Sprechen wir von EMIX! Aus dem Sudhof-Bericht (2)

Ich hat­te vor, mich nicht mit der mani­pu­la­ti­ven "Entwicklung der Pandemie" in dem Bericht zu beschäf­ti­gen. Einiges dar­an lädt aber dazu ein. Ich mei­ne die Stellen, aus denen klar wird, daß "die Politik" nicht in eine kom­ple­xe Lage hin­ein­schlit­ter­te und von ihr über­for­dert war, son­dern von Anfang an und plan­mä­ßig Corona zu einem extre­men und extre­mi­sti­schen Geschäftsmodell machte.

An dem Tag, an dem die "Tagesschau" ver­kün­de­te: "4. Februar – Weltgesundheits­organisation sieht noch kei­ne Pandemie… Zwei Todesfälle gibt es außer­halb des chi­ne­si­schen Festlandes", begann das Ausschütten von vie­len Millionen Euro an Hersteller bzw. des­sen poli­ti­sche Begleitung durch die Behörden:

Bei den "apl-Anträgen" han­delt es sich um außer­plan­mä­ßi­ge Ausgaben jen­seits des Bundesetats, die das Finanzministerium geneh­mi­gen muß. Das wur­de zu jener Zeit von Olaf Scholz geführt, der beim Hauen und Stechen um das Retten der eige­nen Haut gera­de von Karl Lauterbach in die Pfanne gehau­en wur­de: "Er hat als Finanzminister Beträge geneh­migt, wo sich nach­her raus­ge­stellt hat, dass die Ware das nicht wert war. Es wur­de Ramsch gelie­fert. Es wur­den hohe Beträge bezahlt". Lauterbach ver­gißt wie Sudhof zu erwäh­nen, daß nicht lan­ge zuvor Lothar Wieler vor dem Einsatz von FFP2-Masken gewarnt hat­te. Nicht weil sie "Ramsch" wären, son­dern weil sie schlicht untaug­lich für die Bekämpfung von Atemwegserkrankungen sind.

Wie absurd die­se Beschaffungen waren, wird auch in die­sem Fall an einer Meldung der "Tagesschau" deut­lich: "5. März – Immer mehr Ansteckungen inner­halb Deutschlands Die Zahl der bestä­tig­ten Coronafälle in Deutschland macht einen deut­li­chen Sprung – von 240 auf mehr als 400. Laut Robert-Koch-Institut haben sich die mei­sten Betroffenen inner­halb Deutschlands ange­steckt."

Noch vor der Ausrufung der "Pandemie" durch die WHO (ein inter­es­san­tes Henne-Ei-Problem) am 11.3.20 wer­den Hunderte Millionen Steuergelder außer­plan­mä­ßig verausgabt:

Der Fall EMIX

Erinnert sich noch jemand an Andrea Tandler? Sie hat­te für Maskendeals mit der Firma EMIX ein­ge­fä­delt und dafür 48 Millionen Euro Provision erhal­ten. Hilfreich zur Seite stand ihr dabei Monika Hohlmeier, wie sie eben­falls Tochter eines CSU-Granden und seit 2009 für die Partei im Europaparlament. Tandler wur­de als Großbauernopfer mit vier­ein­halb Jahren Knast bestraft – nicht für den Deal, son­dern weil sie die Einnahmen nicht ver­steu­ert hatte.

Schon am 12.3.20 begin­nen die Bestellungen Spahns bei EMIX, noch in ver­gleichs­wei­se beschei­de­nem Rahmen:

Am 24.4.20 sind es bereits 403 Mio. Euro, die über den Tisch gehen sol­len, übri­gens zum gro­ßen Teil für impor­tier­te "OP-Masken aus China" (S. 43). Frau Sudhof weiß in die­sem Zusammenhang:

Schrott für mehr als 5 Euro/​Stück

Darüber hin­aus ver­zich­te­te Spahn auf Rechte, die dem Ministerium wegen Mängeln zuge­stan­den hätte:

"Insgesamt wur­de der Fa. EMlX aus zahl­rei­chen Lieferungen (und Nachlieferungen) in den Jahren 2020 und 2021 ein Betrag von über 749 Mio. EUR bezahlt." (S. 48)

Glaubt jemand im Ernst, das poli­ti­sche Personal, das fast aus­nahms­los das glei­che ist wie vor 5 Jahren, wer­de ange­sichts der Größenordnung der Gewinne (hier nur für einen Teil der Masken, die für Tests und die noch viel grö­ße­ren für "Impfstoffe" sind noch gar nicht ange­spro­chen) zulas­sen, daß eine Debatte über Sinn und Unsinn von Masken geführt wird?

(Hervorhebungen in gelb nicht im Original.)

Das ist der erste Teil:

10 Antworten auf „Sprechen wir von EMIX! Aus dem Sudhof-Bericht (2)“

  1. Woolworth, T€DI, Action, KiK, Fundgrube usw. Kinkerlitzchen bis unters Dach gesta­pelt. Das mei­ste davon ist Müll. Und ganz sicher nicht des­we­gen pro­du­ziert weil das jemand braucht son­dern ein­zig der Profite wegen.

    1. @ Erfordia…: Versetzen Sie sich einen Augenblick in die Lage von Leuten mit wenig Geld. Die kau­fen näm­lich dort ein. Einfach, weil sie woan­ders die Preise nicht bezah­len kön­nen. Es ist Quatsch, daß dort nur Müll ver­kauft wird, den nie­mand braucht.

      1. @aa, Sie ver­ste­hen die kapi­ta­li­sti­sche Produktionsweise nicht. Da geht es nicht um Versorgung son­dern um Profite!

          1. Noch mal @aa: Private Interessen bestim­men was in die Regale der Supermärkte und Kinkerlitzchenbuden gestellt wird. Das sagt Ihnen jeder der Raviolidosen sta­pelt und Tütensuppen auf Kante aus­rich­tet. Der Kunde ent­schei­det da gar nichts.

  2. Warum soll jetzt Spahn abge­schos­sen werden ?????
    Die Antwort auf die­se Frage wird die Zeit zeigen. 

    Und Merkel hat­te ja zu die­ser Zeit Richtlinienkompetenz – sie hät­te den aus­ufern­den Unfug mit einem Federstrich in geord­ne­te Bahne len­ken kön­nen???? Fragen über Fragen, die aber öffent­lich – recht­lich nie gestellt wer­den. Wetten ???

  3. Das sind Peanuts im Vergleich zu den Summen, die nach genau dem­sel­ben Schema (ehem.: Virus, jetzt: Russe) für Militärgedöns ver­juxt wer­den. Und wenn danach die näch­ste Finanzkrise kommt, dann gibt es gar kei­ne Zahlen mehr, mit denen man die Beträge zur Rettung der Banken und des Spielcasinos erfas­sen kann. Das geht dann in die Fantastillionen.

  4. Die Beschaffung wur­de auf das BAAINBw über­tra­gen. Das sitzt in der Garnisonsstadt Koblenz. Da wo auch der Kaiser wie­der aufs Pferd gesetzt wur­de, nach­dem die BRD wie­der Deutschland und groß gewor­den ist. 

    Corona als Feindersatz. Wer wie auch immer für die gan­ze Sauerei
    der Maskenbeschaffung ver­ant­wort­lich war.
    https://​www​.bun​des​wehr​.de/​d​e​/​o​r​g​a​n​i​s​a​t​i​o​n​/​a​u​s​r​u​e​s​t​u​n​g​-​b​a​a​i​nbw

    "Das Die Beschaffung die­ser Materialien über­nimmt das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr, kurz BAAINBwBundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr. Es hat den Auftrag, die Bundeswehr mit moder­ner Technik sowie moder­nem Gerät aus­zu­stat­ten und die­se zu wirt­schaft­li­chen Bedingungen zu erwer­ben. Das Bundesamt erfüllt dabei die Funktion des zen­tra­len tech­ni­schen Dienstleisters der Bundeswehr https://​www​.bun​des​wehr​.de/​d​e​/​o​r​g​a​n​i​s​a​t​i​o​n​/​a​u​s​r​u​e​s​t​u​n​g​-​b​a​a​i​nbw

    Das BAAINBwBundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr lei­stet die viel­fäl­ti­gen anfal­len­den Aufgaben selbst oder ver­gibt sie an die Industrie und die gewerb­li­che Wirtschaft. Je nach Art des Vorhabens oder Projekts ver­gibt das Bundesamt Aufträge zur Forschung, Entwicklung, Beschaffung oder auch Instandsetzung. Als zen­tra­ler „Einkäufer“ der Bundeswehr ist das BAAINBwBundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr ein wich­ti­ger öffent­li­cher Auftraggeber. "

    oder spä­ter EY, die Wahrnehmung der Notlage hält sich hartnäckig.

    Danke, dass hier etwas genau­er hin­ge­guckt wird.

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