"Ein Minister, der bewusst Recht bricht, ist untragbar."

Auch wenn es schwer fällt, hier muß man der Linken-Sprecherin Clara Bünger zustim­men. Ein unan­fecht­ba­res Urteil des Berliner Verwaltungsgerichts inter­es­siert Minister Dobrindt nicht:

n‑tv (msn​.com) (2.6.25)

»… Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hält an der Zurückweisung von Asylsuchenden fest, obwohl eine Gerichtsentscheidung Zweifel an ihrer Rechtsmäßigkeit nährt. »Wir hal­ten an unse­rer Rechtsauffassung auch fest«, sag­te der Innenminister…

Ähnlich ent­schie­den sprach sich auch der innen­po­li­ti­sche Sprecher der Unionsfraktion, Alexander Throm (CDU), gegen das Urteil aus. »Die Zurückweisungen müs­sen fort­ge­setzt wer­den«, sag­te er der Nachrichtenagentur dpa…«
spie​gel​.de (2.6.25)

Wir haben uns an ekla­tan­te Rechtsbrüche durch die Exekutive in der Corona-Zeit gewöh­nen müs­sen (und die Linke hat sie mit­ge­tra­gen). Umgekehrt gibt es so man­che MaßnahmekritikerInnen, die sie heu­te befür­wor­ten. Es geht ja nicht mehr gegen sie, son­dern gegen eine neu mar­kier­te Minderheit.

17 Antworten auf „"Ein Minister, der bewusst Recht bricht, ist untragbar."“

  1. "»Wir hal­ten an unse­rer Rechtsauffassung auch fest«, sag­te der Innenminister…"

    Da hat auch nie­mand etwas dage­gen. Seine Rechtsauffassung bleibt ihm unbe­nom­men. Tun muss er jedoch, was das Gericht als Recht erkennt. Ansonsten han­delt er rechts­wid­rig und macht sich strafbar.

    Das ist unge­fähr so, wie eine Doktorarbeit fäl­schen, ein Angebot vom Jobcenter ableh­nen, oder klei­ne Kinder schla­gen. Also ganz, ganz schlecht, lie­ber Dobrindt.

    1. @isnixgut

      Der Staat setzt mit sei­ner Justiz und Gesetzgebung die Profit-Interessen pri­va­ter Unternehmer durch —– Nichts Anderes!

  2. Was ist eigent­lich Moralin

    Da muß ich gleich mal den Gegenpol auf­stel­len. Mir ist Gleich was "Linke" was "CDU". Alles das Gleiche – kein Unterschiet. Korrupt bis unters Dach! S.H.I.T.

    Einer deut­schen Justitz muß ich mich wohl oder übel immer noch unter­ord­nen, sonst KV-auau – aber glau­ben oder Ernst neh­men war gestern. Tut mir Leid – bin Realist.

    Wer Ernst genom­men wer­den will , soll­te sich dem­entspre­chend ver­hal­ten. Meine Auffassung! Vieleicht hat Dobrind ja Recht. Ich wer­de mir genau­so­we­nig Mühe machen die Angelegenheit zu "eroie­ren" und die "Fakten checken" wie sich Falsche Leute und ande­re Pseudolinke Mühe geben in ande­ren Angelegenheiten Evidenzen ein­zu­for­dern und zu berücksichtigen.

    Ganz im Ernst. Welcher Pseudolinke inter­es­siert sich für das was er vor­gibt? Ich ken­ne Keinen – und schon gar kei­ne sol­che Partei. Am A.…..H!

    [Neiin, er hat es schon wie­der gesagt.….…Das M‑Wort!]

  3. Müllpresse n‑tv schreibt:
    »Alexander Dobrindt will als Innenminister stren­ge­re Migrationsregeln durch­set­zen. Ein Gericht unter­sagt aber die Zurückweisung drei­er Somalis, die um Asyl baten. […]«

    Es geht nicht um Zurückweisungen grund­sätz­lich, son­dern wie dies in den drei Fällen erfolg­te. Das zu erken­nen ist wich­tig. Die halt­lo­sen Aussagen der Müllpresse die­nen nur zur Aufrechterhaltung einer Scheindiskussion mit der Müllpresse als Mediator und Steuerorgan. Die Müllpresse hat die­se Rolle nicht verdient.

    Ob der Innenminister "stren­ge­re Migrationsregeln durch­set­zen" möch­te, sehe ich nicht, weder in der einen, noch der ande­ren Richtung. Die Aussage von n‑tv ist nicht belegt. Diese Aussage wird aber mit einer Entscheidung eines Gerichts in Verbindung gebracht, ohne dass die Entscheidung dar­auf ein­geht. Die Müllpresse lie­fert mal wie­der nur Pressemüll.

    Das Gericht hat drei Eilanträgen statt­ge­ge­ben. Die Bundespolizei hat nach Ansicht des Gerichts das "Dublin-Verfahren" in einem wich­ti­gen Teil (Grenznähe statt Grenze) miss­ach­tet. Über die­ses Detail schweigt sich n‑tv ganz bewusst aus, denn die Begründung des Gerichts geht dar­auf expli­zit ein.

    Ob es für die Fehlentscheidung und den Rechtsbruch durch die Bundespolizei eine Weisung vom Innenminister gab, wür­de mich natür­lich sehr inter­es­sie­ren. Das erfah­ren wir aber von der Müllpresse nicht. Wir erfah­ren auch nicht, ob sol­che Entscheidungen von Gerichten regel­mä­ßig erlas­sen wer­den oder ob dies ein Einzelfall war, ob sie sich nun häu­fen und was dazu führ­te. Blödheit auf­sei­ten der Bundespolizei wäre eine mög­li­che Erklärung, was mensch­lich wäre. Um die Situation des Rechtsstaats dar­zu­stel­len, bedarf es einer ordent­li­chen Recherche.

    Die Müllpresse lie­fert nur Pressemüll. Statt die Sache auf­zu­klä­ren, geht n‑tv wei­ter und ver­kün­det, dass Grüne usw. den CSU-Politiker scharf kri­ti­sie­ren. Der gesam­te Artikel ist über­la­den mit poli­ti­schem Theater. Das kann nie­man­dem die­nen, außer einem kor­rup­ten Regime, zu dem auch die Müllpresse als inte­gra­ler Bestandteil gehört.

    Hier direkt aus dem Maul des Pferdes:
    https://​www​.ber​lin​.de/​g​e​r​i​c​h​t​e​/​v​e​r​w​a​l​t​u​n​g​s​g​e​r​i​c​h​t​/​p​r​e​s​s​e​/​p​r​e​s​s​e​m​i​t​t​e​i​l​u​n​g​e​n​/​2​0​2​5​/​p​r​e​s​s​e​m​i​t​t​e​i​l​u​n​g​.​1​5​6​5​9​1​7​.​php

    Auch wenn ein Gericht einen Beschluss für unan­fecht­bar erklärt, so gibt es oft Wege, einen sol­chen Beschluss anzu­fech­ten. Eine neue Sachlage könn­te einen neu­en Weg vor Gericht eröff­nen. Das habe ich sel­ber schon erlebt. Ich erin­ne­re bei der Gelegenheit an Aussagen von der Müllpresse, man dür­fe behaup­ten, X sei sound­so, weil ein Gericht das ver­kün­det habe. Wenn an einen Beschluss Voraussetzungen ver­knüpft sind, dann muss man auf­pas­sen, dass man die­se Voraussetzungen erfüllt, ehe man behaup­tet X sei soundso.

    Ich hal­te den Pressemüll für unge­eig­net als Diskussionsgrundlage. Die berich­ten unvoll­stän­dig, ten­den­zi­ös und verlogen.

    Abgesehen davon recher­chiert die Müllpresse nicht nach den Ursachen für die Völkerwanderung (ob der Vergleich passt über­las­se ich ger­ne den Historikern). Es könn­te doch sein, dass es in unse­rem Land und befreun­de­ten Ländern Verbrecher – soge­nann­te Eliten – gibt, die in dem Geschehen invol­viert sind.

  4. Im Übrigen fin­det der Bruch mit dem Grundgesetz Artikel 14 prak­tisch unun­ter­bro­chen statt. Nämlich dadurch daß die infol­ge des Privateigentums an Produktionsmitteln erzeug­ten Profite nicht gänz­lich zum Gemeinwohl wer­den son­dern zum größ­ten Teil in pri­va­ten Taschen landen.

    1. @Erf.…

      Wie, bloß Artikel 14, Ihrer mei­nung nach ??? Sie sind ja so bescheiden! 😀

      Ein ame­ri­ka­ni­scher Musiker schrieb mal einen "Song" , über einen "Boy named Sue", also einen Jungen mit einem ver­meint­li­chen (da kann man sich manch­mal ja auch irren!) Mädchennamen.

      Nun kann man sein Kind ja schlecht arti­kel­14-Absatz2* nen­nen, aber über "Allgemeinheit" müß­te sich reden las­sen. Nicht wegen der Bestechlichkeit von Standesbeamten – NEIIIN! – wegen der Nachsilbe Gemeinheit natürlich!

      Art 14 (2) Eigentum ver­pflich­tet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit die­nen. -> All-"Gemeinheit!" – siehste

      Beweislink:
      https://​www​.geset​ze​-im​-inter​net​.de/​g​g​/​B​J​N​R​0​0​0​0​1​0​9​4​9​.​h​tml
      (Man beach­te das Unveränderlichkeitsdatum! unse­rer Verfassung)

      Man könn­te sich aber auf Beschlußlage hin auch drei­mal im Jahr umbe­nen­nen las­sen – so ganz oppor­tu­ni­stisch, mei­ne ich. Wäre das nix? Heute noch "Allgemeinheit", und Morgen schon "DAX".

      * (heutz­ta­ge weiß man nie so genau .….)

      1. > Ein ame­ri­ka­ni­scher Musiker schrieb mal einen "Song" , über einen "Boy named Sue"

        Johnny Cash, Jhg. 1932. Ich lie­be sei­ne Texte. Auch den da: satur­day night in hick­man county

        Bei Cash kriegt jeder sein Fett weg. Cash hat sie alle aufs Korn genommen 😉

  5. Sofern das in Deutschland, der EU und für die UN gel­ten­de Recht als ein­zu­hal­tend ange­se­hen wer­den soll­te: Es ist ein­fa­cher die Fälle zu zäh­len, an denen "das Recht" ein­ge­hal­ten wird. Dies gilt für alle Farben. Sie erin­nern sich an "das Recht" dann, wenn es oppor­tu­ni­stisch ver­wend­bar ist. Das ist doch gera­de der Vorteil einer regel­ba­sier­ten Ordnung, in der wir angeb­lich leben.

    1. Die Situation in Deutschland ist wie 1933. Keine ein­zi­ge Partei bringt sozia­li­stisch demo­kra­tisch den­ken­de Menschen her­vor und somit gibt es auf par­la­men­ta­ri­scher Ebene prak­tisch kei­nen Widerstand. Sowohl die Linke als auch das BSW ver­tre­ten ganz unge­niert und offen die Interessen der Monopole und Börsenspekulanten. Das hat mit Demokratie nichts zu tun und schon gar nicht mit Sozialismus. Die Protagonisten die­ser Parteien ver­lie­ren sich in alber­nen Klagen und am Ende ste­hen sie ein­stim­mig hin­ter jedem Beschluß der den pri­va­ten Großunternehmen Milliarden sichert, Mieten und Lebensunterhaltungskosten in die Höhe treibt und die Situation ein­kom­mens­schwa­cher Menschen wei­ter verschlimmert.

      1. @Erfurter…: Wie blö­de, daß die Sch…-Fakten sich so gar nicht mit Ihrer Darstellung ver­tra­gen. 1933 saßen übri­gens "sozia­li­stisch demo­kra­tisch den­ken­de Menschen" zu Tausenden in den Konzentrationslagern. Ist wie heute…

        1. > 1933 saßen übri­gens "sozia­li­stisch demo­kra­tisch den­ken­de Menschen" zu Tausenden in den Konzentrationslagern.

          Das wider­spricht ja nicht mei­ner Darstellung. Natürlich gab es auch in der SPD Menschen mit sozia­li­stisch demo­kra­ti­scher Gesinnung. Nur hat man die­se aus­ge­schal­tet. Damit sie im Parlament nicht mehr sicht­bar sind. Dieselbe Situation haben wir heu­te. Auf par­la­men­ta­ri­scher Ebene gibt es prak­tisch gar kei­nen Widerstand gegen die Interessen der Monopolbougeoisie. Die Schreihälse ALLER Parteien lie­fern sich im Bundestag alber­ne, sinn­be­frei­te und nichts­sa­gen­de Wortgefechte und am Ende ste­hen sie ein­stim­mig hin­ter jedem Beschluß der den pri­va­ten Großunternehmen Milliarden sichert, Mieten und Lebensunterhaltungskosten in die Höhe treibt und die Situation ein­kom­mens­schwa­cher Menschen wei­ter verschlimmert.

  6. Wer Linken recht gibt, liegt jeden­falls immer genau falsch. Denn: Es ist immer das glat­te Gegenteil des­sen wahr, was Linke behaupten:

    Das, was Linke als "Kapitalismus" bezeich­nen, also die Freiheit des Individuums, ist sehr gut und ist für ein mensch­li­ches Zusammenleben, völ­lig klar – nur für Linke nicht – die Grundvoraussetzung. Das Linkstum fährt alles gegen die Wand. Zwingend.

    CO2 ist ein sehr gutes Gas und je mehr davon in der Atmosphäre ist, desto bes­ser. Es wird wär­mer, das ist gut. Es wird sicher auch wie­der käl­ter. Schade.

    Es gab kei­ne Pandemie, son­dern ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

    Es gibt nur zwei Geschlechter. Wer die Sprache mit Großbuchstaben oder sonst­wie in Wörtern ver­hunzt, stellt Geschlechtsorgane aus und ist obszön.

    Nicht Israel begeht einen Völkermord, son­dern die Hamas. Wer Geiseln nicht frei­lässt, muss sich nicht wun­dern, dass er aus­ge­merzt wird. Kennen die Deutschen. Der sog. Islam ist Barbarei. Multikulti mit dem Islam ist Hirnschwäche.

    Nun ja, die Linken halt. Aber bald ist Schluss mit links.

    https://www.nius.de/politik/news/dobrindt-bestaetigt-recherchen-von-nius-somalier-gefaelschte-papiere/841d7f51-9018–4e40-b3a0-2753c30aa964

    1. @sv, der Linken Definition von Kapitalismus ist ja schon falsch. Und was deren Behauptung betr. Hamas betrifft, die ergibt allein logisch gar kei­nen Sinn: Warum soll­ten die Hamas eine Krieg gegen ihr eige­nes Volk wollen!?

      Aber viel­leicht ist da das Volk von Palästina gar nicht das Volk der Hamas und die Hamas sind sowas wie Bin Laden's Kamikaze-Fliegerstaffel. Nur mal so als fie­ser Gedanke.…

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert