Juni 2020: 650 Krankschreibungen aufgrund "COVID-19, Virus nachgewiesen" bei 4 Millionen Versicherten

Gegenwärtig wer­den mit Mails zwi­schen Spahn und Wieler Nebelkerzen gewor­fen, um das Bild des guten RKI-Chefs und eines ihm in die Parade fah­ren­den Ministers zu zeich­nen (s.u.). Das ist grund­falsch, wie u.a. hier mehr­fach und aus­führ­lich dar­ge­legt wur­de. Zur Erinnerung dar­an, was Wieler wuß­te und ver­schwieg, sei hier noch ein­mal auf eine Information des BKK Dachverbands vom 22.7.20 hin­ge­wie­sen, die bedau­er­li­cher­wei­se fast drei Wochen im Spam-Ordner des RKI-Krisenstabs herumlag:

0,45 % betrug "der Anteil der mit COVID-19 in Verbindung ste­hen­den
AU-Fälle" – in einem Zeitraum, in dem tele­fo­ni­sche Krankschreibungen mög­lich waren. Mehr dazu in RKI-Krisenstab: Krankenstand "lei­der im SPAM-Ordner gelan­det".

Wer damals coro­dok las, wuß­te auch, daß aus den Schulen kei­ne Gefahr droh­te, wie die "Tagesschau" am 4.8.20 berichtete:

coro​dok​.de (4.8.20)

Wolfgang Kubicki beschäf­tigt sich in einer Kolumne auf cice​ro​.de am 23.8.25 mit die­sem und jenem, unter ande­rem mit angeb­li­chen Enthüllungen des "Stern" zehn Tage zuvor.

Kubicki zitiert:

»Offensichtlich hat­te der RKI-Chef zu der damals heiß dis­ku­tier­ten Frage, ob Schulen und damit Kinder „Treiber der Pandemie“ sind, eine kla­re und unzwei­deu­ti­ge Meinung. Er ließ sei­nen Chef im November 2020 wis­sen: „Nicht Kinder trei­ben die Erwachsenen vor sich her, son­dern eher umge­kehrt.“ Ein soge­nann­tes „Superspreading“ fin­de in Schulen so gut wie gar nicht statt. Dies soll Lothar Wieler laut Recherche Spahn mit­ge­teilt haben, bevor die­ser sein Schutzkonzept für Schulen öffent­lich vor­stell­te, wonach eine Klasse sofort in Quarantäne zu gehen habe, wenn ein Fall dort auf­tre­te.«

Tatsächlich fin­det sich ein sol­cher Passus beim "Stern". Kubicki igno­riert aber ande­re dort genann­te Vorfälle, die Wieler als schar­fen Hund kenn­zeich­nen. Insofern ist die Darstellung des Magazins nicht nur sprach­lich fragwürdig:

»Spahn und Wieler, ein nüch­ter­ner Veterinärmediziner, bil­den damals öffent­lich ein Tandem. Sie ver­kün­den Inzidenzzahlen und R‑Werte. In der Hochphase der Pandemie tre­ten sie mehr­mals in der Woche zusam­men auf, über vie­le Monate hin­weg wirkt das unglei­che Paar wie ein ein­ge­spiel­tes Team, das auf Augenhöhe mit­ein­an­der agiert. Die E‑Mails zeich­nen ein ambi­va­len­te­res Bild, das Bild eines Ringens.«

Wenn es denn ein Ringen gab, dann ein sol­ches dar­um, wer in der Öffentlichkeit am rigi­de­sten auf­trat. Zwei Beispiele: Am 31.10.20 reift bei Spahn die Einsicht, daß der Umgang mit "Reiserückkehrern" gelockert wer­den soll­te. Sie sol­len "nur noch" für 10 Tage in Quarantäne "MIT Freitestung am Ende".

»Wieler ant­wor­tet am sel­ben Abend, um 21.42 Uhr – und hält dage­gen. Die gel­ten­de 14-tägi­ge Quarantäne sei "eine wich­ti­ge Säule des Erfolges", argu­men­tiert er. Jede Änderung ber­ge "natur­ge­mäß auch die Gefahr einer Verwirrung der Handelnden", der logi­sti­sche Aufwand für das Freitesten sei zudem hoch. Spahn über­geht die Bedenken…«

Im April hat­te Wieler "ein Papier mit 'Empfehlungen zur Deeskalation' vor­be­rei­tet", das in Wirklichkeit das völ­li­ge Gegenteil war (s. a.: Wieler: Inzidenz nur für Verschärfungen brauch­bar. 10 wäre eine coo­le Zahl).

»Sein Institut hat­te fik­ti­ve Szenarien zum Bedarf an Intensivbetten für das Kanzleramt durch­ge­rech­net und hielt dazu fest: Bei zwei die­ser Szenarien sei "das Wachstum der Epidemie zu schnell …, um dies ohne sehr stren­ge Maßnahmen wie­der einzudämmen".

Diesen Satz "tei­le ich schon mal abso­lut nicht", kri­ti­siert Spahn Wieler. "Wie kön­nen Sie ohne jede ver­nünf­ti­ge Herleitung so ein abso­lu­tes Postulat an das Ende der Ausführungen set­zen????" Spahn wei­ter: "Das habe ich ja gestern Abend schon mit dem Taschenrechner wider­legt."«

Der "Stern" will mit dem schnodd­ri­gen Ton Spahns aus­ge­rech­net in einem Fall, in dem ein­mal gesun­der Menschenverstand auf­blitz­te, Wieler als den Verantwortungsvollen aus­se­hen lassen.

Siehe dazu:

Ausdrücklich auf Empfehlungen des RKI berie­fen sich Gesundheitsämter bei der Schikanierung von Familien:

Es kann kei­ne Rede davon sein, daß Wieler und sein RKI zu ihren Manipulationen gezwun­gen wurden:

Zur Wahrheit gehört, daß das von Spahn, Wieler und ande­ren errich­te­te Lügengebäude ohne sich selbst gleich­schal­ten­de Medien bald zusam­men­ge­bro­chen wäre:

Nicht nur die Öffentlich-Rechtlichen führ­ten einen Propagandakrieg. Der "Stern" bot mehr­fach dem Hardliner Martin Stürmer, der mit sei­nem Labor ein Vermögen ver­dien­te (s. hier), ein Forum. Hier ein beson­ders übles Beispiel:

Legendär wur­de die­se Kolumne:

Eine inzwi­schen nicht mehr auf­find­ba­re Podcast-Serie hat­te u.a. die­se Folgen:

Siehe auch:

2 Antworten auf „Juni 2020: 650 Krankschreibungen aufgrund "COVID-19, Virus nachgewiesen" bei 4 Millionen Versicherten“

  1. Die Aufgabe der Propaganda bestand dar­in, Corona als so schreck­lich wie mög­lich dar­zu­stel­len. Und was kann es schreck­li­che­res geben als gar das Münchener Oktoberfest abzusagen!?

  2. "Ein Milliardengeschäft im Schatten
    Anwalt Ulbrich: Wer wirk­lich hin­ter BioNTechs Impfstoff steht"

    "Persönlicher Kommentar:
    Dieser Blick hin­ter die Kulissen zeigt: Die Impfkampagne war kein natio­na­les Wunder, son­dern ein glo­ba­les Geschäft mit mil­li­ar­den­schwe­rem Einsatz. Gerade des­halb braucht es unab­hän­gi­ge Kontrolle, Transparenz und eine ehr­li­che Debatte über Haftung und Verantwortung.

    Die Einbindung der Pharmakovigilanzbehörde PEI als Prozessfinanzierer der Impfhersteller über den APA Vertrag und über die­sen über die Anweisung des BMG führ­te im Ergebnis dazu, dass ein Pharmakovigilanzvermeidungsinteresse grö­ßer wur­de als das Aufklärungsinteresse und die Pflicht gegen­über den Bürgern. Dies hat­te zur Folge, dass ein Komplettausfall der Pharmakovigilanz für die SarsCov2 Injektionen zu ver­zeich­nen ist, mit der Folge, dass dann Dritte aus der Nichterhebung der Daten schluss­fol­gern, dass es dann auch kei­ne Impfschäden gibt. Ein gut durch­dach­ter Teufelskreis, der genau so errich­tet und gewollt war.

    Genau auf jene Behörden bezie­hen sich dann wie­der Gerichte, die dann alle Wissenschaftler, die Gegenteiliges publi­zie­ren zu "Einzelmeinungen", "Behauptungen ins Blaue hin­ein", "unwis­sen­schaft­lich" "irrele­vant", "fern­lie­gend" oder gar als "abwe­gig" bewer­ten. Das Science Bashing kommt von den Prozessbevollmächtigten der Beklagten, die in ihren Schriftsätzen die­se Diktion für von ihren Meinungen abwei­chen­den Publikationen parat hält.

    Die eige­ne wis­sen­schaft­li­che Expertise der Spruchkörper wird dabei von kei­nem Gericht offen­bart, aber ger­ne mit die­sen Textphrasen, die von den Anwälten von BioNTech stam­men 1:1 han­tiert. Dort scheint man das Science Bashing und Authority Bias gera­de­zu abar­tig zu fei­ern, weil es die Auseinandersetzung in der Sache schon im Keim erstickt. Viele der Gerichte fei­ern dort mit, weil es die Möglichkeit bie­tet, die lästi­ge Angelegenheit los­zu­wer­den. Wenn das ande­re Kollegen auch schon so gemacht haben, dann kann man sich dem recht­wid­ri­gen Treiben ja anschlie­ßen und auf die ande­ren ver­wei­sen, um die eige­nen Hände in Unschuld zu waschen. So lesen sich die Urteile auch alle als Verweisungsarien, um feh­len­den Vortrag in der eige­nen Sache durch Urteile in ande­ren Verfahren zu substituieren.

    Es sind nicht alle Gerichte – aber sehr vie­le Gerichte. Es wird aber­mals ein sehr düste­res Kapitel deut­scher Rechtsgeschichte werden."

    https://​www​.alex​an​der​-wal​l​asch​.de/​i​m​p​f​g​e​s​c​h​i​c​h​t​e​n​/​a​n​w​a​l​t​-​u​l​b​r​i​c​h​-​w​e​r​-​w​i​r​k​l​i​c​h​-​h​i​n​t​e​r​-​b​i​o​n​t​e​c​h​s​-​i​m​p​f​s​t​o​f​f​-​s​t​eht

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