Zwar weiß auch Christina Berndt:

Bei "Abnehmspritzen" muß man, schon aufgrund der wissenschaftlichen Evidenz auch mal fünfe gerade sein lassen:
»… Wie richtig oder falsch eine Behandlung ist, hängt zwar vornehmlich von der wissenschaftlichen Evidenz ab – aber durchaus auch von den eigenen Anschauungen, von der Risikowahrnehmung, von Ängsten, von Krankheiten im Freundeskreis.
Auch können IGeL-Leistungen im Einzelfall durchaus nützlich sein – etwa weil ein neues Verfahren nur deshalb noch nicht von den Kassen übernommen wird, da es noch keine Bewertung durch den Bundesausschuss gibt. Oder weil sie es nicht bezahlen dürfen, wie im Fall der Abnehmspritzen: Das Sozialgesetzbuch verbietet es, Medikamente zur Gewichtsreduktion zu erstatten, obwohl der Verlust vieler Kilos für schwer übergewichtige Menschen ein gesundheitlicher Gewinn ist…«

Das schreit ja geradezu nach gehässigen Kommentaren zur Person der Autorin.
Vermutlich hat sie es verdient.
Genau: Ob diese Behandlungen Menschen gesundheitlich dientlich sind oder nicht, spielt überhaupt gar keine Rolle.
Warum wird nicht einfach behandelt?
Bis vor Jahrzehnten waren Ärzte eigentlich brauchbare Leute. Sie konnten in Deutschland zumindest Patienten, relativ gut auf Ermessen behandeln, und der Patient stand nicht vor einem wirtschaftlichen Zusammenbruch.
Man muß also dazu sagen daß die Ärzte nicht alleine Schuld sind an der Lage, doch scheint es sie auch nicht sonderlich zu stören. Wenn die (ihre) Bezahlung stimmt?
Aus Not probierte ich schonmal Naturheilmittel und konnte einerseits wirklich gewaltige Verbesserungen erzielen, andererseits widerum nicht, bzw. scheinbar nicht wiederholen. Das bedeutet daß "meine" Mittel zwar eindeutig wirkten – eindeutig aber weiderum nicht. D.h. daß eine Evidenz – trotz eindeutiger guter Wirkung – tatsächlich nicht vorliegt. Somit hätte keine Kasse das übernommen (obwohl nicht teuer) und folgerichtig kein Arzt es in Erwägung gezogen. Heutige Ärzte stellen zudem, ganz unverblümt, ALG2-Empfängern Privatrrezepte aus! – Holla D'r Dokkda … !
Das sind ja mal Methoden .….
PS:
Gestern, wie jeden Sonnabend im ZDF: Planb. Es ging um den Bau einer Wasserversorgung für ein Slum irgendwo im Nirgendwo. Slum und Versorgung ist ja schon ein Widerspruch in sich. Das Narrativ dieser Sendung war natürlich dasselbe wie immer: Dem Zuschauer zu erklären daß eine Wasserversorgung eine Private Angelegenheit ist.….
Zurück zum Thema: Ist eine medizinische Versorgung Privatsache? Wäre es nicht besser eine Sache des Staates, die Versorgung seiner Bürger mit Medizin, Wasser, Strom, Heizung, Wohnung, Lebensmitteln und Kleidung sicherzustellen?
Ja natürlich wäre das besser, finden Sie nicht auch?
@Erfurter:
Sie haben den eigentlichen Sinn eines Gemeinwesens erkannt.
Klar können die Igel durchaus ggf. nützlich sein. Vor allem für die klammen Bankkonten der Quacksalber, die diese Leistungen verkaufen. Schlangenöl.
Es steht allerdings zu befürchten, dass in Zukunft die Igel eher auch Regelleistungen umfassen. "Wir" müssen doch sparen, den Gürtel enger schnallen, kriegstüchtig werden.
"Doch damit nicht genug. Das PEI schrieb mir auf meine Presseanfrage am 08.08.2025 zudem: «Die Zahl der Verdachtsfallmeldungen kann rückwirkend nicht mehr ohne Weiteres eruiert werden, denn wenn das Paul-Ehrlich-Institut ein Follow-up an die EMA sendet, erscheint bei einer Recherche in der Datenbank des Paul Ehrlich-Instituts nur noch die aktuelle Version des entsprechenden Falls.»
Auf die Idee, in die zur Registrierung von Verdachtsfällen eigens vorgesehene Datenbank Eudravigilance zu sehen, kommt beim PEI offenbar niemand. Oder um es mit den völlig zutreffenden Worten des vorsitzenden Richters eines Verwaltungsgerichts, der anonym bleiben möchte, zu sagen: „Was machen eigentlich die Mitarbeiter des PEI beruflich? Es gibt zwei Dinge, die einen sprachlos machen: Erstens, wie das PEI agiert und zweitens, dass es keinen zu interessieren scheint, weder die Presse, noch die Justiz, noch sonst wen.“
Das Kernanliegen des Informationsfreiheitsgesetzes, mittels Informationszugangs eine wirksame Kontrolle des behördlichen Handelns zu erreichen und gegebenenfalls, notfalls mit Hilfe der Gerichte, Missstände aufzudecken, wurde in der gegebenen Konstellation bisher weit verfehlt.
Diese Feststellung veranlasste Meyer-Hesselbarth nun zu dem Eilantrag. Die zuletzt bruchstückhaft bekannt gewordenen Informationen, so Meyer-Hesselbarth, «lassen die massive Besorgnis aufkommen, dass die Bundesrepublik Deutschland, die zugunsten der Impfstoffhersteller die Haftung für Impfschäden übernommen hat, in selbst begünstigender Art und Weise die SafeVac2.0‑Daten dauerhaft unterdrücken möchte.» Es liegt jetzt in der Hand des Gerichts, darüber zu entscheiden, ob anhaltende Rechtsbrüche des Paul-Ehrlich-Instituts bis auf Weiteres hinzunehmen sind oder eine unverzügliche Einstellung derselben gefordert wird.“"
https://blog.bastian-barucker.de/eilantrag-hesselbarth-rohdaten-safevac2-0-app/
"(Aug 2025) Eine schöne Überraschung. Und ich hatte es nicht bemerkt. Gestern (22 Aug) wies mich ein freundlicher Leser dieses Blogs auf den Blog von Frau Dr. Sabine STEBEL hin, die ich kenne und schätze. Sie ist promovierte Biologin und nahe am biologischen Aspekt der Impfung. Sie entdeckte einen freiverfügbaren Übersichtsartikel von BioNTech-Mitarbeitern zu möglichen Verunreinigungen (Link, PDF). Titel: "Understanding the impact of in vitro transcription byproducts and contaminants". Die BioNTech-Chef-Entwicklerin ist die Senior-Autorin. Frau STEBELs Kommentar ist absolut lesenswert, ich will das hier nicht einfach kopieren. Frau STEBEL vermutet, das schlechte Gewissen habe die Autoren getrieben. Mag sein. Es mag auch juristische Motive gegeben haben. Auch der Druck aus den USA auf den BioNTech-Partner PFIZER ist offensichtlich. In jedem Falle bin ich aber sehr froh, dass sich damit ein schwarz/weiß-Denkmuster deutlich abmildert. Das ist das, was wir bei uns in Deutschland jetzt brauchen. Deshalb hier meinen Dank an die Autoren. Ein solcher Text (100% von BioNTech-Mitarbeitern) müßte auch einen Eindruck bei Medien und Gerichten haben.
Zum Inhalt: Der Herstellungsprozess kann zu unerwünschten Nebenprodukten führen. Etwa diese: unfertige und kaputte mRNA, RNA-Fragmente, double-stranded RNA sowie RNA/DNA-Hybride. Der Text enthält zahlreiche Hinweise wie: "not fully understood", "needs more research" und "precise mechanism is unclear". Völlig in Ordnung, Hauptsache ehrlich. "Die Impfung ist sicher" war also immer Propaganda. Das Risiko war den Herstellern offensichtlich. Sie haben es sich ja auch in die Kauf-Verträge schreiben lassen. Es geht nun darum, ob die Impfung zumindest alten Menschen & Menschen mit Pflegegrad geholfen hat. Politik, Parteien und Behörden sind aber bei uns noch nicht soweit.
Sicher, es geht um juristische Haftung, politische Verantwortung und moralische Schuld.
Aber es sollte uns auch um die Zukunft unserer Gesellschaft gehen. Ein unerwartetes Geschenk für die Enquete-Kommissionen deutscher Landtage."
https://www.cidnp.net/blog
> Aber es sollte uns auch um die Zukunft unserer Gesellschaft gehen.
Kapitalismus hat keine Zukunft.
@Erfurter:
Das müßen Sie jetzt bloß noch dem K. klar machen. Dann hätten wir's auch schon.
"… Wie richtig oder falsch eine Behandlung ist, hängt zwar vornehmlich von der wissenschaftlichen Evidenz ab – aber durchaus auch von den eigenen Anschauungen, von der Risikowahrnehmung, von Ängsten, von Krankheiten im Freundeskreis."
Dann kennen wir jetzt also auch die Motivation für die "Impf"-Agitation von Leuten wie Berndt.
Ob ihr wohl aufgefallen ist, was sie da schreibt?