Dann man los, Hurrelmann, geh du voran!

Der altersweise Soziologe erklärt:
»… Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl war die erste Krise, die mit den heutigen vergleichbar ist. Sie war direkt spürbar, wie nun die Coronapandemie und die wirtschaftlichen Folgen des russischen Angriffs auf die Ukraine. Aber Tschernobyl war eine einzelne Krise – heute gibt es mehrere, die sich in der Wahrnehmung der Menschen miteinander verweben…«
Eigentlich hät Hurrelmann "die junge Generation nicht für faul, sondern für sensibel und klug", wie man an den Fridays for Future sehen könne, um die es inzwischen still geworden ist. Wie kommt's?
»Hurrelmann: Das liegt zu einem großen Teil an der Coronapandemie. Fridays for Future hatte zwei Hebel, die Menschen irritiert und zum Nachdenken gebracht haben: Schulschwänzen und Demonstrieren. Beides war mit der Pandemie hinfällig. Der Unterricht ist ohnehin viel zu oft ausgefallen, und auf die Straße gehen durfte man nicht mehr. Dazu kommt: Die anderen Krisen, die Kriege und die Pandemie selbst, haben den abstrakten Schrecken der Klimakrise übertrumpft. Ich finde das schade, Fridays for Future hatten das Potenzial, gesellschaftlich richtig was zu verändern.«
Er selbst war ja "gedanklich ein 68er, aber mir hat die Radikalität nie gefallen. Ich habe mich immer als reformorientierten Menschen verstanden".
Bedauerlich sind die ganzen orientierungslosen Jugendlichen, die aber irgendwie auch selbst schuld sind, und das bei steigenden Preisen:
»Hurrelmann: Der Anteil junger Menschen, die im Bildungssystem nicht zurechtkommen und die Schule abbrechen, ist zuletzt stark gestiegen. Der Eintritt in den Arbeitsmarkt verschiebt sich – auch weil so viele Menschen orientierungslos sind und nicht wissen, welcher Beruf der richtige für sie ist. Durch künstliche Intelligenz verändern sich Berufsbilder rasant. Es ist schwieriger geworden, eine Arbeit zu finden, die es auch in zehn Jahren noch sicher geben wird. Viele haben Angst davor, sich ihr Leben auf Dauer nicht leisten zu können. Die steigenden Preise verstärken diesen Effekt.«
Wir Alten könnten helfen. "Warum halten wir den Renteneintritt nicht flexibel?"

»SPIEGEL: Gibt es etwas, was Sie Ihrer eigenen Generation vorwerfen?
Hurrelmann: Tragisch finde ich, dass wir 68er nicht in der Lage waren, die Lebensleistung unserer Eltern anzuerkennen, der Kriegsgeneration. Wir haben ausgeblendet, dass viele traumatisiert waren und ihren und unseren Alltag unter teilweise katastrophalen Bedingungen jahrelang gemeistert haben. Wir haben es zu einem veritablen Generationenbruch kommen lassen – aus politischen Gründen, weil sie den Nationalsozialismus unterstützt haben, und aus persönlichen Gründen, weil sie autoritär waren…«
Den Fehler machen wir nach dem nächsten Krieg und dem immer stärker werdenden Autoritarismus nicht mehr. Auch wenn wir uns viel zu verzeihen haben werden…

und on top: das als Suggestivfrage getarnte (dumm?)dreiste Propaganda- oder Dummy-Schmankerl mit dem "solidarischen Verhalten"-Beispiel: "als junge Menschen als letzte geimpft wurden".
(abgesehen von der diskussionswürdigen, philosophischen Frage, ob, und wenn ja: nach welchen Kriterien denn bei einer tatsächlichen, schrecklichen Seuche UND einem knappen, tatsächlich "nebenwirkungsfreien" UND hochwirksamem Medikament priorisiert werden sollt – "Frauen und Kinder zuerst"? oder Lotterie, oder? – bzw. ob jene, die NICHT an die außergewöhnliche
Seuche und/oder das Medikament glauben benachteiligt werden sollten).
Die 68er waren eine Erfindung der Staatspropaganda. Genauso wie Fridays4Future, Ostermärsche, Omas gegen Rechts usw.
@ Erfordia…: Und Erodia Vicia Faba und die letzte Bundestagswahl. Usw.
Ja sicher doch aa. Was haben denn die 68er in Sachen Demokratisierung und Entnazifizierung geleistet? Gar nichts! Weil sie Zöglinge eines Staates sind der nicht im Entferntesten daran dachte, die 1945 in Potsdam beschlossenen Maßnahmen bezüglich Demokratisierung und Entnazifizierung umzusetzen!
🙂
Als ich den Artikel vor einigen Tagen gelesen hatte, dachte ich mir, na, aus dem Schwachsinn wird aa wohl hoffentlich keinen eigenen Artikel machen, zuuuu absurd ist dieser so genannte "68er". Ich kanns nicht ändern, jeder ist ja frei, sich sowas anzutun und zu lesen. Aber wenn der Unsinn hier nun schon steht, da habe ich noch Einiges zuzufügen.
Besonders, weil er ja auch die Jugend in Deutschland betrauert, die in der "Impfreihenfolge" so traurig hinten anstehen mussten in einer "Pandemie", ausgelöst duch Experimente in Laboren, und so gar nicht, oder vieeeelllllll zuuuuuu langsam in den Genuss von Nebenwirkungen, Nachwirkungen, Longcovid-Postvac geraten DURFTEN. Nein aber auch! Die mussten so lange warten, die 15 bis 35jährigen auf ihre MOD-RNA-Plörre, um wieder normal leben zu "dürfen", was sie ohnehin hätten tun können, wären da nicht die sinnlosen, evidenzlosen, einschränkenden, quälenden, dämlichen, blöden, bescheuerten, hirnrissigen, absurden, nicht nachvollziehbaren, SCHWACHSINNIGEN "Coronamaßnahmen" für Kinder und Jugendliche und sowieso für alle gewesen.
Erst sollten sie ihre Eltern und Großeltern nicht anstecken, weshalb sie unter Masken nach Luft schnappen mussten, dann sollten sie sich im Lauf des Jahres 2021 zum Schutz der Eltern und Großeltern "impfen" lassen. Obwohl die Gefahren bekannt waren:
https://kodoroc.de/2025/07/21/kinderimpfstoff-ohne-vorlage-von-daten-freigegeben-neu-veroeffentlichte-protokolle-des-paul-ehrlich-instituts-7-und-schluss/
Ich schlage diesem Herrn vor: machen Sie es doch bitte noch etwas rabiater und fordern nicht nur Arbeitseinsatz für die Greise, sondern eine "Impfpflicht" mit mindestens jährlich 10 "Schutzimpfungen" für alle ab 50, dann ist die vermutete Belastung für die Gesellschaft durch "überzählige" Babyboomer schnell weg. Die Anzahl der Rentner und Pensionäre reduziert sich je nach Anzahl der Booster, egal, welcher Hersteller, egal, welche Plörre, egal, welche vermeintliche Krankheitsbedrohung.
Hat man ja auch versucht, Alte und Wehrlose in Heimen (sie nannten sie "Vulnerable Gruppen") mussten zuerst an die Nadel. Zum Glück sind noch ein paar Alte übrig geblieben (zufällige Kochsalzlösung in der Charge) oder sterben eines natürlichen Todes, aber plädieren Sie doch für die IMPFPFLICHT FÜR ALLE ALTEN ab mindestens 50 zum eigenen Schutz vor den nächsten Virenbedrohungen, die passende Bundesverfassungsrichterin plus Clique im Hintergrund lauern schon in den Startlöchern.
Headline: Alle, die nicht mehr arbeiten oder im Krieg kämpfen können, müssen sich impfen lassen. Die noch arbeiten können, sind von der Impfung ausgenommen.
Die Frage ist doch vielmehr, ob es erstrebenswert ist, etwas zu verteidigen, nur um verteidigt zu haben. Irgendwie würde ich es ablehnen, mich als menschliches Verbrauchsmaterial für die Interessen der Eigner der globalen Konzerne, einschließlich Kriegsindustrie, elendig abschlachten zu lassen. Und nichts anderes läuft ab. Der Ukrainekrieg ist das aktuelle Beispiel für die Verwendung menschlichen Verbrauchsmaterials für Profitzwecke. Nein, danke.
In der Hoffnung, dass man noch nicht für möglicherweise als wehrkraftzersetzende Ansichten vorm Standgericht landet. Auszuschließen sind solche Forderungen kaum, wenn man sich die Propaganda anhört und ansieht. Aber Deutschland (und die WU) müssen ja kriegstüchtig werden. Da gehören Standgerichte schon dazu. Traditionell.