
Na klar, Trump geht es um seine Interessen und die der wirtschaftlichen "Elite" der USA. Sie sind imperialistisch so wie die Putins und Rußlands. Denkbar ist, daß er sich nicht auf einen heißen Krieg in Europa einlassen will – er hat da andere Prioritäten. Denkbar auch, daß er eher auf Deals mit Rußland setzt als auf militärische Konfrontation. Solche Deals zwischen Konkurrenten haben notwendig einen schmutzigen Anteil. Wenn man so will, war die westdeutsche Entspannungspolitik der 70-/80-er Jahre* spiegelbildlich ein Deal mit der UdSSR, die Systemkonkurrenz wirtschaftlich und nicht mit Waffengewalt auszutragen, sehr zum Mißfallen der damals in den USA Herrschenden. In van Akens Logik war sie falsch, weil sie die Menschen "hinter dem Eisernen Vorhang" nicht gerettet hat. Immerhin hat sie Krieg auf europäischem Boden vermieden. Bis der Handelspartner erledigt war und der Westen, zunächst auf dem Balkan, eine territoriale Neuordnung herbeiführte.
Ein Oppositionspolitiker, zumal ein sich links nennender, dem zu Alaska nichts anderes einfällt als Frau Strack-Zimmermann, der nicht ansatzweise den Versuch macht, die imperialistischen Intentionen der EU-Regierungen zu analysieren und ihnen allen Ernstes unterstellt, die Ukraine retten zu wollen, ist nicht nur überflüssig. Er schadet allen Linken, die noch an antimilitaristischen Traditionen festhalten.
* Update: Ich habe eingesehen, daß diese Phase nicht erst in den 80-ern begonnen hatte.

Trump ist die Ukraine vollkommen egal? Das mag sein. Aber denjenigen deren Interessen Trump vertritt, ist die Ukraine ganz sicher nicht egal. Die werden doch auf ihre Profite nicht verzichten und schon gar nicht feiwillig.
" … war die westdeutsche Entspannungspolitik der 80-er Jahre spiegelbildlich ein Deal mit der UdSSR, die Systemkonkurrenz wirtschaftlich und nicht mit Waffengewalt auszutragen … "
Die 80'er endeten mit der temporären, strategisch, milirärischen Niederlage der UDSSR. Die ging dem Voraus. Die Ironie dabei, der "kalte krieg" endet mit einer "kalten Entscheidung" zu Gunsten von SDI, wie damals so genannt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Strategic_Defense_Initiative
So läßt sich van Aken, der Rede nach, viel besser noch einordnen. Ansonsten geben alle Parteien die sich "Links" nennen alle Mühen um dem Begriff die schlechte Note zu verleihen. Ja, das ist natürlich "rechts". Die Begrifflichkeiten dem Sinne nach, haben sich bis auf Weiteres, in der Politik wohl beurlaubt.
Desweiteren muß angefügt werden, daß die Parteien im Zusammenwirken, für den AFD-Aufstieg zur Verantwortung zu ziehen sind. Niemand anderes. Die gebotene Null-Qualität lässt dei AFD bereits tatenlos wesentlich besser aussehen. Eigentore wird man da im Moment gar nicht erst riskieren müssen. Könnte nicht besser laufen.
Die NSDAP war niemals sozialistisch, wie ich gerne anfügen möchte. Aber sprechen wir es doch mal aus. Die NSDAP ist eine sich auf Politik spezialisieremde, deutsche Räuberbande. (Präsenz!) Seit über hundert Jahren – quasi "führend". In anderen Staaten kaum umsetzbar. ABER, in jedweder "Legende" mag ja ein Körnchen Wahrheit stecken.
https://nuoflix.de/achtung-buch–machtuebergabe-statt-machtuebernahme-die-spd-als-hitlers-steigbuegelhalter-teil-12
Deswegen ist es wichtig, über die Standpunkte reden zu können. Man kann dieses ja schließlich erst, wenn man sie sich angehört hat! Oder nicht. Das verstehen aber viele leute scheinbar nicht mehr so richtig. Klick-klick-daddel-daddel-schnack-schnick
Daß sich van Aken selbst nicht als Kriegstreiber erkennen will, ist nicht glaubwürdig. so bezeichnet sich ja zumindest seine Partei – die zweite SPD im Staat. Man löst die Probleme nicht indem man das Grundübel dupliziert. Auf keiner der "Seiten"! Wenn man das überhaupt noch so nennen kann. Sieben Wagen, sieben Räder .… – klingt auch nicht wirklich "plausibel".
@Eine dritte…: Der "Moderator" kriegt sich vor Lobhudelei über den rumänischen Ehrendoktor nicht ein. Was Grandt verzapft, ist nichts als mühsam zusammengeschusterter Revanchismus.
Wenn man über die Thesen der neuen Rechten (so man die so nennen darf) reden möchte, muß man sie sich anhören. Persönlich bin ich davon überzeugt daß "das Körnchen Wahrheit" enthalten ist. Es gehörte zum Populismus der NSDAP daß man skrupellos alles mißbrauchte was an Argumentation mit rein paßte und möglicherweise Wählerstimmen brachte. Persönlich käme mir – wäre es nicht sehr Ernst gewesen – die NSDAP vor wie ein völlig überzogenes Abbild der Unzulänglichkeiten konkurierender (demokratischer) Parteien. Auch wenn es den Sozialisten schmerzen sollte, man bediente sich ihrer Argumentation zum Stimmenfang ebenso wie der der Konservativen. Es ging alleine um das Ergebnis, und A.H. selbst hat das im Vorfeld so durchscheinen lassen. Man ergriff die Macht auf demokratischem Wege, um die Demokratie abzuschaffen, was nicht illegal war – im Gegensatz zu Heute! Daher sind die Voraussetzungen etwaiger "neuer Rechter" Andere! Daher kann man sich selber dei Frage stellen und/oder beantworten, ob das nun "neu" oder den Umständen "angepaßt" ist.
Die "Offenheit" der Zwanziger- und Dreißiger-Jahre würde Heute dem Recht widersprechen, und könnte strafrechtlich verfolgt werden. Genau deswegen, würde ich mir genauestens anschauen was unsere Herr*innen Politiker mit jenem Recht im Schilde führen, wie sie es verstärkt manipulieren, und wie sie von alledem ablenken möchten. Dann versteht man m.E. den "Zirkus", zu dem teilweise unbewusst, auch die Oppositionellen beitragen.
Zum Bestehen des Weimarer Rechtswesens gibt es, ad-hoc und laienhaft aufgeführt, zwei Besonderheiten. Erstens wird nicht ausreichend wahrgenommen daß die Weimarer Verfassung eine moderne und demokratische war, und zweitens konnte sie, basierend auf einer demokratisch herleitbaren Übereinkunft, abgeschafft werden! Das ist im Verfassungsstaat BRD NICHT möglich.
Dazu eine persönliche Sichtweise. Der Verfassungsstaat BRD steht nun durch die EU auf der Kippe. Es gibt eine Reihe von "Profiteuren", wellche so die Verfasstheit ausser Kraft setzen möchten – über "EU-Kompetenzen". Insofern sehe ich im Interesse nach Beibehaltung und staatlicher Souverainität wie es die AFD vertritt, sogar noch eher den "antifaschistischen Zug", als in der Aufgabe. Die europäischen Staaten besitzen keine "antifaschistische Verfassung" wie wir Deutschen. Fällt Die aus, rechnet man sich schnell aus, was als "Machtfaktor" übrig bleibt. Das wird dei gleiche Verteilung aufweisen wie 1945 – mathematisch! Viele derb "neuen rechten" sind bloß deswegen "besser" weil sie müssen. Das mag authentisch wirken und sein, verkehren sich die Verhältnisse werden die "Protagonisten" schnell ausgewechselt sein. – Aber Bei allen Parteien!
Das Wort fiel sehr oft: Taschenspielertricks!
Post-Zeitlimit noch nachgereicht:
1. Wohl! (natürlich alles spekulativ!)
2. Sie sehen ja, daß der harmlos anmutende Fallstrick, taugte um einen "LKW" aus dem Schlamme zu ziehen? (egal ob mit oder ohne kaputte Bremse?)
nachträglich II.
3. Naja, ich weiß was Sie meinen. Geht schon klar.
Aber: https://de.wikipedia.org/wiki/Revanchismus
Vieleicht "reaktionär" ?
Die Nazis gaben vor der Machtübernahme, oft vor, für "die einfachen Deutschen" zu agieren. Eine "linke Strömung" innerhalb einer Partei muß ja nicht gleich im Gesamten "Links" stehen.
Trotzdem waren, wenn man etwas forscht, die ursprünglich sozialistischen Parteien, vor über hundert Jahren, anders als man das heute gemeinhin so verstehen würde. Ein sehr weites Feld, vermute ich!
Vieleicht finde ich ja mal einen guten NSDAP-Beitrag mit annehmbarer Lesezeit. Dann werde ich den mal verlinken. Selbst war ich sehr erstaunt über die Arbeit von Heinz Höhne darüber. Das ist aber schwer noch weiter zu komprimieren, weil der Autor das selbst bereits getan zu haben scheint. Ohne allerdings dabei an Spannung beim Lesen eingebüßt zu haben. Es las sich fast von selbst, und die Darlegungen wurden sehr gut und plausibel mit weiteren Fakten unterfüttert. Eine Zusammenfasung der Eindrücke sheint mir sehr schwierig zu sein. Vieleicht nimmt es aber auch jeder etwas anders auf. Der genannte Autor lässt meiner Meinung nach, dem Leser die Freiheit, sich mittels Faktendarlegungen ein eigenes Bild zu zeichnen. Ohne große Interpretationen oder gar vorgefaßte Wertungen.
Ich halte die These, daß die NSDAP "linke" Einflüße hatte für richtig. Es ist aber eine persönliche Anschauung. Außerdem kann ich, ohne Aufsatz darüber, jetzt schon sagen, daß es mir dabei um verschieden "Taktiken" geht, welche man sich auch zu Eigen gemacht haben könnte, oder die sowieso von vielen politischen Gruppen angewendet werden. Da wäre ich überfragt.
> Die 80'er endeten mit der temporären, strategisch, milirärischen Niederlage der UDSSR.
Ja. Betonung auf temporär. Weil aus dieser Tragödie die Menschheit lernt. Und das ist nur eine Frage der Zeit.
> die westdeutsche Entspannungspolitik..
Ein halber Satz eine faustdicke Lüge. Eine westdeutsche Entspannungspolitik hat es nie gegeben!
Die Interessen Russlands und Putins sind nicht imperialistisch, sie sind defensiv. Was soll dieses Propaganda-Gerede?
Ach @Kurt,
wie es wirklich ist, das weiß wahrscheinlich keiner. Auf jeden Fall ist das heutige Russland nicht die UdSSR und selbst die UdSSR war nach 1953 nicht mehr die UdSSR die Hitler besiegt hat.