Elke Bodderas äußert sich zurückhaltend und rechnet die aus der Safevac-App entstandenen Zahlen nicht um auf die 65 Millionen mindestens einmal "Geimpften". Täte man dies, käme man auf mehr als 300.000* Verdachtsfälle.

»Die Zahl aus dem Paul-Ehrlich-Institut klingt für Experten furchterregend – wenn sie denn zutreffen sollte: Mindestens 3506 deutsche Verdachtsfälle auf schwere Corona-Impfnebenwirkungen hat das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) an die Europäische Arzneimittel Agentur EMA in Brüssel gemeldet.
Das geht aus einer Stellungnahme des Gesundheitsministeriums (BMG) auf eine Anfrage der AfD hervor, die WELT vorliegt. Bei der überraschend hohen Angabe bezieht sich das PEI auf eine selbst entwickelte Smartphone-App, mit der sich das Gesundheitsministerium seit 2021 ein Bild von den Risiken der Corona-Impfstoffe machen wollte…
Träfen die App-Zahlen tatsächlich zu, dann bestünde bei rund 0,5 Prozent der Geimpften in Deutschland der Verdacht auf schwere Nebenwirkungen. Das dürfte nicht nur bei den Gesundheitsbehörden in Berlin und Brüssel Besorgnis ausgelöst haben.
Denn der 0,5 Prozent-Anteil von Verdachtsfällen auf schwere Impfnebenwirkungen bei Geimpften in Deutschland hebt sich drastisch ab von der Berechnung des damals amtierenden Gesundheitsministers Karl Lauterbach (SPD) Mitte 2023. Danach hätten nur 0,01 Prozent der Geimpften in Deutschland unter schweren Nebenwirkungen zu leiden. Sie liegt auch drastisch über den Werten des Robert-Koch-Instituts, das 2023 von 0,00027 Prozent schwerwiegenden Fällen ausging…
Wenn, dann, möglicherweise – es sind zu viele Konjunktive, die sich um die bis heute noch nicht aufgeschlüsselte Zahl aus der App-Erhebung ranken. Denn zwei Jahre nach dem Ende der Pandemie steht die offizielle Auswertung der Zahlen noch aus. Zwar hatte das PEI den Teilnehmerkreis schon 2022 geschlossen und im September 2023 via Bundesgesundheitsministerium versichert, die „Vorbereitungen für die Auswertung“ seien im Gange. Man rechne erfahrungsgemäß bis zu zwölf Monate, bis „alle Analysen durchgeführt werden“. Aber Stand heute sind seitdem knapp zwei ereignislose Jahre vergangen…«
* Ursprünglich hatte ich mich um eine Zehnerpotenz verrechnet.
Update:
Dies ist die genannte Antwort:

Zur SafeVac-App siehe zuletzt auf diesem Blog:

Zitat:
"Elke Bodderas äußert sich zurückhaltend und rechnet die aus der Safevac-App entstandenen Zahlen nicht um auf die 65 Millionen mindestens einmal "Geimpften". Täte man dies, käme man auf mehr als 300.000* Verdachtsfälle."
Abgesehen von diesem vollkommen berechtigten Einwand möchte ich noch hinzufügen bzw. nochmals daran erinnern, dass laut einer im Jahr 2012 publizierten systematischen Überprüfung von 37 Einzelstudien (1), auf die auch das PEI in seinen pharmakologischen Bulletins stets selbst verwiesen hat, die Unterfassungsrate adverser Reaktionen bei Medikamenten und "Impfungen" (also ebenso bei den C‑19-Injektionen) im Bereich von mindestens 94% (Interquartilbereich 82–98%) zu suchen ist. (1)
Jedoch lässt u.a die starke Polarisierung innerhalb der Allgemeinbevölkerung und besonders auch unter medizinischem Fachpersonal die Vermutung zu, dass die Dunkelziffer in Wahrheit noch wesentlich höher sein wird.
(1) Under-Reporting of Adverse Drug Reactions – A Systematic Review >>> https://link.springer.com/article/10.2165/00002018–200629050-00003
Wenn man sich den Artikel https://archive.is/fVhXP in toto reinzieht, dann findet man die Anzahl der App-User ("Mindestens 739.515 Geimpfte"), was immerhin schon mal die übliche Trickserei erschwert, das relative Risiko mittels Angabe der verabreichten Spritzen um den Faktor 2 bis 3 runterzurechnen.
Zusammen mit dem immer noch endemischen Glaubensdogma, (mittels irreführender Statistiken
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1103785/umfrage/mortalitaetsrate-des-coronavirus-nach-laendern/), dass die Wahrscheinlichkeit eines "Covid-Todes" bei Infektion 0,5% betrüge (sic!), kann dies zur Milchbübchenrechnung führen, dass man mit Spritze allemal "besser" bedient ist (zumal Todesfälle durch/an/mit Spritze – ohne vorherige Nebenwirkungsmeldung – ja nicht bekannt sind).
Weiteren Tricksereien, Irreführungen und Interpretationen sind kaum Grenzen gesetzt (eine Hohepriesterin hat die Prioritäten des WHO-Olymps ja schon mal vorgebetet: "fortwährende Aufklärung und kluge Impfkampagnen", was sich für Ungläubige eher wie eine weitere Drohung anfühlt:
https://kodoroc.de/2025/07/18/die-religionsfuehrerin-und-der-staatsversager/#more-15791).
Etwa (Auflistung unvollständig):
Die Safevac-Daten enthielten ja
– ("alle", oder zumindest "meist") bis zu soundsoviele Nebenwirkungen pro Person
– auch Harmloses (rote Fecken an der Einstichstelle) und gar Wünschenswertes (2–3 Tage Kopfweh und schweres Fieber? Sind doch Beweise für gute "Immunreaktion"!)
und/oder:
– den Nocebo-Effekt müsse man rausrechnen, da ja z.B. auch
"Impfskeptikerinnen" – wenn nicht gleich "Coronaleugner" in staatsdelegitimierender Mission – (d/w/m) unter den "App-Usern" sein könnten (also: auch "Rausrechnen" oder besser: alle Löschen)
Alles in Allem: es steht für (alte und neue) Regierungsparteien, BMG, PEI, RKI et al derart viel auf dem Spiel, dass nicht damit zu rechnen ist, dass es jemals zu einer vertrauensbildenden Auswertung kommt.
Es sei denn, man unterstellt, dass dies so zu interpretieren ist, dass das Vertrauen jener (vielleicht immer noch über 50% der Bevölkerung), die ohnehin immer der "Wissenschaft" zu folgen glaubten, unbedingt erhalten werden muss – zumal es "bei den Anderen" ohnehin bereits verloren ist.
Also Staatsräson! Und das ist aus deren Sicht allemal verständlich und hatte – nach meiner Einschätzung mindestens seit Mitte 2020 – (vielleicht sogar weltweit) sogar höchste Priorität.
Und spätestens, als man seit (Herbst 2021) weitgehend erkannt hatte, dass das Zeux nicht der versprochene "Königsweg aus der Pandemie" war (wofür man dann die "Ungeimpften" verantwortlich machte).
Wiviele alte Menschen haben diese "safe vac" App wohl benutzt?
Ich fürchte, bei denen läuft das eh unter "Vorerkrankungen", die verantwortlich für das vorzeigige Ableben oder die Verschlechterung des Allgemeinzustandes gemacht werden
In Sachen IHR kann Österreich einen kleinen Teilerfolg verbuchen: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20250718_OTS0055/ihr-2005-rechtswahrender-einspruch-oesterreichs-bei-gezielten-aenderungen-der-internationalen-gesundheitsvorschriften-eingebracht
Viele Grüße
Walter aka Der Ösi