Siegreich woll'n wir Trumpreich schlagen. Auch die Zöllner sind Pharisäer

Die Sanktionsweltmeister gegen "Machthaber Putin", mit dem man bekannt­lich nicht ver­han­deln kann und von dem man sich vor allem unab­hän­gig machen muß, backen im Zollkrieg gegen einen ande­ren Potentaten, von dem sie wahr­haft abhän­gig sind, klit­ze­klei­ne Brötchen.

»Handelskommissar Maroš Šefčovič ließ kei­nen Zweifel dar­an auf­kom­men: Wenn US-Präsident Donald Trump die EU von Anfang August an tat­säch­lich mit Zöllen von 30 Prozent belegt, dürf­te der trans­at­lan­ti­sche Handel zum Erliegen kommen…

Für Šefčovič folgt dar­aus, dass die EU die bis dahin ver­blei­ben­den bei­den Wochen nut­zen muss, im Zollstreit doch noch einen Deal mit den USA zu erzielen…

Die Handelsminister hoben in Brüssel her­vor, dass die EU-Staaten in den Verhandlungen geschlos­sen hin­ter der Kommission stün­den. Es zei­gen sich jedoch Risse mit Blick auf die Verhandlungstaktik…

EU tut sich mit Gegenmaßnahmen schwer
Dänemarks Außenminister Lars Lokke Rasmussen, der momen­tan als Ratspräsident agiert, sag­te, es sei noch zu früh für Gegenmaßnahmen. Es müss­ten aller­dings Vorbereitungen getrof­fen wer­den: „Wenn man Frieden will, muss man sich auf den Krieg vor­be­rei­ten.“ Die deut­sche Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) nahm an dem Ministertreffen nicht teil. Sie wur­de durch Staatssekretär Thomas Steffen ver­tre­ten. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat­te zuvor betont, ohne Einigung müs­se es zu Gegenmaßnahmen kom­men, aber nicht vor dem 1. August. Dazu sei­en die Verhandlungen zu weit fortgeschritten.

Tatsächlich tut sich die EU mit der Verabschiedung von Gegenmaßnahmen wei­ter schwer. Das zwei­te Paket an Gegenzöllen ist mit einem Volumen von 72 Milliarden klei­ner als ursprüng­lich anvisiert…

Zum Vergleich: Die von den Vereinigten Staaten ver­häng­ten Sonderzölle tref­fen Ausfuhren der EU im Wert von 380 Milliarden Euro…«


»Die Zöllner ver­wal­te­ten die Zahlung der von den Römern auf­er­leg­ten Steuern, die sich zu einer bestimm­ten, für jeden Bezirk zu bezah­len­den Summe zusam­men­setz­ten. Sie beauf­trag­ten wie­der­um ande­re mit dem Eintreiben des Geldes. Der Fehler des gan­zen Systems war, dass es den Eintreibenden die Möglichkeit des Missbrauchs bot, mehr zu ver­lan­gen, als sie durf­ten. Johannes der Täufer gab den Zöllnern den Rat: „Fordert nicht mehr, als euch fest­ge­setzt ist" (Lk 3,12.13).«
bibel​kom​men​ta​re​.de

Bei Lukas heißt es weiter:

(Hervorhebungen nicht in den Originalen.)

4 Antworten auf „Siegreich woll'n wir Trumpreich schlagen. Auch die Zöllner sind Pharisäer“

  1. Bilder sagen mehr als 1000 Worte, heißt es. Hier ein Bild mit einer Überschrift, das eine Fresse (*) zeigt, die vol­ler Hass ist.
    https://i.ytimg.com/vi/LjrGEZjajYU/hqdefault.jpg

    Mit die­sem Bild wird Propaganda eines zwangs­fi­nan­zier­ten Staatssenders über ein Konzernmedium (Google Youtube, USA) verbreitet.

    Ich fra­ge mich, wann die Menschen, die sich noch jeden Tag über den Bildschirm für blöd ver­kau­fen las­sen, end­lich genug von die­sen Fressen haben.

    (*) Fresse ist in wei­ten Teilen des Landes ein übli­cher Begriff für einen absto­ßen­den Gesichtsausdruck.

  2. Abgesehen davon daß das Erheben von Einfuhrzöllen ein urei­gen­stes Recht eines jeden sou­ve­rä­nen Staates ist, Zölle haben bei allen Geschäften an der Wallstreet schon immer eine gro­ße Rolle gespielt. Im Sezessionskrieg (1861 bis 1865) bspw., wo es im Wesentlichen um Geschäfte mit den neu­en Repetiergewehren (Winchester 73, Colt) und die damit ver­bun­de­nen Patente (Kniehebel-Knickverschluss) sowie Patronen ging, führ­ten Zölle dazu, daß die­se Waffen in den Südstaaten zu einem ganz ande­ren Preis gehan­delt wur­den als im Norden, was sich natür­lich unmit­tel­bar auf die Zahl der Toten und den gan­zen Kriegsverlauf auswirkte.
    Gewinner die­ses Krieges waren die übli­chen Buchmacher an der Wallstreet, die rei­chen Farmer im Süden und natür­lich der US-Staat.

  3. Auch gut: Lutherbibel 2017
    Matthäus 20
    Lutherbibel 2017
    von Deutsche Bibelgesellschaft
    Von den Arbeitern im Weinberg

    1 Denn das Himmelreich gleicht einem Hausherrn, der früh am Morgen aus­ging, um Arbeiter anzu­wer­ben für sei­nen Weinberg. 2 Und als er mit den Arbeitern einig wur­de über einen Silbergroschen als Tagelohn, sand­te er sie in sei­nen Weinberg. 3 Und er ging aus um die drit­te Stunde und sah ande­re auf dem Markt müßig ste­hen 4 und sprach zu ihnen: Geht ihr auch hin in den Weinberg; ich will euch geben, was recht ist. 5 Und sie gin­gen hin. Abermals ging er aus um die sech­ste und um die neun­te Stunde und tat das­sel­be. 6 Um die elf­te Stunde aber ging er aus und fand ande­re ste­hen und sprach zu ihnen: Was steht ihr den gan­zen Tag müßig da? 7 Sie spra­chen zu ihm: Es hat uns nie­mand ange­wor­ben. Er sprach zu ihnen: Geht ihr auch hin in den Weinberg. 8 Als es nun Abend wur­de, sprach der Herr des Weinbergs zu sei­nem Verwalter: Ruf die Arbeiter und gib ihnen den Lohn und fang an bei den letz­ten bis zu den ersten. 9 Da kamen, die um die elf­te Stunde ange­wor­ben waren, und jeder emp­fing sei­nen Silbergroschen. 10 Als aber die Ersten kamen, mein­ten sie, sie wür­den mehr emp­fan­gen; und sie emp­fin­gen auch ein jeder sei­nen Silbergroschen. 11 Und als sie den emp­fin­gen, murr­ten sie gegen den Hausherrn 12 und spra­chen: Diese Letzten haben nur eine Stunde gear­bei­tet, doch du hast sie uns gleich­ge­stellt, die wir des Tages Last und die Hitze getra­gen haben. 13 Er ant­wor­te­te aber und sag­te zu einem von ihnen: Mein Freund, ich tu dir nicht Unrecht. Bist du nicht mit mir einig gewor­den über einen Silbergroschen? 14 Nimm, was dein ist, und geh! Ich will aber die­sem Letzten das­sel­be geben wie dir. 15 Oder habe ich nicht Macht zu tun, was ich will, mit dem, was mein ist? Siehst du dar­um scheel, weil ich so gütig bin? 16 So wer­den die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten sein. 

    Haha von wegen Gleichnis! So geht Ausbeutung!

  4. Jeder Kolonialherr for­dert Tribut. Aus der Perspektive der USA han­delt es sich beim Rest der Welt um Kolonien. Daher erstaunt die Forderung nicht, ins­be­son­de­re nicht, wenn die­se von einem MAGA-Trump getrö­tet wird. 

    Was macht in einem sol­chen Fall der Administrator einer Kolonie? Er fragt brav nach, ob es noch etwas mehr sein darf. Daher wird jetzt erst ein­mal ordent­lich Mordwerkzeug beim Kolonialherrn "gekauft".

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