Gesunde Äpfel weniger gefährdet als kranke Birnen

apo​the​ken​-umschau​.de /​dpa (18.8.25)

Das Werk ist so frag­wür­dig, daß selbst dpa zwei Fachleute zwei­feln läßt.

»… Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter­such­ten in ihrer Studie 2.390 Menschen aus 16 Ländern, dar­un­ter auch Österreich. Die Studienteilnehmer wur­den zwi­schen September 2020 und Februar 2022 aus­ge­wählt. Unterschieden wur­de zwi­schen Menschen, die nicht an Covid erkrankt waren, sol­che mit mil­dem Verlauf, Menschen, die mit Covid auf der Normalstation behan­delt wur­den und Menschen, die wegen Covid auf die Intensivstation kamen.

Die Forscher unter­such­ten das Alter der Blutgefäße einer jeden Person. Dafür nutz­ten sie ein Gerät, das misst, wie schnell eine Blutdruckwelle sich von der Halsschlagader zu den Oberschenkelarterien bewegt. Je höher die­ser Wert, desto stei­fer sind die Blutgefäße und als desto höher wird das Alter kate­go­ri­siert. Die Messungen erfolg­ten sechs und zwölf Monate nach einer Covid-Infektion. Bei der Beurteilung wur­den auch ande­re Faktoren, wel­che das Alter der Blutgefäße beein­flus­sen kön­nen, einbezogen.

Alterungseffekt vor allem bei Frauen gefun­den
Die Wissenschaftler fan­den her­aus, dass die Blutgefäße bei den­je­ni­gen Gruppen, die mit Covid infi­ziert waren, im Schnitt stei­fer waren als bei denen, die sich nie infi­ziert hat­ten. Dies traf auch auf die Gruppe Studienteilnehmer zu, die nur einen mil­den Krankheitsverlauf hat­ten. Wer sich gegen Corona hat­te imp­fen las­sen, hat­te im Schnitt weni­ger stei­fe Gefäße als Ungeimpfte…«

Heribert Schunkert, stell­ver­tre­ten­der Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung und Direktor der Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen in München, meint: "Da muss man ganz genau hin­schau­en, ob die­se Gruppen wirk­lich gleich waren, um zu sagen, ob die Ursache die­ser Alterungsbeschleunigung in Covid lag". Tun wir das:

Im Artikel der AutorInnen zur Studie "Accelerated vas­cu­lar age­ing after COVID-19 infec­tion: the CARTESIAN stu­dy" vom 17.8.25, den die dpa-Fachleute mit­hin in Windeseile rezi­piert und gewiß doch kri­tisch gele­sen haben, erfah­ren wir über die Zusammensetzung der jewei­li­gen Gruppen:

Die Gruppen der "an Covid Erkrankten" war ver­gli­chen mit den nicht posi­tiv Getesteten deut­lich älter, wies eine erheb­lich grö­ße­re Zahl ein­schlä­gi­ger Vorerkrankungen auf und leb­te sigi­ni­fi­kant öfter in einem "Low-medi­um inco­me country".

Was "auch einen relevanten Anteil spielt"

An die­ser Stelle hät­te dpa den Text in die Tonne hau­en kön­nen. Doch es kommt noch dol­ler. Schunkert mahnt wei­ter: "Klar sei auch nicht, ob in den Gruppen weni­ge Menschen einen star­ken Effekt oder vie­le einen klei­nen Effekt bei der Alterung hat­ten", und Kollege Dominik Rath staunt:

»Offene Fragen sind für ihn, ob Covid tat­säch­lich Grund für die Gefäßalterung ist und auch, war­um beson­ders Frauen von die­ser betrof­fen sei­en. Interessant sei für ihn auch, dass die Gruppe von Menschen, die mit Covid auf der Intensivstation lagen eine gro­ße Dynamik gezeigt habe, denn bei ihnen hät­ten sich die Alterungsprozesse nach der 12-Monats-Visite wie­der rela­tiv stark zurück­ge­bil­det – „was bedeu­ten könn­te, dass die Hospitalisierung per se oder der Intensivstationsaufenthalt auch einen rele­van­ten Anteil spielt.“«

Zu der Behauptung "Wer sich gegen Corona hat­te imp­fen las­sen, hat­te im Schnitt weni­ger stei­fe Gefäße als Ungeimpfte" liest man in der Studie:

»Unter den COVID+-Patienten waren 10,0 % zum Zeitpunkt des ersten Besuchs mit min­de­stens einer Dosis geimpft, über­wie­gend mit dem Impfstoff von Pfizer/​BioNTech. In der nach Geschlecht stra­ti­fi­zier­ten hier­ar­chi­schen linea­ren Modellanalyse, die voll­stän­dig adju­stiert war und den Impfstatus bei Besuch 1 als festen Effekt berück­sich­tig­te, hat­ten geimpf­te Frauen eine signi­fi­kant nied­ri­ge­re PWV als nicht geimpf­te Frauen [adju­stier­te PWV 7,35 (95 % KI 6,85; 7,85) vs. 7,71 (95 % KI 7,26; 8,16) m/​s, P = 0,027, berei­nig­ter Unterschied −0,36 m/​s]. Bei Männern war der Unterschied zwi­schen geimpf­ten und unge­impf­ten COVID+-Patienten nicht signi­fi­kant [ange­pass­te PWV 8,42 (95 % KI 7,79; 9,04) gegen­über 8,65 (95 % KI 8,21; 9,09) m/​s, P = 0,224, ange­pass­te Differenz −0,23 m/​s] (Abbildung 3).«

Besagte Abbildung stellt die signi­fi­ka­ten Unterschiede so dar:

Wiederum aus dem Anhang stammt die­se Tabelle. Sie berück­sich­tigt nur noch die Gruppen der Erkrankten und zeigt ihren "Impfstatus" bei zwei Untersuchungsterminen. Der Anteil der anhal­ten­den Symptome läßt sich nicht zwin­gend als Beleg dafür lesen, daß die "Impfung" vor schwe­ren Verläufen schützt.

(Hervorhebungen nicht in den Originalen.)

3 Antworten auf „Gesunde Äpfel weniger gefährdet als kranke Birnen“

    1. @ Erfurter: Nun, sagen Sie es uns. Liege ich rich­tig mit pri­va­ten Interessen, die an der Börse gehan­delt wer­den, wie die gro­ße pro­le­ta­ri­sche Weltbewegung es wuß­te, bis der gro­ße wei­se Führer Dschugaschwili entschlief?

  1. Die mei­sten Wirkungen der Stachel-Proteine von SARS-CoV‑2 waren schon vor dem Spritzmitteleinsatz (2021) bekannt und ver­öf­fent­licht. Die Autoren die­ser "Studie" fischen nur nach Korrelationen und ver­nach­läs­si­gen die Ursachen. Man könn­te fast mei­nen, denen wären die Ursachen unan­ge­nehm, denn am Ende stel­len sie nur noch in Aussicht, dass man die "Impfung" erläu­tern müsse.

    Durch das Spritzmittel ("Impfung") wur­den in Körperzellen gro­ße Mengen der Stachelproteine erzeugt. Das war der von den Verbrechern der Pharmaindustrie erklär­te Zweck des Spritzmittels (modmRNS). Betroffen waren natür­lich auch die Zellen der Gefäße.
    Es wur­den durch das Spritzmittel Schäden ver­ur­sach­ten, sowohl über die Wirkung der Stachelproteine selbst als auch durch die Reaktion des Immunsystems gegen die "geimpf­ten" Körperzellen. Jeder nor­mal den­ken­de Mensch hät­te sich fra­gen müs­sen, war­um man den Einsatz des Spritzmittels über­haupt zulässt. Bis heu­te wird die­se Frage in den Propagandamedien "unse­rer Kleptokratie" vermieden.

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