Die Volksfeinde sind unter uns!

1969 hat­te der Grafiker Klaus Staeck dies gezeigt:

Ganz in die­ser Tradition schreibt Schuller:

»Seit sei­nem Großangriff auf die Ukraine hat das Regime Putin ein Netz von Kontakten nach Deutschland geknüpft. Zu sei­nen Zielen gehör­te auch, die gesperr­te und teil­wei­se durch ein Attentat zer­stör­te Gaspipeline Nord Stream 2 von Russland nach Deutschland durch die Ostsee wie­der in Gang zu setzen.

Eine Hauptfigur in die­sem Netz ist offen­bar der frü­he­re SPD-Vorsitzende und Brandenburger Ministerpräsident Matthias Platzeck. Die F.A.S. hat gemein­sa­men mit dem „Spiegel“ und der rus­si­schen Oppositionsplattform „The Insider“ fest­ge­stellt, dass er seit Ende 2022 min­de­stens neun­mal in Moskau war.

Platzecks Flüge wer­den durch drei Zeugen, Flug- und Grenzkontrolldaten sowie zwei Geheimdienste bestä­tigt. Ein Zeuge sagt, er habe ihn auf einem Flug nach Istanbul in der Businessclass gese­hen. Den Daten zufol­ge flog Platzeck danach von Istanbul nach Moskau. Die bis­lang letz­te Reise begann am 18. März 2025.

Einige Male waren den Flugdaten zufol­ge wohl auch Bekannte Platzecks mit an Bord: Der Geschäftsführende Vorstand des Deutsch-Russischen Forums, Martin Hoffmann, und der CDU-Mann Ronald Pofalla, der unter Angela Merkel Chef des Bundeskanzleramts war…

Allerdings gibt es auch ande­re Informationen. F.A.S. und „Spiegel“ haben von Eingeweihten erfah­ren, dass es zur Zeit von Kanzler Scholz gleich meh­re­re inof­fi­zi­el­le Gesprächsfäden nach Russland gab, und hier kommt Platzecks Baku-Gruppe ins Spiel. Kellner von den Grünen sagt, die­ser Kreis zei­ge, „wie tief und wie aktiv die Russland-Connection bis heu­te in Teilen deut­scher Politik ist“…

Platzeck ist in Russland offen­bar gut ver­netzt. Er hat zwar auf Anfrage kei­ne Auskünfte über Kontaktpersonen gege­ben, aber von einem Augenzeugen und einem Nachrichtendienst ist zu erfah­ren, dass er zur rus­si­schen Akademie der Wissenschaften bezie­hungs­wei­se zu Alexej Gromyko, dem Chef ihrer Europaabteilung, Verbindung hal­ten soll. Der ist ein Enkel des lang­jäh­ri­gen sowje­ti­schen Außenministers Andrej Gromyko und schreibt nach Auskunft euro­päi­scher Nachrichtendienste Geheimberichte für Putins Präsidialamt…«

Zum mehr als kal­ten Krieger Konrad Schuller sie­he auch:

4 Antworten auf „Die Volksfeinde sind unter uns!“

  1. Nein die Volksfeinde sind ganz sicher nicht unter uns. Sie wäh­nen sich in siche­rer Entfernung auf ihren Südseeinseln, Jachten und Golfplätzen. Und tref­fen sich auf der Zugspitze.

  2. Ein schlim­mes Verbrechen, die Kontaktschuld. Kontaktschuld in Tateinheit mit Gedankenverbrechen. Und dazu noch zum wirt­schaft­li­chen Vorteil der Bevölkerungen der euro­päi­schen Kolonie. Und das Ganze noch nicht ein­mal kon­spi­ra­tiv, da es ja sogar ein dritt­klas­si­ges Blättchen wie die FAS her­aus­fin­det, nach eige­nen Recherchen.

  3. Na, das ist doch erfreu­lich, dass man mit­ein­an­der redet, und ver­nünf­ti­ge Menschen Kontakte pfle­gen. Pipelines für preis­wer­te Energie sind alle­mal bes­ser als Kanonen für töd­li­che Kriege.

  4. "Platzeck ist in Russland offen­bar gut vernetzt."

    OHA! Das wäre vom Vorsitzenden der Deutsch-Russischen Freundschaftsgruppe im Bundesrat 2010 bis 2013 /​des Deutsch-Russischen Forums 2014 – 2022 kaum zu erwar­ten gewesen!

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