Wer derart mit der Not von Kranken seine Geschäfte macht und erst recht, warum es sich um einen Fehler des Systems handelt, wird nicht erörtert:

»IGeL steht für individuelle Gesundheitsleistungen in ärztlichen Praxen. Jedes Jahr geben gesetzlich Versicherte laut dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen mindestens 2,4 Milliarden Euro dafür aus – von Augenheilkunde bis zur Urologie. Die Orthopädie gehört mit 397 Millionen Euro zu den drei umsatzstärksten Fachgebieten im IGeL-Markt…«


Die Grafik mit den Bewertungen der IGel-Leistungen ist sehr tendenziös, bezieht sie doch nur den Nutzen für die Patienten mit ein, und vernachlässigt völlig den Nutzen für die Ärzte.
Es geht um Profite. Um Was denn sonst!?
@ Erfurter: Nun haben Sie mich so weit. Den immergleichen argumentationslosen Kommentar unter jedem Beitrag werde ich nicht mehr veröffentlichen.
Ok @aa, etwas ausführlicher. IGeL, das heißt, daß Patienten für ihre Behandlung selber aufkommen müssen. Behandlungen die von privaten Unternehmern ausgeführt werden. So klar wird das im Radio nicht dargestellt und von der Sache her ist das nämlich eine Schweinerei. Das Nächste ist, daß Behandlungsmethoden bewertet werden aber nicht etwa inwiefern die dem Patienten nützen, denn darum geht es nicht hier in diesem System. Mithin dient eine Bewertung nur einem Zweck, nämlich dem Handel bzw. dem Kauf- bzw. Verkaufswert einer Behandlung, also der Preismanipulation. Und das ist die nächste Schweinerei, nämlich der Handel mit med. Behandlungen, dicht gefolgt vom Handel mit Patienten.
Solche Meldungen sind der Propaganda dienlich, es geht nämlich darum, genau das zu verschleiern was dahintersteckt und um was es geht: Um Profite.