Regimewechsel? Stalingrad? Unternehmen Barbarossa II?

Inzwischen lau­ten die Überschriften mei­nungs­viel­fäl­tig und leicht ent­schärft so:

» Endlich Schluss mit der Fähigkeitslücke? Die mick­ri­ge Panzerflotte der Bundeswehr und der Nato im Osten soll wach­sen. Die Industrie wirkt überfordert.

Berlin – „Der Gesamtzustand der deut­schen Wiederaufrüstung ist kata­stro­phal“, schreibt Guntram Wolff. Zusammen mit ande­ren Analysten des in Brüssel sit­zen­den Thinktanks Bruegel hat Wolff Deutschland die­ses Armutszeugnis Ende 2024 aus­ge­stellt: „Kriegsbereit in Jahrzehnten“ lau­te­te das Ergebnis der Wissenschaftler. Jetzt hat Deutschland aber ver­mut­lich einen wei­te­ren Schritt gemacht: Laut dem Wirtschaftsdienst Bloomberg will Deutschland 25 Milliarden Euro inve­stie­ren, um die Nato-Truppen an der Ostflanke mit bis zu 1.000 Kampf- und bis 2.500 Schützenpanzern zu ver­stär­ken. Eine Investition, die Wladimir Putins Mütchen küh­len und ihm bewei­sen soll, dass er auf ein ande­res Europa tref­fen wür­de, als das, dass vor dem Ukraine-Krieg von der Friedensdividende gezehrt hat. So zumin­dest die Theorie…

Erst Mitte 2024 hat Deutschland 105 Leopard 2A8 für die litaui­sche Brigade gekauft. Auch die sol­len erst zwi­schen 2027 und 2030 anrol­len. Die Mittel dafür stamm­ten zum Teil aus dem Verteidigungshaushalt sowie aus dem Sondervermögen der Bundeswehr und belie­fen sich auf rund drei Milliarden Euro. Diese Tranche folg­te einer ersten Mitte 2023 über 18 Kampfpanzer Leopard 2A8 als Ausgleich für älte­re Leopard, die an die Ukraine gegan­gen waren. Diese erste Tranche soll bis 2026 aus­ge­lie­fert sein…«

Wie bei Corona geht es natür­lich um die Sicherheit der Bevölkerung. Die Milliardenprofite gehö­ren dabei eben zum Spiel und haben rein gar nichts mit der Motivation zu tun.

2 Antworten auf „Regimewechsel? Stalingrad? Unternehmen Barbarossa II?“

  1. https://​www​.jstor​.org/​s​t​a​b​l​e​/​r​e​s​r​e​p​2​5​1​4​8​.​1​2​?​s​e​q=7

    "Toward a cam­paign design for bio­ter­ro­rism deter­rence and
    defence
    On 31 March 2020, NATO Secretary General Jens Stoltenberg appoin­ted a group of experts and tas­ked them, as part of a for­ward-loo­king reflec­tion pro­cess, to offer recom­men­da­ti­ons “about making NATO even stron­ger and enhan­cing its abili­ty to deal with cur­rent and future chal­lenges” 12 . In the wake of the COVID-19 cri­sis and gro­wing bio­ter­ro­rism thre­ats, this group of experts will inter alia revi­sit the com­mit­ments of the 2012 Chicago Summit, when Allies agreed that NATO “will under­ta­ke initia­ti­ves to enhan­ce the pre­ven­ti­on of and actors” resi­li­ence to acts of ter­ro­rism with a focus on impro­ved awa­re­ness of the thre­at, ade­qua­te capa­bi­li­ties to address it and enga­ge­ment with part­ner count­ries and other inter­na­tio­nal actors."

    Die NATO stell­te Corona mit Bioterrorismus in direk­tem Zusammenhang. Nur zu unse­rer Sicherheit.

  2. Geheimes Telefonat, Putin zu Trump:
    Du Donald, wie soll­ten uns lang­sam mal was Anderes ein­fal­len las­sen, den Zirkus den wir hier ver­an­stal­ten glaubt uns mitt­ler­wei­le kei­ner mehr. 

    Trump zu Putin: Ok, wir tre­ten den BRICS-Staaten bei.

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