Konzernergebnis verbessert sich auf minus 75,1 Millionen Euro

Hört sich an wie vor Corona jah­re­lang bei Biontech:

welt​.de /​dpa (13.8.25)

»Eine schwa­che Nachfrage im Bereich der prä­kli­ni­schen Forschung hat den schwä­cheln­den Pharmawirkstoff-Entwickler Evotec im ersten Halbjahr bela­stet. Der Umsatz sei in den ersten sechs Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fünf Prozent auf rund 371 Millionen Euro gesun­ken, teil­te das Unternehmen in Hamburg mit. Bei prä­kli­ni­schen Studien wer­den Risiken und Nutzen von Wirkstoffen bewer­tet, bevor die­se an Menschen erprobt werden.

Unter dem Strich ver­bes­ser­te sich das Konzernergebnis in den sechs Monaten jedoch von zuvor minus 115,6 auf minus 75,1 Millionen Euro…«

Auch bei Evotec sah es mit und durch Corona deut­lich bes­ser aus, bei tat­kräf­ti­ger Unterstützung durch Bill Gates und das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung:

Der Höhenflug von EVOTEC (mit Hilfe der BMGS)

Weitere 18 Millionen der Gates-Stiftung flos­sen 2021, dazu kamen 7,5 Millionen aus dem Forschungsministerium für die "Entwicklung von EVT075, einem poten­zi­el­len immun­mo­du­la­to­ri­schen first-in-class Medikament gegen COVID-19". Mehr dazu in Spendierhosen von Bill & Melinda. Wer bekommt die 144 Spenden in Deutschland? (I). Auch 2023 flos­sen wei­te­re Gelder von Gates (s. hier).

Enno Spillner, vor­mals Manager von Evotec, wech­sel­te 2020 in den Innovationsbeirat der Ausgründung der Charité "Labor Berlin", für die bis heu­te Christian Drosten tätig ist. Neben ande­ren Pharmariesen saß dort auch Karl Lauterbach. Siehe dazu Labor Berlin – inno­va­tiv bis zum Umkippen und hun­dert wei­te­re Beiträge zu Labor Berlin hier.

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