6 Antworten auf „Korruption: Spahn + Selenskyj = Pistorius“

  1. Der Komiker im oliv­grü­nen Pullover hat wegen des Beitritts zur EU mit der EU-Kommission Rücksprache gehal­ten. Die Chefin hat dem Komiker sehr nütz­li­che Tipps gege­ben. Neben dem Verschwindenlassen von SMS gab es her­vor­ra­gen­de Hinweise, die Korruption zu optimieren.

    Man soll­te sich nicht zu sehr mit einem Pistorius auf­hal­ten. Pistorius macht das, was von ihm vom Großkapitalismus erwar­tet wird. Mit Unterstützung des Merz, Klingbeil und dem Rest. Namen sind aus­tausch­bar. Liefert Pistorius nicht das, was gewünscht wird, wird er aus­ge­tauscht gegen die näch­ste groß­ka­pi­ta­li­sti­sche Marionette. Das glei­cher gilt übri­gens für einen Merz oder sonst jeman­dem in die­ser soge­nann­ten Regierung.

  2. Das kann noch inter­es­sant werden.

    Vor 4 Jahren, vor der offe­nen Eskalation des Krieges in der Ukraine, bemerk­te Präsident Putin in einer Rede, dass die Antikorruptionsbehörde (НАБУ, NABU) unter Kontrolle des "Westens" stand und dar­über die gesam­te Regierung der Ukraine kon­trol­liert wur­de (Kontrolle im Sinne von "wer nicht gehorcht …").

    Drei Jahre lang hat sich das Militärregime der Ukraine unge­stört die Taschen gestopft, wäh­rend ande­re Menschen star­ben, von der Vorbereitung seit der "Orange Revolution" ganz zu schwei­gen. So neben­bei ist der Krieg auch für unse­re Oligarchen eine wun­der­bar funk­tio­nie­ren­de Geldwaschmaschine. Die Bürger zah­len und sterben.

    Über den gesam­ten Krieg hin­weg gab es nur ver­ein­zel­te Gegenwehr der Bevölkerung in der Ukraine, ins­be­son­de­re wenn Männer aus Familien geris­sen wur­den. Es gab auch Brandanschläge, vor allem gegen die Fahrzeuge der Rekrutierer. Aber es gab kei­nen nen­nens­wer­ten Protest gegen den Krieg, den das vom Westen kon­trol­lier­te Militärregime der Ukraine gegen Russland führt.

    Und nun gibt es Berichte über Proteste vor allem in Lwow, Odessa und Dnipro mit ein paar Hundert bis ein paar Tausend Teilnehmern in den Orten wegen der Entmachtung die­ser Behörde (NABU). Unter den Teilnehmern waren Männer zu sehen, die auf offe­ner Straße von den Rekrutierern sofort gefan­gen, gefol­tert und an die Front geschickt wor­den wären. Aber wie durch Magie hat das Militärregime nicht eingegriffen.

    Wenn in Deutschland vom Regime finan­zier­te Demonstrationen "gegen Rechts" insze­niert und finan­ziert wer­den kön­nen, dann schaf­fen "wir im Westen" das­sel­be locker in einem Kriegsgebiet, in einem von "uns" kon­trol­lier­ten Land inner­halb weni­ger Tage samt media­ler Begleitung.

    Was für eine Inszenierung und das ZDF ist vor­ne an der Propagandafront.

    Vom ZDF bzw. dem gesam­ten Staatsfunk nicht zu hören sind Fragen, war­um Deutschland mal wie­der in einen Krieg gegen Russland getrie­ben wird. Vor 90 Jahren nann­ten sich die Täter "Nationalsozialisten". Heute wird in Deutschland jeder als Nazi bezeich­net, der sich öffent­lich gegen die Verbrechen und den Wahnsinn aus­spricht, auch von "Omas gegen Rechts".

      1. Vielleicht sieht die Bevölkerung in Russland kei­nen Grund zur Gegenwehr oder nen­nens­wer­ten Protesten. Es gibt natür­lich grund­sätz­lich gute Gründe gegen jeden Krieg.

        Bei uns kennt man noch den Spruch
        "Die Russen kommen!"
        Den ver­wen­den die Kriegstreiber in Deutschland und der NATO heu­te wie­der. Was dahin­ter steckt, wis­sen die mei­sten Menschen hier nicht mehr – so zumin­dest mein per­sön­li­cher Eindruck aus Gesprächen. Hier gibt es nur das Bild des "Verbrechers Putin", das die Tagesschau täg­lich prägt.

        Die flie­hen­den deut­schen Soldaten hat­ten zum Ende des zwei­ten Weltkriegs Angst vor der Rache der sowje­ti­schen Armee, weil die Wehrmacht unfass­ba­re Massenmorde im Osten und vor allem in Russland began­gen hat­te. Die haben Millionen von Menschen in ihren Bauernhöfen, Dörfern und Städten syste­ma­tisch ermor­det. Diese Morde waren der erste Schritt zur Einnahme des Landes. Ich erin­ne­re an Merz und sei­ne "Drecksarbeit". Und heu­te steht wie­der ein "Regime Change", sprich Überfall auf Russland auf der deut­schen Agenda. Dem "Regime Change" (Regierungssturz) fol­gen Chaos, Teilung des Landes und Übernahme durch kri­mi­nel­le west­li­che Oligarchen und deren Helfershelfer, genannt "Eliten".

        Die Franzosen hat­ten gut ein Jahrhundert zuvor ange­grif­fen. Auch die­se Nation will schein­bar wie­der in den Krieg gegen Russland. Gleichzeitig zer­fällt das Land.

        Und die roya­le Brut in England kann seit Jahrhunderten gar nicht laut genug den Tod der Russen und die Zerschlagung derer Nation her­bei­ru­fen, heu­te zusam­men mit dem Regime der USA.

        Die Bilder, die ich aus Russland bekom­me, zei­gen ein nor­ma­les Leben, ganz im Gegensatz zu den Bildern west­lich der rus­si­schen Grenze, ein­schließ­lich Deutschland. Natürlich kom­men die­se Bilder aus Russland weder vom deut­schen Staatsfunk, noch von der Konzernpresse, denn Bilder der Normalität in Russland könn­ten die Glaubensgemeinschaft der Tagesschau stö­ren. Russischen Massenmedien wer­den in der EU blockiert, zen­siert ("eine Zensur fin­det nicht statt"). Politiker der EU und USA las­sen sich auf kein Gespräch mit rus­si­schen Journalisten ein; umge­kehrt funk­tio­niert das jedoch sehr wohl und regel­mä­ßig. Die abhän­gig Beschäftigten der Politbüros des Westens wol­len nicht als kor­rup­te Kriegstreiber, als Verbrecher öffent­lich bloß gestellt werden.

        Zur Korruption wüss­te ich ger­ne mehr. Wie hat sich die Korruption in Russland von der Zeit der Sowjetunion über Jelzin bis heu­te geän­dert. Und wie sieht es in Deutschland, in der EU und in den USA aus. Das Ergebnis könn­te über­ra­schend aus­fal­len. Die Preise und tat­säch­li­chen Leistungen von Waffen könn­ten ein Indiz dafür sein und wenn dem so ist, dann sieht es im Vergleich Russland-Westen ganz schon übel für den Westen aus, für "unse­re Demokratie". Eine der­ar­ti­ge Betrachtung der Geschichte der Neuzeit soll­te ein span­nen­der Ansatz für Historiker sein. Eine syste­ma­ti­sche Betrachtung der Korruption wird es wohl kaum geben, außer in west­li­chen "Studien". Beispiel Transparency International e.V. – Ha!

        1. @Peter Pan: Ich bin mit dabei, die impe­ria­li­sti­schen Ambitionen der west­li­chen Länder auf­zu­zei­gen und zu kri­ti­sie­ren. "Der Hauptfeind steht im eige­nen Land", die­ser Karl Liebknecht zuge­schrie­be­ne Spruch bleibt für mich aktu­ell. Für Liebknecht, Luxemburg und die ande­ren wenig zahl­rei­chen Klarsichtigen galt 1914 aber eben­so, sich nicht auf die Seite des "Feindes" zu stel­len. Das wäre damals bei einem zari­sti­schen Regime mit einem bru­ta­len Polizei- und Geheimdienstapparat noch absur­der gewe­sen als heu­te bei einem Land, das eben­falls alle Mittel ein­setzt, um die Macht sei­ner Oligarchie zu erhalten.

          Ich weiß um die Vorgeschichte des Konflikts in der Ukraine, die nicht erst 2014 mit dem Krieg gegen die eige­ne (rus­sisch­spra­chi­ge) Bevölkerung im Osten begann. Mir sind die Gelüste der NATO-Länder und ins­be­son­de­re der deut­schen Kriegstreiber sehr wohl bewußt. Es beißt die Maus aber kei­nen Faden ab: Der Überfall Rußlands auf die Ukraine war ein kla­rer Bruch des Völkerrechts. Daß die NATO und vor allem die USA sich seit Jahrzehnten in weit grö­ße­rem Ausmaß ähn­li­cher Verbrechen schul­dig gemacht haben, ändert dar­an so wenig wie das Schweigen der Bundesregierung zu den Greultaten der israe­li­schen Armee.

          Das "nor­ma­le Leben" in Rußland ange­sichts ver­mut­lich Hunderttausender in den Schützengräben ver­recken­der jun­ger Russen und Ukrainer, ist ähn­lich per­vers, wie es das in Deutschland nach 1939 oder mei­net­we­gen in den Vereinigten Staaten war, wäh­rend die US-Army bak­te­rio­lo­gi­sche und che­mi­sche Waffen en mas­se in Indochina einsetzte.

  3. Was dahin­ter­steckt:
    Zelenskie muß weg. Nur kann man den nicht ein­fach so ver­schwin­den las­sen. Von daher bringt man die ver­blie­be­nen Ukrainer auf die Straße um der Sache einen demo­kra­ti­schen Anstrich zu geben.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert