Ob wegen des maroden Nahverkehrs, um das Selbstwertgefühl zu steigern, einem seit Jahrzehnten werbetechnisch verankerten Freiheitsbegriff zu frönen oder aus welchen Gründen auch immer: Menschen, die es sich leisten können, kaufen immer mehr Autos.

»In Deutschland gibt es immer mehr Autos. Zum Jahresanfang 2025 kamen auf 1000 Einwohner 590 Personenkraftwagen (Pkw), wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Zum Vergleich: 2024 lag die Pkw-Dichte mit 588 Autos etwas niedriger, im Jahr 2023 betrug dieser Wert 587…«
Die höchste Dichte weisen eher wohlhabende Flächenländer auf (Saarland, Rheinland-Pfalz und Bayern mit 635–646), die niedrigste die Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg mit 334–435, "unter anderem wegen eines besonders dichten ÖPNV-Netzes". "Zum Stichtag 1. Januar 2025 waren laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hierzulande 49,3 Millionen Pkw zugelassen – so viele wie nie zuvor". "Knapp 1,1 Tonnen CO₂ je Kopf" seien 2023 angefallen, 13,8 % weniger als 2019.
Auf rp-online.de wird am 19.8.25 darüber informiert, welche Dienstwagen die Regierungsmitglieder in NRW nutzen. Während ihre CDU-KollegInnen fast nur edle Verbrenner fahren, sitzen die Grünen auf nicht minder teuren und angeberischen E‑Autos.




Auf autozeitung.de ist zu lesen:

»… Der Innenraum, den die großen Türen freigeben, ist riesig. In der Länge überragt der i7 mit 5,40 Metern die knapp fünf Meter langen Rivalen Porsche Taycan und Audi e‑tron GT und selbst den immerhin 5,22 Meter langen Mercedes EQS deutlich. Schon die erste Reihe genießen üppigste Beinfreiheit, doch im Fond wird das Raumangebot geradezu verschwenderisch. Die Beine können problemlos übereinandergeschlagen werden, und auch für Großgewachsene ist die Kopffreiheit ausgesprochen großzügig bemessen, weil das Dach des BMW i7 xDrive60 nicht wie das der Konkurrenten stark nach hinten abfällt, sondern nahezu waagerecht verläuft…
Den großflächigen Einsatz von Hartplastik suchen wir im Test vergebens. Zumindest dann, wenn das Häkchen im Konfigurator bei der BMW-Individual-Vollleder-Merino-Ausstattung gesetzt wurde. Selbst der untere Teil der B‑Säulen, die Einstiegsleisten, die hintere Abdeckung der Sitze und sogar der Fußraum sind dann mit edlen Materialien ausgeschlagen. Die hochwertigen Stoffe und die beeindruckend präzise Verarbeitung haben allerdings auch ihren Preis: 11.000 Euro kostet nur das Lederpaket und bedingt zudem weitere Extras wie das M‑Sportpaket für zusätzliche 6900 Euro. Die damit verbundenen Features verwandeln den i7 aber endgültig in jene Lounge, von der bisher so viel geredet, die aber noch nicht realisiert wurde…
Auch hinten sitzt man fürstlich, Reisen werden im i7 zum Hochgenuss – nicht zuletzt, weil der ausklappbare, 31,3 Zoll große BMW Theatre Screen den Fond zum rollenden Kinosaal der Extraklasse macht…
Günstig ist der BMW i7 keineswegs
Apropos souverän: Das gilt auch für den elektrischen Antriebsstrang des BMW i7 xDrive60. An Vorder- und Hinterachse kommt je eine E‑Maschine zum Einsatz. Die beiden fremderregten Synchronmaschinen erzeugen zusammen 400 kW (544 PS) und 745 Newtonmeter… Der feine Komfort, das souveräne Handling, das üppige Raumangebot, die hochwertige Materialqualität und die mustergültige Verarbeitung haben natürlich auch ihren Preis. Der BMW i7 xDrive60 kostet in der Basis 135.900 Euro. Addiert man alle Extras des Testwagens hinzu, weist der Kaufvertrag unterm Strich 182.190 Euro aus…«

Weil: Autos nicht produziert werden damit Menschen Auto fahren können sondern aus denselben Gründen wie Coronaimpfstoffe.
Und noch eine kleine Nebenrechnung:
Ein PKW mit 1.5 Tonnen zu versteuernde Masse braucht um die 8 Liter Super auf 100 km. Das entspricht einer Energiemenge von 120 kWh wenn wir davon ausgehen, daß in einem Liter Super 15 kWh stecken. Diese Zahlen sind realistisch.
Dieselbe Energiemenge von 120 kWh braucht ein 1.5‑Tonnen-PKW natürlich auch wenn er elektrisch angetrieben wird. Die Gesamt-Energiebilanz verschlechtert sich jedoch infolge der darunterliegenden Lade- und Entladevorgänge. In Fakt werden für diese Strecke (100 km) nämlich nicht 120 kWh benötigt sondern doppelt soviel, also 240 kWh.
Und ja, auch diese Zahlen entsprechen der Realität, sie sind physikalisch, chemisch und mechanisch bedingt.
@ Erfurter: Wir hatten das schon mal. Ich bin kein ADAC-Fan und der Verein ist nicht bekannt für E‑Auto-Hype. Er berechnet am 20.8.25 für den 2‑Tonner Hyundai Ioniq 5 (völlig überdimensionierte 168 kW/229 PS Leistung):
"Der vom ADAC gemessene Energieverbrauch beträgt 18,7 kWh pro 100 Kilometer (inkl. Ladeverluste)."
So unterschiedlich kann das Erleben der Realität sein.
Wie Sie wissen, halte ich von E‑Autos so wenig wie von Verbrennern, wenn sie durch einen funktionierenden ÖPNV ersetzt werden können.
"Der vom ADAC gemessene Energieverbrauch beträgt 18,7 kWh pro 100 Kilometer (inkl. Ladeverluste)."
Für 2 Tonnen zu versteuernde Masse, völlig unrealistisch.
Nebenrechnung:
Ein Fahrrad mit Hilfsmotor (Hühnerschreck) kommt mit einem Liter Benzin 100 km weit. Das sind 15 kWh die in dem einen Liter Benzin stecken und evntl kommt noch körperliche Arbeit hinzu. Das Fahrrad wiegt 30 kg, der Biker 80 kg, macht zusammen 110 kg also etwas mehr als eine Zehntel-Tonne.
Was das 2‑Tonnen Auto betrifft, das braucht mindestens 10 Liter auf 100 km, da kommen wir auf 150 kWh.
Für die Nicht-Physiker: Energie ist Leistung mal Zeit, also wenn ich mit 100 kW Leistung (136 PS) eine Stunde lang fahre, ergibt sich die Energiemenge mit 100 kW mal 1 Sunde = 100 kWh.
Alles Andere ist Prosa, wie so ziemlich alles was hierzulande verbreitet wird.
@Erfurter: Ich werde mich nicht darüber streiten, wie viele Liter Benzin ein E‑Auto verbraucht.
> Ich werde mich nicht darüber streiten, wie viele Liter Benzin ein E‑Auto verbraucht.
Darum geht es gar nicht. Unstrittig ist, daß in einem Liter Superbenzin ca. 15 kWh Energie stecken.
Und wenn jemand behauptet, daß ein 2 Tonnen Auto auf 100 km 18,7 kWh braucht, was einem Verbrauch von 1,2 Liter Superbenzin entspricht.
Nur mal so zum Verständnis-
"Der vom ADAC gemessene Energieverbrauch beträgt 18,7 kWh pro 100 Kilometer (inkl. Ladeverluste)."
Das ist physikalisch absolut unmöglich. Aber ein schönes Beispiel dafür wie Lügenpropaganda funktioniert. Und nur deswegen funktioniert weil sie auf Unwissenheit basiert.
@all:
Ein "vernünftiges" Auto führe 120 km/h und wöge unter 600kg. Dieses Auto kann zwar ohne weiteres in Produktion gehen, steht aber meines Wissens nicht als "zeitgemäß" in Motor und Getriebe im Angebot. Sonst hätte ich längst versucht herauszufinden wie ich vieleicht ein gebrauchtes davon kaufen könnte.
Von einem 90km/h‑fähigen Kleinwagen elektrisch/batteriebetriebenen Kleinstauto mit vier Sitzen (nichts für vier Hühnen!), aus fernöstlicher Produktion wohl, riet man mir qualitätsbedingt sehr ab. Das Fahrzeug schien im Übrigen sehr selten zu sein – aber hübsch! Deutsche Autofirmen produzieren so etwas wohl nicht, Und deutsche Politiker versuchen Importe draussen zu halten. Allen voran übrigens "B90/Die Gruenen" nach Robert Habeck.
Allgemein wird propagiert 3t-Monster auf 250 km/h beschleunigen zu können, in die sie maximal zwei Kisten Bier noch mit rein nehmen können, alternativ die Geländevariante bei der in realem Gelände vermutlich die Standard-Fahrwerke zum Garantiefall vorher bereits mit einkalkuliert worden sind. . 😉
Ein Firmenverbund, welcher sogar auf Europa-Ebene agierte, lies VW/Audi bereits in den 90'ern ein 1‑Liter-Auto konstruieren und testen! Der Prototyp verfügte über einen 300ccm-Einzylinder-Dieselmotor. (ad-hoc aus der Erinnerung heraus, damals Fachartikel) Aus diesem Fahrzeug heraus gab VW an, ein Serienprodukt mit zwei bis vier Sitzen anzubieten, welches angetrieben durch einen 600ccm-Zweizylinder-Diesel, einen Verbrauch von 2Litern Kratsztoff je 100km nach Norm, bewältigen kann. Das wurde plausibel dargelegt und erläutert. Die Welt wartet bis Heute! – Warum?
Was den B90/Die Gruenen vieleicht nicht gefällt, der Wirkungsgrad des Dieselmotores liegt relativ-erheblich über dem des Benziners. Deswegen werden vor allem LKW'S mit Dieselmotoren betrieben. Andere Gründe sehe ich da nicht. Der moderne Dieselmotor ist bereits seit Jahrzehnten nicht mehr als meschanisch-unkomplizierter zu betrachten. Das war früher aber bestimmt ein weiteres Kriterium für Dieselmotoren.
Was sehr oft außer Acht gelassen wird, ist die Tatsache daß Kraftstoffe auf Mineralölbasis einer erheblichen Steuer unterliegen. Hier sind starke Auswirkungen auf den Staatshaushalt zu berücksichtigen.
Warum bietet man bei Wind- und Solarpeaks nicht einfach Sondertarife zum Laden an? So bekäme man zumindest einen kleinen Teil der sehr hohen Verlustraten in die letzt schon übertriebene Akkulandschaft rein. Der Raubbau der Rohmaterialien für Akkus ist derzeit, für sich schon sehr umweltbelastend. Man könnte es dann wenigstens eine "Schadensbegrenzung" nennen. Das wäre doch mal'n Werbehinweis!? 😉
Leute ich versichere Euch Eins. Wer heutzutage halbwegs ausgeglichen durchs Leben geht, macht sich über Umweltprobleme keine tifergehenden Gedanken im Sinne von Besorgtheiten. – Niemand! – Es wäre auch nicht förderlich, also rate ich jedem es zu lassen. Die "Umwelt-Themen" welche man einer Öffentlichkeit vorspielt, sind derzeit pures Geschäft. Die Wahrheit dahinter unterfüttert lediglich die Glaubwürdigkeit der Werbung, der "PR".
NICHTS passt noch besser zu unseren Politikern. – Rein gar nichts! – Voll Knorke, eyh! 😉
"Der vom ADAC gemessene Energieverbrauch beträgt 18,7 kWh pro 100 Kilometer (inkl. Ladeverluste)."
Das hieße, daß ein 2‑Tonnen-SUV mit 25 PS eine Stunde lang bewegt wird und in dieser Zeit 100 km weit käme.
(25 PS hatte ein Trabi)
@Erfurter: Ich schließe hiermit diesen "wissenschaftlichen Disput".
Die Energie geht im Wesentlichen in die Beschleunigung der Masse. Dabei tritt exponential wachsend (Frau Professor Dr. Brinkmann; Herr Lanz!) ein Windwiderstand auf. Das bedeutet im Klartext daß je höher die Geschwindigkeit, desto größer der Einfluß des W. ist. Das entspricht weder Modellierungen von irgendwo her, noch ist das in irgend einer Form hypothetisch.
Vieleicht finden sich ja Naturwissenschaftler welche uns erläutern möchten was man in der Mathematik unter exponentialem Wachstum versteht. – Bitteschön!
MfG,
Ein verarschter Normal- und Durchschnittsbürger
"… BMW Theatre Screen den Fond zum rollenden Kinosaal der Extraklasse macht …"
Geht klar. Früher war das für Kinder schlicht Kennzeichen erkennen und zählen, heute ist es Kino und Spiele. Nur kein geistiges Training.
Zu den grünen und sonstigen Bonzen (m/w/d) erübrigt sich jeder Kommentar.
https://kodoroc.de/2025/06/29/charite-und-bmw-dbddhkp/
NOCH teurer werden die Dienstwagen und Abgeordneten-Karossen, wenn deren Autos die Damen und Herren gleich auch noch "impfen" oder ihren Schlaganfall erkennen können. Dann fahren sie in einem automobilen Rund-um-Sorglos-Paket von Termin zu Termin und brauchen keine K.I.-Arzttermine mehr, macht alles das autonome Auto. Einsteigen, impfen, fertig ist die Laube. Die Spezialpanzerungen der Regierungskarossen gegen Kugeln von deren Feinden von außerhalb sind auch ziemlich teuer. Meine Güte aber auch, was so eine gepanzerte Limousine für CO2-Werte produziert, aber sollen sie sich einpanzern lassen, wenn sie sich damit sicherer fühlen.
Hauptsache, ICH muss mich nie mehr "impfen" lassen, nie mehr Masken tragen und Tests will ich sowieso nicht. Jedenfalls nicht in MEINER Nase, nicht in MEINEN Ohren, nirgendwo.
Wo hier gerade von Autos die Rede ist, es gab ja auch die niedlichen Auto-Drive-In-Testzentren, sah so aus:
https://www.youtube.com/watch?v=urGLy6BOXbQ
Sehr vertrauenerweckend wirkt der Maskierte da im Video nicht. Wollte er sich auch einen Lamborghini ergaunern??? Und die Deppen mit ihren Autos, in ihren Autos fahren da alle ran, an das Drive-In und lassen sich gefährliche Stifte in die Nasen bohren. Das kann man sich nicht ausdenken, das gibt es nur im Film.
Apropós Anwendung von Wattestäbchen: Guckt mal, Rückseite einer Packung mit Wattestäbchen, ausdrückliche Warnung, warum wohl? Man kann sich damit VERLETZEN:
https://www.printus.de/isana-wattestaebchen-546777
https://www.aok.de/pk/magazin/koerper-psyche/organe/wann-popeln-zum-problem-wird-und-wie-man-es-sich-abgewoehnen-kann/
Warum ist Popeln in Corona-Zeiten problematisch?
In der Nase zu bohren kann nicht nur in Corona-Zeiten zu Problemen führen. Es besteht immer Grund zur Sorge, dass Menschen durch den Griff in oder an die Nase Krankheitskeime in den Körper einschleusen. Rhinoviren verbreiten sich mit Vorliebe über kontaminierte Hände. Wer den kontaminierten Finger also direkt in die Nase steckt, kann sein Risiko erhöhen, an den Erkältungsviren zu erkranken. Bei Coronaviren ist das ein wenig anders. Sie docken zwar in der Nase an und können prinzipiell per Schmierinfektion in den Körper gelangen, meist infizieren sich Menschen aber über Schwebeteilchen in der Luft. Eine gute Handhygiene und die Finger aus der Nase zu lassen sind dennoch gute Tipps, um Infektionen vorzubeugen.
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Und wieviel Viren- und Bakterienverseuchte "Teststäbchen" wurden in Millionen Nasen gesteckt? Haben sogar zu Verletzungen geführt? Die haben sich womöglich sogar mit den laienhaften Tests von irgendwelchen Testbetreibern extra noch womit-auch-immer infiziert, niemand weiß außerdem, was für chemische Schadstoffe an den Stäbchen kleben, welche Bakterien und Viren, Nanopartikel. Meine Güte, es ist einfach nicht zu fassen, was Menschen mit sich machen lassen.
FASS MICH NICHT AN. HAU AB MIT DEINEN TESTZELT-STÄBCHEN, hätte ich schreien wollen. Na gut, ich wohne nicht in Hameln. Aber so was gab es ja überall.
Für Physiker und Andere. Der BMW i7 xdrive wiegt leer 2,7t, beschleunigt in 4,7s von 0 auf 100 und endet dann aber dafür erst bei 240km/h.