Zwei Schwänze wackeln mit dem Hund. "Das ist ein Bluff."

Wieder ein­mal war die hal­be Innenstadt in Berlin lahm­ge­legt, denn:

»Klartext nach Gipfel-Marathon im Kanzleramt! Am Mittwoch rei­ste Ukraine-Präsident Wolodymyr Selenskyj nach Berlin zum Geheim-Gipfel im Kanzleramt mit Bundeskanzler Friedrich Merz…

Selenskyj dank­te Merz für die Einladung nach Berlin und mach­te klar: Putin blufft! Er ver­su­che ein­fach über­all an der Front durch­zu­kom­men. „Russland möch­te den Eindruck erwecken, es könn­te die gesam­te Ukraine beset­zen. Das ist ein Bluff.“…«

bild​.de (13.8.25)

Die Sprache ist so ver­quer wie der Inhalt. "Merz und Selenskyj stel­len sich an", gin­ge, auch: "Merz und Selenskyj stel­len Putin Bedingungen".

Die Bildunterschrift stellt ledig­lich eine bedau­er­li­che Korrelation dar:

bild​.de (13.8.25)

8 Antworten auf „Zwei Schwänze wackeln mit dem Hund. "Das ist ein Bluff."“

  1. Also ich fin­de den Begriff "Schwein" für Schweine sehr tref­fend. Wer sich die­sen Begriff aus­ge­dacht hat, muss ein Sprach-Genie gewe­sen sein.

  2. Was hat denn der ukrai­ni­sche Machthaber zu Friedrich dem Großzügigen gesagt? Haste mal 'nen Euro?

    Es gibt zwei Varianten, wie der Krieg endet: Die erste ist Verhandlung mit einem Ergebnis, das für die west­li­chen Oligarchen akzep­ta­bel ist. Das ande­re ist Kapitulation des geschei­ter­ten Staates Ukraine. Man darf raten, was für die Ukrainer die bes­se­re Alternative ist. Die Verhandlung lässt einen kom­plett bank­rot­ten Staat mit kom­plett ver­nich­te­ter kri­ti­scher Infrastruktur zurück, der besten­falls als Rohstofflieferant geeig­net ist. Die Verbraucher sit­zen aller­dings nicht in der Ukraine.

    1. O'Mikron, der Staat Ukraine ist nicht geschei­tert. Diejenigen die sich hin­ter die­sem Staat ver­stecken (*), tun alles dafür die­sen Staat zu erhal­ten. Nur Selenskie muß weg. Der Staat jedoch bleibt und der bleibt auch kapitalistisch.

      *) Private Unternehmer aus der EU, aus USA u.a. Staaten

  3. Ich beauf­tra­ge mei­nen Bundeskanzler Herrn Merz jetzt ein­mal, die Realitäten anzu­er­ken­nen, Frieden mit Russland zu schlie­ßen, Sanktionen auf­zu­he­ben, und rus­si­schen Gas zu importieren.

    Das geht so: Militärhilfe ein­stel­len, und die Rest-Ukraine in eine fried­vol­le, block­freie Neutraliät entlassen.

    Nein, nicht weil ich für "Putin" oder gegen "Ukraine" bin, son­dern weil ich in Deutschland preis­wer­te Energie und nied­ri­ge Lebensmittelpreise haben will. Und dazu aus­rei­chend Wohnraum, bezahl­ba­re Mieten, Nah- und Fernverkehr, aus­kömm­li­che Löhne, straf­freie Sozialleistungen, und alles was man für ein aus­kömm­li­ches Leben benötigt.

    Dafür ist der Herr Millionär mit Privatflugzeug gewählt wor­den, das ist sei­ne Aufgabe, und nicht in Europa und der Welt den gro­ßen Militärkasper zu spie­len, die Taschen der Rüstungsaktionäre zu fül­len, und das Land zu verarmen.

  4. …und täg­lich grüßt das Murmeltier…

    Die Farce die­ser bil­lig anmu­ten­den Schmierenkomödie täuscht über die töd­li­che Ernsthaftigkeit des täg­lich statt­fin­den­den Kriegsgeschehen hinweg. 

    "Heureka the Game is over" wäre nun mein Wunsch…

    Nachdenkliche Grüße
    Walter aka der Ösi

  5. Deutschland steht im "Ranking" lei­der nur auf der Verhandlungsebene der Bill und Melinda Gates Stiftung. Ob sich der neue Merzkanzler nach "oben" vor­ar­bei­tet – ich weiß es nicht. Auf alle Fälle mal was Neues. Vor kur­zem habe ich mich dabei ertappt wie ich ihn "den neu­en Scholz" nann­te, statt den neu­en Kanzler – bloß weil mir der Name nicht gleich ein­fiel. Das ist zwar sym­pto­ma­tisch, aber ich fürch­te lei­der nicht von mir ausgehend.

  6. könn­te man das Looser-Treffen auch betiteln.

    Aktienzocker Merz soll­te eigent­lich wis­sen: Wer aufs fal­sche Pferd setzt, geht leer aus, und Selenskyj bekommt dem­nächst einen Sekretärsposten in irgend­ei­nem ame­ri­ka­ni­schen Thinktank.

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