Militaristen Aller Fraktionen Im Aberwitz. Im Bild der besonders beflissene sozialdemokratische Teil.

»… Das neue Werk in Niedersachsen werde „bei voller Kapazitätsauslastung das größte Munitionswerk Europas, wenn nicht gar der Welt sein“, sagte der Rheinmetall-Vorstandsvorsitzende Armin Papperger am Mittwoch zur Eröffnung…«
Gut, daß das Werk im dünn besiedelten Raum steht. Ein russischer Gegenschlag würde so kaum die Falschen treffen. Mit 500 Millionen Euro Investitionen sollen in der Heimat von Pistorius und Klingbeil 500 Arbeitsplätze entstehen, frei nach der Logik "Sozial ist, was Leichen schafft". Das deutsche Kontingent dafür soll mit einem Riesenwerbeaufwand alsbald bereitgestellt werden.
Nachtrag:
»… „Wir brauchen die Industrie als Partner", sagte Pistorius an die Rheinmetall-Vertreter gerichtet. „Wir wollen, dass Sie erfolgreich sind, denn Ihr Erfolg bedeutet Sicherheit für unser Land."…
Der Umsatz soll bis 2030 auf 40 bis 50 Milliarden Euro steigen. Das wäre eine Verzehnfachung gegenüber den Erlösen vor dem Angriff Russlands auf die Ukraine…«
Ist die Frage noch offen, wer wirklich Auftraggeber und wer ausführender Technokrat ist?

Die Beteiligung des Staates wurde in der Tagesschau gestern abend über 10 Minuten lang erklärt. Man könnte meinen Deutschland befände sich im Krieg.
Na, ist doch toll. 1 Million pro todbringendem Arbeitsplatz. Ein Schnäppchen. Wie lange könnte ein durchschnittliches leistungsloses Entgelt an einen aufgrund des neoliberalen Profitsystems arbeitslos gewordenen Menschen gezahlt werden? Wieviel der vollkommen überteuerten Pflegeplätze könnten damit wie lange finanziert werden? Wieviel Kliniken müssten nicht kurzfristig geschlossen werden? Wieviel Zaster könnte in Schulen und Bildung investiert werden? Wieviel …
Wann wird über die Fabriken zur Produktion von Leichensäcken berichtet? Wer A sagt, muss auch B sagen. Beides gehört zusammen.
@Clarence…: Siehe Wie trennt man "Leichenbergesäcke"?.
" .… was Rußland uns nicht zugetraut hätte!"
Das Zitat ist mir die Tage hängengeblieben – nicht aber wer es sagte. Es tut – ehrlich gesagt – auch nichts zur Sache.
Durchzug im Kopf, 's erübrigt sich ein Topf
((ähnlich hirnlos? – egal)
https://www.spiegel.de/panorama/ruestungsexporte-wie-deutsche-firmen-waffen-in-kriegsgebiete-verkaufen-am-gesetz-vorbei-a-6516f004-d1c9-465f-ac3f-0fd6bbaee205
Wer sind konkret aktuell die Auftraggeber von Rheinmetall? Darf eine Rüstungsfirma ihre Produkte in die ganze Welt beliebig verkaufen? Die mehr südlichen Produzenten in Niedersachsen, ca. 80 Kilometer Luftlinie entfernt, können so viel Autos, wie sie wollen und können, weltweit produzieren und weltweit verkaufen.
Aber Rüstungsfirmen? Heute verkaufen wir an die Ukraine, morgen an die Niederlande, übermorgen an Frankreich, nächste Woche an Nordkorea? Der "Feind", der heute mit unseren Waffen beschossen wird, kann sich schon morgen verbünden mit den USA oder China oder Brasilien oder Irland und dann hauen die uns unsere eigenen Produkte um die Ohren. Nix mehr mit von wegen "der Kunde entscheidet, welches E- oder Verbrenner-Auto er fahren will", sondern die verkauften Waffen kommen als Bumerang direkt sofort auf dem Luftweg nach Unterlüß zurück. Peng, die Einschläge im dünn besiedelten Heidekrautgebiet. Peng, Peng, Peng. Wer darf wohin Waffen liefern?
Frage ja nur. Frage für einen Freund in Gifhorn mit seinem Heideblütenhonig-Anbau.
> Wer sind konkret aktuell die Auftraggeber von Rheinmetall?
Die Besitzer dieser Firma. Und die Aktionäre. Und die die mit Waffen handeln. Und alle diejenigen die von Not, Elend und Ausbeutung profitieren.