R‑KI: Ein Virus ist ein Virus ist ein Virus. Eine Art Gottesbeweis

Jedenfalls spielt Gott Drosten eine Rolle. Zu einem abge­lehn­ten IFG-Antrag schreibt das RKI am 28.5.25:

»Sowohl die Anzucht von Masern- und SARS-CoV-2-Viren als auch die Genomsequenzierung sol­cher Viren erfolgt im RKI natür­lich ent­spre­chend den Standards der guten wis­sen­schaft­li­chen Praxis. Diese sehen jedoch nicht vor, dass im Rahmen der Virusanzucht bzw. der Genomsequenzierung Negativproben mit­ge­führt wer­den. Vielmehr erfolgt der Virusnachweis bereits im Vorfeld mit­tels eines mole­ku­la­ren Nachweises über PCR und/​oder Sequenzierung. Bei der Virusanzucht bzw. der Genomsequenzierung selbst kom­men daher nur vor­ana­ly­sier­te Proben zum Einsatz, bei denen bereits fest­steht, dass sie das Virus ent­hal­ten. Dokumentation und Ergebnisse zu Negativkontrollen mit gesun­den Patientenproben bei der Anzucht von Masernviren und SARS-CoV‑2 bzw. der Genomsequenzierung sol­cher Viren gibt es daher nicht.«

So lau­tet ein "Übrigens" auf die Anfrage von Herrn Marvin Haberland, mit der er den Zugang zu die­sen Informationen begehrte:

»1. Dokumentation und Ergebnisse der gleich­be­han­del­ten Negativkontrollen mit gesun­den Patientenproben bei der Anzüchtung von Masernviren und SARS-CoV‑2 in Zellkulturen. 

2. Dokumentation und Ergebnisse der gleich­be­han­del­ten Negativkontrollen mit gesun­den Patientenproben bei der Genomsequenzierung von Masernviren und SARS-COV‑2.«

Warum das alles ande­re als "gute wis­sen­schaft­li­che Praxis" ist, wird aus­führ­lich und ver­ständ­lich hier erklärt:

mag​ma​-maga​zin​.su (30.5.25)

Und hier gibt es das Original auf Englisch: usmor​ta​li​ty​.com (30.5.25).

(Hervorhebungen in blau nicht im Original.)

11 Antworten auf „R‑KI: Ein Virus ist ein Virus ist ein Virus. Eine Art Gottesbeweis“

  1. > Sowohl die Anzucht von Masern- und SARS-CoV-2-Viren als auch die Genomsequenzierung sol­cher Viren…

    Falschmeldung. Weil:

    Viren kann man nicht züch­ten. Das ist bio­lo­gisch nicht mög­lich. Weil Viren kei­ne Lebewesen sind.

      1. @aa, las­sen Sie sich nicht ver­wir­ren, in den Hühnereiern wer­den ganz sicher kei­ne Viren gezüch­tet. Vielmehr die­nen Hühnereier als Substrat für Einzeller, Pilze oder Bakterien wel­che Enzyme abson­dern die sich als Impfstoffe eignen.

        1. @ Erfurter… : "1. Definition
          Als Virusanzucht bezeich­net man dia­gno­sti­sche Verfahren in der Virologie, die eine Virusvermehrung in unter­schied­li­chen Medien ermög­li­chen, z.B. um eine Erregeridentifizierung durch­füh­ren zu können.

          2. Hintergrund
          Die Virusvermehrung ist nur dann mög­lich, wenn die Viren pas­sen­de Wirtszellen zur Verfügung haben. Da Viren kei­nen eige­nen Stoffwechsel besit­zen, sind sie auf eine para­si­tä­re Lebensweise ange­wie­sen und müs­sen sich zur Vermehrung am Stoffwechsel der Wirtszelle bedie­nen. Damit dies gelingt, über­neh­men die Viren nach der Invasion der Zelle die Kontrolle über die­se, sodass sie die not­wen­di­gen Bedingungen für eine Vervielfältigung her­stel­len können…"
          https://​fle​xi​kon​.doc​check​.com/​d​e​/​V​i​r​u​s​a​n​z​u​cht

          Ich ver­mu­te mal, Genosse Stalin hat das schon früh­zei­tig wider­legt… Nicht nur das Fraunhofer-Institut ver­dient übri­gens sein Geld mit Derartigem (https://​www​.igb​.fraun​ho​fer​.de/​d​e​/​f​o​r​s​c​h​u​n​g​/​v​i​r​u​s​-​b​a​s​i​e​r​t​e​-​t​e​c​h​n​o​l​o​g​i​e​n​/​v​i​r​u​s​k​u​l​t​u​r​-​u​n​d​-​v​i​r​u​s​n​a​c​h​w​e​i​s​.​h​tml).

  2. Wir behaup­ten irgend­ei­nen Sch… und geben unse­ren Chefs damit die Mittel sinn­freie, besch… Maßnahmen WISSENSCHAFTLICH begrün­den zu können.
    Und man­gels Bildung, feh­len­dem Informationsinteresse und Kritikfähigkeit sämt­li­cher Institutionen funk­tio­niert das auch noch bestens.
    Das Land der Maskenabdichter und Verdenker…

    Über den Trick mit den Masken:

    "Die „Neubewertung“ des RKI

    Nachdem auch das RKI noch im Frühjahr 2020 Masken für die Öffentlichkeit abge­lehnt hat­te, berich­te­te es Mitte April 2020 über eine „Neubewertung“ von Masken. Es ging dabei aus­schließ­lich um Masken in der Öffentlichkeit, getra­gen von ganz nor­ma­len Menschen bei ihren ganz nor­ma­len Verrichtungen drau­ßen, also z.B. Einkaufen, Tanken, ÖPNV-Nutzung. Damit soll­te laut RKI die Virusausbreitung in der Bevölkerung redu­ziert wer­den, und des­halb hat das RKI „ein gene­rel­les Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) in bestimm­ten Situationen im öffent­li­chen Raum als einen wei­te­ren Baustein, um Risikogruppen zu schüt­zen und den Infektionsdruck und damit die Ausbreitungsgeschwindigkeit von Covid-19 in der Bevölkerung zu redu­zie­ren“ empfohlen.

    Ich habe den RKI-Beitrag schon bald nach des­sen Erscheinen in einem eige­nen Artikel kri­tisch bewer­tet und inzwi­schen ein Buch über die Hygienemaßnahmen der Bundesregierung (AHA-+ L‑Regeln) geschrie­ben, in dem die Maske aus­führ­lich behan­delt wird.
    Die „unbe­merk­te Übertragung“

    Bei sei­ner „Neubewertung“ behaup­te­te das RKI, dass die­ses Coronavirus eine ganz über­ra­schen­de Besonderheit habe: Es sei näm­lich schon im Nasen-Rachensekret vor­han­den, bevor man Symptome einer obe­ren Atemwegsinfektion hat (prä­sym­pto­ma­tisch) oder sogar, wenn man gar kei­ne Symptome ent­wickelt (asym­pto­ma­tisch). Dadurch – und das sei das Entscheidende – kön­ne man den Erreger „unbe­merkt“ über­tra­gen, weil man weder selbst ahnt noch ande­re mer­ken, dass man ansteckend sein könn­te. Wer Symptome hat­te, soll­te zu Hause blei­ben. Die Kranken waren dem­nach, anders als man es gewohnt war, nicht das Problem, son­dern alle ande­ren, also die gro­ße Masse der Bevölkerung (das ermög­lich­te im Übrigen auch die mas­sen­haf­ten PCR-Tests bei gesun­den Menschen)."

    "Und die, die nichts von einer sol­chen Infektion wuss­ten, die mei­sten also, könn­ten das Virus nicht nur „unbe­merkt“ auf ande­re Menschen über­tra­gen, son­dern es gäbe „zuneh­men­de Evidenz“, dass das Risiko einer sol­chen Übertragung noch dazu hoch sei: „hohes Risiko“ hieß es. Um das zu ver­hin­dern, wur­de die Maske emp­foh­len, zum „Fremdschutz“, wie es hieß, also um damit ande­re vor einem mög­li­chen Viruskontakt zu schüt­zen, nicht etwa, um sich selbst zu schüt­zen. Das war alles völ­lig neu, soll hei­ßen: So hat man in der Medizin bis dahin nicht gedacht."

    https://​www​.ber​li​ner​-zei​tung​.de/​o​p​e​n​-​s​o​u​r​c​e​/​c​o​r​o​n​a​-​p​a​n​d​e​m​i​e​-​w​i​e​-​d​a​s​-​r​k​i​-​d​u​r​c​h​-​s​o​-​e​i​n​e​-​a​r​t​-​t​r​i​c​k​-​d​i​e​-​m​a​s​k​e​n​p​f​l​i​c​h​t​-​m​o​e​g​l​i​c​h​-​m​a​c​h​t​e​-​l​i​.​2​3​2​6​154

  3. Ja, ja, lan­ger Auszug, aber lohnend:

    "Felix Perrefort@FPerrefort 10h

    Überlegungen zur frag­wür­di­gen Bioinformatik und Zirkularität der Viren-Diagnostik
    Und wie Drostens PCR-Protokoll eine Menschheitskatastrophe begründete

    – Weil Krankheit kei­ne Zeichenabfolge ist. Weil Medizin kei­ne Bioinformatik ist. Weil Viren Information und kei­ne Organismen wie Bakterien sind. – 

    Das berühm­te Coronavirus wur­de Ende 2019 durch ein chi­ne­si­sches Überwachungssystem ent­deckt. Gemeint ist das PUE-System („Pneumonia of Unknown Etiology“), das rou­ti­ne­mä­ßig auf neu­ar­ti­ge Erreger testet, wenn Patienten mit unge­klär­ten Lungenentzündungen auf­fal­len. In die­sem Fall waren alle gän­gi­gen Tests nega­tiv, das heißt: Keines der bekann­ten Viren konn­te als Ursache iden­ti­fi­ziert werden.

    Dieser Umstand allein – das Fehlen eines Treffers, kei­nes­wegs beson­de­re Symptomatik – wur­de zum Indiz für die Existenz eines neu­en Virus erklärt. Doch die­ser Schluss ist logisch kei­nes­wegs zwin­gend. Nur weil man unter einem bestimm­ten Testset nichts fin­det, folgt dar­aus nicht, dass etwas Neues exi­stie­ren muss. Dass aus die­ser dia­gno­sti­schen Leerstelle dann so rasch ein ver­meint­lich „neu­ar­ti­ges, gefähr­li­ches Virus“ gemacht wur­de, ist bereits Teil jener Geschichte, die man erzäh­len soll­te, wenn man ver­ste­hen will, was da eigent­lich Historisches begann.

    I. Vom Bronchialabstrich zur Buchstabenkette

    Die Sache ver­weist auf ein tie­fe­res Problem: Wie ein­deu­tig ist über­haupt die Kausalität zwi­schen Virusnachweis und Krankheit? Wer bei belie­bi­gen Symptomen syste­ma­tisch nach Viren sucht, wird fast immer irgend­wel­che Treffer lan­den. Die viro­lo­gi­sche Diagnostik ist hoch­spe­zia­li­siert, aber zugleich – min­de­stens ten­den­zi­ell – in sich zir­ku­lär: Sie fin­det, was sie zuvor defi­niert hat – und bestä­tigt damit nur das, wonach sie sucht. Was sie nicht sucht, blen­det sie aus, obwohl es als Kausalität genau­so infra­ge kommt. 

    Viren bekom­men stets eige­ne Namen, doch es gibt kli­nisch kei­ne greif­ba­ren Unterschiede, die eine soge­nann­te Vogelgrippe (1997–2025) klar von einer Schweinegrippe (2009) oder einer Hongkong-Grippe (1968) unter­schei­den lie­ßen. Die Testung defi­niert die Krankheit – ein zir­ku­lä­rer Irrsinn.

    Wer „neu­es Virus ent­deckt“ goo­gelt, fin­det regel­mä­ßig auf­ge­reg­te Schlagzeilen – oft mit der Formel: „ein neu­er Kandidat für eine Pandemie“. Dabei wird immer noch nicht begrif­fen, dass die­se Pandemien nicht wie eine äuße­re Naturgewalt über die Menschheit her­ein­bre­chen, son­dern durch Testpraxis und insti­tu­tio­nel­le Erwartung über­haupt erst sicht­bar wer­den. Man testet, fin­det und ruft aus, dass etwas im Gange sei. Und merkt bis heu­te nicht, dass man sich dabei ver­hält wie eine Katze, die sich selbst in den Schwanz beißt. Man jagt der eige­nen Aktivität hinterher.

    Wenn man annimmt, ein neu­es Virus ent­deckt zu haben, beginnt ein stan­dar­di­sier­ter mole­ku­lar­bio­lo­gi­scher Ablauf: Aus dem Patientenmaterial – in die­sem Fall RNA aus einem Bronchialabstrich – wird mit­hil­fe von „Next-Generation-Sequencing“ eine Erbgutsequenz rekon­stru­iert. So geschah es im Dezember 2019. Der chi­ne­si­sche Virologe Zhang Yongzhen rekon­stru­ier­te anhand die­ser Daten ein voll­stän­di­ges Genom – nicht etwa durch phy­si­sche Isolierung, son­dern Zusammensetzung sequen­zier­ter Puzzleteile zu einem ver­mu­te­ten Gesamtgenom mit­hil­fe bio­in­for­ma­ti­scher Algorithmen. „Selbst wenn die Abfolge der Gene in dem rekon­stru­ier­ten Genom kor­rekt ist, kann es den­noch sein, dass die­ses in der Natur gar nicht exi­stiert“, so labor­jour­nal zur durch­aus feh­ler­an­fäl­li­gen Rekonstruktion, die man auch Modellierung nen­nen könnte.

    Entscheidend ist, dass SARS-CoV‑2 noch nicht als gan­zes Virus in Erscheinung trat, als man die glo­ba­le Massentestung bereits begon­nen hatte.
    Es wur­de erst nach­träg­lich, nach sei­ner digi­ta­len Erstveröffentlichung phy­sisch iso­liert, unter nicht-kli­ni­schen Laborbedingungen – nicht bereits zur initia­len Identifikation. Das ist wich­tig, weil des­we­gen auch die – inzwi­schen auf­ge­weich­ten – Kochschen Postulate nicht erfüllt waren, die klas­sisch fest­leg­ten, wann ein Mikroorganismus als bewie­se­ner Erreger einer Krankheit gilt.

    Zhang Yongzhens Ergebnis war eine digi­ta­le Gensequenz von rund 30.000 Basenpaaren – also jene Sequenz, die spä­ter „SARS-CoV‑2“ hei­ßen soll­te. „Bis heu­te wur­de von der Autorenschaft kei­ne Validierung auf der Basis von iso­lier­ten SARS-CoV-2-Viren oder deren Volllängen-RNA durch­ge­führt“, wer­den die Kritiker des Drosten-Tests aus­füh­ren (sie­he: Review report Corman-Drosten et al. Eurosurveillance 2020).

    Yongzhens Gensequenz wur­de am 11. Januar 2020 auf einer Datenbank für Virologen publi­ziert. In den Tagen dar­auf luden Forscher aus der gan­zen Welt das Genom des neu­en Coronavirus her­un­ter und began­nen mit der Arbeit an Tests und Impfstoffen. Christian Drosten und sein Team grif­fen dar­auf zu und ent­wickel­ten dar­auf­hin den ersten PCR-Test, mit dem sich die neue Sequenz im Menschen detek­tie­ren ließ. Kein Virus wur­de ver­sandt, kein Erreger kul­ti­viert. Das „Virus“ exi­stier­te zunächst nur als digi­tal trans­for­mier­te Zeichenkette – und genau dar­aus wur­den die Buchstabensequenzen abge­lei­tet, mit denen der PCR-Test arbeitete. 

    Damit war die Grundlage für alles Weitere gelegt: Die Pandemie begann nicht mit einem Erreger, son­dern mit einem Datenpaket.

    II. Ein Rauchmelder, der auf Wasserdampf und Toasterqualm anschlägt

    Besonders bemer­kens­wert ist in die­sem Zusammenhang die Kritik, die spä­ter am PCR-Protokoll laut wur­de. Der von Christian Drosten mit­ent­wickel­te Test, der welt­weit als Grundlage für den Nachweis von SARS-CoV‑2 dien­te, wur­de in Windeseile ohne gründ­li­ches Peer Review ver­öf­fent­licht und Standard der kor­rup­ten WHO. Nur weni­ge Tage nach der Veröffentlichung war das Testverfahren bereits glo­bal im Einsatz.

    Doch im November des­sel­ben Jahres ver­öf­fent­lich­te ein inter­na­tio­na­les Wissenschaftlerkollektiv ein Review-Papier, in dem es zehn schwer­wie­gen­de metho­di­sche Mängel iden­ti­fi­zier­te – unter ande­rem am Design der soge­nann­ten Primer. Dabei han­delt es sich um kur­ze Erbgutstücke, die im PCR-Verfahren gezielt an eine bestimm­te Stelle der gesuch­ten vira­len RNA andocken sol­len, um dort die Vervielfältigung zu star­ten. Sie sind das Fadenkreuz des mole­ku­lar­bio­lo­gi­schen Detektors: Nur wenn die Primer kor­rekt und spe­zi­fisch sind, wird aus­schließ­lich das gesuch­te Virus getrof­fen, in unse­rem Fall SARS-CoV‑2.

    Doch laut Kritik ent­hiel­ten die ein­ge­setz­ten Primer unspe­zi­fi­sche Positionen, die auch an ande­re RNA-Stellen bin­den konn­ten. Die Folge: ein Test, der nicht nur fin­det, was er sucht, son­dern sug­ge­riert, was gar nicht da ist. Ein sol­cher Test gleicht einem Rauchmelder, der gele­gent­lich auch auf Wasserdampf oder Toaster-Qualm anschlägt: hoch­sen­si­bel, aber unscharf. Wenn dann Millionen Menschen syste­ma­tisch gete­stet wer­den, wächst die Zahl der Detektionen – soge­nann­te falsch Positive – ins Unüberblickbare und Unermessliche. Da sich Atemwegsviren sym­pto­ma­tisch kaum unter­schei­den, fal­len sie nicht auf.

    Die Kritik an Drostens Test blieb fol­gen­los – die Forderung nach Rückzug der Publikation wur­de vom Journal abge­lehnt. Doch sie wirft ein Licht auf das eigent­li­che Problem. 

    In einem Verfahren, das sich ganz auf das Zusammenspiel von digi­ta­lem Bauplan und bio­tech­ni­schem Detektor ver­lässt, erzeugt die Unschärfe am Eingang den gesam­ten Ausbruch, den man dann zu bekämp­fen meint.

    III. Zeichenketten im Buchstabensalat finden

    Die PCR ist letzt­lich ein Schreibakt. Sie schreibt Moleküle in Zeichen um. Was im Abstrich als bio­lo­gi­sches Material vor­liegt – RNA, Zellreste, Schleim – wird in einem mehr­stu­fi­gen Laborprozess so auf­be­rei­tet, dass dar­aus digi­ta­le Informationen ent­ste­hen. Genauer: Die PCR über­setzt bestimm­te Molekülabschnitte in codier­te Textfragmente – etwa als Buchstabenfolge wie „AUGCUUAGG…“, die als gene­ti­sche Sequenz begrif­fen wird.

    Das SARS-CoV-2-Genom besteht aus einer rund 30.000 Zeichen lan­gen Buchstabenkette – wie ein algo­rith­misch erzeug­ter Text ohne Autor. Die PCR prüft, ob in einer mensch­li­chen Probe ein win­zi­ges Textfragment wie „ACAGGTACGTTAATA“ ent­hal­ten ist – und erklärt dann: Das Virus ist da. Ob es krank macht, ist nicht Teil des Tests.

    Der PCR-Test sucht nicht nach einem Virus als Objekt, son­dern nach einem bestimm­ten digi­ta­len Zeichenabschnitt – wie ein Algorithmus, der in einem Textdokument nach einem defi­nier­ten Wortfragment fahn­det. Man such­te also nach Buchstabensequenzen (Primer) in einem Buchstabensalat, in den die PCR die vira­len Abstriche zunächst umschrieb.

    Man hat nicht nach bio­lo­gi­schen Erregern, son­dern Informationen gesucht, von denen man – fälsch­li­cher­wei­se – auf ihr Vorhandensein rück­ge­schlos­sen hat – und das mit einem unge­nau­en Detektor. Ob das gefun­de­ne Fragment aber wirk­lich Ursache einer Erkrankung war, oder bloß ein bio­lo­gi­sches Nebengeräusch – das kann der Test prin­zi­pi­ell nicht ent­schei­den. Der PCR-Test zeigt nicht, ob es rele­vant ist, krank macht oder in irgend­ei­nem kau­sa­len Verhältnis zur Symptomatik steht. Eben die­sen Nachweis erbrin­gen zu kön­nen, war die Voraussetzung für die gesam­te Corona-Politik.
    Wie soll­ten sol­che Informationen aber auch in Buchstabenabfolgen ent­hal­ten sein? 

    Je häu­fi­ger er dar­über hin­aus falsch-posi­tiv anschlägt – je mehr er „fin­det“, was nicht da ist –, desto mehr medi­zi­nisch irrele­van­te, aber ver­wir­ren­de und gefähr­li­che Desinformation pro­du­ziert er. 

    IV. Die Maschinerie ist auf­ge­baut – und sie wartet

    Dass PCR-Tests im medi­zi­ni­schen Alltag von Ärzten nicht zur Diagnose ein­ge­setzt wer­den, ist kein Zufall, son­dern Ausdruck ihrer man­geln­den Aussagekraft. In der kli­ni­schen Praxis ent­schei­det nicht der Erregernachweis, son­dern das Symptombild, Krankheitsverlauf und Erfahrung. Krankheitsbekämpfung beginnt schließ­lich nicht im Labor, son­dern am leben­den Menschen.
    Solange nicht exzes­siv gete­stet wird, ent­steht auch nicht der Eindruck einer aku­ten Bedrohung. Wenn ein Virus tat­säch­lich eine eigen­stän­di­ge kli­ni­sche Realität hät­te, müss­te es sich auch anders bemerk­bar machen als allein durch das Testergebnis.

    Gerade des­halb ist es nicht nur erkennt­nis­theo­re­tisch, son­dern auch poli­tisch bri­sant, was da an glo­ba­ler Test- und Überwachungsinfrastruktur auf­ge­baut wur­de. Systeme wie das PUE gibt es mitt­ler­wei­le welt­weit – ein Netzwerk laten­ter Alarmbereitschaft, das jeder­zeit wie­der akti­viert wer­den kann.

    Was es dazu braucht, ist kei­ne bio­lo­gi­sche Mutation, son­dern eine bestimm­te media­le und gesell­schaft­li­che Stimmung – und ein unspe­zi­fi­sches und chao­tisch genutz­tes Testprotokoll. Diese Stimmung scheint der­zeit nicht gege­ben zu sein. Aber man soll­te wach­sam blei­ben. Denn die Maschinerie ist auf­ge­baut – und sie war­tet. Entscheidend ist, nie wie­der PCR-Tests bei Atemwegsinfektionen und son­sti­gen sog. Pandemien zuzulassen!

    V. Die Virologie tut so, als sei sie Medizin – dabei ist sie Bioinformatik.

    Sie lie­fert kei­ne Diagnosen, rekon­stru­ier­te Sequenzen, digi­ta­le Zeichenketten, sym­bo­li­sche Marker. Ihre Verfahren sind nicht kau­sal, son­dern kor­re­la­tiv; nicht beob­ach­tend, son­dern inter­pre­tie­rend. Doch genau die­ser metho­di­sche Charakter wird syste­ma­tisch ver­schlei­ert und geleug­net, weil er das Selbstverständnis der Disziplin als medi­zi­nisch rele­van­te Wissenschaft unter­gra­ben würde.

    Viren, die eine Zelle infi­zie­ren, spei­sen ihren Bauplan in die­se ein, wonach die so geka­per­te Zelle auf Virusproduktion umstellt. Das Virus ist kein Lebewesen, son­dern eine para­si­tä­re Informationseinheit, die Leben imi­tiert, um sich zu rea­li­sie­ren. Das dürf­te der Grund sein, war­um vira­le Medikamente oft nicht wir­ken, bak­te­ri­el­le aber prin­zi­pi­ell schon. 

    Antibiotika grei­fen Bakterien an, indem sie ihre Membran und Zellwände oder ihren Stoffwechsel zer­stö­ren – also einen leben­di­gen Organismus. Doch was soll bei Viren zer­stört wer­den, die im Kern nicht mate­ri­el­ler, son­dern infor­ma­ti­ver Natur sind? Viren haben kei­ne eige­nen Zellstrukturen und kei­nen Stoffwechsel und damit kei­ne oder kaum phy­si­sche Angriffsfläche. Man kann sie nicht töten, besten­falls nur dar­an hin­dern, gele­sen zu werden.

    - Einen Tumor kann man tasten oder auf einem Röntgenbild erkennen.
    – Ein Virus hin­ge­gen erscheint in der kli­ni­schen Realität nicht als Objekt, son­dern als PCR-Signal, als digi­tal kon­stru­ier­te Basenfolge – kurz: ein Zeichen.
    – Diese Zeichen (z.B. eine bestimm­te Basenfolge wie „CTCCCTTTGTTGTGTTGT“) gel­ten dann als Beleg für das Vorhandensein eines Virus.

    Krankheit ist aber kei­ne Zeichenabfolge.

    Der PCR-Test war das Werkzeug, mit dem aus bio­in­for­ma­ti­schen Artefakten ein glo­ba­les Krankheitsregime errich­tet wur­de – und die Virologie hat das im Grundsatz bereit­wil­lig getra­gen, nicht als kli­ni­sche Wissenschaft, son­dern Biotechnokratie. 

    Nie wie­der mole­ku­la­re Zeichenketten als Grundlage poli­ti­scher Herrschaft. Nie wie­der Bioinformatik als Ersatz für kli­ni­sche Erkenntnis.

    Felix Perrefort, 1. Juni 2025

    „Wir wer­den sie­gen, weil wir tief­grün­di­ger sind.“"

    https://​nit​ter​.net/​F​P​e​r​r​e​f​ort

  4. "Epigenetische Änderung von H3K27: Auslöser von Turbokrebs?
    Die neue Publikation der Gruppe um Jan Rybniker [16] könn­te ein wich­ti­ges weiteres
    Puzzlestück sein, mit dem vie­le der beob­ach­te­ten und bis­her noch nicht ver­stan­de­nen Effekte
    der COVID-19-Impfung erklär­bar werden.
    Besonders her­vor­zu­he­ben ist hier­bei der sog. Turbokrebs: H3K27 in sei­ner ace­tyl­ier­ten Form
    (H3K27ac) ist ein soge­nann­ter Super-Enhancer. Charakteristisch für Super-Enhancer ist die
    star­ke Ansammlung von H3K27ac (Histon-H3-Lysin-27-Acetylierungssignalen) an den Loci
    von Zellidentitätsgenen und kri­ti­schen Onkogenen. Super-Enhancer wer­den vom Faktor BRD4
    erkannt, gebun­den und akti­viert [17]. Dies führt zu einer erheb­li­chen Überexpression von
    Onkogenen, mali­gner Transformation, Krebszellproliferation, Tumorentstehung und -
    progression.
    Super-Enhancer wie der durch Spike-Protein-akti­vier­te H3K27ac erwei­sen sich somit als
    ent­schei­den­de Treiber für die Entstehung und Metastasierung einer Vielzahl von Tumoren [17,
    18]. Hierzu gehö­ren z.B. Leukämieformen wie die aku­te mye­loi­sche Leukämie (AML) [19],
    Hoden- [20] und Nierentumoren [21]. Diese Super-Enhancer wer­den daher neu­er­dings auch
    als the­ra­peu­ti­sche Angriffspunkte in der Onkologie erforscht [22].
    Die von der Kölner Gruppe beschrie­be­ne nach­hal­ti­ge Acetylierung und damit Aktivierung von
    H3K27 zu H3K27ac, die vor allem durch ver­mehr­te Bildung des Spike-Proteins im Körper
    durch Booster-Impfungen dau­er­haft wird, kann folg­lich ein wich­ti­ger Aktivator von
    Krebserkrankungen mit sehr schnel­lem Verlauf sein, wie sie infol­ge von Anti-Covid-Impfungen
    beob­ach­tet werden."

    1. @ Was macht eigent­lich… H3K27ac?
      ^^^^^^^^^^^^
      https://www.boerse-frankfurt.de/nachrichten/AKTIE-IM-FOKUS-Biontech-Aktie-holt-Schwung-dank-Bristol-Kooperation-c333ded4-1418–4785-b995-1c4e6563a300

      Da passt es doch gut, es wird aktu­ell ein Gegenmedikament ent­wickelt, Zitat aus der Börsenmeldung:

      Im frü­hen New Yorker Handel zogen die Aktien um 13,3 Prozent auf 108,55 US-Dollar an, weil der Mainzer Biotech-Konzern die wei­te­re Entwicklung eines viel­ver­spre­chen­den Wirkstoffkandidaten im Krebsbereich gemein­sam mit dem US-Konzern Bristol-Myers Squibb US1101221083 vor­an­trei­ben will. Sie erreich­ten ein Hoch seit Ende April und schaff­ten es über die 200-Tage-Linie, die ein belieb­ter Indikator für den län­ger­fri­sti­gen Trend ist.

      Nach den Kursgewinnen wäh­rend der Corona-Pandemie bis auf 464 Dollar im September 2021 – und einem eben­so rasan­ten Abschwung mit der Aussicht auf eine nach­las­sen­de Nachfrage nach Corona-Impfstoffen – schwank­te der Biontech-Kurs seit Anfang 2023 um die 100 Dollar. Mit dem Corona-Impfstoff hat­te das Unternehmen das gro­ße Geld ver­dient. Jetzt war­ten die Aktionäre auf neue Umsatztreiber. Immer wie­der wer­den dabei von Börsianern die Chancen im Krebsbereich genannt.
      Ende Zitat

      Langsam ver­steht es wirk­lich jeder, was?

      Erst künst­li­che Labor-Viren "huma­ne Pathogene" in diver­sen welt­wei­ten Laboren erzeu­gen, dazu die pas­sen­de, kurz schüt­zen­de "Schutzimpfung" den Leuten auf­schwat­zen oder sie via staat­li­cher "Schutzverordnung" dazu nöti­gen. Die davon (Spikeproteine etc.) selt­sa­me, unty­pi­sche, rasan­te Krebsformen ent­wickeln, haben aber Hoffnung, denn ihnen kann gehol­fen wer­den. Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Ja, das gan­ze Leben ist ein ein­zi­ges "Vielleicht".

      Wenn ich nicht so eine über­zeug­te Impf- und Medikamentengegnerin wäre, was hät­te ich ver­die­nen kön­nen an den Aktien der Hersteller!! Rechtzeitig kau­fen und ver­kau­fen. Aber so? Sehe ich mir das Spektakel nur an.

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