Mit einem Zitat des Hedgefonds-Managers Daniel Loeb macht die "FAZ" diesen Artikel auf. Sie weiß zum Glück von Plänen der Oligarchie, den GAU zu verhindern.

»New York gilt als Finanzhauptstadt der Welt, und die Börse an der Wall Street ist ein Symbol für den Kapitalismus. Ausgerechnet hier hat nun ein selbst erklärter Sozialist beste Chancen, Bürgermeister zu werden. Der erst 33 Jahre alte Linkspopulist Zohran Mamdani hat am Dienstag die Vorwahlen der Demokratischen Partei gewonnen…
Der Hedgefonds-Manager Daniel Loeb, der Cuomo unterstützt hat, schrieb auf der Plattform X, in New York sei ein „Kommunistensommer“ ausgebrochen. Sein Kollege Bill Ackman, der ebenfalls auf Cuomos Seite war, sagte, er sei am Morgen nach der Wahl „deprimiert“ gewesen. Mamdanis Politik wäre „desaströs“ für New York.
Strategien werden ausgeheckt
Einige Wirtschaftsvertreter suchen nun verzweifelt nach Wegen, um Mamdanis Aufstieg zu bremsen. Das „Wall Street Journal“ berichtete von einer Serie von Telefonaten, in denen Strategien ausgeheckt worden seien. Beispielsweise sei darüber diskutiert worden, sich nun hinter dem gegenwärtigen Amtsinhaber Eric Adams zu versammeln, der im November als parteiunabhängiger Kandidat antreten will, und gleichzeitig Curtis Sliwa, den Kandidaten der Republikaner, zum Rückzug aus dem Rennen zu bewegen.
Um Sliwa dies schmackhaft zu machen, solle womöglich der US-Präsident Donald Trump überzeugt werden, ihm einen Posten in seiner Regierung zu geben. Hedgefonds-Manager Ackman [sagte, …] der „richtige Kandidat“ habe die Chance, „unsere Stadt zu retten und ein Superheld zu werden“.
Gegen Mieterhöhungen, für Gratis-Busfahrten
… Zu seinem [Mamdanis, AA] Wahlprogramm gehört, Mieterhöhungen in einem großen Teil der Wohnungen in New York zu verbieten und Supermärkte zu eröffnen, die von der Stadt betrieben werden. Er will kostenlose Kinderbetreuung anbieten und Busfahren gratis machen. Finanzieren will er das mit Steuererhöhungen. Unter anderem soll das reichste Prozent der Menschen in New York eine zusätzliche Steuer von zwei Prozent auf ihr Einkommen zahlen. Für die Demokratischen Sozialisten ist Mamdani eine neue Galionsfigur, sie zeigen ihn prominent auf ihrer Internetseite. Diese Organisation hat ihre Wurzeln in den Siebzigerjahren, aber erst in der jüngeren Vergangenheit wurde sie zu einer breiteren Bewegung…«

Btw., "Supermärkte zu eröffnen, die von der Stadt betrieben werden", das ist den Supermarktkonzernen völlig egal wer die Einzelmärkte betreibt. Denn der Konzern legt nicht nur die Preise fest sondern auch das was ausgestellt wird.
Auf jeden Fall jedoch, ist eine Demokratie die Bezeichnung nicht wert wenn es keine sozialistischen Stimmen gäbe. Also Stimmen im Sinne von Mitbestimmen. Das heißt daß eine Stimme nicht reicht.
Eine guenstigere, schnellere und effektivere Alternative zum "gelden dome"? – Auweija! Der Schock muß ja tief sitzen. Enthält man uns etwa wichtige Informationen vor – äh, wichtiger und mehr als sonst vieleicht, meine ich. Sonst ist NY doch eher selbstbewußt und unkommunistisch, oder etwa nicht. Muß man mal zuhoeren demnaechst was da noch so alles kommen mag, als Nachricht.
Hmm- frage mich gerade warum es anscheinend von "weltweiter" Bedeutung ist, wen die New YorkerInnen zu dem Meister der Bürger küren.
Sind da nicht andere Themen wichtiger?
Z.B. das Zolltheater
hier dazu ein Beitrag, dessen Wahrheitsgehalt ich nicht beurteilen will:
https://www.deutschlandfunk.de/welthandel-trumps-historische-vorbilder-im-zollstreit-100.html
Die Schlußsätze sprechen wohl für sich. Sinngemäß: Für eines sind Zölle gerechtfertigt, und der freie Handel nicht mehr wichtig, für die Landesverteidigung nämlich, meint Julian Hinze.
oder auch die Machenschaften des Oligarchen Thiel, ebenfalls deutschstämmig:
https://www.deutschlandfunk.de/die-peter-thiel-story-100.html
aber das soll man ja nicht. Nationalitäten zur Be/Verurteilung einer Person benutzen.
Was genau soll eigentlich bei den bundesweiten Razzien vor zwei Tagen herausgekommen sein? Ach…die waren gegen Hasskriminalität. Dann ist ja gut.
Weiß nicht, ob das zum Beitrag oben passt, und wenn ja wie. VerwIRRtE Zeiten.
New York war oft schon Trend-Setter oder Lab für Experimente, die dann weltweit ausgerollt worden sind, z.B. Zero-Tolance-Policy der 1990er Jahre.
Von Kommunismus bei einer ansatzweise zarten "linken" Politik zu sprechen, ist abstrus. Abgesehen davon mag ein eher "bürgerfreundlicher" Politiker sogar eine Wahl zum Bürgermeister gewinnen können, danach ist Schluss. Ohne Sponsoring durch den Großkapitalismus kann generell keine Wahl gewonnen werden in den USA.
Die regenerativen Kapitalisten haben eine derartige Freud mit ihm und allen anderen, die so tun, als ob Kommunismus, eine Lösung wäre. Sie wird das neue Ökonomie-Modell nicht treffen, dafür ist längst mit der Erweiterung hin zum NEURO-Liberalismus und mit der Lebensretter-Industrie gesorgt.
https://capitalinstitute.org/regenerative-capitalism/
@Inge Palme: Könnten Sie den Gedanken weiter ausführen? Ich verstehe ihn nicht.
> so tun, als ob Kommunismus, eine Lösung wäre.
Sie tun das Gegenteil.