Corona: "Was richtig gut gelaufen ist". Wunden kitten mit Hilfe des Erzbistums Hamburg

Christina Berndt freut sich, daß Franziska Hoppermann sich freut. Die Expertin vom Vakzinismus-Kompetenzzentrum der "Süddeutschen Zeitung" erwar­tet, daß die Bundesschatzmeisterin der CDU die Coronapolitik auf­ar­bei­tet. Wer käme dafür auch eher in Frage als eine der Verantwortlichen für die ham­mer­har­ten "Maßnahmen" in Hamburg?

sued​deut​sche​.de (15.7.25, Bezahlschranke)

»Der Ruf nach Aufarbeitung ist end­lich erhört wor­den: Mehr als zwei Jahre nach Aufhebung der letz­ten Corona-Maßnahmen soll eine Enquete-Kommission die poli­ti­schen Entscheidungen wäh­rend der Pandemie auf­ar­bei­ten, so hat es der Bundestag beschlos­sen. Für Franziska Hoppermann wird das gewiss einen Stresstest bedeu­ten, wenn auch kei­nen so gro­ßen wie die Pandemie selbst. Denn die Bundesschatzmeisterin der CDU soll der Kommission vorsitzen.

Dass die Wahl auf die gebür­ti­ge Hamburgerin fiel, kommt nicht von unge­fähr. Hoppermann hat sich in der Pandemie von Anfang an inten­siv mit den Fragen und Folgen des Infektionsschutzes beschäf­tigt. Als Abteilungs- und spä­te­re Amtsleiterin der Behörde für Justiz und Verbraucherschutz gehör­te die heu­te 43-Jährige zum Krisenteam ihrer Heimatstadt…

[Hoppermann] freut sich „wirk­lich total auf die Aufgabe“, wie sie sagt. Denn aus ihrer Sicht ist die Enquete-Kommission der rich­ti­ge Weg: „Ein Untersuchungsausschuss ist rück­wärts­ge­rich­tet, er soll Missstände und Fehlverhalten in Regierung und Verwaltung auf­klä­ren. Aber dabei fehlt der wich­ti­ge Blick nach vorn.“ Um zu ler­nen, müs­se schließ­lich nicht nur her­aus­ge­ar­bei­tet wer­den, was schlecht gelau­fen sei, son­dern auch, „was rich­tig gut gelau­fen ist“…

In ihrem pri­va­ten Umfeld ereig­ne­ten sich meh­re­re Todesfälle; ein­an­der bei­zu­ste­hen war wegen der Kontaktverbote schwer, der Abschied dadurch noch schmerzhafter.

Auch war die CDU-Politikerin mit Sohn und Mann in der Pandemie zu Hause, im gemein­sa­men Home-Office und Homeschooling. Ihr Mann war im Erzbistum Hamburg für die Kirchenmusik zustän­dig. Bei Hoppermanns kamen also nicht nur die Probleme von Schulschließungen auf den Familientisch, son­dern auch die Frage: Wie kann Kirche, wie kann Musik statt­fin­den? Dabei wur­den zugleich die Sorgen von frei­schaf­fen­den Solisten deut­lich, denen die Aufträge weg­bra­chen. Die Infektionsschutzmaßnahmen ret­te­ten Leben, das weiß Hoppermann sehr genau. Aber sie ris­sen auch Wunden. Sie will nun dazu bei­tra­gen, die­se zu kit­ten…«

Wen wird Baldur Pistorius in eine Kommission beru­fen, die her­aus­fin­den soll, was im Zweiten Weltkrieg rich­tig gut gelau­fen ist?

Eine Antwort auf „Corona: "Was richtig gut gelaufen ist". Wunden kitten mit Hilfe des Erzbistums Hamburg“

  1. Ja genau. RKI-Protokolle über­ar­bei­ten. Es geht dar­um, den AHA-Effekt zu ver­stär­ken: Aha, dar­an (*) hat es gelegen.

    *) Bürokratismus, Fachkräftemangel, unzu­rei­chen­de Zusammenarbeit zwi­schen Wissenschaft und Staat usw.

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