ta­len Services der DKB. Sowohl die mobi­le App als auch das Online-Banking über den Browser sind nicht erreich­bar. Beim Anmeldeversuch erscheint ledig­lich der Hinweis „Banking nicht ver­füg­bar“ oder „Login nicht möglich“.

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"Wir bauen Waffen, andere töten damit Menschen. Das ist legal und auch erwünscht"

spie​gel​.de (17.1.19)

»Deutschland gehört zu den größ­ten Exporteuren von Rüstungsgütern. Wir bau­en Waffen, ande­re töten damit Menschen. Das ist legal und auch erwünscht – denn Waffenbauer wie Rheinmetall, Thyssen-Krupp und Kraus-Maffei Wegmann sichern Jobs und las­sen die Wirtschaft brummen.

Aber die Rüstungsexporte haben ihren Preis. Die Waffen wer­den in den Kriegen im Jemen, im Sudan und in Syrien ein­ge­setzt. Obwohl sie, laut Gesetz, gar nicht dort lan­den sollen.

Die deut­schen Kampfflieger, Bomben und Panzer sind die Fluchtursachen, die unse­re Politiker und Politikerinnen eigent­lich bekämp­fen wol­len«

Damals wur­den für 4,824 Milliarden Waffen exportiert.

faz​.net (27.8.25)

Leiden unter "schwacher Erkältungssaison"

Es ist gene­rell schlecht für die Pharmaindustrie, wenn die Menschen gesund blei­ben. An ihnen läßt sich nur ver­die­nen, wenn staat­lich und medi­al Szenarien geschaf­fen wer­den, in denen auch Gesunde zu Spritzen genö­tigt werden.

wiwo​.de /​dpa (28.8.25)

»… Im ersten Halbjahr hat Stada von wach­sen­den Geschäften, beson­ders bei Spezialmedikamenten, pro­fi­tiert. Bei rezept­frei­en Arzneien, die unter einer schwa­chen Erkältungssaison lit­ten, sowie Nachahmer-Mitteln konn­te Stada dage­gen wenig zule­gen. Insgesamt stieg der Umsatz wäh­rungs­be­rei­nigt um sechs Prozent auf gut 2,1 Milliarden Euro und der berei­nig­te Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um fünf Prozent auf 481 Millionen Euro…«

"Außerdem ist es im momen­ta­nen Umfeld ein Vorteil, dass wir so gut wie kein Geschäft in den USA haben", wird der Stada-Chef zitiert. "Um für Investoren attrak­ti­ver zu wer­den, hat­te das Unternehmen sein Russlandgeschäft abge­spal­ten". Beste Voraussetzungen für Expansion…