Jugendforscher (81) fordert Volkssturm

Dann man los, Hurrelmann, geh du voran!

Der alters­wei­se Soziologe erklärt:

»… Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl war die erste Krise, die mit den heu­ti­gen ver­gleich­bar ist. Sie war direkt spür­bar, wie nun die Coronapandemie und die wirt­schaft­li­chen Folgen des rus­si­schen Angriffs auf die Ukraine. Aber Tschernobyl war eine ein­zel­ne Krise – heu­te gibt es meh­re­re, die sich in der Wahrnehmung der Menschen mit­ein­an­der ver­we­ben…«

Eigentlich hät Hurrelmann "die jun­ge Generation nicht für faul, son­dern für sen­si­bel und klug", wie man an den Fridays for Future sehen kön­ne, um die es inzwi­schen still gewor­den ist. Wie kommt's?

»Hurrelmann: Das liegt zu einem gro­ßen Teil an der Coronapandemie. Fridays for Future hat­te zwei Hebel, die Menschen irri­tiert und zum Nachdenken gebracht haben: Schulschwänzen und Demonstrieren. Beides war mit der Pandemie hin­fäl­lig. Der Unterricht ist ohne­hin viel zu oft aus­ge­fal­len, und auf die Straße gehen durf­te man nicht mehr. Dazu kommt: Die ande­ren Krisen, die Kriege und die Pandemie selbst, haben den abstrak­ten Schrecken der Klimakrise über­trumpft. Ich fin­de das scha­de, Fridays for Future hat­ten das Potenzial, gesell­schaft­lich rich­tig was zu ver­än­dern.«

Er selbst war ja "gedank­lich ein 68er, aber mir hat die Radikalität nie gefal­len. Ich habe mich immer als reform­ori­en­tier­ten Menschen ver­stan­den".

Bedauerlich sind die gan­zen ori­en­tie­rungs­lo­sen Jugendlichen, die aber irgend­wie auch selbst schuld sind, und das bei stei­gen­den Preisen:

»Hurrelmann: Der Anteil jun­ger Menschen, die im Bildungssystem nicht zurecht­kom­men und die Schule abbre­chen, ist zuletzt stark gestie­gen. Der Eintritt in den Arbeitsmarkt ver­schiebt sich – auch weil so vie­le Menschen ori­en­tie­rungs­los sind und nicht wis­sen, wel­cher Beruf der rich­ti­ge für sie ist. Durch künst­li­che Intelligenz ver­än­dern sich Berufsbilder rasant. Es ist schwie­ri­ger gewor­den, eine Arbeit zu fin­den, die es auch in zehn Jahren noch sicher geben wird. Viele haben Angst davor, sich ihr Leben auf Dauer nicht lei­sten zu kön­nen. Die stei­gen­den Preise ver­stär­ken die­sen Effekt.«

Wir Alten könn­ten hel­fen. "Warum hal­ten wir den Renteneintritt nicht fle­xi­bel?"


»SPIEGEL: Gibt es etwas, was Sie Ihrer eige­nen Generation vorwerfen?

Hurrelmann: Tragisch fin­de ich, dass wir 68er nicht in der Lage waren, die Lebensleistung unse­rer Eltern anzu­er­ken­nen, der Kriegsgeneration. Wir haben aus­ge­blen­det, dass vie­le trau­ma­ti­siert waren und ihren und unse­ren Alltag unter teil­wei­se kata­stro­pha­len Bedingungen jah­re­lang gemei­stert haben. Wir haben es zu einem veri­ta­blen Generationenbruch kom­men las­sen – aus poli­ti­schen Gründen, weil sie den Nationalsozialismus unter­stützt haben, und aus per­sön­li­chen Gründen, weil sie auto­ri­tär waren…«

Den Fehler machen wir nach dem näch­sten Krieg und dem immer stär­ker wer­den­den Autoritarismus nicht mehr. Auch wenn wir uns viel zu ver­zei­hen haben werden…

6 Antworten auf „Jugendforscher (81) fordert Volkssturm“

  1. und on top: das als Suggestivfrage getarn­te (dumm?)dreiste Propaganda- oder Dummy-Schmankerl mit dem "soli­da­ri­schen Verhalten"-Beispiel: "als jun­ge Menschen als letz­te geimpft wurden".
    (abge­se­hen von der dis­kus­si­ons­wür­di­gen, phi­lo­so­phi­schen Frage, ob, und wenn ja: nach wel­chen Kriterien denn bei einer tat­säch­li­chen, schreck­li­chen Seuche UND einem knap­pen, tat­säch­lich "neben­wir­kungs­frei­en" UND hoch­wirk­sa­mem Medikament prio­ri­siert wer­den sollt – "Frauen und Kinder zuerst"? oder Lotterie, oder? – bzw. ob jene, die NICHT an die außergewöhnliche
    Seuche und/​oder das Medikament glau­ben benach­tei­ligt wer­den sollten).

  2. Die 68er waren eine Erfindung der Staatspropaganda. Genauso wie Fridays4Future, Ostermärsche, Omas gegen Rechts usw.

      1. Ja sicher doch aa. Was haben denn die 68er in Sachen Demokratisierung und Entnazifizierung gelei­stet? Gar nichts! Weil sie Zöglinge eines Staates sind der nicht im Entferntesten dar­an dach­te, die 1945 in Potsdam beschlos­se­nen Maßnahmen bezüg­lich Demokratisierung und Entnazifizierung umzusetzen!

  3. 🙂

    Als ich den Artikel vor eini­gen Tagen gele­sen hat­te, dach­te ich mir, na, aus dem Schwachsinn wird aa wohl hof­fent­lich kei­nen eige­nen Artikel machen, zuuuu absurd ist die­ser so genann­te "68er". Ich kanns nicht ändern, jeder ist ja frei, sich sowas anzu­tun und zu lesen. Aber wenn der Unsinn hier nun schon steht, da habe ich noch Einiges zuzufügen. 

    Besonders, weil er ja auch die Jugend in Deutschland betrau­ert, die in der "Impfreihenfolge" so trau­rig hin­ten anste­hen muss­ten in einer "Pandemie", aus­ge­löst duch Experimente in Laboren, und so gar nicht, oder vieeeelllllll zuuuuuu lang­sam in den Genuss von Nebenwirkungen, Nachwirkungen, Longcovid-Postvac gera­ten DURFTEN. Nein aber auch! Die muss­ten so lan­ge war­ten, die 15 bis 35jährigen auf ihre MOD-RNA-Plörre, um wie­der nor­mal leben zu "dür­fen", was sie ohne­hin hät­ten tun kön­nen, wären da nicht die sinn­lo­sen, evi­denz­lo­sen, ein­schrän­ken­den, quä­len­den, däm­li­chen, blö­den, bescheu­er­ten, hirn­ris­si­gen, absur­den, nicht nach­voll­zieh­ba­ren, SCHWACHSINNIGEN "Coronamaßnahmen" für Kinder und Jugendliche und sowie­so für alle gewesen.

    Erst soll­ten sie ihre Eltern und Großeltern nicht anstecken, wes­halb sie unter Masken nach Luft schnap­pen muss­ten, dann soll­ten sie sich im Lauf des Jahres 2021 zum Schutz der Eltern und Großeltern "imp­fen" las­sen. Obwohl die Gefahren bekannt waren:

    https://​kodo​roc​.de/​2​0​2​5​/​0​7​/​2​1​/​k​i​n​d​e​r​i​m​p​f​s​t​o​f​f​-​o​h​n​e​-​v​o​r​l​a​g​e​-​v​o​n​-​d​a​t​e​n​-​f​r​e​i​g​e​g​e​b​e​n​-​n​e​u​-​v​e​r​o​e​f​f​e​n​t​l​i​c​h​t​e​-​p​r​o​t​o​k​o​l​l​e​-​d​e​s​-​p​a​u​l​-​e​h​r​l​i​c​h​-​i​n​s​t​i​t​u​t​s​-​7​-​u​n​d​-​s​c​h​l​u​ss/

    Ich schla­ge die­sem Herrn vor: machen Sie es doch bit­te noch etwas rabia­ter und for­dern nicht nur Arbeitseinsatz für die Greise, son­dern eine "Impfpflicht" mit min­de­stens jähr­lich 10 "Schutzimpfungen" für alle ab 50, dann ist die ver­mu­te­te Belastung für die Gesellschaft durch "über­zäh­li­ge" Babyboomer schnell weg. Die Anzahl der Rentner und Pensionäre redu­ziert sich je nach Anzahl der Booster, egal, wel­cher Hersteller, egal, wel­che Plörre, egal, wel­che ver­meint­li­che Krankheitsbedrohung. 

    Hat man ja auch ver­sucht, Alte und Wehrlose in Heimen (sie nann­ten sie "Vulnerable Gruppen") muss­ten zuerst an die Nadel. Zum Glück sind noch ein paar Alte übrig geblie­ben (zufäl­li­ge Kochsalzlösung in der Charge) oder ster­ben eines natür­li­chen Todes, aber plä­die­ren Sie doch für die IMPFPFLICHT FÜR ALLE ALTEN ab min­de­stens 50 zum eige­nen Schutz vor den näch­sten Virenbedrohungen, die pas­sen­de Bundesverfassungsrichterin plus Clique im Hintergrund lau­ern schon in den Startlöchern.

    Headline: Alle, die nicht mehr arbei­ten oder im Krieg kämp­fen kön­nen, müs­sen sich imp­fen las­sen. Die noch arbei­ten kön­nen, sind von der Impfung ausgenommen.

  4. Die Frage ist doch viel­mehr, ob es erstre­bens­wert ist, etwas zu ver­tei­di­gen, nur um ver­tei­digt zu haben. Irgendwie wür­de ich es ableh­nen, mich als mensch­li­ches Verbrauchsmaterial für die Interessen der Eigner der glo­ba­len Konzerne, ein­schließ­lich Kriegsindustrie, elen­dig abschlach­ten zu las­sen. Und nichts ande­res läuft ab. Der Ukrainekrieg ist das aktu­el­le Beispiel für die Verwendung mensch­li­chen Verbrauchsmaterials für Profitzwecke. Nein, danke.

    In der Hoffnung, dass man noch nicht für mög­li­cher­wei­se als wehr­kraft­zer­set­zen­de Ansichten vorm Standgericht lan­det. Auszuschließen sind sol­che Forderungen kaum, wenn man sich die Propaganda anhört und ansieht. Aber Deutschland (und die WU) müs­sen ja kriegs­tüch­tig wer­den. Da gehö­ren Standgerichte schon dazu. Traditionell.

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