Gesichert verfassungswidriger Geheimdienst

Die "rot-rote" Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern sieht in der "Konstruktion ver­meint­li­cher Skandale", die aus den RKI-Protokollen her­vor­ge­hen, eine Delegitimierung des Staates.

Bastian Barucker fragt in einem Tweet dazu:

»… Ich z.B. for­de­re einen par­la­men­ta­ri­schen Untersuchungs­ausschuss, der das Geschehen lücken­los auf­klärt. Ob sich dar­aus Gerichtsverfahren erge­ben, kann ich nicht beur­tei­len oder vorhersagen.

Werde ich nun beob­ach­tet, weil ich ein Buch über die­se wich­ti­gen Dokumente her­aus­ge­ge­ben habe? Werden die Autoren und der Verleger eben­falls beob­ach­tet?«

Der Geheimdienstbericht prä­sen­tiert eine Tabelle, die qua­li­ta­tiv noch unter­ir­di­scher ist als die Materialien von RKI und PEI:

In bewähr­ter Weise wer­den ver­peil­te und völ­lig mar­gi­na­le Äußerungen zu Mikrochips genutzt, um das Weltwirtschaftsforum rein­zu­wa­schen, wel­ches ja kei­nes­falls ein eli­tä­rer Club von Megamächtigen ist, son­dern "wirt­schaft­li­che und gesell­schaft­li­che Reformen" anstrebt, gegen die doch nie­mand etwas haben kann. Wie die Verschwörungsgläubigen dar­auf kom­men, von "Zwangsimpfungen" zu spre­chen, ist völ­lig unverständlich:

Um den Irrglauben von "Eliten" und koor­di­niert vor­ge­hen­den Mächtigen zu ent­lar­ven, ver­wei­sen die Schlapphüte in einer Fußnote auf die­ses Dokument:

Im Juni 2020, als die schlimm­sten Grundrechtseinschränkungen inklu­si­ve Lockdowns noch bevor­stan­den, ver­kün­de­ten die "Reformer" bereits das näch­ste staats­ka­pi­ta­li­stisch zu beackern­de Feld:

»Da die Lockdowns all­mäh­lich gelockert wer­den, rich­ten Regierungen und Organisationen welt­weit ihr Augenmerk auf den Wiederaufbauprozess – und die damit ver­bun­de­ne Chance, die Welt auf eine ande­re Art und Weise neu zu gestal­ten. Eine Welt, die für alle bes­ser ist und die ande­re gro­ße Krise unse­rer Zeit angeht: den Klimawandel…

Ab heu­te [3. Juni] arbei­tet das Weltwirtschaftsforum gemein­sam mit Seiner Königlichen Hoheit, dem Prinzen von Wales, an einer Initiative namens „Great Reset“, um Entscheidungsträgern auf dem stei­ni­gen Weg, der vor ihnen liegt, Orientierung zu bie­ten…«

Tatsächlich, da steht nichts von Weltregierung. Seine Königliche Hoheit und der Oligarchenverein bie­ten Entscheidungsträgern ledig­lich Orientierung. Eine von drei Expertinnen, die in dem Artikel zu Wort kom­men, ist Jennifer Morgan. Über sie weiß Wikipedia, hier ohne Links und Quellen zitiert:

»… Nach dem Studium arbei­te­te Morgan von 1994 bis 1996 als Koordinatorin der US-Sektion von Climate Action Network. Von 1996 bis 1997 arbei­te­te sie im Rahmen eines Stipendien­programms der Robert Bosch Stiftung ein Jahr lang in Deutschland im damals von Angela Merkel geführ­ten Bundesumweltministerium, ent­warf unter ande­rem deren Reden. Danach lei­te­te sie von 1998 bis 2006 das Global Climate Change Program (Programm zum welt­wei­ten Klimawandel) des WWF. Anschließend war sie von 2006 bis 2009 als Global Climate Change Director für die Denkfabrik E3G (Third Generation Environmentalism) tätig. Es folg­te von 2009 bis 2016 die Arbeit als Global Director of the Climate Program (Direktorin des Klimaprogramms) beim World Resources Institute. Ab April 2016 lei­te­te sie als Executive Director (Geschäftsführerin) Greenpeace International in einer Doppelspitze mit Bunny McDiarmid.

Neben die­sen haupt­amt­li­chen Aufgaben arbei­te­te Morgan wäh­rend der deut­schen EU-Ratspräsidentschaft 2007 im Berater­gremium der Bundesregierung unter der Leitung des Klimaforschers Hans Joachim Schellnhuber und unter­stützt seit 2008 die Initiative Breaking the Climate Deadlock des frü­he­ren bri­ti­schen Premierministers Tony Blair. Darüber hin­aus wirk­te sie als Begutachtungseditorin (Review Editor) an einem Kapitel des Fünften Sachstandsberichts des IPCC mit und war von Juli 2013 bis Oktober 2016 Mitglied im Rat für Nachhaltige Entwicklung der deut­schen Bundesregierung. Von 2010 bis 2017 war sie Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Sie ist Ehrenmitglied des Vereins Germanwatch.

Am 1. März 2022 wur­de Morgan zur Sonderbeauftragten für inter­na­tio­na­le Klimapolitik im Auswärtigen Amt ernannt. Zusätzlich wur­de sie zur Staatssekretärin ernannt. Verbunden damit war ihr Rücktritt als Geschäftsführerin von Greenpeace International zum 28. Februar 2022. Morgan, die seit 2003 in Berlin lebt, wur­de hier­für beschleu­nigt inner­halb von zwei Monaten nach Amtsantritt der Ampelkoalition die deut­sche Staatsangehörigkeit ver­lie­hen, die sie 2021 bean­tragt hat­te…«
de​.wiki​pe​dia​.org (Abruf 17.7.25)

In dem WEF-Artikel bekun­det sie:

»… Unternehmen haben aus der Vergangenheit gelernt und soll­ten die Gelegenheit nut­zen, um eine stär­ker auf Kreislauf­wirtschaft aus­ge­rich­te­te, CO2-neu­tra­le Wirtschaft zum Wohle des Gewinns und der Menschen zu schaffen…

Was die Welt aus der gemein­sa­men und schnel­len Reaktion auf die Pandemie gelernt hat, lässt sich auch auf die Bewältigung der Klimakrise über­tra­gen, argu­men­tiert Morgan.

Wenn wir auf die Wissenschaft hören, ver­ste­hen, was auf dem Spiel steht, und Klarheit dar­über haben, was wir tun müs­sen, kön­nen wir die­se Krisen bewäl­ti­gen. Wir wis­sen, wo das Problem liegt. Wir wis­sen, wel­che Menschen davon betrof­fen sind. Wir wis­sen, wie die Lösungen aus­se­hen…«

Wer das als Bedrohung liest, kann nur Staatsdelegitimierer sein.

Die First Deputy Managing Director des Internationalen Währungs­fonds, Gita Gopinath, wird als zwei­te Koryphäe ange­führt. Ihre Behauptungen waren schon zu die­sem Zeitpunkt besten­falls Träumereien:

»… Kurzfristig wer­den die staat­li­chen Ausgaben für das Gesundheitswesen ober­ste Priorität haben, um nicht nur das Gesundheitsproblem zu mil­dern, son­dern auch „eine soli­de Erholung zu gewähr­lei­sten, sobald wir die­se Gesundheitskrise über­wun­den haben“…

Langfristig wer­den die anhal­tend nied­ri­gen Zinsen „vor allem den fort­ge­schrit­te­nen Volkswirtschaften hel­fen, ihre Schulden zu sehr nied­ri­gen Zinsen zu refinanzieren”…«

Die drit­te im Bund ist die austra­li­sche Gewerkschaftsfunktionärin und Generalsekretärin des Internationalen Gewerkschaftsbundes (IGB) Sharan Burrow. Sie darf skur­rilerwei­se "Schluss mit der Mentalität des Profits um jeden Preis" for­dern, womit sie selbst­re­dend nicht die vom WEF for­cier­ten gewal­ti­gen Umverteilungen von unten nach oben meint. Dafür war der Preis in Ordnung.

Es fällt auf, daß der Reiche-wei­ße-Männer-Club WEF hier drei Frauen ins Rennen schickt, die mit grü­nen und sozia­len Phrasen ein Programm flan­kie­ren, das de fac­to der Verfestigung von Armut und Super­reichtum dient. Inzwischen sehen wir, daß die­ser Plan nach­hal­tig mit der Klimapolitik fort­ge­setzt wird, wie versprochen.


Der "Verfassungsschutz" MV krönt das Kapitel zur "ver­fas­sungs­schutz­re­le­van­ten Delegitimierung des Staates" mit die­sem Überwachungsfoto:


Interessant ist, wie die "rot-rote" Geheimdienstbehörde gegen Links vorgeht:

Für SPD und Linkspartei gehö­ren dazu:

7 Antworten auf „Gesichert verfassungswidriger Geheimdienst“

  1. Den Einschätzungen des Verfassungsschutzes Mecklenburg-Vorpommern fol­gend, so kann es sich also auch beim Verwaltungsgericht Osnabrück nur um die aller­übel­ste Sorte von (staat­lich legi­ti­mier­ten) Staatsdelegitimierern handeln.

    Auszug aus einer Pressemiteilung des VG Osnabrück:

    "…Aufgrund der nun­mehr vor­lie­gen­den Protokolle des COVID-19-Krisenstabs des Robert-Koch-Instituts (RKI) sowie der in die­sem Zusammenhang heu­te durch­ge­führ­ten Zeugenvernehmung von Prof. Dr. Schaade, Präsident des RKI, sei die Unabhängigkeit der behörd­li­chen Entscheidungsfindung in Frage zu stel­len. Das RKI habe das Bundesministerium für Gesundheit auch von sich aus über neue Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung infor­mie­ren müs­sen. Nach der Gesetzesbegründung sei der Schutz vul­nerabler Personen vor einer Ansteckung durch unge­impf­tes Personal ein tra­gen­des Motiv für die Einführung der ein­rich­tungs- und unter­neh­mens­be­zo­ge­nen Impfpflicht gewe­sen. Diese auf den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts beru­hen­de Einschätzung wer­de durch die nun ver­öf­fent­lich­ten Protokolle des Instituts erschüt­tert…" (1)

    (1) >>> https://​www​.ver​wal​tungs​ge​richt​-osna​brueck​.nie​der​sach​sen​.de/​a​k​t​u​e​l​l​e​s​/​p​r​e​s​s​e​m​i​t​t​e​i​l​u​n​g​e​n​/​v​e​r​w​a​l​t​u​n​g​s​g​e​r​i​c​h​t​-​o​s​n​a​b​r​u​c​k​-​l​e​g​t​-​b​u​n​d​e​s​v​e​r​f​a​s​s​u​n​g​s​g​e​r​i​c​h​t​-​e​n​t​s​c​h​e​i​d​u​n​g​-​u​b​e​r​-​e​i​n​r​i​c​h​t​u​n​g​s​-​u​n​d​-​u​n​t​e​r​n​e​h​m​e​n​s​b​e​z​o​g​e​n​e​-​n​a​c​h​w​e​i​s​p​f​l​i​c​h​t​-​v​o​r​-​2​3​5​2​4​0​.​h​tml

      1. @aa

        Vielen Dank für die Ergänzung!

        Ich konn­te mich nicht mehr an den genau­en Namen des Artikels erin­nern, der dies­be­züg­lich hier auf kodo​roc​.de ver­öf­fent­licht wurde.

        In Bezug auf diesen/​Ihren aktu­el­len Beitrag hielt ich es jedoch für sinn­voll, noch ein­mal geson­dert dar­auf zu verweisen.

  2. Wer stand im Vordergrund bei der Diskussion um die Impfpflicht, Makskenpflicht, Testpflicht, das Individuum oder das Kollektiv? 

    Weder noch wür­de ich da sagen. Dennoch lässt sich nicht abstrei­ten, daß aus­ge­rech­net Teile die­ser "Extremisten" die dog­ma­tisch­sten Covidianer waren. 

    Ich wür­de sagen, dass jeg­li­che medi­zi­ni­sche Handlung/​Anordnung abzu­leh­nen ist, so sie nicht einen evi­den­ten Nutzen für das Individuum hat. 

    Wenn als Kollektiv aller­dings Die Wirtschaft oder Der Staat gemeint sein soll­te, dann gibt die Diskussion mög­li­cher­wei­se Sinn.

  3. Das mit dem Verfassungsschutz MV und der "rot-roten" Landesregierung in MV ist mir alles etwas zu unper­sön­lich. Die Personen, die die­se Form der "Aufarbeitung" betrei­ben, ver­die­nen doch ohne Zweifel nament­lich genannt zu wer­den. Vielleicht, und das wäre ein unglaub­li­cher Zufall, sind ihre Namen bereits in den fei­nen Archiven von coro​dok​.de zu finden.

  4. Ich fin­de nicht, dass die Aufhebung von Grundrechten per Verordnung, der Zwang, sich einen Lappen vors Gesicht zu hän­gen, oder sich expe­ri­men­tel­le Stoffe sprit­zen zu las­sen, viel mit Demokratie, Rechtsstaatsprinzip und Menschenwürde zu tun haben.

    Ein Staat, der sein Handeln an einer "frei­heit­lich demo­kra­ti­schen Grundordnung" begrenzt, und an Menschenwürde und Rechtsstaatsprinzip ori­en­tiert, benö­tigt im Übrigen auch kei­nen "Verfassungsschutz", um sei­ne Bürger zu bespitzeln.

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