Empörung über Selenskijs Entmachtung der Antikorruptionsbehörden, freihändige Vergabe von Hunderten Millionen für die Bundeswehr – alles in einer Sendung:

(zdfheute.de, 23.725)
Empörung über Selenskijs Entmachtung der Antikorruptionsbehörden, freihändige Vergabe von Hunderten Millionen für die Bundeswehr – alles in einer Sendung:

(zdfheute.de, 23.725)
Der Komiker im olivgrünen Pullover hat wegen des Beitritts zur EU mit der EU-Kommission Rücksprache gehalten. Die Chefin hat dem Komiker sehr nützliche Tipps gegeben. Neben dem Verschwindenlassen von SMS gab es hervorragende Hinweise, die Korruption zu optimieren.
Man sollte sich nicht zu sehr mit einem Pistorius aufhalten. Pistorius macht das, was von ihm vom Großkapitalismus erwartet wird. Mit Unterstützung des Merz, Klingbeil und dem Rest. Namen sind austauschbar. Liefert Pistorius nicht das, was gewünscht wird, wird er ausgetauscht gegen die nächste großkapitalistische Marionette. Das gleicher gilt übrigens für einen Merz oder sonst jemandem in dieser sogenannten Regierung.
Das kann noch interessant werden.
Vor 4 Jahren, vor der offenen Eskalation des Krieges in der Ukraine, bemerkte Präsident Putin in einer Rede, dass die Antikorruptionsbehörde (НАБУ, NABU) unter Kontrolle des "Westens" stand und darüber die gesamte Regierung der Ukraine kontrolliert wurde (Kontrolle im Sinne von "wer nicht gehorcht …").
Drei Jahre lang hat sich das Militärregime der Ukraine ungestört die Taschen gestopft, während andere Menschen starben, von der Vorbereitung seit der "Orange Revolution" ganz zu schweigen. So nebenbei ist der Krieg auch für unsere Oligarchen eine wunderbar funktionierende Geldwaschmaschine. Die Bürger zahlen und sterben.
Über den gesamten Krieg hinweg gab es nur vereinzelte Gegenwehr der Bevölkerung in der Ukraine, insbesondere wenn Männer aus Familien gerissen wurden. Es gab auch Brandanschläge, vor allem gegen die Fahrzeuge der Rekrutierer. Aber es gab keinen nennenswerten Protest gegen den Krieg, den das vom Westen kontrollierte Militärregime der Ukraine gegen Russland führt.
Und nun gibt es Berichte über Proteste vor allem in Lwow, Odessa und Dnipro mit ein paar Hundert bis ein paar Tausend Teilnehmern in den Orten wegen der Entmachtung dieser Behörde (NABU). Unter den Teilnehmern waren Männer zu sehen, die auf offener Straße von den Rekrutierern sofort gefangen, gefoltert und an die Front geschickt worden wären. Aber wie durch Magie hat das Militärregime nicht eingegriffen.
Wenn in Deutschland vom Regime finanzierte Demonstrationen "gegen Rechts" inszeniert und finanziert werden können, dann schaffen "wir im Westen" dasselbe locker in einem Kriegsgebiet, in einem von "uns" kontrollierten Land innerhalb weniger Tage samt medialer Begleitung.
Was für eine Inszenierung und das ZDF ist vorne an der Propagandafront.
Vom ZDF bzw. dem gesamten Staatsfunk nicht zu hören sind Fragen, warum Deutschland mal wieder in einen Krieg gegen Russland getrieben wird. Vor 90 Jahren nannten sich die Täter "Nationalsozialisten". Heute wird in Deutschland jeder als Nazi bezeichnet, der sich öffentlich gegen die Verbrechen und den Wahnsinn ausspricht, auch von "Omas gegen Rechts".
@Peter Pan: "Gegenwehr" und "nennenswerten Protest gegen den Krieg" gab es auch in Rußland nicht. Korruption schon.
Vielleicht sieht die Bevölkerung in Russland keinen Grund zur Gegenwehr oder nennenswerten Protesten. Es gibt natürlich grundsätzlich gute Gründe gegen jeden Krieg.
Bei uns kennt man noch den Spruch
"Die Russen kommen!"
Den verwenden die Kriegstreiber in Deutschland und der NATO heute wieder. Was dahinter steckt, wissen die meisten Menschen hier nicht mehr – so zumindest mein persönlicher Eindruck aus Gesprächen. Hier gibt es nur das Bild des "Verbrechers Putin", das die Tagesschau täglich prägt.
Die fliehenden deutschen Soldaten hatten zum Ende des zweiten Weltkriegs Angst vor der Rache der sowjetischen Armee, weil die Wehrmacht unfassbare Massenmorde im Osten und vor allem in Russland begangen hatte. Die haben Millionen von Menschen in ihren Bauernhöfen, Dörfern und Städten systematisch ermordet. Diese Morde waren der erste Schritt zur Einnahme des Landes. Ich erinnere an Merz und seine "Drecksarbeit". Und heute steht wieder ein "Regime Change", sprich Überfall auf Russland auf der deutschen Agenda. Dem "Regime Change" (Regierungssturz) folgen Chaos, Teilung des Landes und Übernahme durch kriminelle westliche Oligarchen und deren Helfershelfer, genannt "Eliten".
Die Franzosen hatten gut ein Jahrhundert zuvor angegriffen. Auch diese Nation will scheinbar wieder in den Krieg gegen Russland. Gleichzeitig zerfällt das Land.
Und die royale Brut in England kann seit Jahrhunderten gar nicht laut genug den Tod der Russen und die Zerschlagung derer Nation herbeirufen, heute zusammen mit dem Regime der USA.
Die Bilder, die ich aus Russland bekomme, zeigen ein normales Leben, ganz im Gegensatz zu den Bildern westlich der russischen Grenze, einschließlich Deutschland. Natürlich kommen diese Bilder aus Russland weder vom deutschen Staatsfunk, noch von der Konzernpresse, denn Bilder der Normalität in Russland könnten die Glaubensgemeinschaft der Tagesschau stören. Russischen Massenmedien werden in der EU blockiert, zensiert ("eine Zensur findet nicht statt"). Politiker der EU und USA lassen sich auf kein Gespräch mit russischen Journalisten ein; umgekehrt funktioniert das jedoch sehr wohl und regelmäßig. Die abhängig Beschäftigten der Politbüros des Westens wollen nicht als korrupte Kriegstreiber, als Verbrecher öffentlich bloß gestellt werden.
Zur Korruption wüsste ich gerne mehr. Wie hat sich die Korruption in Russland von der Zeit der Sowjetunion über Jelzin bis heute geändert. Und wie sieht es in Deutschland, in der EU und in den USA aus. Das Ergebnis könnte überraschend ausfallen. Die Preise und tatsächlichen Leistungen von Waffen könnten ein Indiz dafür sein und wenn dem so ist, dann sieht es im Vergleich Russland-Westen ganz schon übel für den Westen aus, für "unsere Demokratie". Eine derartige Betrachtung der Geschichte der Neuzeit sollte ein spannender Ansatz für Historiker sein. Eine systematische Betrachtung der Korruption wird es wohl kaum geben, außer in westlichen "Studien". Beispiel Transparency International e.V. – Ha!
@Peter Pan: Ich bin mit dabei, die imperialistischen Ambitionen der westlichen Länder aufzuzeigen und zu kritisieren. "Der Hauptfeind steht im eigenen Land", dieser Karl Liebknecht zugeschriebene Spruch bleibt für mich aktuell. Für Liebknecht, Luxemburg und die anderen wenig zahlreichen Klarsichtigen galt 1914 aber ebenso, sich nicht auf die Seite des "Feindes" zu stellen. Das wäre damals bei einem zaristischen Regime mit einem brutalen Polizei- und Geheimdienstapparat noch absurder gewesen als heute bei einem Land, das ebenfalls alle Mittel einsetzt, um die Macht seiner Oligarchie zu erhalten.
Ich weiß um die Vorgeschichte des Konflikts in der Ukraine, die nicht erst 2014 mit dem Krieg gegen die eigene (russischsprachige) Bevölkerung im Osten begann. Mir sind die Gelüste der NATO-Länder und insbesondere der deutschen Kriegstreiber sehr wohl bewußt. Es beißt die Maus aber keinen Faden ab: Der Überfall Rußlands auf die Ukraine war ein klarer Bruch des Völkerrechts. Daß die NATO und vor allem die USA sich seit Jahrzehnten in weit größerem Ausmaß ähnlicher Verbrechen schuldig gemacht haben, ändert daran so wenig wie das Schweigen der Bundesregierung zu den Greultaten der israelischen Armee.
Das "normale Leben" in Rußland angesichts vermutlich Hunderttausender in den Schützengräben verreckender junger Russen und Ukrainer, ist ähnlich pervers, wie es das in Deutschland nach 1939 oder meinetwegen in den Vereinigten Staaten war, während die US-Army bakteriologische und chemische Waffen en masse in Indochina einsetzte.
Was dahintersteckt:
Zelenskie muß weg. Nur kann man den nicht einfach so verschwinden lassen. Von daher bringt man die verbliebenen Ukrainer auf die Straße um der Sache einen demokratischen Anstrich zu geben.