Die Lage vor fünf Jahren (2). 0,7 % der Intensivbetten mit "COVID-19-Fällen" belegt

Das Protokoll des "Gemeinsamen Krisenstabs BMI-BMG COVID-19" vom 19.8.20 zeigt ein wei­ter­hin völ­lig ent­spann­tes Bild. In Deutschland bringt es ledig­lich der LK Dingolfing-Landau auf eine "Inzidenz" von mehr als 30 – in sie­ben Tagen. Im kras­sen Gegensatz dazu ste­hen die geschil­der­ten Maßnahmen.

Auch welt­weit deu­te­te der Trend laut Daten "des Kommandos Sanitätsdienst der Bundeswehr [!] und der INIG" nach unten. (Was sich hin­ter der letz­ten Abkürzung ver­birgt, habe ich nicht her­aus­fin­den kön­nen*. Mir ist ledig­lich die "Integrated Nuclear Infrastructure Group" der IAEA begeg­net. Auszuschließen ist beim damals gras­sie­ren­den Irrsinn nicht, daß sie gemeint ist.)

Aus ganz Berlin wer­den 33 Personen gemel­det, die "im Krankenhaus iso­liert und behan­delt wer­den". Und (rot im Original):

An meh­re­ren Schulen wer­den wegen ver­ein­zel­ter posi­ti­ver Tests gan­ze Klassen in Quarantäne geschickt. In ande­ren Orten kommt es noch dicker und willkürlicher:

Selbst eine "Inzidenz" von 0,0 schützt nicht vor Schulschließungen:

Immer wie­der wer­den Geflüchtete einer Sonderbehandlung unterzogen:

Im hes­si­schen Landkreis Marburg-Biedenkopf wur­den 22 Securitykräfte einer Flüchtlingsunterkunft, zwei wei­te­re Dienstleister und 4 Geflüchtete posi­tiv gete­stet. "Die Beschäftigten befän­den sich in häus­li­cher Quarantäne, die Bewohner sowie ihre Kontaktpersonen wur­den dem­nach in einem geson­der­ten Bereich der Einrichtung iso­liert".

Doch aus das Schulpersonal bleibt von Willkür nicht ver­schont, wie sich aus den Schnipseln des Regierungs-Krisenstabs ergibt:

Die Berichte über die Schließung von Klassen und gan­zen Schulen wer­den end­los fort­ge­setzt. Ernsthaft wird für Duisburg gemel­det, daß "die Fallzahl auf hohem Niveau" blei­be, was 134 posi­tiv gete­ste­te "akti­ve Fälle" umschreibt. In Remscheid (NRW) kam es "zu einem deut­li­chen Anstieg der Fallzahlen" auf nun­mehr "33 akti­ve Fälle".

Nicht nur im Rückblick erscheint das Vorgehen der Behörden gro­tesk. Doch es hat­te sei­nen Sinn. Die Akzeptanz der "Maßnahmen" war rapi­de geschwun­den; um ein Angstlevel bis zur Einsatzbereitschaft der erwor­be­nen "Impfstoffe" auf­recht­zu­er­hal­ten, setz­ten die Verantwortlichen des­halb zuneh­mend auf Repression und Einschüchterung.

Der schar­fe Kontrast zur rea­len Lage wur­de öffent­lich nicht kom­mu­ni­ziert. Selbst die Intensivbettenbelegung erreich­te einen Tiefststand, der Anteil der künst­lich frei­ge­hal­te­nen Betten lag erheb­lich über dem bis­lang als wirt­schaft­lich ver­tret­bar gel­ten­den Satz von 20 %:

Der Anteil von "COVID-19-PatientInnen" auf den Intensivstationen betrug 0,7 %:

Um in der Kalenderwoche 32 die Zahl von 6.909 posi­ti­ven Fällen zu ermit­teln, wur­den 672.171 Menschen einem PCR-Test unter­zo­gen. Insgesamt wur­den bis zu die­sem Zeitpunkt 9.265.361 Tests durch­ge­führt. Die lächer­li­chen Ergebnisse wur­den oben beschrieben.

Ein Leser konn­te bes­ser recher­chie­ren als ich: Es gibt beim RKI die "ZIG 1 – Informationsstelle für Internationalen Gesundheitsschutz, die offen­bar gemeint war. Danke! Es mag über­ra­schen, aber mehr zu ZIG fin­det sich hier unter der Kategorie Ruanda.

10 Antworten auf „Die Lage vor fünf Jahren (2). 0,7 % der Intensivbetten mit "COVID-19-Fällen" belegt“

  1. Wären 0,7% schon bei einer nor­ma­len Grippe nicht extrem wenig. Der Anteil im Krankenhaus müß­te dann doch min­de­stens dem des Durchschnitts entsprechen.

    -spe­cial-

    Wenn Krankheit sehr krank machen, dann Anteil im Krankenhaus GRÖßER – w.o.h.l. ! (frueh­stuecks­kurz­ge­faßt für Politiker!)

    -spe­cia­lend-

    Wie war denn das jetzt genau, mit der Bratwurst? (und dem Hering, und.…) – Was soll denn die Heimlichtuereierei. Kann man doch sa-gen. Verstehe ich nicht!

  2. Den Zaster gab es doch für das Freihalten der Kapazitäten, wenn ich das noch rich­tig in Erinnerung habe. Daher redu­zier­te sich die Anzahl ja auch nach Beendigung die­ser Profitalimentierung. 

    Unabhängig davon war vom ersten Tag an sicht­bar, dass es sich um eine poli­ti­sche Maßnahme ohne jeg­li­che Notwendigkeit han­del­te. Nicht zu ver­ges­sen sind die in der Belegungsquote von 0,7% zu Tode künst­lich beatme­ten Patienten (oder eher Opfer). Die Risiken die­ser Maßnahme waren den Ärzten bekannt, die Überlebenschancen waren den Ärzten bekannt, die gerin­ge Gefährlichkeit des omi­nö­sen Virus war deut­lich erkenn­bar. Was fehlt, ist die straf- und zivil­recht­li­che Aufarbeitung.

    1. > Den Zaster gab es doch für das Freihalten der Kapazitäten,

      @O'Mikron, rich­tig, im Kapitalismus fließt auch Geld für nicht gelie­fer­te Waren, für Waren die es gar nicht gibt und für Waren die ver­nich­tet werden.

  3. https://​www​.kran​ken​kas​sen​.de/​d​p​a​/​4​5​4​7​1​1​.​h​tml

    Angst. Da ist sie wie­der. Angst in der Ärzteschaft nur wegen rein vir­tu­el­ler Hochrechnungen am PC. Wie passt die Aussage der Vize-Präsidentin zu der Lage von vor 5 Jahren?

    Zitat:
    Sie habe damals eine Statistik zur Kenntnis genom­men, mit Hochrechnungen, wie sich die Pandemie ent­wickeln wür­de, wenn nichts unter­nom­men wür­de. «Das hat schon Angst gemacht, in der Ärzteschaft, glau­be ich», sag­te sie. «Ich bin hun­dert­pro­zen­tig über­zeugt, wenn kei­ne Gegenmaßnahmen getrof­fen wor­den wären, wäre es so gekom­men, wie dort dar­ge­stellt.» Ihrer Einschätzung nach sei­en die Maßnahmen zu Beginn der Pandemie, als es noch kei­nen Impfstoff gab, gerecht­fer­tigt und ange­mes­sen gewesen.
    Ende Zitat

    Und seit­dem mit MRNA "geimpft" wird, sind alle gesund? Seit die­ser Zeit gibt es kei­ne neu­en Atemwegserkrankungen? Und kei­ne "Impf"-Opfer? Und kei­ne "Impf"-Durchbrüche? Und die Krankenstände sin­ken schlag­ar­tig seit Beginn der "Impfungen"??

    Ach, es ist ist ein­fach nur zum Weinen. Ich wei­ne aber nicht, dazu ist mir mein Leben zu scha­de. Was kann man gegen sol­che Aussagen tun? Sie kom­men­tie­ren, ja. Den Kopf schüt­teln? Auch. Aber vor allen Dingen sie ein­stu­fen unter "Angst" oder even­tu­ell sogar Dummheit, die Angst- und Panikmache der Psychologen zusam­men mit rein vir­tu­el­len PC-Hochrechnungen und unzäh­li­gen Fake-Test-Betrügerein hat funk­tio­niert. Geniales Konzept für die näch­ste Plandemie, um alles wie­der lahm­zu­le­gen, was, Frau Ex-Vize-Präsidentin? 

    https://kodoroc.de/2025/08/14/inzidenz-von-mindestens‑4–800-wieler-2021-eine-inzidenz-von-zehn-das-waere-eine-coole-zahl/

    Echt chic. Ich schla­ge vor, die Preise für einen neu­en Lamborghini – oder wie wärs mit Bugatti? -, noch zu erhö­hen, die näch­sten Viren-Testzeltbetrüger, Testbetreiber sit­zen schon in den Startlöchern und wer­den nicht 140.000 Euro (run­ter­ge­han­delt), son­dern mehr als 380.000 Euro zusammen"testen" und bei den Krankenkassen ein­rei­chen, egal, auf wel­che Viren oder Bakterien hin.

    🙂

    Jetzt muss ich doch wie­der lachen, der Gedanke ist lustig. Es ist wirk­lich das Beste, so einen Unsinn ein­fach nicht ernst zu neh­men. "Die Impfung schützt." "Der Test beweist, wie gefähr­lich Du bist." Du weißt gar nicht, dass Du ande­re töten kannst, soooo gefähr­lich bist Du und wirst drei Wochen in Quarantäne ein­ge­sperrt, sagt der x‑beliebige Fake-Test des Lamborghini-Fahrers in spé. 

    ~ ~ ~

    1. > Es ist wirk­lich das Beste, so einen Unsinn ein­fach nicht ernst zu nehmen.

      Doch das müs­sen wir. Denn es geschieht auf unse­re Kosten, auf Kosten unse­rer Gesundheit und schließ­lich auf Kosten der gan­zen Menschheit.

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