
Aus einem Dekret des Frühjahrs wird zitiert:
»Das unvergleichliche Erbe unserer Nation, das Freiheit, Rechte des Einzelnen und das Glück der Menschen vorantreibt, wurde als rassistisch, sexistisch, unterdrückerisch oder anderweitig unrettbar mit Makeln behaftet dargestellt.«
Dabei ist bekannt, daß die irregulären Einwanderer ab dem 16. Jahrhundert nur mit äußerster Umsicht die Ureinwohner dazu bewogen, ihre Jagdgründe zu verlassen oder anderenfalls in deren Ewigkeit einzugehen. Das Abschlachten ihrer Herden und die Zerstörung der Nahrungsgrundlage richtete sich ausdrücklich gegen terroristische Übergriffe der Eingeborenen. Daß es fast zweihundert Jahre nach der Unabhängigkeitserklärung dauert, den importierten Sklaven und anderen Schwarzen Bürgerrechte zuzugestehen, ist eine schändliche woke Erzählung. Das gilt ebenso für die zahllosen Interventionen im US-Hinterhof, die zweifellos die Wahrung des Friedens und der Menschenrechte zum Ziel hatten.
Sicherlich sind die Trumpschen Zensurpläne deshalb populär, weil sie auch eine Reaktion auf den abgehobenen Teil der liberalen Bourgeoisie darstellen. Wie überall auf der Welt hat auch er die Geschichte des Landes instrumentalisiert. Mit der Problematisierung von deren verbrecherischen Aspekten verbunden war allerdings ein Habitus, der im Gegensatz zur tatsächlichen Politik stand und ihn für viele Menschen als verlogen durchschaubar machte. Bezeichnenderweise war bei den letzten Wahlen ausschlaggebend, daß gerade die sozial und politisch Marginalisierten das Vertrauen in die demokratische Politmaschine verloren. Sie stellten fest oder spürten, daß sich hinter woken Sprüchen auch hier knallharte Interessen verbargen. Die Arbeiterklasse war als Stimmenbeschaffer erwünscht, ein Engagement für sie nicht erkennbar. Illegale Tötungen im Ausland über Drohnenangriffe waren unter demokratischen Präsidenten so verbreitet wie unter republikanischen, an Aufrüstung des israelischen Regimes und ihrer bedingungslosen politischen Unterstützung nahmen sich beide Parteien nichts, Abschiebungen waren unter Biden zahlreicher als unter Trump.
Völlig unterschätzt wurde zudem der Widerstand gegen die "Covid-Maßnahmen", der aus sehr unterschiedlichen, auch unappetltlichen, Spektren gespeist wurde. Mit einem genialen propagandistischen Coup gelang es so Trump, dem Verursacher und Finanzier der weltweiten "Impfkampagnen", sich an die Spitze einer Bewegung für die individuelle Freiheit zu setzen. Die Macht der Pharmakonzerne, wichtiger Geldgeber auch seiner Partei, wird inzwischen etwas behindert durch die Einstellung der staatlichen Finanzierung von mRNA-Entwicklungen zu Atemwegserkrankungen, aber nicht wirklich in Frage gestellt. Durch die Beschränkungen für Nicht-US-Konzerne wird ihre Markstellung sogar erhöht.
Wir haben also einen verständlichen Unmut darüber, daß jede Unterhaltungsserie eine Quote schwarzer, jüdischer Transmenschen aufweisen muß, die sich dem Klimawandel entgegenstemmen. Er wird genutzt für ein reaktionäres Rollback gegen die Rechte von Frauen, MigrantInnen und Nichtweißen.
In das gleiche Horn stößt der Bericht des US-Außenministeriums zur Menschenrechtslage in Deutschland. Sie habe sich verschlechtert, was zweifellos eine zutreffende Beobachtung ist. Verbunden ist das mit nicht belegten Zahlen und stumpfem Rassismus:
»"Forschungen legen nahe, dass ein wichtiger Treiber des Antisemitismus in Deutschland (…) die Masseneinwanderung (legal, illegal und über Asyl) von Bevölkerungsgruppen war, die mit größerer Wahrscheinlichkeit antisemitische Überzeugungen vertreten als gebürtige Deutsche, mit Rekordzahlen von Migranten aus Syrien, Afghanistan und der Türkei in den vergangenen Jahren", heißt es in dem Bericht.«
Allerdings trifft der Bericht an diesem Punkt auf weit offenstehende Türen hierzulande. Er geht nicht so weit wie Vizepräsident Vance, der im Februar das Lied "Die Straße frei den blauen Bataillonen" sang.
Einen ähnlichen Reflex nutzt Staatsminister* Weimer, wenn er nerviges und vor allem folgenlosen Gendern in Medien und Institutionen angreift:

Was ihm nicht auffällt: 60 bis 80 Prozent der Menschen in Deutschland lehnen seine Regierung ab. Sollt man das nicht respektieren?
* in einer ersten Version hatte ich Weimer zum Staatssekretär degadriert, sorry!

US-Wahrheitsministerium
Haha. Echt'n Witz.
Im Übrigen ist alles was heutige Museen ausstellen nicht frei von Propaganda. Damit ist die BRD politisch wie kulturell rückständig.
PS: Wenn die Propaganda alles richtig gemacht hat, erzeugen allein schon bestimmte Begriffe wie "Einwanderung", "Migration", "Flüchtlinge", "Genderismus", "Queer" sowie auch der Begriff "Steuergeldverschwendung" Hass, Neid und Missgunst in der Bevölkerung.
Prüfen Sie sich selbst.
Da wo sich der US Staat zurückzieht, springen andere in die Bresche:
https://www.dw.com/de/usa-bill-gates-verm%C3%B6gen-usaid-stiftung-afrika-v1/a‑72770690
Nach USAID-Aus: Bill Gates will in Afrika "all-in" gehen
Antonio Cascais
04.06.20254. Juni 2025
"Am Hauptsitz der Afrikanischen Union kündigt Bill Gates an, mit seiner Stiftung Gesundheits- und Agrarprojekte in Afrika massiv zu fördern und dabei auch Künstliche Intelligenz einzusetzen. Experten mahnen zur Vorsicht.…"