Das teilt die Landesbank Baden-Württemberg, Hausbank des Unternehmens mit:

Mag sein, die Bank strunzt im Nachhinein mit ihrem erfolgreichen Kunden. Ein gutes Pandemie-Näschen hatte das Unternehmen im Besitz einer philanthropischen Stiftung allerdings schon im Januar 2019:

»… Diese erwartete Nachfrage nach FIOLAX® Pharmarohrglas veranlasst SCHOTT nun zum Bau eines neuen Werkes in Jinyun County, Provinz Zhejiang, das 2020 die Produktion aufnehmen und den chinesischen Markt bedienen soll. Die Investitionen in den kommenden Jahren für dieses Werk belaufen sich auf einen dreistelligen Millionenbetrag. SCHOTT beschäftigt in China an mehreren Standorten über 900 Mitarbeiter und wird mit diesem Werk 300 neue Arbeitsplätze schaffen…
Polymerspritzen: Neue Produktionsstätte in Müllheim, Ausbau in der Schweiz
… Zusätzlich wird in Müllheim ein dreistelliger Millionen-Euro-Betrag in eine neue Fertigung für die vorfüllbaren Polymerspritzen investiert. Rund 100 neue Arbeitsplätze werden entstehen. Aktuell produziert SCHOTT dort hauptsächlich Pharmafläschchen aus Glas mit 250 Mitarbeitern. Angrenzend an das bestehende Werk werden bis 2022 eine neue Produktionshalle, ein Verwaltungsgebäude sowie ein Pilot-Center aufgebaut. Die neuen Linien in St. Gallen und Müllheim werden jeweils mit modernster Produktionstechnologie und Reinraumtechnik ausgestattet…
Mit über 15.500 Mitarbeitern an Produktions- und Vertriebsstandorten in 34 Ländern ist der Konzern weltweit präsent. Im Geschäftsjahr 2017/2018 erzielte SCHOTT einen Umsatz von 2,08 Milliarden Euro. Die Muttergesellschaft SCHOTT AG hat ihren Hauptsitz in Mainz und ist zu 100 Prozent im Besitz der Carl-Zeiss-Stiftung. Diese ist eine der ältesten privaten und eine der größten wissenschaftsfördernden Stiftungen in Deutschland. Als Stiftungsunternehmen nimmt SCHOTT eine besondere Verantwortung für Mitarbeiter, Gesellschaft und Umwelt wahr.«
Alles Meinz
Wie Frankfurt der mediale und "wissenschaftliche" Hauptsitz des Vakzinismus ist, s. Alles Gute kommt aus Frankfurt (Goethe-Universität). Interessenkonflikt von Klaus Cichutek, ist Mainz der ökonomische, siehe dazu
Minister Hoch: Tiefbraun
Auf welche Weise das Stiftungsunternehmen eine besondere Verantwortung für Mitarbeiter, Gesellschaft und Umwelt in der Zeit des Nationalsozialismus wahrnahm, ist hier, hier und hier im Überblick zu erfahren: Zehntausende Zwangsarbeiter, Beteiligung an der Rüstungsproduktion und Förderung der "Rassenforschung" ließen sich damals offenbar genau so gut mit Philanthropie vereinbaren wie heute die Profite mit riskanten "Impfstoffen".
(Auch dieser Beitrag ist das Ergebnis einer Information in einem Kommentar.)
(Hervorhebungen in blau und gelb nicht in den Originalen.)

Überraschung: Im Kapitalismus wird alles auf Halde produziert. Deswegen haben wir ja das Problem mit dem Verpackungsmüll. Und auch die Inhalte wandern ohne Umschweife auf dem Müll, auch Lebensmittel!
Per Website der Stiftung:
"Wir fördern Forschung und Lehre in den MINT-Disziplinen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik."
Von irgendwelchen Zielen, die der Menschheit zum Fortschritt dienen würden, steht da leider nichts. Es ist die implizite Annahme, die dazu verleitet, das Stiftungsziel als ausschließlich gesellschaftlich wertvoll zu erachten, das dem Menschen einen Vorteil bringen soll. Statt dessen ist das Ziel offen gestaltet. Und dies dürfte/könnte sehr bewusst gewählt worden sein.
Ein solches Stiftungsziel kann, ohne ergänzende Regelungen, nahezu beliebig erfüllt werden. Ohne der Stiftung in der heutigen Form ein solches Verhalten oder eine Absicht unterstellen zu wollen, aber es ist beliebig anwendbar, je nach "Erfordernissen". Und diese waren vor einigen Jahrzehnten durchaus anders.
Wenn eine solche Stiftung Forschung fördert, um einen "Impfstoff" zu entwickeln, dann steht dem massenhaften Versuch am Menschen erst einmal nichts entgegen, da der Zweck ein Selbstzweck wäre oder gar ist.
@Clarence O’Mikron: Nach meinem Kenntnisstand haben sie nicht die Entwicklung von Impfstoffen gefördert.Aber so was: "Agile Softwareentwicklung zur Entwicklung eines analen 3D-EMG Neuromonitorings fokussierend auf Visualisierung der Signalverarbeitung und Entwicklung einer 3D-Darstellung für histologische Ergebnisse (3D-EMG Software)". Das und anderes Gruselige zu "Life Science Technologies" hier: https://www.carl-zeiss-stiftung.de/uebersicht-projekte/1?tx_czs_projectlist%5Bfilter%5D%5BfocusTopic%5D%5B0%5D=Life%20Science%20Technologies&tx_czs_projectlist%5Bsortorder%5D=abc&cHash=5641e0a323110afabf8cab80ae58d3af
Wunderbar. Ich denke, dass solche Funde das Herz eines jeden Historikers – zu Recht – vor Freude höher schlagen lassen.
Vielen Dank für all die Mühe.
Die Berufslügner der Qualitätsmedien werden darüber nicht berichten.