350.000 Schuss gegen den Russ'

Militaristen Aller Fraktionen Im Aberwitz. Im Bild der beson­ders beflis­se­ne sozi­al­de­mo­kra­ti­sche Teil.

faz​.net (27.8.25, Bezahlschranke)

»… Das neue Werk in Niedersachsen wer­de „bei vol­ler Kapazitätsauslastung das größ­te Munitionswerk Europas, wenn nicht gar der Welt sein“, sag­te der Rheinmetall-Vorstands­vorsitzende Armin Papperger am Mittwoch zur Eröffnung…«

Gut, daß das Werk im dünn besie­del­ten Raum steht. Ein rus­si­scher Gegenschlag wür­de so kaum die Falschen tref­fen. Mit 500 Millionen Euro Investitionen sol­len in der Heimat von Pistorius und Klingbeil 500 Arbeitsplätze ent­ste­hen, frei nach der Logik "Sozial ist, was Leichen schafft". Das deut­sche Kontingent dafür soll mit einem Riesen­werbeaufwand als­bald bereit­ge­stellt werden.

Nachtrag:

»… „Wir brau­chen die Industrie als Partner", sag­te Pistorius an die Rheinmetall-Vertreter gerich­tet. „Wir wol­len, dass Sie erfolg­reich sind, denn Ihr Erfolg bedeu­tet Sicherheit für unser Land."…

Der Umsatz soll bis 2030 auf 40 bis 50 Milliarden Euro stei­gen. Das wäre eine Verzehnfachung gegen­über den Erlösen vor dem Angriff Russlands auf die Ukraine…«

Ist die Frage noch offen, wer wirk­lich Auftraggeber und wer aus­füh­ren­der Technokrat ist?

6 Antworten auf „350.000 Schuss gegen den Russ'“

  1. Die Beteiligung des Staates wur­de in der Tagesschau gestern abend über 10 Minuten lang erklärt. Man könn­te mei­nen Deutschland befän­de sich im Krieg.

  2. Na, ist doch toll. 1 Million pro tod­brin­gen­dem Arbeitsplatz. Ein Schnäppchen. Wie lan­ge könn­te ein durch­schnitt­li­ches lei­stungs­lo­ses Entgelt an einen auf­grund des neo­li­be­ra­len Profitsystems arbeits­los gewor­de­nen Menschen gezahlt wer­den? Wieviel der voll­kom­men über­teu­er­ten Pflegeplätze könn­ten damit wie lan­ge finan­ziert wer­den? Wieviel Kliniken müss­ten nicht kurz­fri­stig geschlos­sen wer­den? Wieviel Zaster könn­te in Schulen und Bildung inve­stiert wer­den? Wieviel …

    Wann wird über die Fabriken zur Produktion von Leichensäcken berich­tet? Wer A sagt, muss auch B sagen. Beides gehört zusammen.

  3. " .… was Rußland uns nicht zuge­traut hätte!"

    Das Zitat ist mir die Tage hän­gen­ge­blie­ben – nicht aber wer es sag­te. Es tut – ehr­lich gesagt – auch nichts zur Sache.

    Durchzug im Kopf, 's erüb­rigt sich ein Topf
    ((ähn­lich hirn­los? – egal)

  4. https://​www​.spie​gel​.de/​p​a​n​o​r​a​m​a​/​r​u​e​s​t​u​n​g​s​e​x​p​o​r​t​e​-​w​i​e​-​d​e​u​t​s​c​h​e​-​f​i​r​m​e​n​-​w​a​f​f​e​n​-​i​n​-​k​r​i​e​g​s​g​e​b​i​e​t​e​-​v​e​r​k​a​u​f​e​n​-​a​m​-​g​e​s​e​t​z​-​v​o​r​b​e​i​-​a​-​6​5​1​6​f​0​0​4​-​d​1​c​9​-​4​6​5​f​-​a​c​3​f​-​0​f​d​6​b​b​a​e​e​205

    Wer sind kon­kret aktu­ell die Auftraggeber von Rheinmetall? Darf eine Rüstungsfirma ihre Produkte in die gan­ze Welt belie­big ver­kau­fen? Die mehr süd­li­chen Produzenten in Niedersachsen, ca. 80 Kilometer Luftlinie ent­fernt, kön­nen so viel Autos, wie sie wol­len und kön­nen, welt­weit pro­du­zie­ren und welt­weit verkaufen.

    Aber Rüstungsfirmen? Heute ver­kau­fen wir an die Ukraine, mor­gen an die Niederlande, über­mor­gen an Frankreich, näch­ste Woche an Nordkorea? Der "Feind", der heu­te mit unse­ren Waffen beschos­sen wird, kann sich schon mor­gen ver­bün­den mit den USA oder China oder Brasilien oder Irland und dann hau­en die uns unse­re eige­nen Produkte um die Ohren. Nix mehr mit von wegen "der Kunde ent­schei­det, wel­ches E- oder Verbrenner-Auto er fah­ren will", son­dern die ver­kauf­ten Waffen kom­men als Bumerang direkt sofort auf dem Luftweg nach Unterlüß zurück. Peng, die Einschläge im dünn besie­del­ten Heidekrautgebiet. Peng, Peng, Peng. Wer darf wohin Waffen liefern? 

    Frage ja nur. Frage für einen Freund in Gifhorn mit sei­nem Heideblütenhonig-Anbau.

  5. > Wer sind kon­kret aktu­ell die Auftraggeber von Rheinmetall?

    Die Besitzer die­ser Firma. Und die Aktionäre. Und die die mit Waffen han­deln. Und alle die­je­ni­gen die von Not, Elend und Ausbeutung profitieren.

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