Pharma Fakten. Kognitive Defizite

Noch im Dezember 2020 muß­te die Pharmaindustrie ban­gen um die Akzeptanz von Maßnahmen und bevor­ste­hen­der heil­brin­gen­der "Impfung". Damals star­te­te eine "Initiative von Arzneimittelherstellern in Deutschland" (c/​o Boehringer Ingelheim Corporate Center GmbH) die­se Kampagne:

phar​ma​-fak​ten​.de (4.12.20)

Hauptthema ist das umbe­nann­te Gottesurteil, auf das hier nicht ein­gan­gen wird. Erwähnt sei die­ser Aspekt, der eini­ges aus der Folgezeit erklä­ren könn­te, wäre es nicht blan­ker Unsinn:

»Am Imperial College in London, eine [sic] der for­schungs­stärk­sten und renom­mier­te­sten Universitäten der Welt, haben sich Wissenschaftler*innen die Daten von über 85.000 Coronapatientinnen und ‑pati­en­ten mit einem schwe­ren Verlauf ange­schaut. Das Ergebnis: Im Durchschnitt ver­lo­ren sie 8,5 IQ-Punkte. Das Gehirn altert um zehn Jahre. Und: Selbst bei mil­den Verläufen konn­te das Team kogni­ti­ve Defizite mes­sen…«

Wer mag, kann sich den Unfug selbst anse­hen. Der Fakten-Artikel endet so:

»Es ist die Vernunft der Mehrheit, die dafür sorgt, dass das Virus klei­ner aus­sieht, als es in Wirklichkeit ist.

Daraus abzu­lei­ten, dass die Pandemie-beding­ten Einschränkungen völ­lig über­zo­gen sind, ist des­halb schlicht falsch. Genauso falsch wie das Ausleben eines Egoismus, dem letzt­lich egal ist, dass in Deutschland momen­tan fast 500 Menschen – täg­lich – an den Folgen von COVID-19 ster­ben (Stand: 2.12.2020).

Daraus abzu­lei­ten, dass die Pandemie-beding­ten Einschränkungen völ­lig über­zo­gen sind, ist des­halb schlicht falsch. Genauso falsch wie das Ausleben eines Egoismus, dem letzt­lich egal ist, dass in Deutschland momen­tan fast 500 Menschen – täg­lich – an den Folgen von COVID-19 ster­ben (Stand: 2.12.2020).«

Man kann es nicht oft genug sagen…

Aus die­ser Zeit:

coro​dok​.de (29.11.20)

Wie das RKI Corona-Fälle erfindet

RKI: Zahl der Notaufnahmen dra­ma­tisch gesunken

Chef der Impfkommission: Geballte Inkompetenz oder kri­mi­nel­le Energie?

Merkwürdige Zahlen des RKI

Horror-Risikokatalog von BioNTech

Selbstherrscher Spahn

Warum hört Wieler nicht auf Wieler?

Der Autor der Fakten hat auch die­ses unei­gen­nüt­zi­ge Werk verfaßt:

komm​-pas​si​on​.de (19.1.21)

Dort hat er "zwei bedenk­li­che Aspekte her­aus­ar­bei­ten kön­nen":

»1. gehört im soge­nann­ten „AfD-Cluster“ neu­er­dings der schei­den­de US-ame­ri­ka­ni­sche Präsident Donald Trump zur DNA der Impfgegner:innen. 

2. hat das gesam­te „Störsender-Cluster mit rus­si­schen Einflüssen“ deut­lich an Relevanz gewon­nen, z. B. einen Zuwachs bei „chem­trails“ von 25 Prozent, bei „Widerstand 2020“ („Deine Mitmach-Partei“) ein Plus von 36 Prozent. Die Ergebnisliste hat zudem neue und radi­ka­le­re Entitäten erfasst, wie z.B. kla​ge​mau​er​.TV. «

5 Antworten auf „Pharma Fakten. Kognitive Defizite“

  1. @aa: na na! 0,04% "Corona-Tote"???
    Das ist eben­so irre­füh­rend, wie der Mix aus bescheu­er­ten Zahlen ("Inzidenzen", "Corona-Tote"), mit denen man "uns" jah­re­lang ver­arscht und über­füt­tert hat.
    Außerdem soll­te man den immer-noch-Rechtgläubigen kei­ne Steilvorlage für Desinformationsvorwürfe liefern!
    Und selbst wenn die 0,04% zuträ­fen, dann ent­sprä­che dies, nach der damals gel­ten­den, rei­nen Lehre, einer Übersterblichkeit von gut 5% (berech­net aus der jähr­li­chen 1,1%igen Sterbewahrscheinlichkeit in der BRD, für Passau also fast 600 und der Anzahl der als "Corona-Tote" eti­ket­tier­ten: 21 auf 2020 hoch­ge­rech­net also min­de­stens 30).

    Der coro­dok-Beitrag ist zwar schon fast 5 Jahre alt, aber bereits "mit dem Wissen von damals"
    hät­te man für Passau auf eine "Case Fatality Rate" von 1,84% (21 "Corona-Tote" von 1139 "Fällen") kom­men können.
    Das sug­ge­riert zwar ein wesent­lich höhe­res als das tat­säch­li­che (Sterbe-)Risiko (das der "Infection Fatality Rate" ent­spricht), da der Zähler in rea­li­tas womög­lich nied­ri­ger aus­fällt, (wenn z.B. posi­tiv gete­ste­te Verkehrsunfälle nicht mit­ge­zählt wer­den), aber der Nenner wesent­lich höher sein wird: in dei­ner Berechnung der 0,04% bist du wohl von der kom­plet­ten "Durchsuchung" Passaus aus­ge­gan­gen – was zwar nicht unmög­lich ist, aber auch kei­nem unvor­ein­ge­nom­me­nen "Faktencheck" stand­hält und des­halb eben­so unred­lich ist, wie die Parameter der Modellierer auf der die Mär von der gräss­li­chen "Pandemie" beruht.

    Ich fin­de, dass man sich auch (und erst recht) als unbe­stech­li­cher Blogger nicht auf das Niveau von "pharma-fakten"-Modellierern bege­ben sollte.

    1. @Giaur: Ich neh­me Deinen Einwand ernst. Doch was ist unred­lich am Verweis auf 21 an und mit Corona Verstorbenen bei einer Einwohnerzahl von 52.083 in der schlimm­sten Pandemie seit der Spanischen Grippe? Das mit der CFR wird schwie­rig, wenn weder die Zahl der "Infektionen" noch der Todesfälle wis­sen­schaft­li­chen Kriterien entsprechen.

  2. Den Menschen Angst zu machen ist nur eine ande­re Art von Unterdrückung. Und ohne Unterdrückung funk­tio­niert Kapitalismus nicht.

    Man kann es nicht oft genug sagen…

  3. schass­te­naw­wapei­pa

    "… haben sich Wissenschaftler*innen …"

    Haben Sie? – Soso.

    Der Entenhausener Kurier (den es noch gar nicht gibt mut­ma­ße ich ein­fach) mel­det daß Wissenschaftler'innen das Klo des Entenhausener reseach-cen­ter ver­stopf­ten. Die Rohrreinigungsfirma muß­te Aufpreise in Rechnung stel­len, weil der Zugangscode gleich mit zu knacken (mit "k") war.
    Nach dem Verdünnen waren gleich drei "freu­di­ge Ereignisse" zu Tage zu för­dern. "Da weiß man war­um man täg­lich sie­ne Arbeit macht" mein­te Rohrreiniger Holger-Maria Gans.

    Diese klei­ne "Eilmeldung" koste­te fast gar nichts. Lesen Sie sie nicht so oft, dann erzeugt sie auch weni­ger Umsätze.

    Moral von der G'schicht: Mit PCR-Positiv Du bist Corona-Krank zwangs­läu­fig noch nicht! Woher die Zahlen. das is wohl das "for­mat"

  4. @aa:
    mei­ne Rede!
    Unredlich ist ledig­lich, dass du (wenn auch nur indi­rekt) eine IFR von 0,04 unter­stellst, und dies nicht "belegst".
    Zur Erinnerung: die Rechtgläubigen dreh(t)en ja bereits bei "Grippevergleichen" (außer wenn sie Spanisch waren) hohl – auch wenn sich die­se, a poste­rio­ri, bestä­tig­ten (und der Vergleich für u60-jäh­ri­ge sogar zugun­sten von "COVID-19" ausfällt).
    Im Grunde bleibt näm­lich von den mei­sten Behauptungen/​Glaubenssätzen aus 2020 nicht mehr viel Unwiderlegtes:
    – die Gefährlichkeit (da durch man­geln­de Übersterblichkeit leicht wider­leg­bar, ist nur noch Anekdotisches übrig: jene schwe­ren Verläufe im Bekanntenkreis, die
    Erstickungstode und Intensivstationsbelastungen), sowie
    – Unwiderlegbares (wenn auch die "Beweise" mit­tels Zirkelschlüssen nahe­le­gen, dass es sich um rei­ne Schutzbehauptungen han­delt): dass "Maßnahmen" + "Impfungen" die "Pandemie" besiegt (und das schlimm­ste ver­hin­dert) hätten.

    Hatte neu­lich ein Gespräch mit einem beson­ders fana­ti­schen Strenggläubigen, dem bereits ein kri­tisch rela­ti­vie­ren­der Beitrag (zu"Corona") im ÖR-TV zu viel war und der dar­auf­hin das Gerät subi­to ausschaltete.
    Zudem kön­ne er(!) doch erwar­ten, dass "der Staat" einen vor den unver­meid­li­chen "Pandemien" schütze!
    Das Hohe Lied auf die "Impfungen" fehl­te eben­so wenig wie der eige­ne "schwe­re Verlauf" – zumin­dest ein­mal nach dem "Boostern" auf­ge­tre­ten, was aller­dings ganz sicher gera­de noch eine Intensivbehandlung mit oder ohne Tod ver­hin­dert habe.
    Meine Erwähnung: der "Schutz" der "Impfung" – gemäß "Zulassungsstudien" – sei doch ziem­lich mick­rig, bie­te also nicht 95% (rela­ti­ven) "Schutz vor", son­dern sen­ke ledig­lich eben ein Risiko von 0,8% auf eines von 0,04% und dass dem (Nebenwirkungen unbe­rück­sich­tigt) gegen­über stün­de: ein etwas (~30%) höhe­res Sterberisiko bei "Geimpften" – jeden­falls zum Zeitpunkt der "Entblindung" der Studie im April 2021.
    Dies war völ­lig unbe­kannt und löste eine unter­schwel­li­ge Empörung aus, nebst dem Wunsch, dass ich mich doch dies­be­züg­lich nur mit "Experten" aus­ein­an­der­set­zen möge.
    Conclusio: es ist zwar weit­ge­hend sinn­los, sich mit beken­nen­den Rechtgläubigen aus­ein­an­der­zu­set­zen, vor allem jenen, die kleinst­laut wer­den, wenn es um (wich­ti­ge!) Detailkenntnisse geht, aber man soll­te sie trotz­dem immer inso­weit ernst neh­men, dass man sie eben wie Experten behan­delt, mit denen man auf Augenhöhe (red­lich!) argu­men­tie­ren könnte.

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