Es wächst zusammen, was zusammen gehört

Jens Spahn sah sich schon bei Corona als Führer "im gesund­heit­li­chen Kriegsfall". Die Wunderwaffe "Impfung" will er nun ergän­zen durch den Griff zur Atombombe, was in der Bundesregierung ande­ren­orts als teuf­lisch gilt.

»Unter der Woche stand Jens Spahn wegen der Maskenaffäre hef­tig in der Kritik, jetzt erregt er mit einem Vorschlag Aufsehen. Der Unionsfraktionschef for­dert einen euro­päi­schen Atomwaffen-Schutzschirm und dabei auch eine Führungsrolle Deutschlands. "Ich weiß, wel­che Abwehrreflexe sich jetzt sofort regen, aber ja: Wir soll­ten eine Debatte über einen eigen­stän­di­gen euro­päi­schen nuklea­ren Schutzschirm füh­ren. Und das funk­tio­niert nur mit deut­scher Führung", sag­te er der "Welt am Sonntag" auf die Frage, ob Deutschland Atommacht wer­den sol­le…«

»… "Das Leitmotiv der AfD-Politik ist ein sou­ve­rä­nes, also mög­lichst unab­hän­gi­ges, Deutschland", sag­te Rüdiger Lucassen, ver­tei­di­gungs­po­li­ti­scher Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, der "Welt". Nukleare Abschreckung sei ein wesent­li­cher Bestandteil, um die Erpressbarkeit von Staaten zu redu­zie­ren. Die nuklea­re Teilhabe an US-Atomwaffen ste­he infra­ge, die Beteiligung an fran­zö­si­schen oder bri­ti­schen wer­de es nicht geben. "Ein deut­sches Atomwaffenprogramm ist daher die logi­sche Konsequenz."..

16 Antworten auf „Es wächst zusammen, was zusammen gehört“

  1. Dann muss er auch sagen, aus wel­chem Reaktor der Sprengstoff her­kom­men, und wo er die not­wen­di­gen Atomtest durch­füh­ren will. Vielleicht in Gorleben? In Oberbayern? In der Eifel? Ganz sicher jeden­falls weit ab von sei­ner Privatvilla.

  2. > Alles auf Kosten und zu Lasten der sozia­len, wirt­schaft­li­chen und kul­tu­rel­len Bedürfnisse der Menschen.

    Um die Bevölkerung aber auch „kriegs­wil­lig“ zu machen, wird das umfang­rei­che Arsenal sub­ti­ler Methoden psy­cho­lo­gi­scher Kriegsführung ein­ge­setzt. Der „ewi­ge Feind“ Russland wird in Politik und Leitmedien als ver­bre­che­risch, aggres­siv und unver­bes­ser­lich dif­fa­miert. Gegen die Russen wird seit Jahren eine bei­spiel­lo­se Hetze betrie­ben, die an Goebbelsche Propaganda erin­nert. Wer den vor­ge­ge­be­nen Narrativen nicht folgt, muss mit Konsequenzen rech­nen. Mit Re­pression, Sanktion und Verfolgung. Fundamentale Grundrechte wer­den in ihr Gegenteil ver­kehrt. Humanismus wird zum ter­ro­ri­sti­schen Ver­brechen, wie die Verfolgung und die Haftbefehle gegen die Aktivisten der „Friedensbrücke“ Liane Kilinc und Klaus Koch bewei­sen. Meinungsfrei­heit wird zum Meinungsdiktat, wie Hunderte von Verurteilungen wegen „Volksverhetzung“ und „Billigung eines Angriffskrieges“ zei­gen. Informations­freiheit ist abge­schafft, wofür die jüng­sten Sanktionen gegen die deut­schen Staatsbürger Thomas Röper und Alina Lipp Zeugnis ablegen.

    Mehr über: https://​www​.kund​schaf​ter​-ddr​.de/​d​e​u​t​s​c​h​l​a​n​d​s​-​k​r​i​e​g​s​w​a​h​n​-​s​t​o​p​p​en/

    GRH: UNSERE STÄRKE IST UNSERE SOLIDARITÄT

  3. Wie wol­len die bei­den Schwesterparteien im Geiste denn die teu­to­ni­schen Bömbchen ins Feindesland translozieren?

    Frankreich und Großbritannien beschei­den sich mit einer hand­voll SSBN, wäh­rend ech­te Großmächte sich auf die hei­li­ge nuklea­re Dreifaltigkeit verlassen.

    Als künf­tig "größ­te euro­päi­sche Militärmacht", müss­te das Deutsche Reich da schon auf­schlie­ßen, was bedeu­tet: Wir brau­chen Atom-Uboote, Langstreckenbomber und Interkontinentalraketen. (Feindesland ist groß)

    Das soll­ten die Damen und Herren Militärstrategen viel­leicht deut­lich kom­mu­ni­zie­ren, wenn sie sich ihren Großmachtphantasien hin­ge­ben, und dazu auch die anfal­len­den Kosten benen­nen, und wer dafür bezah­len soll.

    Sektsteuer is nicht mehr. Die haben wir schon.

  4. "Wir soll­ten eine Debatte über einen eigen­stän­di­gen euro­päi­schen nuklea­ren Schutzschirm führen."

    Nein, soll­ten wir nicht. Ich bin ich kein Teil eines ima­gi­nä­ren "wir" mit einem ober­sten Führer oder einer obe­ren eli­tä­ren Führerschicht, die mir dik­tiert, was ich gut zu fin­den habe und was ich als not­wen­dig zu erach­ten habe. Man kann mir dies als Einwohner die­ser Region oktroy­ie­ren, nicht mehr. 

    Im Übrigen sei an den 2+4‑Vertrag erin­nert, der rück­sichts­los gebro­chen wird. Es ist eben die regel­ba­sier­te Weltordnung, die nach Gutsherrenart erfolgt. 

    "Das Leitmotiv der AfD-Politik ist ein sou­ve­rä­nes, also mög­lichst unab­hän­gi­ges, Deutschland …"

    Zwischen Traum und Realität ist es ein gewal­ti­ger Unterschied. Deutschland ist ein besetz­tes Land, und dies wird sich nicht ändern. 

    Auch in die­sem Zusammenhang sei an den 2+4‑Vertrag erinnert.

    Es fehlt zur Vervollständigung noch das Gesabber der SPD und der Grünen und der Linken. 

    Die Frage ist nicht die nach Nationalitäten, die Frage ist die nach Klassenzugehörigkeit und wer wel­che Klasseninteressen vertritt.

  5. Kuckste hier: Kuck

    Fazit: Deutsche Atomwaffen kann­ste erst­mal knicken. Spahn will von der Maskenaffäre ablen­ken, AFD von Rechtsextremismus. Und bei­de wol­len sich wich­tig machen. Deutschland bleibt Mittelmacht.

  6. https://www.t‑online.de/nachrichten/kolumne-gerhard-spoerl/id_100796732/jens-spahn-weshalb-ihm-der-maskenbericht-nichts-anhaben-wird.html

    Von dem Typen, sie­he oben, bekommt Spahn Applaus, aber rich­tig viel Applaus. Der Klaqueur bewun­dert den Ex-Gesundheitsministser Spahn und den Ex-Minister Lauterbach für ihre Taten und Worte. Eklig, oder? Sollte hier auch fest­ge­hal­ten wer­den. Oder ist das nur ein K.I. – Text? Womöglich gibt es einen Herrn Spoerl gar nicht, der immer noch von einer gefähr­li­chen "Pandemie" fan­ta­siert und die näch­ste "Pandemie" schon andeu­tet. Applaus, Applaus, Herr Schreiberling, auch für die vie­len "Impf"-Opfer, was? 

    https://​kodo​roc​.de/​2​0​2​5​/​0​6​/​1​6​/​s​p​a​h​n​-​c​a​p​o​n​e​-​m​a​x​i​m​a​l​e​-​n​o​t​-​w​i​l​d​w​e​st/

  7. > Die Frage ist nicht die nach Nationalitäten, die Frage ist die nach Klassenzugehörigkeit und wer wel­che Klasseninteressen vertritt.

    Vollkommen rich­tig O'Mikron. Aber über den 2+4‑Vertrag soll­ten wir noch­mal nach­den­ken. Denn der Bruch mit die­sem "Vertrag" ist ja im "Vertrag" selbst schon vor­pro­gram­miert. Dazu gehen wir zurück zur letz­ten Volkskammer-Wahl der DDR am 18. März 1990.….

    Die Propaganda schrieb im März 2020: Vor 30 Jahren konn­ten die Bürgerinnen und Bürger der DDR erst­mals in frei­er Wahl ihr Parlament bestim­men. Das Ergebnis der Volkskammerwahl war weg­wei­send für den Verlauf der deut­schen Wiedervereinigung.

    Link: https://​www​.bpb​.de/​k​u​r​z​-​k​n​a​p​p​/​h​i​n​t​e​r​g​r​u​n​d​-​a​k​t​u​e​l​l​/​2​0​2​8​7​3​/​d​i​e​-​e​r​s​t​e​-​u​n​d​-​l​e​t​z​t​e​-​f​r​e​i​e​-​w​a​h​l​-​i​n​-​d​e​r​-​d​dr/

    Weiter heißt es da: Die Wahlen zur Volkskammer am 18. März 1990 waren in mehr­fa­cher Hinsicht denk­wür­dig. Zum ersten Mal in der Geschichte des Staates konn­ten Bürgerinnen und Bürger frei über ihre Volksvertreter abstim­men. Der Urnengang mit einer Wahlbeteiligung von 93,4 Prozent soll­te zugleich der letz­te vor der Auflösung der DDR sein. Die Rede ist von 12 Millionen Wahlberechtigten…

    Das DDR-Volk ent­schied sich für den Kapitalismus

    Tat es das wirk­lich? Ein Volk daß auf der Grundlage Volkseigener Betriebe 40 Jahre lang über sein eige­nes Schicksal bestim­men konn­te? Sowas schmeißt man doch nicht so ein­fach weg! War das Volk der DDR wirk­lich sooo blö­de!? Ganz sicher war es das nicht, aber es war mani­pu­lier­bar, auch wenn sich die mei­sten DDR-Staatsbürger als Angehörige des werk­tä­ti­gen Volkes sahen. Entschieden hat das Wahlvolk jedoch gar nichts an die­sem denk­wür­di­gen Tag, denn die Würfel waren zu die­sem Zeitpunkt längst gefal­len was das wei­te­re Schicksal der DDR betraf.

    Am 18. März 1990 wur­de gar nichts entschieden!

    Denn das was 1989 mit der DDR pas­siert ist, war weder der Wille des Volkes noch eine fried­li­che Revolution son­dern ein lang­fri­stig und hin­ter­häl­tig vor­be­rei­te­ter kon­ter­re­vo­lu­tio­nä­rer Putsch. Und so taten die Strippenzieher alles dafür, die­sen Putsch so demo­kra­tisch wie mög­lich aus­se­hen zu las­sen. Genau die­sem Ziel dien­te die Wahl der Volkskammer im März 1990, einer Volkskammer die min­de­stens ein hal­bes Jahr vor­her schon nicht mehr das Volk ver­trat – Weil die Drahtzieher der Konterrevolution dem Staatsorgan die­sen Anspruch auf ver­leum­de­ri­sche Art und Weise abge­spro­chen und das DDR-Volk gegen sei­ne eige­ne Regierung auf­ge­bracht hatten.

    Die reak­tio­nä­ren Ziele die­ser Konterrevolution

    Es ging dar­um die 1945 in Potsdam gefass­ten Beschlüsse zu revi­die­ren und das Rad der Geschichte zurück­zu­dre­hen. Der Wille des DDR-Volkes spiel­te dabei über­haupt gar kei­ne Rolle, es wur­de ganz ein­fach ent­mün­digt, ent­eig­net und sei­ner Führung beraubt. Schritt für Schritt vie­len die Volkseigenen Betriebe und Volkseigenen Güter zurück in die Hände der­je­ni­gen, deren Eltern und Großeltern auf­grund der Alliierten-Beschlüsse ent­eig­net wer­den soll­ten um in ganz Deutschland dem Faschismus die öko­no­mi­schen Wurzeln zu zie­hen und die Demokratisierung in einem geein­ten und unge­teil­ten Gesamt-Deutschland vor­an­zu­trei­ben. Ein unge­teil­tes und demo­kra­ti­sches Nachkriegs-Deutschland jedoch pass­te schon 1945 nicht zu den Zielen derer die den 2. Weltkrieg vom Zaune bra­chen und schon gar nicht die spä­te­re DDR als einen Teil von Deutschland in dem die Grundsätze einer Demokratie ver­wirk­licht waren – Eben auf­grund der in Jalta und Potsdam getrof­fe­nen Vereinbarungen.

    Vereinbarungen die übri­gens von allen Alliierten unter­zeich­net wur­den, also auch von den West-Alliierten!

    Und damit steht fest: Der 2+4‑Vertrag ist nur ein wei­te­rer Bruch mit dem von den Alliierten 1945 in Potsdam gefass­ten Beschlüssen! Der 2+4‑Vertrag mani­fe­stiert nicht die Vereinigung son­dern die Teilung der Deutschen Nation. 

    Mfg

    1. @ Erfurter Puffbohne: Dass die soge­nann­te "Wiedervereinigung" eine kaschier­te Annexion war, kann man durch­aus als Tatsache inzwi­schen offen nen­nen. Die soge­nann­te "frei Wahl": Die Entscheidung war von Beginn an gesetzt und mit­tels üppi­gen Beträgen für Propaganda letzt­lich abgesichert. 

      In den Neunzigern des letz­ten Jahrhunderts und in der ersten Dekade des jet­zi­gen Jahrhunderts wur­de ver­sucht, auch den letz­ten Rest an Identität eines einst­mals selb­stän­di­gen Staates aus­zu­lö­schen. Auch bei die­ser Annexion erfolg­te nichts ande­res, als die gigan­ti­sche Umverteilung von unten nach oben. Die "Untaten" der Treuhandanstalt in die­sem Zusammenhang sind ein hoch­in­ter­es­san­tes Thema. 

      Der 2+4 Vertrag ist aus die­ser Perspektive eher etwas, was zwi­schen den USA und der Sowjetunion ver­ein­bart wur­de, was in vie­len Bereichen durch Nebenabreden mit einem Deutschland wie­der auf­ge­ho­ben wor­den sein dürfte.

      1. Danke O'Mikron. Annexion ist der rich­ti­ge Begriff. Was die Treuhand-Gesellschaft betrifft: Die hat eine lan­ge Geschichte und die hängt mit den 1945 in Potsdam gefass­ten Beschlüssen zusam­men, ins­be­son­de­re mit dem von den Alliierten gefass­ten Beschluß, Hitlers Industrielle zu ent­eig­nen. Diese Enteignung erfolg­te in den west­li­chen Besatzungszonen gar nicht, in der SBZ aber auch nicht voll­stän­dig. Von daher wur­de noch unter der Aufsicht der SMAD eine Treuhandgesellschaft gegrün­det und mit der Aufgabe betraut, die sich noch in Privatbesitz befind­li­chen Liegenschaften und Immobilien zu ver­wal­ten, ins­be­son­de­re Mietshäuser, deren Besitzer sich in den Westen abge­setzt hat­ten. Das heißt, daß in der DDR vie­le Mietshäuser in Privateigentum ver­blie­ben und von der Treuhandgesellschaft ver­wal­tet wur­den. Genau die­ser Treuhandgesellschaft jedoch kam mit der Konterrevolution nach 1989 eine völ­lig ande­re Aufgabe zu, näm­lich die von den Alliierten beschlos­se­nen und in der SBZ durch­ge­führ­ten Enteignungen wie­der rück­gän­gig zu machen.

        Und auch an die­sen histo­ri­schen Fakten sehen wir, daß der 2+4‑Vertrag nichts wei­ter ist als die Fortsetzung der gegen Potsdam gerich­te­ten impe­ria­li­sti­schen Politik west­li­cher Prägung.

        1. @Erfurter…: Die "Anstalt zur treu­hän­de­ri­schen Verwaltung des Volkseigentums" wur­de 1990 von der Regierung Modrow gegrün­det. Grundlage war eine Initiative des Runden Tisches "zur Wahrung der Anteilsrechte der Bürger mit DDR-Staatsbürgerschaft am Volkseigentum der DDR". Richtig ist, daß es anders gekom­men ist. Nur hat das nichts mit der Sowjetischen Militäradministration zu tun.

          1. PS, @aa, ich habe in den 70er Jahren für die Treuhandgesellschaft in der DDR Fotos ange­fer­tigt von Immobilien deren Besitzer sich in den Westen abge­setzt hat­ten. Es ging dar­um, den Zustand die­ser Mietshäuser zu doku­men­tie­ren. Die Besitzer waren so dreist, von der DDR-Treuhandgesellschaft die Mieteinnahmen zu for­dern obwohl sie nie Steuern in der DDR gezahlt und auch nie für die Unterhaltung ihrer Mietshäuser auf­ge­kom­men sind.

  8. Ulrike Guérot
    @ulrikeguerot
    Jun 13
    Was waren das noch Zeiten als sol­che guten Politiker der @spdde EU-Kommissar waren und für ein biss­chen Vernunft mit Blick auf eine euro­päi­sche Friedensordnung mit Russland gesorgt haben!
    Chris
    @ChrisV197
    Jun 12
    Was Günter Verheugen über Carlo Masala sagt … ist lei­der viel zu sel­ten zu hören.

    Jun 13, 2025 · 9:46 AM UTC
    https://​nit​ter​.net/​u​l​r​i​k​e​g​u​e​r​o​t​/​s​t​a​t​u​s​/​1​9​3​3​4​6​0​9​7​4​3​6​8​9​5​2​4​0​9#m

    1. Btw., die Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) 1975 in Helsinki war eine Initiative der UdSSR und der Sozialistischen Staatengemeinschaft. 

      Aber offen­sicht­lich hat das auch ein G. Verheugen ver­ges­sen, was sich in des­sen Glauben zeigt, daß dies­be­züg­li­che Initiativen von Staaten aus­gän­gen die pri­va­te Kapitalinteressen vertreten.

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