In den nächsten Tagen findet "das bedeutendste Kongressereignis am deutschen Healthcare-Markt" statt.

Der Artikel ist lesenswert, bitte aufrufen! Hier ein paar Ergänzungen:

In einer speziellen Broschüre dazu teilen die Veranstalter mit:

Und selbstverständlich als Giveaway:

VIP-Partner sitzen auch in den Programmkommissionen, bekommen aber nur 25 Ehrenkarten. Dafür zahlen sie einen "Partnerbetrag" von "37.000,- EUR zzgl. MwSt". Der Preis für die Hauptsponsoren bleibt ungenannt.
Neben Ständen, Anzeigen im "Kongressmagazin HSK NEXT" (MAGA? kleiner Scherz), in dem auch "Inhalte" gekauft werden können, lassen sich u.a. die Ladestation für Mobilgeräte und die Garderobe "branden". Selbstverständlich dürfen Treppen, Rolltreppen und Böden mit Reklame beklebt werden. Besonders günstig, für weniger als 4.000 €, ist dies zu haben:


Eigentlich klar, dass es so läuft und laufen muss im Kapitalismus. Wenn wenigstens was gutes dabei hinten rauskommen würde. Aber in Verbindung mir Zulassungs- und Aufsichtsbehörden, die auch so arbeiten wie die Kontrollinstanzen, und die "guten teuren Stöffchen" so durchwinken und die dann oft erst in der Anwendung in ihrer Schädlichkeit (und oder Nutzlosigkeit) sichtbar und zurückgenommen werden müssen, kann man nicht mal davon ausgehen.
Deutschland mit seiner Pflichtversicherung ist da zudem ein super interessanter "Markt". (Nichts gegen Pflichtversicherung!)
Pharma will nicht zahlen – und erpresst die EU
Bernd Hontschik © Ute Schendel
Bernd Hontschik /20.06.2025
Pharmafirmen müssen sich in der EU künftig an der Abwasserreinigung beteiligen.
Ihre «Lösung»: Sie nehmen Medikamente vom Markt.
…
https://www.infosperber.ch/wirtschaft/pharma-will-nicht-zahlen-und-erpresst-die-eu/
aus
https://nitter.net/gerdantes/status/1937087371507277938#m
Ihre «Lösung»: Sie nehmen Medikamente vom Markt.
Wenn die Konzernprostituierten der EU-Kommission und des EU-Parlaments noch einen Funken an Anstand hätten, würden sie genau das für alle Medikamente fordern, die einer unabhängigen Prüfung auf Nutzen, Schäden und Kosten standhalten.
Der Begriff des "Kongress" als eine Veranstaltungsform, die einen (neutralen) Wissens- und Erfahrungsaustausch ermöglicht, sollte man sich bereits seit mindestens zwei Jahrzehnten verabschiedet haben. Kongresse und ähnliche Veranstaltungen sind von entsprechenden Veranstaltern angebotene Marketing und Werbeplattformen. Nicht mehr. Und daher kann ein Informationstransfer nur das umfassen, was ein Unternehmen, Konzern, eine Organisation etc. als wünschenswerte Information zum Absatz ihrer Produkte und Dienstleistungen beabsichtigt. Entscheidend ist der Teilnehmerkreis an Abnehmern, die sich willig und zahlend einfinden.
Würde ein echter Kongress nach ursprünglichem historischen Verständnis abgehalten, so wäre dieser "umstritten" oder würde gar wahrscheinlich der Cancel-Culture unterliegen.