Landlauf-landab wird diese dpa-Meldung verbreitet.

Dort ist zu lesen:
»… Das Virus löst das Chikungunya-Fieber aus, das mit grippetypischen Symptomen wie hohem Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen einhergeht. Die meisten Infizierten erholen sich vollständig, oft schon nach einer Woche. Gefährlicher ist das Virus für chronisch Kranke sowie für Schwangere und Säuglinge. Todesfälle sind aber äußerst selten.
Lange Zeit gab es keinen Impfstoff gegen Chikungunya. Im vergangenen Jahr wurde in Deutschland der Impfstoff Ixchiq zugelassen, im Februar 2025 folgte der Impfstoff Vimkunya. Wegen vereinzelter Berichte über schwere Nebenwirkungen bei älteren Menschen wird Ixchiq aber derzeit von der Europäischen Arzneimittelagentur überprüft…«
Valneva? Da war doch was? "Gewaltiges Marktpotenzial"
Ixchiq ist ein Mittel des französisch-österreichischen Herstellers Valneva. Der hatte noch Ende 2022 seinen angeblichen Totimpfstoff auf den Markt geworfen. Lauterbach erhoffte sich damit ein Aufweichen der Haltung der "Impfskeptiker" und bestellte 11 Millionen Dosen, die EU-Kommission gar 60 Millionen. Im Sommer 2022 war US-Pharmakonzern Pfizer mit 90,5 Millionen Euro bei Valneva eingestiegen. Das Spritzmittel entwickelte sich, anders als der Aktienkurs von Valneva, zu einem grandiosen Flop und verlor in der Folge sogar seine Zulassung. Näheres dazu in Valneva-"Totimpfstoff" kommt in den Müll. Zu den Mythen um das Produkt siehe weitere Beiträge auf corodok.de.
Doch schon bald setzte der Konzern zu neuen Beutezügen an, mit besagtem Chikungunya-Mittel:

"Zur Wirksamkeit von Ixchiq liegen keine Daten vor". "Unklar, ob das Impfvirus im Mutterleib auf das Ungeborene übergehen kann"
Über das im Juni 2024 von der EU zugelassene Präparat schrieb pharmazeutische-zeitung.de am 1.4.25:
»… Anfang März kam Ixchiq nun in Deutschland in den Handel. Die Impfung ist für Erwachsene ab 18 Jahren zugelassen…
Der Impfstoff Ixchiq kommt als Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung in den Markt. Er enthält Chikungunya-Viren (CHIKV), die in Vero-Zellen, einer aus der Grünen Meerkatze stammenden Zelllinie, produziert wurden und schlecht vermehrungsfähig sind. Den Impfviren (Δ5nsP3-Stamm) wurde gentechnisch eine 183-Nukleotid-Deletion im nsP3-Gen eingeführt, das für das nicht-strukturelle Replikase-Komplexprotein nsP3 codiert. Dadurch wird die Replikation des Virus in vivo abgeschwächt…
Zur Wirksamkeit von Ixchiq liegen keine Daten vor, heißt es in den Fachinformationen zum Präparat von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA). Die klinische Wirksamkeit des Impfstoffs wurde aus einem Surrogatparameter, dem CHIKV-spezifischen neutralisierenden Antikörpertiter nach der Impfung, abgeleitet…
Der Impfstoff kann auch schwere oder langanhaltende Chikungunya-ähnliche Nebenwirkungen verursachen: Nebenwirkungskombinationen, die als Chikungunya-ähnliche Nebenwirkungen gelten, wurden bei 12,1 Prozent der Teilnehmer berichtet… Vier von 1000 Teilnehmern entwickelten länger anhaltende Symptome (≥30 Tage).
Häufig wurden in den Studien auch Lymphadenopathien (Lymphknotenschwellungen) nach Impfung registriert. Zum Teil zeigten sich auch Änderungen im Blutbild und bei den Leberwerten: Am häufigsten wurden Neutropenie, Leukopenie und Lymphopenie sowie erhöhte Alanin-Aminotransferase- und erhöhte Aspartat-Aminotransferase-Werte gemeldet.
Fehlende Sicherheitsdaten für Schwangere und zu gleichzeitiger Applikation weiterer Impfstoffe
Die gleichzeitige Verabreichung von Ixchiq mit anderen Impfstoffen wird nicht empfohlen, da bislang keine Daten über die Sicherheit und Immunogenität hierzu vorliegen.
Auch zur Anwendung in der Schwangerschaft liegen bisher nur begrenzt Daten vor. Es sei unklar, ob das Impfvirus im Mutterleib auf das Ungeborene übergehen und fetale oder neonatale Nebenwirkungen verursachen kann, heißt es in der Fachinformation…
Im März wurde ein zweiter Impfstoff gegen CHIKV zugelassen: Der Totimpfstoff Vimkunya® von Bavarian Nordic kann bei Kindern ab zwölf Jahren eingesetzt werden. Er ist noch nicht verfügbar.«
Über dieses zweite Mittel hatte am 31.1.25 ebenfalls pharmazeutische-zeitung.de informiert:
»Die Europäische Arzneimittelagentur hat die Zulassung eines neuen Chikungunya-Impfstoffs in der EU empfohlen. Die Vakzine Vimkunya® von Bavarian Nordic soll Menschen ab zwölf Jahren mit einer Einzeldosis vor der durch Mücken übertragenen Virusinfektion schützen…
Chikungunya-Impfstoff wurde beschleunigt bewertet
Der Impfstoff wurde von der EMA im Rahmen des PRIME-Programms, das innovative Präparate mit hohem medizinischen Bedarf fördert, in einer beschleunigten Prüfung bewertet. Grundlage für die Zulassungsempfehlung seien zwei placebokontrollierte Studien mit insgesamt 3671 Teilnehmern, teilt die EMA mit…
Die Europäische Kommission muss der Zulassungsempfehlung noch zustimmen, was als Formsache gilt…«
Wofür man bei Corona noch eine wirkliche oder vermeintliche Pandemie benötigte, ist inzwischen schon bei ein paar Mücken Formsache. Beschleunigte Zulassungen aka Abbau der Bürokratie gehören nun zum Alltag.
"Es ist nicht bekannt, ob VIMKUNYA in die Muttermilch übergeht"
In der Produktinformation von Bavarian Nordic heißt es:
»... Überempfindlichkeit und Anaphylaxie
Für den Fall, dass nach der Verabreichung von VIMKUNYA eine akute anaphylaktische Reaktion auftritt, muss eine angemessene medizinische Behandlung zur Bewältigung unmittelbarer allergischer Reaktionen sofort verfügbar sein.
Immungeschwächte Personen
Die Sicherheit und Wirksamkeit von VIMKUNYA wurden bei immungeschwächten Patienten und Patienten unter systemischer immunsuppressiver Therapie nicht untersucht. Es ist nicht bekannt, ob Personen mit eingeschränkter Immunreaktivität, einschließlich Personen, die eine immunsuppressive Therapie erhalten, eine vergleichbare Immunantwort auf die Impfung aufweisen wie immunkompetente Personen…
Einschränkung der Wirksamkeit des Impfstoffs
Wie bei allen Impfstoffen schützt die Impfung möglicherweise nicht alle geimpften Personen. Es wird empfohlen, nach der Impfung weiterhin persönliche Schutzmaßnahmen gegen Mückenstiche zu ergreifen…
4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
Es wurden keine Studien zur Erfassung von Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln durchgeführt.
Die gleichzeitige Verabreichung von VIMKUNYA mit anderen Impfstoffen wurde nicht untersucht.
4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit
Schwangerschaft
… Bisher liegen nur sehr begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von VIMKUNYA bei Schwangeren vor. Die vorliegenden Daten reichen nicht aus, um zu dem Schluss zu gelangen, dass VIMKUNYA keine potenziellen Auswirkungen auf die Schwangerschaft, die embryofetale Entwicklung, die Geburt und die postnatale Entwicklung hat.
Bei der Abwägung der Verabreichung von VIMKUNYA während der Schwangerschaft sind das individuelle Risiko einer Exposition gegenüber dem CHIKV-Wildtyp, das Gestationsalter und die Risiken für den Fötus oder das Neugeborene zu berücksichtigen.
Stillzeit
Es ist nicht bekannt, ob VIMKUNYA in die Muttermilch übergeht. Ein Risiko für das gestillte Kind kann nicht ausgeschlossen werden. Die Vorteile des Stillens für die Entwicklung und die Gesundheit sollten zusammen mit der klinischen Notwendigkeit von VIMKUNYA für die Mutter und den möglichen negativen Auswirkungen von VIMKUNYA auf das gestillte Kind berücksichtigt werden…
5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften
… Wirkmechanismus
Bei VIMKUNYA handelt es sich um einen rekombinanten Protein-Impfstoff aus VLP mit Adjuvans. VLP können keine Zellen infizieren, können nicht reproduzieren oder Krankheiten auslösen. Der genaue Wirkmechanismus des Schutzes gegen eine CHIKV-Infektion und/oder ‑Erkrankung wurde nicht bestimmt. Man geht davon aus, dass VIMKUNYA einen Schutz vor einer CHIKV-Infektion bewirken kann, indem es die Bildung neutralisierender Antikörper gegen die in VIMKUNYA enthaltenen CHIKV-Proteine C, E1 und E2 induziert, was zur Neutralisierung des Lebendvirus führt. Ein Adjuvans wird hinzugegeben, um das Ausmaß der durch den Impfstoff vermittelten Immunreaktion zu erhöhen.
Immunogenität
Es liegen keine Wirksamkeitsdaten für VIMKUNYA vor. Die klinische Wirksamkeit wurde aus dem Schwellenwert eines CHIKV-spezifischen neutralisierenden Antikörpertiters nach der Impfung abgeleitet…
Kinder und Jugendliche
Die Europäische Arzneimittel-Agentur hat für VIMKUNYA eine Zurückstellung von der Verpflichtung zur Vorlage von Ergebnissen zu Studien in einer oder mehreren pädiatrischen Altersklassen im Rahmen der aktiven Immunisierung zur Vorbeugung von Krankheiten, die durch das Chikungunya-Virus (CHIKV) verursacht werden, gewährt (siehe Abschnitt 4.2 bzgl. Informationen zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen)…«
Bavarian Nordic hatte sich mit der von der WHO ausgerufenen Pandemie der Affenpocken ein platinene Nase verdient. Siehe dazu die Beiträge auf corodok.de und kodoroc.de, zuletzt:

Schön zu sehen wie die Medien mit dem Staat zusammenwirken und die Profite privater Unternehmer zu sichern.
PS: Lassen Sie sich keinen Bären aufbinden. Viren kann man nicht züchten. Weil Viren keine Lebewesen sind, sondern Makromoleküle. Von daher ist der Begriff Totimpfstoff irreführend. Pathogen sind nicht irgendwelche DNA-Sequenzen sondern Histone und Enzyme, das sind die eigentlichen Antigene.
Titration: Eine Titerbestimmung von Antikörpern im Serum ist nur dann möglich, wenn das Antigen isoliert UND dosiert vorliegt UND mit Antikörpern eine indizierbare Reaktion eingeht, z.B. einen Farbumschlag.
@Erfurter… Man kann soweit ich weiß mithilfe von Bakterien Kopien anfertigen. Wie exakt die sind und wieviel Bakterienmaterial dann noch vorhanden sind weiß ich nicht. Ich habe den Verdacht, daß das auch nicht homogen sein wird und verschiedene Wirkungen haben kann bzw. evtl. toxisch ist. (Wenn Eiweiße in Lebensmittel verderben hat das jedenfalls schwerwiegende Folgen). Wie mag das sein, wenn das im Oberarmmuskel passiert? (Ich weiß, das ist Küchenmedizin).
o.W., mit Bakterien kann man Kulturen anlegen und ja, es gibt auch Bakterien die produzieren dieselben Eiweißkörper (Enzyme) wie sie in Viren verbaut sind oder zumindest gleichermaßen wirken.
Und wenn Lebensmittel verderben sind immer irgendwelche Mikroorganismen beteiligt, also Einzeller, Hefen, Pilze oder Bakterien, niemals jedoch Viren.
Viren vermehren sich nicht spontan, die Vermehrung (Kopie der DNA//RNA) von Viren findet nur in lebenden Organismen (Zellen) statt unter bestimmten Bedingungen und ist artenspezifisch. Was ja auch verständlich ist, denn der menschliche Organismus kopiert ja nicht jede DNA oder RNA mit der er Kontakt hat, es wäre eine Katastrophe wenn das so wäre.
Und so führen kleinste Veränderungen in der DNA/RNA eines Virus dazu daß die nicht mehr kopiert wird, da reicht bereits der Austausch einer einzigen Nukleinsäure.
Denn die DNA//RNA eines Virus kodiert ja nichts anderes als die Histone um die sich die DNA-Spirale windet sowie alle weiteren im Virus verbauten Enzyme und sonstige Proteine und damit kann die Kopie einer Viren-DNA//RNA nur dazu führen daß ein neues Virenmolekül entsteht, was exakt genauso aufgebaut ist.
Wir sehen also daß es unsinnig ist, die DNA//RNA eines Virus verändern zu wollen in der Erwartung daß sie in menschlichen Zellen kopiert wird um da die gewünschte pathogene Wirkung zu entfalten. Da kann man nämlich gleich diese Antigene (Histone, Enzyme) entweder synthetisch herstellen oder aus den Zellen anderer Organismen extrahieren (Vaccine) oder in Kulturen von Einzellern, Bakterien, Pilzen, Hefen auf bestimmten Substraten (Hühnerei) heranziehen.
@Erfurter.…
Vielen Dank! Ohne "abwertend" klingen zu wollen. Das ist das notwendige Niveau, um es einer breiteren Öffentlichkeit näher zu bringen. Frau Dr. Stebel in Ehren, mit allem Dank und Blumen etc., es nützt uns wenig wenn "Dutzendwisser" einem dreistelligen Publikum die Sachverhalte näher bringen. Das ist rudimentär, doch vergessen die Akademiker sehr oft, daß in "unserem Fall" (welcher genaugenommen ja Alle angeht), nicht eine Hochschulelite zu formen ist, – Unter Anderem Auch, aber nicht mehr! – Es muß "nach Unten" durchkommen, sonst hilt es nichts. Nichtmal kritisch gedacht.
Es muß in die Tausender und von dort weiter .…. bis in die Millionen. Eitelkeiten führen vermutlich nicht wirklich weiter.
Das ist übrigens die große Fähigkeit von Dr. Wodarg, mit den "Durchschnittsleuten" sprechen zu können. Ein Drosten schafft das ja nicht, wie sich sehr leicht feststellen lässt. Eine schlechte Kopie. Aber was will man machen wenn man ein X zum U erklären möchte. Mit dem Geländewagen statt Profil die Bremse kaputt zu fahren – in der Kurve … !
Danke für die Erläuterung.
Die zwangsfinanzierten Berufslügner der Tagesschau gehen schon seit mindestens 3 Jahren mit der Schreckensmeldung hausieren. Die sind so was von krank und hochgradig infektiös.
Schützt Eure Kinder und Großeltern vor diesen Berufslügnern.
https://www.tagesschau.de/inland/regional/badenwuerttemberg/swr-chikungunya-virus-in-europa-angekommen-diese-krankheit-kann-die-tigermuecke-in-bw-uebertragen-100.html
https://www.tagesschau.de/inland/regional/badenwuerttemberg/swr-vorstoss-aus-bw-asiatische-tigermuecke-soll-wieder-leichter-bekaempft-werden-koennen-100.html
https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/klimawandel-gesundheit-104.html
https://www.tagesschau.de/inland/regional/badenwuerttemberg/swr-baden-wuerttemberg-will-sich-fuer-bti-tabletten-gegen-tigermuecken-stark-machen-100.html
https://www.tagesschau.de/wissen/klima/tigermuecken-100.html
https://www.tagesschau.de/wissen/stechmuecke-104.html
https://www.tagesschau.de/inland/regional/niedersachsen/ndr-fallen-fuer-tigermuecken-wie-die-ansiedlung-verhindert-werden-soll-100.html
https://www.tagesschau.de/wissen/klima/klima-tropenkrankheiten-101.html
Genau! Kriminell ist, solch unwissenschaftlichen Mist zu verbreiten.
Wer macht die Vorgaben für die EMA? Sie arbeitet für die EU Kommission. Wer bestimmt über die Zusammensetzung der Ausschüsse? Sind PatientInnen vertreten? In sofern ist sie wahrscheinlich nicht kriminell sondern gibt Freifahrtscheine für die Giftmischer aus, wie gewünscht von denen, für die sie arbeiten.
Bei Arzneimitteln, wird der "Inverkehrbringer" in Haftung genommen. Im Falle der Covidspritzen der Bund. Sonst waren oder sind es die Länder, die für Impfstoffe haften.
> Wer macht die Vorgaben für die EMA?
Dieselben die den ganzen Staat beauftragen ihre Profitinteressen durchzusetzen!
stefanie
@Quo_vadis_BRD
May 11
„Zur Wirksamkeit von Ixchiq liegen keine Daten vor,
heißt es in den Fachinformationen … . …
Der Impfstoff kann auch schwere oder langanhaltende … Nebenwirkungen verursachen. …
Zum Teil zeigten sich auch Änderungen im Blutbild … : Neutropenie, Leukopenie u. Lymphopenie … .“
https://nitter.net/Quo_vadis_BRD/status/1921644705898430842#m
s.a.
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/stiko-empfiehlt-chikungunya-impfung-157319/
stefanie
@Quo_vadis_BRD
53m
Rote-Hand-Brief zu Ixchiq ™:
https://www.akdae.de/fileadmin/user_upload/akdae/Arzneimittelsicherheit/RHB/Archiv/2025/20250522-Ixchiq.pdf
Jul 21, 2025 · 5:15 PM UTC
https://nitter.net//Quo_vadis_BRD/status/1947344595676778851#m