Gute IGeL schlechte IGeL

Zwar weiß auch Christina Berndt:

sued​deut​sche​.de (21.8.25, Bezahlschranke)

Bei "Abnehmspritzen" muß man, schon auf­grund der wis­sen­schaft­li­chen Evidenz auch mal fün­fe gera­de sein lassen:

»… Wie rich­tig oder falsch eine Behandlung ist, hängt zwar vor­nehm­lich von der wis­sen­schaft­li­chen Evidenz ab – aber durch­aus auch von den eige­nen Anschauungen, von der Risikowahrnehmung, von Ängsten, von Krankheiten im Freundeskreis.

Auch kön­nen IGeL-Leistungen im Einzelfall durch­aus nütz­lich sein – etwa weil ein neu­es Verfahren nur des­halb noch nicht von den Kassen über­nom­men wird, da es noch kei­ne Bewertung durch den Bundesausschuss gibt. Oder weil sie es nicht bezah­len dür­fen, wie im Fall der Abnehmspritzen: Das Sozialgesetzbuch ver­bie­tet es, Medikamente zur Gewichtsreduktion zu erstat­ten, obwohl der Verlust vie­ler Kilos für schwer über­ge­wich­ti­ge Menschen ein gesund­heit­li­cher Gewinn ist…«

11 Antworten auf „Gute IGeL schlechte IGeL“

  1. Warum wird nicht ein­fach behandelt?

    Bis vor Jahrzehnten waren Ärzte eigent­lich brauch­ba­re Leute. Sie konn­ten in Deutschland zumin­dest Patienten, rela­tiv gut auf Ermessen behan­deln, und der Patient stand nicht vor einem wirt­schaft­li­chen Zusammenbruch.

    Man muß also dazu sagen daß die Ärzte nicht allei­ne Schuld sind an der Lage, doch scheint es sie auch nicht son­der­lich zu stö­ren. Wenn die (ihre) Bezahlung stimmt?

    Aus Not pro­bier­te ich schon­mal Naturheilmittel und konn­te einer­seits wirk­lich gewal­ti­ge Verbesserungen erzie­len, ande­rer­seits wider­um nicht, bzw. schein­bar nicht wie­der­ho­len. Das bedeu­tet daß "mei­ne" Mittel zwar ein­deu­tig wirk­ten – ein­deu­tig aber wei­der­um nicht. D.h. daß eine Evidenz – trotz ein­deu­ti­ger guter Wirkung – tat­säch­lich nicht vor­liegt. Somit hät­te kei­ne Kasse das über­nom­men (obwohl nicht teu­er) und fol­ge­rich­tig kein Arzt es in Erwägung gezo­gen. Heutige Ärzte stel­len zudem, ganz unver­blümt, ALG2-Empfängern Privatrrezepte aus! – Holla D'r Dokkda … !

    Das sind ja mal Methoden .….

  2. PS:
    Gestern, wie jeden Sonnabend im ZDF: Planb. Es ging um den Bau einer Wasserversorgung für ein Slum irgend­wo im Nirgendwo. Slum und Versorgung ist ja schon ein Widerspruch in sich. Das Narrativ die­ser Sendung war natür­lich das­sel­be wie immer: Dem Zuschauer zu erklä­ren daß eine Wasserversorgung eine Private Angelegenheit ist.….

    Zurück zum Thema: Ist eine medi­zi­ni­sche Versorgung Privatsache? Wäre es nicht bes­ser eine Sache des Staates, die Versorgung sei­ner Bürger mit Medizin, Wasser, Strom, Heizung, Wohnung, Lebensmitteln und Kleidung sicherzustellen?

    Ja natür­lich wäre das bes­ser, fin­den Sie nicht auch?

  3. Klar kön­nen die Igel durch­aus ggf. nütz­lich sein. Vor allem für die klam­men Bankkonten der Quacksalber, die die­se Leistungen ver­kau­fen. Schlangenöl. 

    Es steht aller­dings zu befürch­ten, dass in Zukunft die Igel eher auch Regelleistungen umfas­sen. "Wir" müs­sen doch spa­ren, den Gürtel enger schnal­len, kriegs­tüch­tig werden.

  4. "Doch damit nicht genug. Das PEI schrieb mir auf mei­ne Presseanfrage am 08.08.2025 zudem: «Die Zahl der Verdachtsfallmeldungen kann rück­wir­kend nicht mehr ohne Weiteres eru­iert wer­den, denn wenn das Paul-Ehrlich-Institut ein Follow-up an die EMA sen­det, erscheint bei einer Recherche in der Datenbank des Paul Ehrlich-Instituts nur noch die aktu­el­le Version des ent­spre­chen­den Falls.»

    Auf die Idee, in die zur Registrierung von Verdachtsfällen eigens vor­ge­se­he­ne Datenbank Eudravigilance zu sehen, kommt beim PEI offen­bar nie­mand. Oder um es mit den völ­lig zutref­fen­den Worten des vor­sit­zen­den Richters eines Verwaltungsgerichts, der anonym blei­ben möch­te, zu sagen: „Was machen eigent­lich die Mitarbeiter des PEI beruf­lich? Es gibt zwei Dinge, die einen sprach­los machen: Erstens, wie das PEI agiert und zwei­tens, dass es kei­nen zu inter­es­sie­ren scheint, weder die Presse, noch die Justiz, noch sonst wen.“

    Das Kernanliegen des Informationsfreiheitsgesetzes, mit­tels Informationszugangs eine wirk­sa­me Kontrolle des behörd­li­chen Handelns zu errei­chen und gege­be­nen­falls, not­falls mit Hilfe der Gerichte, Missstände auf­zu­decken, wur­de in der gege­be­nen Konstellation bis­her weit verfehlt. 

    Diese Feststellung ver­an­lass­te Meyer-Hesselbarth nun zu dem Eilantrag. Die zuletzt bruch­stück­haft bekannt gewor­de­nen Informationen, so Meyer-Hesselbarth, «las­sen die mas­si­ve Besorgnis auf­kom­men, dass die Bundesrepublik Deutschland, die zugun­sten der Impfstoffhersteller die Haftung für Impfschäden über­nom­men hat, in selbst begün­sti­gen­der Art und Weise die SafeVac2.0‑Daten dau­er­haft unter­drücken möch­te.» Es liegt jetzt in der Hand des Gerichts, dar­über zu ent­schei­den, ob anhal­ten­de Rechtsbrüche des Paul-Ehrlich-Instituts bis auf Weiteres hin­zu­neh­men sind oder eine unver­züg­li­che Einstellung der­sel­ben gefor­dert wird.“"

    https://​blog​.basti​an​-barucker​.de/​e​i​l​a​n​t​r​a​g​-​h​e​s​s​e​l​b​a​r​t​h​-​r​o​h​d​a​t​e​n​-​s​a​f​e​v​a​c​2​-​0​-​a​pp/

  5. "(Aug 2025) Eine schö­ne Überraschung. Und ich hat­te es nicht bemerkt. Gestern (22 Aug) wies mich ein freund­li­cher Leser die­ses Blogs auf den Blog von Frau Dr. Sabine STEBEL hin, die ich ken­ne und schät­ze. Sie ist pro­mo­vier­te Biologin und nahe am bio­lo­gi­schen Aspekt der Impfung. Sie ent­deck­te einen frei­ver­füg­ba­ren Übersichtsartikel von BioNTech-Mitarbeitern zu mög­li­chen Verunreinigungen (Link, PDF). Titel: "Understanding the impact of in vitro tran­scrip­ti­on bypro­ducts and con­ta­mi­nants". Die BioNTech-Chef-Entwicklerin ist die Senior-Autorin. Frau STEBELs Kommentar ist abso­lut lesens­wert, ich will das hier nicht ein­fach kopie­ren. Frau STEBEL ver­mu­tet, das schlech­te Gewissen habe die Autoren getrie­ben. Mag sein. Es mag auch juri­sti­sche Motive gege­ben haben. Auch der Druck aus den USA auf den BioNTech-Partner PFIZER ist offen­sicht­lich. In jedem Falle bin ich aber sehr froh, dass sich damit ein schwar­z/­weiß-Denkmuster deut­lich abmil­dert. Das ist das, was wir bei uns in Deutschland jetzt brau­chen. Deshalb hier mei­nen Dank an die Autoren. Ein sol­cher Text (100% von BioNTech-Mitarbeitern) müß­te auch einen Eindruck bei Medien und Gerichten haben.

    Zum Inhalt: Der Herstellungsprozess kann zu uner­wünsch­ten Nebenprodukten füh­ren. Etwa die­se: unfer­ti­ge und kaput­te mRNA, RNA-Fragmente, dou­ble-stran­ded RNA sowie RNA/DNA-Hybride. Der Text ent­hält zahl­rei­che Hinweise wie: "not ful­ly under­s­tood", "needs more rese­arch" und "pre­cise mecha­nism is unclear". Völlig in Ordnung, Hauptsache ehr­lich. "Die Impfung ist sicher" war also immer Propaganda. Das Risiko war den Herstellern offen­sicht­lich. Sie haben es sich ja auch in die Kauf-Verträge schrei­ben las­sen. Es geht nun dar­um, ob die Impfung zumin­dest alten Menschen & Menschen mit Pflegegrad gehol­fen hat. Politik, Parteien und Behörden sind aber bei uns noch nicht soweit. 

    Sicher, es geht um juri­sti­sche Haftung, poli­ti­sche Verantwortung und mora­li­sche Schuld. 

    Aber es soll­te uns auch um die Zukunft unse­rer Gesellschaft gehen. Ein uner­war­te­tes Geschenk für die Enquete-Kommissionen deut­scher Landtage."

    https://​www​.cidnp​.net/​b​log

  6. "… Wie rich­tig oder falsch eine Behandlung ist, hängt zwar vor­nehm­lich von der wis­sen­schaft­li­chen Evidenz ab – aber durch­aus auch von den eige­nen Anschauungen, von der Risikowahrnehmung, von Ängsten, von Krankheiten im Freundeskreis."

    Dann ken­nen wir jetzt also auch die Motivation für die "Impf"-Agitation von Leuten wie Berndt.

    Ob ihr wohl auf­ge­fal­len ist, was sie da schreibt?

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