Die Religionsführerin und der Staatsversager

Die eine spricht davon, daß "das Risiko durch Impfungen hin­ge­gen bizarr ver­zerrt" wer­de, ganz so, als gebe es die Protokolle von PEI, RKI und ande­ren Gremien nicht.

Was hört Frau Berndt im Wirtshaus?

»... So hört man am Tisch im Wirtshaus ernst­haft geäu­ßer­te Behauptungen wie die, dass Leute auf den Parkplätzen der Impfzentren in der Pandemie rei­hen­wei­se tot umge­kippt sei­en. Sie sind nicht weit weg von den in afri­ka­ni­schen Ländern ver­brei­te­ten Mythen, wonach Impfungen Kinder unfrucht­bar machen sol­len. Beiden Erzählungen mögen tie­fe Sorgen zugrun­de lie­gen. Kolonialisten haben Menschen in Afrika unter dem Deckmantel der Medizin schlim­me Dinge ange­tan; und in Deutschland wur­den Impfängste in der Pandemie nicht ernst genug genom­men, Nebenwirkungen nicht dif­fe­ren­ziert genug bespro­chen. Dem kann man nur mit fort­wäh­ren­der Aufklärung und klu­gen Impfkampagnen etwas ent­ge­gen­set­zen. Um die Gesundheit der Menschen zu schüt­zen, muss man das auch.«

In einem wei­te­ren Artikel Berndts, eben­falls vom 16.7.25, mit dem Titel "Die Impfskepsis geht um. Wie groß sind die Folgen?" zitiert sie die WHO und Unicef:

»Beide Organisationen ver­wie­sen auf die wich­ti­ge Rolle von Politikern, Religionsführern und ande­ren Leitfiguren, um das Vertrauen in Impfstoffe zu stär­ken

Das hat sich die Vakzinistin zur Lebensaufgabe gemacht. Siehe vie­le Beiträge auf kodo­roc und noch mehr auf coro­dok, u.a.:


Der ande­re gibt den Einfühlsamen:

»Lauterbach: ... Ich bin mit eini­gen Betroffenen im Gespräch, die sagen, sie wol­len nicht mehr leben. Dass ich das nicht abwen­den kann, bela­stet mich. Ich habe mich in der Pandemie von Anfang an für Long Covid und ME/​CFS inter­es­siert und muss sagen: Das ist ein Staatsversagen. Wir haben den Erkrankten ver­spro­chen, dass wir ihnen hel­fen, haben Forschungsmittel ange­kün­digt. Es pas­siert aber viel zu wenig…

SPIEGEL: … Sie spre­chen von »Staatsversagen« – aber Sie waren doch Gesundheitsminister. Haben Sie versagt?

Lauterbach: Ich habe auf jeden Fall gekämpft. Wir haben ver­sucht, die Versorgung deutsch­land­weit zu ver­bes­sern, es wur­den rund 155 Anlaufstellen geschaf­fen. Wir haben 150 Millionen Euro für die Versorgungsforschung zu Long Covid ermög­licht. Ich weiß, dass das zu wenig ist. Natürlich tra­ge ich einen Teil der Verantwortung, dass wir nicht mehr erreicht haben…«

Ich habe die Angaben nicht über­prüft. Sie ein­fach zu glau­ben, wäre nach den Erfahrungen mit KL fahrlässig.

»Lauterbach: … Ökonomisch spricht für die Industrie daher alles gegen die Therapieforschung zu ME/​CFS – und das bekom­men wir zu spüren.

SPIEGEL: Sie fin­den, der Staat muss ein­sprin­gen und die Forschung fördern?

Lauterbach: Ja. Die Summen, die bis­her im Haushalt ste­hen, sind völ­lig inak­zep­ta­bel. Da muss drin­gend nach­ge­bes­sert werden…

Wir müss­ten min­de­stens eine Milliarde Euro inve­stie­ren. ME/​CFS hat unter­schied­li­che Ausprägungen, des­halb gibt es unter­schied­li­che Angriffspunkte für die Behandlung. Die Milliarde ist not­wen­dig, wenn man meh­re­re von ihnen gleich­zei­tig inten­siv erfor­schen will. Es könn­te eine Chance sein, zu zei­gen, dass Deutschland noch in der Lage ist, phar­ma­zeu­ti­sche Wirkstoffe für den Weltmarkt zu ent­wickeln…«

Hier ist der neo­li­be­ra­le Gesundheitsökonom beim Kern sei­ner Politik, die schon bei Corona zum Tragen kam. Mit hun­der­ten Millionen Steuergeldern wur­den Forschungen von Biontech, Curevac und ande­ren erfolg­lo­sen Firmen finan­ziert, auf daß sie danach "phar­ma­zeu­ti­sche Wirkstoffe für den Weltmarkt" ent­wickel­ten. Die Gewinne dar­aus blie­ben natür­lich pri­vat, der Staat sei­ner­seits sorg­te mit einer Angst- und Drohkulisse für den Absatz. Dabei ver­brann­te er Abermilliarden via SMS.

In einem Mainstream-Gespräch darf kei­nes­wegs die­se Passage fehlen:

»Lauterbach: … Alle gehen davon aus, dass Covid vor­bei ist, nie­mand will mehr etwas davon hören. Aber immer noch infi­zie­ren sich pro Jahr geschätzt etwa zehn Millionen Menschen bei uns mit dem Coronavirus. Ich rate daher allen Risikoträgern wei­ter zur Impfung.

SPIEGEL: Tragen Sie selbst noch Maske?

Lauterbach: Derzeit nicht, weil die Covid-Inzidenz nicht so hoch ist. Wenn sich das im Winter ändert, wür­de ich es aber erwägen.

SPIEGEL: Sie sind in der Pandemie als Obermahner zur Reizfigur gewor­den. Haben Sie es damals über­trie­ben?
Lauterbach: Natürlich hin­ter­fra­ge ich mich. Ich habe jedoch immer ver­sucht, stark an der Studienlage ori­en­tiert zu kom­mu­ni­zie­ren…«

Ungestraft darf er auch dies von sich geben:

»SPIEGEL: Eine Enquete-Kommission soll jetzt ein Gesamtbild von der Pandemie zeich­nen. Auf die­se Aufarbeitung konn­te sich die Ampelkoalition nie eini­gen. Ist das nicht auch Ihr Versäumnis?

Lauterbach: Ich habe sehr früh eine Aufarbeitung der Pandemie gefor­dert und im Hintergrund ver­sucht, das vor­an­zu­trei­ben. Nur so kann die Spaltung in der Gesellschaft zumin­dest teil­wei­se geheilt wer­den. Wir haben das als Ampel nicht hin­be­kom­men. Also tra­ge auch ich einen Teil der Schuld…«

7 Antworten auf „Die Religionsführerin und der Staatsversager“

  1. > SPIEGEL: Sie fin­den, der Staat muss ein­sprin­gen und die Forschung fördern?

    So funk­tio­niert Propganda. Allein die Fragestellung ver­dreht ja alles.

  2. Sehr geehrte Frau Berndt .. dass Journalisten...von wirksamen und sicheren "Impfungen" sprachen und so die Bevölkerung täuschten sagt:

    Bastian Barucker
    @BBarucker
    17h
    Replying to @SZ @ChristinaBerndt
    Sehr geehr­te Frau Berndt,
    ch ver­tre­te die Ansicht,
    dass die­se "Impfskepsis" eine Reaktion auf die größ­ten­teils evi­denz­lo­se Corona-Impfkampagne ist, 

    die gezeigt hat, dass Journalisten,
    Politiker und Ärzte
    ohne aus­rei­chen­de Datenlage
    von wirk­sa­men und siche­ren "Impfungen" sprachen 

    und so die Bevölkerung täuschten. 

    https://​nit​ter​.net/​B​B​a​r​u​c​k​e​r​/​s​t​a​t​u​s​/​1​9​4​5​8​2​3​0​9​1​5​3​7​3​7​1​1​5​6#m

    aus
    https://​nit​ter​.net/​g​e​r​d​a​n​t​e​s​/​s​t​a​t​u​s​/​1​9​4​6​0​8​5​3​2​1​1​8​5​1​2​4​5​8​5#m

  3. Demagogen haben es beson­ders leicht. Frau Christina Bernd wird's wohl wis­sen. Wer wenn nicht Sie? Soweit über­flüs­sig, der Kommentar. Das wis­sen wir.

  4. Es wer­den zwei von ihren Motiven her gegen­sätz­li­che Charaktere gezeigt:

    Kalle Lauterbach, der gna­den­lo­se Opportunist und Lobbyist, der den Wünschen nach Profitmaximierung der Konzerne und damit deren Eigentümern durch die Verabschiedung von ent­spre­chen­den Gesetzen und groß­zü­gi­gen Bestellungen und son­sti­gen Ausgaben nach­kommt. Skrupel? Man darf zwei­feln, neh­men wir die zu den mRNA-Schäden auch Lipobay hinzu.
    Dies ist der eine Fall. Nennen wir ihn "Margarine" oder auch "Lipobay".

    Berndt ist eine ande­re Klasse. Berndt ist ein Charakter, der offen­sicht­lich zutiefst von der von ihr ver­tre­te­nen Ansicht über­zeugt ist. Religiöse Führerin trifft es gut. Zweifel sind nicht gestat­tet, allein deren Äußerung macht die die­se Zweifel Äußernden zu Feindobjekten. Die rei­ne Corona-Lehre ist es, was zählt. Religion. Corona-Religion. Auf die­se Personen kön­nen sich die Charaktere der Kategorie "Margarine" bzw. "Lipobay" und deren ulti­ma­ti­ven Profiteure einer sol­chen Veranstaltung.

  5. Warum wer­den die Ex-Gesundheitsminister stän­dig zitiert in der Presse? Das bringt nichts. Die müs­sen ihre Aussagen nicht vor Journalisten machen, son­dern vor ech­ten Untersuchungsausschüssen, NICHT in Enquete-Kommissionen. Lächerlich, Kuschelrunden. Die Ex-Gesundheitsminister kön­nen alles behaup­ten, alles sagen oder schrei­ben (las­sen), wie sie wol­len, der Redakteur des Spiegel druckt alles. Sie kön­nen wei­ter Märchen erzäh­len, je nach Laune, und damit wer­den die Leser der Portale oder Printmedien eingelullt.

    Nein, NUR ech­te Coronamaßnahmenuntersuchungsausschüsse, die Verantwortlichen alle unter Eid aus­sa­gen las­sen, ALLE Fragen stel­len zu den "Impf"-Behandlungsopfern, zu den Nebenwirkungen, zu den Longcovidfällen: WIEVIEL Longcovid-Patienten sind min­de­stens ein­mal, wenn nicht mehr­mals mit "Impf"-MRNA-Produkten behan­delt? DAS sind die Fragen. Und nicht – ha, ha, ha, wit­zi­ges Zitat:

    SPIEGEL: Sie sind in der Pandemie als Obermahner zur Reizfigur gewor­den. Haben Sie es damals übertrieben?
    Lauterbach: Natürlich hin­ter­fra­ge ich mich. Ich habe jedoch immer ver­sucht, stark an der Studienlage ori­en­tiert zu kommunizieren…«
    Zitiert aus Spiegel /​kodo­roc

    Was sind denn das für Sätze? Was sind das für Fragen? "Haben Sie es damals über­trie­ben?" Antwort: "Ich habe jedoch immer versucht, .…"

    Das kann jeder, jede sagen. Der Ex-Gesundheitsminister hat stets ver­sucht, pünkt­lich zur Arbeit zu erschei­nen, es ist ihm nur gele­gent­lich gelun­gen, er war auch stets bemüht, die Belange der Belegschaft sen­si­bel mit sei­nen gesel­li­gen Zusammenkünften zu berei­chern? Oder was? Wenn man sol­che Sätze in Zeugnissen ent­schlüs­selt, weiß jeder: da steht: Er oder sie war ein Versager, hat sich aber stets bemüht, pünk­lich zu sein und hat mit allen Kollegen am lieb­sten Partys gefei­ert, er oder sie ist schlicht eine NULL. Zensur: 6, durchgefallen.

    So was wird gern gemacht in Zeugnissen, weil es nur posi­tiv klin­gen darf und des­halb ver­klau­siert for­mu­liert wer­den muss, aber ganz offen­sicht­lich hat auch ein Ex-Minister "ver­sucht, stark an der Studienlage ori­en­tiert zu kommunizieren".

    Prima, Versuch macht kluch. Und erzeugt eine rie­si­ge Anzahl von Opfern die­ses Versuchs. Mir hat eine net­te Kinderkrankenschwester, die ich beim Spazierengehen vor ein paar Tagen traf, erzählt, sie kennt auch nicht "geimpf­te" Longcovid-Fälle, doch die mei­sten von denen sind erstaun­li­cher­wei­se "geimpf­te" jun­ge, vor­mals fit­te, sport­li­che Frauen und Männer. Und bekom­men nur schwer Hilfe. Auf mei­ne Frage, wie­viel sie das ein­schätzt, hat­te sie natür­lich kei­ne kon­kre­ten Zahlen, aber die Spritzen bewir­ken aus­ge­rech­net bei jun­gen Menschen Longcovid-Symptome. 

    Man muss also her­aus­fin­den, wie­viel nicht -"geimpf­te" die Langzeitfolgen nach der Infektion mit Gain-of-Function-Viren haben und wie­viel "geimpf­te". Diese Fragen oder genau­er: die Zahlen muss man den Ex-Gesundheitsministern in einem Untersuchungsausschuss vor­le­gen und sie sol­len sie beant­wor­ten. Woran liegt das, Herr Lauterbach, Herr Spahn, Frau Merkel, Herr Scholz? Haben Sie dafür eine Erklärung? Was soll mit die­sen "Longcovid-Impfopfern" jetzt passieren?

    Die Krankenschwester, die mir das erzähl­te, wuss­te auch ganz genau, die­se Longcovidpatienten sind finan­zi­ell für ihr wei­te­res Leben rui­niert, weil sie die auf­wän­di­gen Therapie-Anwendungen aus eige­ner Tasche bezah­len müs­sen, die Krankenkassen win­ken nur genervt ab. Zu teu­er. Auch sol­che Fragen muss man den Verantwortlichen, auch den­je­ni­gen, die in den Hierarchiestufen unter­halb der Minister für "Impfungen" gewor­ben haben, stellen.

  6. "Globale ImpfquoteÄrzte ohne Grenzen befürch­tet Zunahme der Kindersterblichkeit

    Ohne eine siche­re Finanzierung von Impfungen könn­ten in den näch­sten fünf Jahren welt­weit 1,2 Millionen Kinder mehr ster­ben, sagt Gesundheitsexpertin Behrends. Sie for­dert, die mas­si­ven Finanzierungslücken bei Impfprogrammen zu schließen.
    Schulz, Sandra | 15. Juli 2025, 08:13 Uhr"

    Wieviele Kinder ster­ben an Mangelernährung oder Waffen?
    Aber Hauptsache geimpft? oder was?

    Es wäre eine Untersuchung wert, wie sich Impfquoten in Wirklichkeit auf die Kindersterblichkeit aus­wir­ken, ins­be­son­de­re bei den unter 1‑Jährigen.

  7. "Kolonisten haben Menschen in Afrika unter dem Deckmantel der Medizin schlim­me Dinge angetan …"

    Nenn wir das Kind doch beim Namen: In Afrika wur­den mas­sen­wei­se unnüt­ze Zwangsimpfungen durch­ge­führt, nur um den euro­päi­schen Pharmaunternehmen Gewinne zu bescheren.

    Natürlich hieß es damals auch: "… um die Gesundheit der Menschen zu schützen …"

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