"Steigende oder wahrscheinlich steigende Tendenz"

Da muß selbst das Model lachen. Was Christina Berndt für die "Qualitätspresse" ist, ist Christiane Braunsdorf* für den Internet-Boulevard.

t‑online.de (9.8.25)

»In den USA neh­men die Covid-19-Fälle erneut zu. Laut den aktu­el­len Schätzungen der zustän­di­gen Behörden liegt die Wahrscheinlichkeit, dass die Epidemie im Land wächst, bei 99,85 Prozent. Ein Indiz: Der aktu­el­le R‑Wert liegt bei 1,09. Also: Jeder Infizierte steckt min­de­stens einen wei­te­ren an.

Kein Bundesstaat mel­det Rückgang
Die Daten stam­men aus Notaufnahmebesuchen und wei­te­ren Indikatoren wie Abwasseranalysen und Testpositivitätsraten. 45 Bundesstaaten ver­zeich­nen eine stei­gen­de oder wahr­schein­lich stei­gen­de Tendenz, fünf Bundesstaaten blie­ben stabil…

Die der­zeit zir­ku­lie­ren­den Varianten ver­fü­gen über bekann­te Eigenschaften zur Immunumgehung (also auch bereits Infizierte und Geimpfte kön­nen sich erneut infi­zie­ren). Dies könn­te ein Grund für die stei­gen­den Zahlen sein.

Trump-Regierung dreht Rad zurück
Gleichzeitig plant die Regierung unter Donald Trump Einschränkungen bei den Covid-19-Auffrischungsimpfungen…«

Zweifellos dreht Trump oft am Rad. Hier aber bestä­tigt die rei­ne Logik sei­ne Entscheidung. Wenn die "Impfung" offen­sicht­lich nicht hilft, war­um soll­te man sie wei­ter fort­set­zen? Einmal ganz abge­se­hen von der absur­den Wahrscheinlichkeitsrechnung von Frau Braunsdorf und den aus Kloaken zusam­men­ge­klaub­ten Inzidenzen.

Zuletzt wur­de hier über Christian Braunsdorf berichtet:

California Halleluja

* Sorry, der Name war in einer ersten Version verhunzt.

2 Antworten auf „"Steigende oder wahrscheinlich steigende Tendenz"“

  1. Apropos mRNA: Haben Virenmoleküle Baupläne? 

    Nein. Weder RNA noch DNA sind irgend­wel­che Baupläne. Vielmehr kodie­ren RNA oder DNA ledig­lich, wel­che Aminosäuren in lang­ket­ti­gen Eiweißmolekülen (Proteine, Enzyme und Peptide) ent­hal­ten sind. Wie die­se Aminosäuren jedoch mit­ein­an­der zu ver­bin­den sind, das ergibt sich aus der Wirkung von Naturgesetzen. Und genau des­we­gen gibt es für einen Virus kei­nen Bauplan. Das heißt daß ein Virenmolekül auf­grund der Wirkung von Naturgesetzen ent­steht, wenn bestimm­te Bedingungen erfüllt sind, daß also Naturgesetze dar­über bestim­men, wie letzt­end­lich die DNA oder RNA in einem Virenmolekül zu kap­seln ist.

    Genauso wie ein Wassermolekül nur dann ent­ste­hen kann wenn Wasserstoff und Sauerstoff, ein bestimm­ter Druck und eine bestimm­te Temperatur vor­han­den sind, kann ein Virenmolekül nur dann ent­ste­hen, wenn die für den Aufbau des Virenmoleküls erfor­der­li­chen Proteine, Enzyme und Peptide vor­lie­gen, bspw. dann wenn eine mensch­li­che Zelle bereit dazu ist, die DNA oder RNA eines Virenmoleküls zu kopie­ren und die­se (Protein)Synthese in Gang gekom­men ist, dann _​kann_​ein Virenmolekül ent­ste­hen (Knospung).

    Das heißt, daß man ein Virenmolekül nicht irgend­wie belie­big zusam­men­set­zen kann und schon gar nicht nach irgend­wel­chen "Bauplänen". Den Quatsch mit den Bauplänen kön­nen Sie getrost ver­ges­sen. Aufgrund der Wirkung der Grundgesetze der Thermodynamik schließ­lich ent­ste­hen unter glei­chen Bedingungen eben auch immer wie­der die glei­chen Viren.

  2. Na, wenn das kein "Wissen statt Wut" ist!
    Berliner Hundeohrefilmer "arbei­te­ten (.…) über ein Jahr an der neu­en Markenkampagne"
    https://​www​.new​-busi​ness​.de/​_​r​u​b​r​i​c​/​d​e​t​a​i​l​.​p​h​p​?​r​u​b​r​i​c​=​K​O​M​M​U​N​I​K​A​T​I​O​N​&​n​r​=​8​2​5​8​5​5​n​r​=​8​2​5​855
    damit "wir" wei­ter­hin "ergebnissoffen"(sic!) und "wei­ter­hin kosten­los" (wer will beim Ergebnis-Freibier-sau­fen schon drau­ßen blei­ben?) und sowie­so "anstän­dig infor­miert" werden!

    Die Philanthropie ist schon beeindruckend:
    da kauft eine Werbeklitsche (einen) Markennamen eines ehe­ma­li­gen Staatskonzerns.
    Eine Redaktion wählt in der neu­en Firma *pas­sen­de* Agenturnachrichten aus und ergänzt sie ggf. – und damit das nicht ganz so deut­lich aus­sieht wie Propaganda, kauft die Werbeklitsche exter­ne Extra-Expertise dazu, die noch bes­ser weiß, wie das für-sich-selbst-wer­ben geht.
    Das ist noch jen­seits der Dreistigkeit eta­blier­ter Zeitungen, die etwa mit "unab­hän­gig, über­par­tei­lich" für ihre Seriosität wer­ben (oder sich, offi­zi­ell, einem Kodex unterwerfen).
    Zumindest steht bei denen aber ein Preis drauf – ob am Kiosk, als Abo oder online-Zahlschranke – (auch wenn deren Haupteinnahmen aus Großkundenanzeigen bestehen, die selbst­ver­ständ­lich nie­mals *pas­sen­de* und *anstän­di­ge* Nachrichten *emp­feh­len*.

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