Pfizer-Kongreß in der Hauptstadt der Corona-Bewegung

In den näch­sten Tagen fin­det "das bedeu­tend­ste Kongressereignis am deut­schen Healthcare-Markt" statt.

Der Artikel ist lesens­wert, bit­te auf­ru­fen! Hier ein paar Ergänzungen:

In einer spe­zi­el­len Broschüre dazu tei­len die Veranstalter mit:

Und selbst­ver­ständ­lich als Giveaway:

VIP-Partner sit­zen auch in den Programmkommissionen, bekom­men aber nur 25 Ehrenkarten. Dafür zah­len sie einen "Partnerbetrag" von "37.000,- EUR zzgl. MwSt". Der Preis für die Hauptsponsoren bleibt ungenannt.

Neben Ständen, Anzeigen im "Kongressmagazin HSK NEXT" (MAGA? klei­ner Scherz), in dem auch "Inhalte" gekauft wer­den kön­nen, las­sen sich u.a. die Ladestation für Mobilgeräte und die Garderobe "bran­den". Selbstverständlich dür­fen Treppen, Rolltreppen und Böden mit Reklame beklebt wer­den. Besonders gün­stig, für weni­ger als 4.000 €, ist dies zu haben:

4 Antworten auf „Pfizer-Kongreß in der Hauptstadt der Corona-Bewegung“

  1. Eigentlich klar, dass es so läuft und lau­fen muss im Kapitalismus. Wenn wenig­stens was gutes dabei hin­ten raus­kom­men wür­de. Aber in Verbindung mir Zulassungs- und Aufsichtsbehörden, die auch so arbei­ten wie die Kontrollinstanzen, und die "guten teu­ren Stöffchen" so durch­win­ken und die dann oft erst in der Anwendung in ihrer Schädlichkeit (und oder Nutzlosigkeit) sicht­bar und zurück­ge­nom­men wer­den müs­sen, kann man nicht mal davon ausgehen.
    Deutschland mit sei­ner Pflichtversicherung ist da zudem ein super inter­es­san­ter "Markt". (Nichts gegen Pflichtversicherung!)

  2. Pharmafirmen müssen sich in der EU künftig an der Abwasserreinigung beteiligen - Pharma will nicht zahlen – und erpresst die EU sagt:
    1. Ihre «Lösung»: Sie neh­men Medikamente vom Markt.

      Wenn die Konzernprostituierten der EU-Kommission und des EU-Parlaments noch einen Funken an Anstand hät­ten, wür­den sie genau das für alle Medikamente for­dern, die einer unab­hän­gi­gen Prüfung auf Nutzen, Schäden und Kosten standhalten.

  3. Der Begriff des "Kongress" als eine Veranstaltungsform, die einen (neu­tra­len) Wissens- und Erfahrungsaustausch ermög­licht, soll­te man sich bereits seit min­de­stens zwei Jahrzehnten ver­ab­schie­det haben. Kongresse und ähn­li­che Veranstaltungen sind von ent­spre­chen­den Veranstaltern ange­bo­te­ne Marketing und Werbeplattformen. Nicht mehr. Und daher kann ein Informationstransfer nur das umfas­sen, was ein Unternehmen, Konzern, eine Organisation etc. als wün­schens­wer­te Information zum Absatz ihrer Produkte und Dienstleistungen beab­sich­tigt. Entscheidend ist der Teilnehmerkreis an Abnehmern, die sich wil­lig und zah­lend einfinden.

    Würde ein ech­ter Kongress nach ursprüng­li­chem histo­ri­schen Verständnis abge­hal­ten, so wäre die­ser "umstrit­ten" oder wür­de gar wahr­schein­lich der Cancel-Culture unterliegen.

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