Das letzte der freigegebenen Protokolle des "Erweiterten Externen Krisenstabs" des PEI ist zugleich das erschütterndste. Nach einer Serie von Myokarditis-Fällen bei jungen Männern beschließt die Behörde, die für die Sicherheit von Arzneimitteln zuständig ist, am 18.2.22 die Freigabe von Boostern für Kinder ab 12 Jahren ohne die Vorlage von Daten des Herstellers. Eine Modellierung ("Interpolation") reicht aus, um alle Bedenken in den Wind zu schlagen:

Um den Hintergrund zu verstehen, sind einige Abkürzungen zu entschlüsseln.

Bei der ETF handelt es sich um die Emergency Task Force der European Medicines Agency (EMA). Sie war 2020 aufgestellt worden, um ausdrücklich bisher geltende strenge Anforderungen an Arzneimittel aufzuweichen, was sich hinter den Formeln der "Unterstützung zur Erleichterung klinischer Prüfungen in der EU für die vielversprechendsten Arzneimittel" und der "Abgabe wissenschaftlicher Empfehlungen zur Verwendung von Arzneimitteln vor ihrer Zulassung" verbirgt. Dafür war eine "enge Zusammenarbeit mit Interessengruppen" vorgeschrieben. "Der Verwaltungsrat der EMA legt die Zusammensetzung der ETF zur Vorbereitung auf und als Reaktion auf Notfälle im Bereich der öffentlichen Gesundheit fest". Der Verwaltungsrat umfaßt auch VertreterInnen von "Patienten-", "Ärzte-" und "Tierärzteorganisationen", die allerdings sämtlich vom EU-Rat ernannt werden. Ausgerechnet Virginie Hivert, die Vertreterin von PatientInnen-Organisationen kan die längste Liste von Interessenkonflikten wegen Kooperationen mit Dutzenden Pharmafirmen aufweisen. Auch ihr Stellvertreter Marco Greco wird von zahlreichen Firmen gesponsert. Denis Lacombe, berufener Vertreter von "Ärzteorganisationen" hat praktisch keinen Konzern diesbezüglich ausgelassen.
PDCO steht für das Paediatric Committee der EMA. Die genannte Stellungnahme habe ich bei der EMA nicht finden können. Allerdings geht aus anderen Protokollen hervor, daß Impfstoffe nahezu immer durchgewunken wurden.
Obwohl selbst der Berichterstatter der ETF in Bezug auf den Biontech-Booster "sehr skeptisch" war, gaben die Gremien Empfehlungen ab, den Stoff ohne klinische Daten zu verwenden.
Wie geht das PEI damit um?

Man schließt, erwartet, legt nahe. Myokarditis könne ohnehin in klinischen Prüfungen nicht erkannt werden – daß es sie in bedenklicher Anzahl "real-world" gab, kann offenbar vernachlässigt werden. Rhetorisch bleibt die Frage nach der Berücksichtigung des nahezu nicht vorhandenen Risikos für Jugendliche, an COVID zu erkranken. Und auch ohne Zulassung oder Prüfung gibt es bereits eine Stiko-Empfehlung.
So gelangt man zu dieser


Grundlage der Diskussion waren Folien wie diese:

Bis zur Veröffentlichung ungeschwärzter Texte muß reine Spekulation bleiben, ob diese von mir vorgenommene Ergänzung zutreffend ist:

Hervorhebungen stammen von mir.
Die vorigen Beiträge sind unter der Kategorie _Zu den PEI-Protokollen _ zu finden.
Siehe auch:

Die Impfstoffe wurden nicht erst mit Corona entwickelt und produziert sondern schon lange vorher. Mit dieser Chronologie ergibt sich ein schlüssiges Bild. Die Produzenten drängten an die Börsen und in die Arztpraxen., so erfanden sie das Märchen von der Pandemie. Und auch diese komischen Protokolle sind frei erfunden, damit soll nur die Verbindung zwischen Staat und Privaten Interessen verschleiert werden.
@Erfordia…: Lesetip zu Ihrem Solipsismus: Lenin, Materialismus und Empiriokritizismus.
@aa, die Protokolle sind Prosa. Vermutlich wurden die erst geschrieben nachdem der Ruf zur Aufarbeitung immer lauter wurde.
@aa: Der Link "Zu den PEI-Protokollen" funzt leider nicht…
Liebe Grüße
Walter aka Der Ösi
@Der Ösi: Danke, korrigiert.
PS: Die Protokolle sind Prosa.
Die Einschränkung der Berichterstattung auf Myokarditis bei jungen Männern ist eine der Strategien des Corona-Regimes, die vielen Opfer einschließlich den Toten des Spritzmitteleinsatzes möglichst zu leugnen.
Diese Protokolle zeigen meiner Meinung nach einmal mehr, dass wir noch immer im Mittelalter leben. Das Leben eines Menschen ist nichts wert. Korrupte Irre führen gentechnische Experimente an Menschen durch. Jeder Irrsinn dient dem Regime als Rechtfertigung seiner Taten.
Noch schlimmer finde ich, dass es einen großen Teil der Bevölkerung gibt, der dieses Vorgehen nicht nur akzeptiert, sondern sogar gegenüber anderen Mitmenschen mit Gewaltbereitschaft durchsetzt. Es waren letztendlich die Eltern, die ihre eigenen Kinder für die gentechnischen Experimente hergaben, nachdem sie ihre Kinder mit Masken gequält hatten.
Es erstaunt immer wieder, wie stümperhaft die Machthaber bei der Corona‑P(l)andemie vorgegangen sind. Und exakt dieses stümperhafte Vorgehen ist äußerst erfreulich. Zwar wird die Aufarbeitung zivil- und strafrechtlich niemals stattfinden, aber die Straflosigkeit der Schwerverbrechen wird zumindest sichtbar.
Das PEI war erster "Raporteur" für die EMA. Ist wahrscheinlich bequem wenn man die Verantwortung hin- und herschieben kann.
Ebenso wie man wohl die WHO nicht für Fehlempfehlungen verklagen kann, wird man das für bei der EU-Kommission können, die ja letztendlich auf Empfehlung der EMA die Stoffe genehmigt.
Wir leben in sehr unsicheren Zeiten. Nicht wegen Russland, Trump, Afd usw. in erster Linie, sondern weil die Institutionen nicht rechenschaftpflichtig sind. Sie stehen anscheinenend über dem Grundgesetz und über Menschenrechte, wie sie einst ziemlich eindeutig forumuliert worden sind, gerade was medizinische Behandlung angeht.
Anhand von Modellen und Extrapolationen zu agieren, immer im Sinne derer, die daran viel verdienen, ermöglicht die Gewinnmaximierung mit großen Schäden bei der Bevölkerung. Verdient wird dann auch noch an den Schäden.
Nicht von ungefähr musste das "Einverständnis" unterschrieben werden.
o.W., das Grundgesetz ist ein Diktat der Finanzoligarchie. Es ist geradezu närrisch, sich als Angehöriger der werktätigen Klasse sich auf dieses Diktat berufen zu wollen, was ein völlig falsches Bild einer Gesellschaft zeichnet die auf Ausbeutung und Unterdrückung beruht.
@Erfurter…: Sie werden auch das für eine Fälschung halten; 1949 sagte der KPD-Vorsitzende Max Reimann zum Grundgesetz:
»„Wir unterschreiben nicht. Es wird jedoch der Tag kommen, da wir Kommunisten dieses Grundgesetz gegen die verteidigen werden, die es angenommen haben!“
Am 13. Juni 1950 verabschiedete der Bundestag gegen die Stimmen der KPD-Fraktion einen Entschließungsantrag gegen die Bestätigung der Oder-Neiße-Grenze zwischen der DDR und der Volksrepublik Polen. Reimann verlangte eine Aussprache im Parlament zur Thematik, woraufhin ihm Bundestagspräsident Erich Köhler nicht das Wort erteilte. Weil Reimann daraufhin nicht das Redepult räumte, wurde dieser wegen unparlamentarischen Verhaltens für 30 Sitzungstage von der Teilnahme an Plenarsitzungen ausgeschlossen.[4]
Reimann lehnte das Besatzungsstatut vehement ab und bezeichnete es als „Kolonialisierung“ Westdeutschlands. Einem Haftbefehl entzog er sich 1954 durch Übersiedlung in die DDR…« (https://de.wikipedia.org/wiki/Max_Reimann)
Wenn Sie Wikipedia nicht trauen, auf http://maxreimann.com/parlamentarischer_Rat.html ist zu lesen:
»… Max Reimann erklärte, dass ist jetzt darauf ankomme, die Grundrechte zu erweitern. Er verwies auf die Notwendigkeit, dass sich die Rechte des Volkes in der gesellschaftlichen Ordnung wiederfinden müssen! Für ihn war das eine konsequente Umsetzung der freiheitlichen Rechte der Menschen in Deutschland. Wie viele andere politische Strömungen, traten die Kommunisten für die Enteignung der Monopole, Großgrundbesitzer und für die planmäßige Entwicklung der Volkswirtschaft ein. Sie forderten die Gleichstellung von Mann und Frau, gleichen Lohn für gleiche Arbeit, die Mitbestimmung der Gewerkschaften, ein garantiertes Streikrecht für Arbeiter als Verfassungsgrundsatz, die Gleichstellung der Jugend, das Wahlrecht ab 18 Jahren, ein unverfälschtes Verhältniswahlrecht und nicht zuletzt die Ächtung des Krieges, wie schon im Art. 69 der hessischen Verfassung von 1946 verankert. Bemerkenswert war, dass noch 1945 selbst die CDU in einem Programm antikapitalistische Forderungen fixiert hatte. Die SPD Führung warf der KPD sogar vor, nicht konsequent sozialistisch zu sein, da sie einzig und allein die Enteignung der Monopole und nicht die aller Kapitalisten forderte. Am 8. Mai 1949 wurde das Grundgesetz mit 53 ja Stimmen und 12 Nein-Stimmen beschlossen…
Als Reimann und Renner die Unterschrift unter das Grundgesetz versagten, begründete das Max Reimann mit folgenden Worten: "Sie, meine Damen und Herren haben diesem Grundgesetz, mit dem die Spaltung Deutschlands festgelegt ist, zugestimmt. Wir unterschreiben nicht. Es wird jedoch der Tag kommen, da wir Kommunisten dieses Grundgesetz gegen die verteidigen werden, die es angenommen haben."«
@aa, die Oder-Neiße-Grenze war Bestandteil der 1945 in Potsdam von den Alliierten gefassten Beschlüssen. Wobei die West-Alliierten niemals vor hatten sich daran zu halten und schrittweise das Abkommen brachen.
Was Reimann gesagt hat ist richtig, aber Sie sollten seine Gesamthaltung zu dieser Frage kennen um zu verstehen was er damit sagen wollte, nämlich darauf hinzuweisen, daß auch die Einheit der Deutschen Nation ein Beschluss der Alliierten war. MFG
@Erfurter..
Die NATION interessiert mich nicht im geringsten. Es wäre mir völlig gleichgültig, wenn bspw. das Saarland oder RLP nach dem Krieg, Frankreich zugesprochen worden wäre. Ich halte Grenzen für ein Machtinstrument. Auch wenn ich mittlerweile daran zweifle, daß dann irgendwas besser wäre, es wär halt so. Wie schon mal im tiefen Westen. Selbst Russland war schon mal bis an den Rhein vorgerückt. Was mich stört, ist die Waffengewalt, die dabei eingesetzt wurde/wird.
und der einst "linksradikale" Spruch "Nie wieder Deutschland" oder "Deutschland muss sterben, damit wir leben können" hat leider inzwischen wieder was Wahres, (oder immer schon?)
Blödsinn,es gab keine richtige Grenze,die Karten der Allierten sowie die der deutschen bezeichneten die Gebiete"als Polnisch oder Russisch verwaltete Deutsche Gebiete".Durch Krieg kann man kein Staatsgebiet gewinnen,darauf einigte man sich nach dem 1WK.
Die Allierten legten auch fest das ALLE Deutschen darüber entscheiden sollen was mit den Gebieten passiert,damit waren auch die Deutschen im Osten gemeint.
@Nowak: Für Quellenhinweise wäre ich dankbar. Mein Kenntnisstand ist ein anderer.