"Publizistische Exzellenz" paart sich mit bellizistischer Dekadenz. Der Meister des journalistischen Exkrements vermarktet künftig die Lizenz zum Töten mittels "Künstlicher Intelligenz". Boie war nicht nur für Springer tätig, sondern mehrere Jahre für die "Süddeutsche Zeitung". "Die russische Armee hat Polen bombardiert… – dies ist ein bewaffneter Angriff auf Nato-Territorium!", log er im November 2022 auf bild.de.

Das milliardenschwere "Start-up" freut sich wie Bolle:




Noch eine "Wunderwaffe", um die ukrainischen Männer in einen Krieg gegen Russland einzusetzen. Zwischendurch werden wir mit "Erfolgsmeldungen" des ukrainischen Militärs versorgt, damit der Glaube an den Endsieg "unserer Demokratie" gegen den Feind Russland noch möglichst lange die Fortsetzung des Wahnsinns ermöglicht. Sueddeutsche, faz, fr, taz, tagesspiegel, heute, tagesschau, Deutsche Wochenschau, sie belügen uns, damit wir das widerliche Regime nicht stürzen.
Das hat mit dem Bewahren von Landesgrenzen der NATO-Mitgliedsstaaten nichts zu tun. Die NATO wird von Oligarchen im Namen "unserer Demokratie" eingesetzt, um mit der Ukraine als Speerspitze Russland zu zerschlagen, mit dem Ziel, das Land auszubeuten.
Und ewig läuft die Waschmaschine, die das Geld wäscht.
@Peter Pan:
ich werde bei "argumentativen"(?) Adjektiven (aber nicht nur da) ja immer skeptisch: in diesem Fall das "widerliche" (vor dem "Regime") – in Kombination mit offensichtlicher Selbstüberschätzung ("wir").
Aber angenommen "wir" könnten sämtliche widerwärtigen Regimes (Plural angemessen) tatsächlich mal eben so "stürzen", um (u.a.) zu verhindern, dass Russland "zerschlagen" wird – dessen Regime(?) weniger "widerlich" ist (? – etwa weil es sich bei der zu zerschlagenden Ukraine ja nur um ein legitimes Ziel geht: [hier aktuellen, offiziellen Kreml-Wunschzettel einfügen] – und keinesfalls darum "das Land auszubeuten"):
Weltrevolution 2.0 oder XXL?
Frage für keinen Freund.
Und wieder eine Meldung zum Thema "Wie Privatunternehmer die Welt begaunern". In Volle Kanne /ZDF läuft gerade ein Beitrag über Plastikmüll. Und so tickt die Propaganda: Die eigentlichen Verursacher dieser ganzen Umweltschäden lenken von ihren verbrecherischen Zielen ab indem sie uns ("der Mensch") ins Gewissen reden, also uns einreden daß wir selbst daran schuld sind daß wir im Müll ersticken. Weil wir diesen ganzen Müll kaufen. Gelegentlich wird sogar propagiert, daß wir den Müll produzieren.
Als ob dieser Müll nicht produziert würde wenn wir diesen Müll nicht kaufen würden. Als ob es keine Kriege geben würde wenn "wir" nicht mit Waffen handeln würden. Und natürlich KI.
Allemallachen.
Werden Corona-Impfstoffe etwa produziert weil wir die haben wollen?
Sehen Sie, genauso ist das mit KI und Drohnen. Das wird alles nur produziert weil private Unternehmer damit die Welt begaunern: Exclusive der Profite wegen.
PS:
Dem Ruf der Propaganda folgend, schritt das Volk zur Urne. Fest in dem Glauben daß Hohe Mieten, Niedriglöhne, Wucherpreise und Kriege Wahlergebnisse sind und daß ein Kreuzchen auf einem Zettelchen daran etwas ändern würde. Die Sieger solcher Wahlen sind jedoch immer dieselben, nur deren Vertreter haben jetzt andere Namen. Mithin ist auch dieses Wahlergebnis nur ein Ergebnis der Propaganda.
Und noch ein Beispiel, wie Propaganda funktioniert. Vielleicht kennt ja Dieser oder Jener den SiFi Thriller "Soylent green … Jahr 2022 … die überleben wollen" mit Charlton Hesten und Edward G. Robinson. Der Film ist aus dem Jahr 1973 und zeichnet ein düsteres Bild unserer Zukunft.
Heute, 50 Jahre später also, sind wir in dieser Zukunft angelangt. Und wie nicht anders zu erwarten, die Fiction von 1973 ist die Realität von heute. Was für mich soviel heißt, als daß die Filmemacher genau wussten wohin die Reise geht. Und das ist nicht weiter verwunderlich, denn diese Drehbuchautoren stehen im Dienst der herrschenden Klasse und die wiederum wissen genau was sie tun.
Aber anstelle die Gründe dieser Entwicklung aufzuzeigen, ist der Auftrag für Filme dieser Art ein Anderer. Nämlich der daß jeder Zuschauer bei diesem Film nur einen einzigen Wunsch hat: Nicht auf der Seite der Verlierer zu sein!
In Diskussionen um diesen Film mit Freunden und Bekannten habe ich diese Haltung immer wieder festgestellt. Soylent Green—Die Überleben wollen, ist ein Propagandafilm, der genauso ankommt wie er ankommen soll.
Es geht nicht um diese Döneckens, sondern um die Entwicklungstendenzen des Krieges, die Ökonomie des Krieges und um seine Anwendbarkeit als politisches Mittel. Die neuen Technologien/AI werden hiesig zuvörderst durch die "New Enterprises" Helsing, Stark (Defence) und Quantum repräsentiert, womöglich sind noch weitere entscheidende im Hintergrund bzw. nicht so im allgemeinen Wahrnehmungshorizont. Die alten Brückenkonzerne sind Hensoldt und Diehl, Rheinmetall und KNDS versuchen Anschluss zu halten. Die Börsenentwicklung von Helsing spricht Bände. Eine weitere, politizistische, Reflektionsebene ist die Konkurrenz der Staaten(blöcke). Man schaue sich die Besitzverhältnisse (nach Nationenen sortiert) für bedeutende Rüstungskonzerne nicht nur in der BRD an (Schweiz, Austria). Und immer schön im Kopf behalten, dass auch hier Palantir und Konsorten mitlesen!
@aa: Respekt für die kreative Überschrift!
Sind wir aber mal gegenüber BlöD mal großzügig; demgemäß
https://de.wikipedia.org/wiki/Raketeneinschlag_in_Polen_am_15._November_2022
haben immerhin Kronenzeitung (selbe Liga) und Daily Telegraph (FAZ-) "mitgewichst" – Biden aber nicht (mehr), was man sogar als Deeskalation werten kann.
Zur "Bellizistischen Dekadenz"
Zunächst kam mir der Begriff etwas widersprüchlich vor, weil mit Krieg zunächst Rationalität und Entsagungen verbunden sind. Zumindest für die Armeen und die Soldaten. Aber Ja! – Kriegsverherrlichung und Entrücktheit kommt vor. Meiner Meinung nach gar nicht mal so selten wie man, oberflächlisch betrachtet, wohl meinen soll.
Irgendwo habe ich mal gelesen, wie deutsche Offiziere wohl über Heinrich Himmler sprachen und dachten. Demnach solle er (oft) über Krieg gesprochen haben, wie ein (gebürtiger) Blinder über die Farbe. [im Film, also aus der Literatur?] Das scheint mir ein sehr schlüssiger Vergleich zu sein. Nach einigem Lesen über das Thema, halte ich (persönlich) Himmler tatsächlich für "das eigentliche politische Rückgradt" Hitlers. Diese These mag vermutlich niemand teilen, mir erscheint sie aber sehr schlüssig. Die "Geschichte der SS" ist wesentlich aussagekräftiger über den Nationalsozialismus, als die Geschichte der SA. Natürlich auch eine persönliche Meinung. Und innerhalb der BRD vieleicht sogar eine Art "heikle These" – wer weiß…
Wer regiert das Land. Namen seien ja angeblich "wie Schall und Rauch", behauptete da Einer neunmalklug. Da wäre ich mir nicht so sicher. Vor allem bei Organisationen. Die Unterorganisation müßte (rechnerisch) wohl die drittgrößte Organisation des "Dritten Reiches" gewesen sein. Rechnen erklärt das Manko in der bundesdeutschen "Aufarbeitung". Möglicherweise ist es deswegen so verpönt bei den Deutschen. PAH – DER kann doch nicht rechnen! Dann tue es doch selbst! 😉