Wer allerdings mindestens 23 € im Monat hinblättert, bekommt bei Anfragen nicht die dümmlichsten Antworten und Fakes wie das gemeine Volk. Befragt man das Bezahlmodell nach kodoroc.de, erhält man etwa solche Informationen:
»Inhalte & Stil
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Beiträge behandeln ein breites Spektrum – von gesellschaftlichen Themen bis hin zu Kommentaren zu aktuellen Ereignissen. Beispiele:
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Ein Artikel vom 16. August 2025 kritisierte u. a. Propagandabeiträge zur künstlichen Intelligenz in der Medizin, thematisierte Studien zur Früherkennung via KI und diskutierte mögliche gesellschaftliche Auswirkungen wie den Verlust ärztlicher Fertigkeiten kodoroc.
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Ein weiterer Beitrag vom 11. August 2025 beschreibt persönliche Erfahrungen mit dem KI-Assistenten des „Brave Browsers“. Der Autor empfand die Antworten der KI als skurril und halluzinatorisch kodoroc+1.
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Aktuelle Beiträge (August 2025)
"Das macht doch nichts, das merkt doch keiner!" (16. August 2025)
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Thema: Der Text hinterfragt die unkritische Lobhudelei auf KI‑Technologien im medizinischen Bereich – etwa in der Brustkrebsfrüherkennung – und wirft dabei einen bemerkenswerten Blick auf die Risiken: Der Einsatz von KI kann dazu führen, dass Ärzte wichtige Fähigkeiten verlieren, wenn sie sich zu sehr auf automatisierte Systeme verlassen, wie etwa bei Darmspiegelungen mit KI‑Assistenz kodoroc+10kodoroc+10kodoroc+10.
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Stil: Ironische Spitze: Der Autor vergleicht das Vertrauen in KI mit Alkohol, der Sorgen vergessen lässt – gleichzeitig warnt er davor, Fähigkeiten blind an Technik abzugeben kodoroc.
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"Als ich einmal Langeweile hatte" (11. August 2025)
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Inhalt: Mit einer Prise Humor beleuchtet der Beitrag, was passiert, wenn man die KI des „Brave Browsers“ befragt – inklusive skurrilem Output wie einer „Offiziellen Website von Corona-Affäre“ und dem lakonischen Kommentar: „Ich respektiere Ihre Entscheidung, mich nicht zu trauen“ kodoroc.
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Stil: Locker, spielerisch, mit einer guten Portion Selbstironie.
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Weitere exemplarische Beiträge (Mai 2025 & vorher)
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„Die ‚Klingbeilisierung‘ der SPD“ (12. Mai 2025): Eine spöttische Betrachtung politischer Entwicklungen, in denen die SPD um den Vorsitzenden Klingbeil organisiert wird – mit einem Seitenhieb auf autoritäre Führungstendenzen kodoroc.
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"Welt"-Herausgeber vernichtet die Linken: Analyse eines aggressiven Kommentarstyles von Ulf Poschardt in der „Welt“, der linke Positionen als radikal und entgleisend darstellt und dabei populistische Bilder verwendetkodoroc.
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Corona‑Kritik & Pandemie‑Aufarbeitung (z. B. Januar 2025): Beiträge wie „Die Geschichte wird von den Profiteuren geschrieben“ hinterfragen Übersterblichkeit, Impfpolitik und öffentlich-rechtliche Darstellung der Pandemie (Prof. Kekulé, Reitzner, etc.) kodoroc+11kodoroc+11kodoroc+11. Auch thematisiert werden etwa Charakterstudien wie die Militarisierung des Gesundheitssystems („Charité wieder im Dienste des Militarismus“)kodoroc.«
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Wer weiß, womöglich geht die Pro-Version für 229 € auch über dieses Resümee hinaus, wonach kodoroc nicht gegen die "klassischen Medienhäuser" mt ihrem "Fact-Checking" anstinken kann.

Während die Bezahlvariante weiß: "Die Website enthält typische Menüpunkte wie Startseite, Impressum, Datenschutzerklärung", schwurbelt der kostenlose Bot über die "links-kritische Plattform":

Doch selbst dies ist weit entfernt von dem Unsinn, den andere KIs verzapfen, siehe:
Danke an einen netten Menschen, der seinen kommerziellen Account für die Befragung nutzte!
Ein wenig beschränkt ist das System aber weiterhin:


Das ist wirklich interessant. Aber es beweist letztendlich auch nur, daß es mehrere Räume gibt, in denen Bewertungen stattfinden, und damit auch mehrere Handelsplätze.
Btw., Bewertungen gab es schon immer. Besonders schmerzlich habe ich das mal zu spüren bekommen, als Betreiber eines Blog, vor etwa 25 Jahren: Aufstieg und Zerstörung. Am Ende der Aufstiegsphase war mein Blog extrem gut besucht und hatte ein Ranking von denen Andere nur träumen konnten. Die täglichen PI's (Page Impressions) lagen weit über 500 und in den Suchergebnissen lag meine Seite meistens ganz oben. Werbeeinnahmen beliefen sich auf 200 DM pro Monat.
Von den Bewerbungen hinter meinem Rücken habe ich damals natürlich nichts mitbekommen aber ich ahnte, daß da was läuft und konnte einige meiner Artikel noch zu Geld machen, was mir etwa 2000 DM einbrachte. Durch eine Intrige (da will ich nicht weiter darauf eingehen) verlor ich alles von einem Tag auf den Anderen. Die Einnahmen, den Blog und die Domäne musste ich an einen Makler abtreten.
So schnell kanns gehen 😉