
»Halle – Eine neue Onlinedatenbank soll die Schicksale der Opfer erzwungener medizinischer Untersuchungen während der Zeit des Nationalsozialismus sichtbar machen.
Die Sammlung enthalte Tausende Profile von Opfern und mutmaßlichen Opfern, teilten die Max-Planck-Gesellschaft und die Nationale Akademie der Wissenschaften mit. Sie haben die Datenbank heute gemeinsam mit beteiligten Forschenden vorgestellt.
Insgesamt seien in der Datenbankprofile von rund 16.000 Menschen zu finden, die nachweislich zum Opfer von NS-Zwangsforschung – unter anderem medizinischen Experimenten in Konzentrationslagern – geworden sind. Zudem seien mehr als 13.000 Profile von Menschen dort eingepflegt worden, bei denen die Forschung noch nicht abgeschlossen sei…«
Wesentlich informativer berichtet die Max-Planck-Gesellschaft über ihre Vorläuferinstitute:
»… Im Nationalsozialismus wurden beide Kaiser-Wilhelm-Institute zu skrupellosen Profiteuren eines Systems, das Menschen aus rassistischen und eugenischen Gründen millionenfach ermordete. Beide Institute erhielten in den Jahren 1939 bis 1945 eine große Zahl von Gehirnen von Opfern der Krankenmordaktionen („Euthanasie“), aus psychiatrischen Heil- und Pflegeeinrichtungen. In der sogenannten „Kindereuthanasie“ wurden rund 5.000 Kinder mittels überdosierter Medikamentengabe ermordet. Im Zuge der „Aktion T4“ wurden zwischen 1940 und 1941 über 70.000 Psychiatriepatienten und Patientinnen in Tötungsanstalten deportiert. Die Forschenden an den Kaiser-Wilhelm-Instituten für Hirnforschung und für Psychiatrie waren nicht nur Mitwisser und Profiteure dieser Morde, sondern sie trugen durch ihre histopathologischen Forschungen auch zu deren wissenschaftlicher Legitimation bei.
Verdrängung der NS-Vergangenheit
Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg wurde insbesondere Julius Hallervordens Beteiligung an den „Euthanasie“-Verbrechen im Rahmen der Nürnberger Prozesse thematisiert, doch stieß dies im Nachkriegsdeutschland auf wenig öffentliche Resonanz. Auch in der MPG setzte man auf Verschweigen und Verdrängen. Die belasteten Forscher der beiden Kaiser-Wilhelm-Institute wurden, wie auch die Forschungseinrichtungen selbst, geräuschlos in die MPG übernommen.
1984 konnte der Historiker und Journalist Götz Aly nachweisen, dass sich in den Sammlungen des MPI für Hirnforschung in Frankfurt Hirnschnitte von „Euthanasie“-Opfern befanden. Zu Beginn des Jahres 1989 berichtete Aly in einem Artikel in der „Zeit“ über die Sammlung Hallervordens und die Widerstände der MPG gegen seine Recherchen. Unmittelbar zuvor hatte die Kultusministerkonferenz der Länder auf internationalen Druck hin den Beschluss gefasst, alle Präparate von potenziellen NS-Opfern aus den Sammlungen deutscher Universitäten zu entfernen. Daraufhin entschied sich die Max-Planck-Gesellschaft die Präparate zu bestatten…
Das Projekt konzentriert sich primär auf die Opfer und ihre Schicksale. Es will diesen Menschen ihre Identität und so einen Teil ihrer Würde zurückgeben…«
Mehr zu einem der benannten Täter aus der neuropathologischen Abteilung des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Hirnforschung, Julius Hallervorden:
»… Hallervordens Name fiel bereits 1946 beim Nürnberger Ärzteprozess und stand 1947 im Namensverzeichnis der zweiten Ausgabe des Berichtes der Deutschen Ärztekommission beim Amerikanischen Militärgericht I in Nürnberg. Dessen ungeachtet arbeitete Hallervorden ab 1949 als Abteilungsleiter am Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Gießen. 1956 wurde er mit dem Großen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet, 1962 erhielt er die Ehrendoktorwürde. Er starb am 29. Mai 1965 im Alter von 82 Jahren an Blasenkrebs…«
de.wikipedia.org, Abruf 19.8.25, hier zitiert ohne Links und Fußnoten – Hervorhebungen von mir. Im Artikel gibt es mehr Einzelheiten.

Auch nur im Sinne der Propaganda. Die Hintermänner und Auftraggeber werden da genauso verschleiert wie die hinter Corona. Es geht also darum von den Auftraggebern sowie von denen die davon profitiert haben abzulenken.
Eine inzwichen im Netz gelöschte Hochschularbeit zum Thema offenbarte noch viel weiter reichendes. Es ging um Justitz im Dritten Reich und erläuterte am Beispiel "Rassenhygiene" die Vorgehensweise. Wie gesagt gelöscht, oder verschoben /Umbenannt .…
Die NS Rassenhygiene basiert auf Listen, die (vermeintliche) "Erbkrankheiten" aufführte, welche aus dem Erbmaterial der "Herrenrasse" zu entfernen waren. Die Mittel dazu waren Sterilisation und Tötung der Träger. Die Wahl des Mittels erfolgte nach einer Nützlichkeits- und einer Unterhaltsbetrachtung. Konnte eine Familie also für ein als "erbkrank" erachtetes Kind beispielsweise vollumfänglich aufkommen, und war dieses in der Lage etwas zu arbeiten, konnte Sterilisation vor Tötung erfolgen.
Die Ärzte stellten die Diagnosen und teilten ggf. mit. Die "Erbkranken" wurden daraufhin begutachtet und unter Umständen zur Tötung nach Vorgabe der Regierung empfohlen. Diese "Empfehlung" ging ganz offiziel an die (Nazi-) Justitz, welche i.d.R. die Tötung/Sterilisation daraufhin auch anordnete.
Grundsätzlich war also der gesamte Gesundheits- und Justitzkomplex, insbesondere Gerichte, in diese Praxis mit inbegriffen. Man muß also davon ausgehen daß allen praktizierenden Ärzten und Richtern die Vorgehensweise bekannt war, und durch diese prinzipiell, (ggf?) auch ausgeübt wurde. – Fazit!
Somit ist der gesamte Grundaufbau der BRD, "behaftet". Vermutlich meinen das die Leute, die oft sagen es hätten Alle mitgemacht. Tatsächlich waren es wohl "sehr Viele". Die Überlebenden wurden meines Wissens nicht entschädigt. Das bedeutet unter anderem daß auch gegen Beteuerungen die Vorgehensweise bis Heute einen "legitimierenden" Ansatz aufweist. Behauptete also jemand das wäre "Richtig" gewesen, pflichtet ihm die Justitz zumindest "passiv" bei.
Was ich persönlich gerne dazu anfügen möchte, ist die Tatsache das nicht alle so diagnostizierten tatsächlich "erbkrank" gewesen sein mußten, dazu kommen wohl auch noch willkürlich wie unwillkürliche Fehldiagnosen und schätzungsweise wohl mutmaßliche Opfer von Verbrechen – was sie dann letztenendes sowieso Alle gewesen sind.
Unser Staat sagt zwar: Ja, das waren Verbrechen. Aber es lohnt sich meines Wissens mal die Zahlen der Opfer und der verurteilten Straftäter im Kontext, zu vergleichen. Dann stelle ich abschließend die Frage. Wenn bekannt ist, oder bekannt sein könnte, wer die Tötung begangen hat, und wer "Beihilfe" leistete, wie kann man dann die weitgehende Ignoranz erklären.
In welcher Form wurden beispielsweise Angehörige angehalten Stillschweigen zu bewahren? Was passierte wenn mal einer erzählte: ja, der Arzt XY hat den Dingsbums "diagnostiziert" und mit zur Tötung vorgeschlagen, worauf das durch Richter YZ dann angeordnet, und durch Anstalt WY dann durchgeführt wurde, wo seinerzeit übrigens Arzt Dingsbums aus Dingenskirchen-Praxis damals tätig war.
Rein fiktiv natürlich, aber hat man dann "die juristische Keule" geschwungen, gab's echte physische Dresche, oder hat nie einer so etwas sagen gewollt? Was ich denke behalte ich mal für mich. Seltsamerweise habe ich noch nie von so einem Fall innerhalb der BRD gehört. Sonst Einer – Das wäre mal interessant.
Geschmacklos – oder?
Komisch, wie heutige Mediziner sich scheinbar angepisst fühlen wenn man mal was sagt. Auch wenn man gar nichts zu ihnen, oder über sie persönlich spricht. Vermutlich verwackelt es den Heiligenschein, unserer "Halbgötter in Weiß". Und ganz schön "Dumm" wenn man gar dazu genötigt wird.
Und wer zieht darauf hin die Aufmerksamkeit auf sich? Unsere angeblich aufgeklärte und rundumaufgearbeitete, total aufgeschlossene Gesellschaft, hat doch auf alles eine Erklärung parat – oder? Erwägt man es in Zukunft vieleicht wieder, oder möchte man sich bloß die Option offen halten.
Und deswegen war es umso unverständlicher und abstoßender, warum Behinderte oder Menschen mit Handikap ab 2021 unbedingt "geimpft" werden sollten, warum es sogar eine "Impf"-Pflicht geben sollte!!! ÄTZEND, abstoßend, widerlich:
https://www.lebenshilfe.de/presse/pressemeldung/menschen-mit-behinderung-vor-corona-schuetzen-lebenshilfe-fuer-impfpflicht-und-rasche-impfungen?srsltid=AfmBOoq6p1dNLkoR2coQDa74JoC68knYS6bDhKmvMPYckXuBRz1xWHFr
Sie wollten an den Behinderten, in irgendeiner Weise beeinträchtigten Menschen wahrscheinlich testen, wie die Mod-RNA-Stoffe wirken, was sie mit der Behinderung machen. Wie die körperlich und mental eingeschränkten auf die Substanzen reagieren. Widerlich. Zum Fremdschämen, zum Erbrechen widerlich. Das Ganze dann noch als "Teilhabe am gesellschaftlichen Leben" zu deklarieren, das den Behinderten zusteht. Teilhabe an "Impf"-Nebenwirkungen ist das richtige Wort.
Herrenmenschen-Ideologie trifft auf Profitstreben in einem totalitär-faschistischen System. Opportunistische Duckmäuser weigern sich, die Realität wahrzunehmen. Opportunistischen Profiteuren und Kapitaleignern ist das Leid und Schicksal der Objekte egal, solange die eigene Machtfülle und das eigene finanzielle und gesellschaftliche (und politische) Wohlergehen funktionieren.
Warum nur kommt dies so bekannt vor? Geschichte wiederholt sich? Selbstverständlich! In Endlosschleife.
@Clarence O'Micron:
Gut formuliert meine ich, und ein deutliches Schippchen drauf wäre zumindest nicht unrealistisch.
Ich versuch's mal. Wiederholen kann man nur was endete. Vieleicht etwas zu stark formuliert – im "breiten Kontext". Unsere Ärzte und Juristen haben sich stets sichtlich bemüht sich am Riemen zu reißen. Schade daß immer die Extreme den Ruf der Gruppe schlecht machen. In vielen Fällen aber leider auch "selber Schuld"?