In seinem "Lagebild Gemeinsamer Krisenstab BMI-BMG COVID-19" vom 3.3.21 hätte das Gremium aufwarten können mit Grafiken zu rapide sinkenden Zahlen von "Fällen", "Covidtoten" und belegten Intensivbetten, die in Tabellen durchaus genannt werden. Nach unten gerichtete Kurven liefen allerdings Auftrag und Intention entgegen. Viel besser machte sich da so etwas:

Konstant geblieben bzw. leicht gewachsen auf 57 % ist der Anteil der beatmeten "COVID-19_Patienten". Die schon damals als fragwürdig angesehene Behandlung dürfte zu der Zahl der Verstorbenen beigetragen haben. Wie in den Berichten zuvor gibt es eine Tabelle, die die Nicht-Korrelation von "Inzidenzen" und Todesraten nachweist.
Deshalb ist auch diese glutrote Grafik bedeutungslos, aber wirksam:

Da Schweden nicht zu den Anrainerstaaten gehört, erscheinen seine Daten hier nicht. Der Tabelle 1.1.6 zufolge herrscht dort eine "Inzidenz" von 192,9 (Deutschland 67,2), der Anteil der Todesfälle an und mit Corona soll in Schweden 2,0 % betragen, in Deutschland 2,9.
"Nur so kann man die Schulen aufhalten"
Auch diesmal gehört zu den schönsten Kapiteln die Aufstellung der Entwicklung in ausgewählten Ländern. So erfahren wir aus Österreich, daß "die Zahl der täglichen Neuinfektionen bei jeweils deutlich über 2000 [liegt], was unter Berücksichtigung der Bevölkerungszahl 18 000 in Deutschland entsprechen würde".
"… Bei den Corona-Tests in Österreichs Schulen sind seit der Rückkehr zum Präsenzunterricht am 8. Februar rund 1500 positive Fälle entdeckt worden. Allein in der nun dritten Woche seien es 904 gewesen – 619 bei Schülern sowie 285 bei Lehrern und Verwaltungspersonal, teilte ein Sprecher des Bildungsministerium am Freitag mit. Insgesamt wurden seit Montag 1,4 Millionen Tests in den Schulen gemacht. «Es ist gut, dass wir die Fälle finden. Nur so kann man die Schulen aufhalten», sagte ein Sprecher des Ministeriums."
0,06 % der in einer Woche Getesteten waren demnach positiv. Eine stolze und teure Leistung.
Aus Belgien heißt es: "Die jüngsten Zahlen zeigten eine instabile Lage (stark sinkende Zahlen bei den Sterbefällen, deutliches Anziehen bei den Krankenhauseinweisungen), die keine weiteren Schritte zulasse…" Was kümmern stark sinkende Todeszahlen, wenn wir jeden positiv getesteten Blinddarm in die Statistik aufnehmen können. Doch selbst diese Zahlen sind frei erfunden. Die als Quelle angegebene Behörde Epistat BEL vermeldet ein Absinken der Hospitalisierung zum Zeitpunkt des Berichts.
In der Schweiz setzt man wie in D auf die Mutanten, die "sich wie befürchtet verbreiten würden".
»… Zwar sanken alle relevanten Indikatoren seit Dezember 2020 kontinuierlich, doch seit Ende vergangener Woche (21.02.2021) ist diese Entwicklung zum Stillstand gekommen. Gesundheitsminister Berset kommentierte nach der Sitzung des Bundesrats: "Es geht nicht weiter runter mit diesen Zahlen."…«
Genannt werden eine "Inzidenz" von 58,3 (absteigend) und 194 positiv Getestete auf Intensivstationen.
In Tschechien
»… verlängert die Regierung den Notstand und verschärft den Lockdown: Bewegungen sind grundsätzlich nur noch im (Land-) Kreis des Wohnsitzes zulässig, alle Kindergärten und Schulen werden geschlossen, mehr Geschäfte müssen schließen. Viel mehr geht kaum, ohne die Wirtschaft einzuschränken, wovor die Regierung bisher zurückscheut. Entscheidend wird jetzt, ob die Bevölkerung mitzieht. War ohnehin klar, dass die von der Opposition und großen Teilen der Bevölkerung geforderten Lockerungen angesichts der epidemischen Lage unrealistisch waren, so mag Enttäuschung zunehmend in Fatalismus umschlagen. Das Vertrauen in die Regierung ist massiv gesunken, die Pandemie erscheint, auch mit dem Auftreten neuer Mutationen, als Naturgewalt, gegen die man keine Lösung findet. So beschwört PM Babiš Impfungen als den einzigen Ausweg und bittet international um die Abgabe von Impfstoff…«
Die in der erwähnten Tabelle genannte Rate der Todesfälle liegt in Tschechien bei 1,7 % und damit unter der von 20 anderen EU- und Schengen-Staaten.
Dänemark "lockert" vorsichtig:
»… Die Berechnungen gehen davon aus, dass Anfang April annähernd die gleiche Zahl an Hospitalisierungen erreicht werden wird wie zum Höhepunkt der zweiten Welle Anfang Januar. Dabei zeichnet sich die dritte Welle bereits ab, seit letzter Woche steigt die Zahl der Neuinfektionen wieder. Gleichwohl ist die Regierung zuversichtlich, mit der Impfkampagne das Rennen gegen die Pandemie, die sich durch die mittlerweile dominante britische Mutante wieder in Expansion befindet, gewinnen zu können…«
Auch Frankreich kämpft gegen die Mutanten: "Die französische Regierung wird einen Vorschlag für Paris erörtern, dieses einer dreiwöchigen Abriegelung zu unterziehen, um die Ausbreitung von COVID-19 zu zügeln, sagte Regierungssprecher Gabriel Attal".
Luxemburg verzeichnet 93 Hospitalisierte, davon 20 auf Intensivstationen.
"Das luxemburgische Parlament hat grünes Licht für eine Verlängerung der Corona-Maßnahmen bis zum 14. März gegeben. Mit knapper Mehrheit stimmten die Abgeordneten am Freitag für ein Gesetz der Regierung. «Wir kommen nicht herum, die Maßnahmen zu verlängern», sagte der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses, Mars Di Bartolomeo. Die Zahlen seien zwar stabil, aber weiter hoch – und es gebe die Sorge vor den gefährlichen Mutanten des Coronavirus…"
17 Mutanten-Fälle "besorgniserregend". Prosodisch nicht korrekt
In Polen wird der längst ausgediente R‑Wert (1,28) zur Begründung für Verschärfungen in verschiedenen Regionen herangezogen.
»… Da die Zahl der Verstorbenen der Infektionsentwicklung ca. 14 Tage hinterherläuft, ist hier weiterhin noch ein Abwärtstrend zu sehen. Die Zahl der Neuverstorbenen lag in dieser Woche mit 1364 um 21% niedriger als in der Vorwoche. Angesichts steigender Neuinfektionen will Polen die Corona-Beschränkungen verschärfen… Der Sanepid (POL ÖGD) in Allenstein (Wojewodschaft Ermland-Masuren, Polen) hat heute die Ergebnisse einer Stichprobe von 24 positiven Corona-Tests veröffentlicht. Sie enthielt in 17 Fällen (71%) die britische Variante B 1.1.7. Die Probe ist zu klein, um daraus endgültige Schlüsse zu ziehen, aber das Ergebnis wird als besorgniserregend bezeichnet…«
Wieder einmal sehen wir an den Beispielen: Rein gar nichts deutet auf eine Pandemie hin. Der Bezug auf die Mutanten ist nicht nur prosodisch nicht korrekt.

Welcher Schmu selbst mit den offiziellen Zahlen betrieben wurde, wird an dieser Tabelle erkennbar; gerade einmal für die Hälfte der "Fälle" in den betroffenen Einrichtungen wurden "differenzierte Angaben" erhoben:

Selbst die Kniffs der Modellierungen können die seit Monaten sinkenden Zahlen der "Erkrankungen" nicht mehr gut verschleiern:

Ich erspare mir die neuerliche Darstellung der langen Liste der Landkreise, aus der hervorgeht: Nicht im Entferntesten hat die Belegung der Intensivstationen etwas mit der "Inzidenz" zu tun. Gleichwohl wird diese auch für die nächsten Jahre die Leitkennziffer für Grundrechtseinschränkungen sein.
33 Todesfälle in besonders betroffenen Kreisen
33 Todesfälle werden in der gesondert aufgeführten "ÜBERSICHT DER 15 LANDKREISE/STADTKREISE MIT DER HÖCHSTEN 7‑TAGE-INZIDENZ" verzeichnet. Sie sind zum Teil seit Ende Dezember kumuliert. Schlimmes wird aus der Gemeinde Grabfeld berichtet:
»Dort wurde am 26.02.2021 die besorgniserregende Virus-Variante B.1.1.7 nachgewiesen. Insgesamt gibt es 2 Kinder, für die ein positives PCR-Abstrich-Ergebnis vorliegt. Bei einem durchgeführten Schnelltest auf freiwilliger Basis wurden 3 weitere Kinder positiv getestet. Das Ergebnis der PCR-Tests steht aus.«

Auch zur "Allgemeinen Kriminalitätslage" gibt es nichts Neues.
(Hervorhebungen in blau nicht im Original.)
Wird fortgesetzt. Die bisherigen Teile gibt es hier:

Ich halte solche Betrachtungen des inszenierten Wahnsinns mit Verweis auf amtliche Dokumente für sehr wichtig, weil Stück für Stück die Wahrheit auch in die Blase der Tagesschau-Abhängigen übergeht, sei es per Zufall oder dadurch, dass Menschen friedlich miteinander darüber reden (wobei ein Verweis auf Artikel wie diesen sehr nützlich ist). Danke.
Zur Erinnerung der Hinweis, dass die Doktor-Osten-Tests auf Betrug ausgelegt waren und einen hohen Anteil an falsch Positiven lieferten. Grundsätzlich sind PCR-Tests nicht als Massentests geeignet, was wohl bekannt war. Wissenschaftlich ausgedrückt waren sie Schrott.
Außerdem waren die Schüler anfangs recht erfinderisch, wenn es um "Schulfrei per Test" ging. So fanden einige schnell heraus, dass beispielsweise Capri-Sonne den "Test" positiv ausgehen ließ. Gleiches hatten auch Präsidenten in Afrika herausgefunden und verkündet, von denen drei einem gewaltsamen Schicksal erlitten (sprich sie wurden vom Corona-Regime ermordet). Das war es, was die Grünen und andere Blockparteien als mehr "Gerechtigkeit" für Afrika forderten.
Wenn nun auffällige Figuren wie Lauterbach nicht für ihre Taten vor Gericht stehen, sondern stattdessen die nächste (inszenierte) Pandemie ankündigen, dann ist es um so wichtiger, dass der Anteil jener Menschen, die die Straftaten des Corona-Regimes erkennen, stetig wächst. Wir dürfen nicht vergessen und schon gar nicht vergeben. Es geht um die Errichtung eines totalitären, kriminellen Überwachungsstaates, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, schwerste Körperverletzung und Mord.