Der Kampf gegen die Migration und die davon betroffenen Menschen ist eine wahre Farce. Trump läßt Zehntausende, die sich aus den "kommunistischen Unrechtsregimen" Kuba und Venezuela in die USA aufmachten, dahin abschieben. Die Bundesregierung kungelt mit islamistischen Regierungen in Afghanistan und Syrien, um ein paar Dutzend Straftäter und "Gefährder" loszuwerden. Und wir stärken die überlasteten Kommunen mit solchen Mitteln:

»… Die Bundespolizei hat seit dem 8. Mai – als Bundesinnenminister Alexander Dobrindt die Zurückweisung anordnete – 400.000 Überstunden angehäuft. Seither wurden, Stand Mittwoch, 350 Asylsuchende abgewiesen. Das sind 1142 Überstunden pro verhindertem Asylbewerber. Oder, einen Stundenlohn von dreißig Euro unterstellt, 34.285 Euro je verhindertem Asylbewerber…«
"Manfred Weber, CSU-Vize, aber eben auch Vorsitzender der Europäischen Volkspartei und Chef von deren Fraktion im Europäischen Parlament", hat auch eine Idee für gut angelegtes Geld:
»Weber verlangt „einen massiven Ausbau“ der Grenzschutzbehörde Frontex „auf mindestens 30.000 Einsatzkräfte“. Darunter solle auch „hoch qualifiziertes Personal aus Deutschland“ sein. Der Vorschlag des Europapolitikers: „Wenn wir beispielsweise alle Beamten, die derzeit innereuropäisch Grenzen sichern, an die Außengrenze senden würden, dann wäre das wuchtig.“…«
Das Drangen von von der Leyen
»… Von der Leyen drang gegenüber Merz darauf, dass sich Deutschland eng mit den betroffenen Nachbarn abstimmt. Außerdem rang sie ihm ab, dass er nun bei jeder Gelegenheit sagt, die Einschränkungen an den Grenzen seien „zeitlich begrenzt“ – wie es dem Schengener Grenzkodex entspricht. Ursprünglich, noch als Spitzenkandidat, hatte Merz angekündigt, er werde als Kanzler anweisen, die Staatsgrenzen „dauerhaft zu kontrollieren“. Gegen einen so offenkundigen Bruch des Europarechts hätte Brüssel vorgehen müssen.
Zwar meckern mehrere Nachbarstaaten über die deutschen Maßnahmen, weil diese jeden Tag Zehntausende Pendler beeinträchtigen. Doch hat bisher noch kein Staat geklagt. Um ein Haar wäre die luxemburgische Regierung von ihrem eigenen Parlament dazu aufgefordert worden. Doch konnte sie dies abwenden, indem Innenminister Léon Gloden lediglich Einspruch bei der EU-Kommission erhob…«
Irreguläres Schwimmen
»… Die Menschen wollten „in ihrem realen Leben die Wirkung einer deutlich reduzierten irregulären Migration spüren, ob im Schwimmbad, in der Kita oder in der Schulklasse“, sagt Schuster und nennt sogar eine Zahl, von der an es politisch reicht: „Dafür braucht Deutschland mehrere Jahre eine sehr deutliche Reduzierung des Zugangs unter 100.000.“
Wenn das die Messlatte ist, könnten die Zurückweisungen noch viele Jahre dauern.«
Gut, daß die Union stets ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte "der Menschen" hat.

Ätzend wie der Staat mit seinem Volk, mit seinen Staatsbürgern umgeht. Aber wir wissen ja, wer von Migration profitiert und wem sie nützt. Migration ist nur eine andere Art von Unterdrückung!
https://www.deutschlandfunk.de/die-presseschau-1718.html
"Die WELT AM SONNTAG hat dazu einen Vorschlag für die EU: „Es ist die Drittstaaten-Lösung, auch bekannt als ‚Ruanda-Modell‘. Das Prinzip: Die EU verlagert die Asylprüfung in einen sicheren Drittstaat außerhalb ihres Territoriums. Großbritannien plante ein solches Modell in Ruanda. Weil Gerichte den Briten diese Lösung untersagten und parallel Italiens Versuch scheiterte, Asylverfahren nach Albanien auszulagern, verfestigte sich der Eindruck, das Modell sei nicht umsetzbar. Sowohl im britischen als auch im italienischen Modell aber fehlte ein Element: die parallele Aufnahme von Asylbewerbern über Resettlement – sprich das Einfliegen einer bestimmten Anzahl anerkannter Flüchtlinge, die in Ländern fern der EU ihre Asylverfahren durchlaufen haben. Erst wenn solche legalen Kontingente die beste Chance auf eine Eintrittskarte in die EU sind, ist das Drittstaaten-Modell keine verkappte Abschottung, sondern eine faire und humanitäre Lösung. Dann gelangen nicht die Stärksten und Zahlungskräftigsten nach Europa, sondern jene, die Schutz am meisten benötigen. Nur dann kann sich Europa nachhaltig aus dem Dilemma seiner Asylkrise befreien“, glaubt die WELT AM SONNTAG."
Müssen die denn immer alles nachmachen, was das Trampel jenseits des Atlantiks tut?
Ich fürchte es kommen immer dunklere Zeiten in Deutschland. Fast habe ich den Wunsch, daß die Schmierfinken von Welt und Co. mal in die Situationen geraten, aus denen Menschen flüchte und in Booten ihr Leben riskieren um dann jahrelang in Lagern oder als "Illegale" überleben versuchen und möglichst ihre Familien zu unterstützen.