Acht zum Teil hochrangige Beschäftige von Biontech haben einen Artikel zum "Verständnis der Auswirkungen von Nebenprodukten und Kontaminanten der in vitro Transkription" verfaßt. Mehr als vier Jahre nach der Vermarktung ihres Stoffes denkt die Firma über eine "Verbesserung der mRNA-Reinigung" nach.

Im Abstract heißt es (Hervorhebungen von mir):
»… Je nach IVT-Bedingungen und nachfolgenden Reinigungsschritten können jedoch verschiedene Nebenprodukte wie dsRNA, abortive RNAs und RNA:DNA-Hybride entstehen. Unerwünschte Nebenprodukte können, wenn sie nicht entfernt werden, zusammen mit der mRNA in voller Länge formuliert werden und durch Aktivierung von Mustererkennungsrezeptoren des Wirts eine Immunantwort in den Zellen auslösen. In dieser Übersicht fassen wir die potenziellen Arten von IVT-Nebenprodukten, ihre bekannte biologische Aktivität und ihre möglichen Auswirkungen auf die Wirksamkeit und Sicherheit von mRNA-Therapeutika zusammen. Darüber hinaus geben wir einen kurzen Überblick über nicht-nukleotidbasierte Kontaminanten wie RNasen, Endotoxine und Metallionen, die, wenn sie in der IVT-Reaktion vorhanden sind, ebenfalls die Aktivität von mRNA-basierten Arzneimitteln beeinflussen können. Wir diskutieren außerdem aktuelle Ansätze zur Anpassung der IVT-Reaktionsbedingungen oder zur Verbesserung der mRNA-Reinigung, um eine optimale Leistung für medizinische Anwendungen zu erzielen.«
Den Artikel hat Sabine Stebel gefunden und diskutiert ihn ausführlich auf drbine.substack.com.
