"Das Schreckgespenst einer dritten Welle in den Raum gestellt". Neue Protokolle von BMI/​BMG

Christian Haffner hat wei­te­re bis­her vor­ent­hal­te­ne Unterlagen des "Gemeinsamen Krisenstabs BMI-BMG COVID-19" frei­ge­kämpft. Sie bele­gen erneut die Widersinnigkeit der "Corona-Maßnahmen" und die Absurdität ihres Zustandekommens. Es han­delt sich um Lageberichte mit end­lo­sen aus­sa­ge­ar­men Zahlenkolonnen, etwa über die "Diff. %", den Zuwachs der "7‑Tage-Inzidenz" gegen­über dem Vortag, bei­spiels­wei­se am 5.1.21 in Island 3,04, in Deutschland 23,54. Stets gar­niert mit tief­ro­ten Qualen-nach-Zahlen-Grafiken:

Zu aus­ge­wähl­ten Ländern gibt es Zusatzinformationen, die hin und wie­der auf­schluß­reich sind. So am 5.1.21 zu Belgien:

Lange vor den Fake-News über "neben­wir­kungs­freie Impfungen" wird aus der Schweiz berich­tet: "Die Zulassungs- und Kontrollbehörde Swissmedic wird etwa­ige Impfkomplikationen nach eige­nen Angaben genau über­wa­chen, hier­für betreibt sie ein spe­zi­el­les Online-Meldesystem für medi­zi­ni­sches Fachpersonal".

Im "zöger­li­chen" Tschechien gibt es "eine nächt­li­che Ausgangssperre von 21 bis 5 Uhr… Zur Eröffnung der Impfkampagne [ließ sich] der 66-jäh­ri­ge MP Babis öffent­lich­keits­wirk­sam imp­fen". In Österreich star­te­te der drit­te Lockdown, "für Gäste aus dem Ausland gilt eine zehn­tä­gi­ge Quarantänepflicht". Zu Frankreich heißt es:

»Nach Protesten hat die FRA Regierung einen Gesetzesplan auf­ge­scho­ben, der Befürchtungen vor einer Corona- Impfpflicht durch die Hintertür genährt hat­te. Laut Gesundheitsminister Véran wer­de der Text dem Parlament erst in eini­gen Monaten und nicht vor Ende der Krise vor­ge­legt wer­den. Mit dem Gesetz könn­te die Regierung den Zugang zu öffent­li­chen Verkehrsmitteln oder ande­ren Orten von einer Corona-Impfung abhän­gig machen.«

Wie wir sehen, haben Gesundheits- und Innenministerium schon sehr früh Anregungen aus dem Ausland für ihr wei­te­res Vorgehen gesammelt.

In Polen gehen "die gemel­de­ten Infektionszahlen wei­ter deut­lich zurück". Zur "Impfung" "zei­gen sich vie­le Polen skep­tisch".

Der Betrug mit dem R‑Wert

Im klei­nen Kreis und unter Ausschluß der Öffentlichkeit konn­te Klartext gespro­chen werden:

Das RKI selbst stell­te die­se Fälschungen her, damit sein Präsident in Permanenz vor die Kameras tre­ten und Panik ver­brei­ten konn­te. Auf die­se Weise wur­de, je näher die "Impfung" rück­te, eine Welle ima­gi­niert, wobei pene­trant "Fälle" mit Erkrankungen gleich­ge­setzt wurden:

In die­sem Zuge ent­stan­den gagaes­ke Diagramme, in denen ana­log zu den täg­lich schwan­ken­den gemel­de­ten "Fällen" auch die geschätz­te (!) Zahl der "Gesundeten" oszillierte:

Der Betrug mit den Intensivbetten

Eine für die Öffentlichkeit bestimm­te Grafik, die in Tiefblau angeb­lich den Anteil von posi­tiv Getesteten auf den Intensivstationen zeigt, kon­tra­stiert mit einer inter­nen Statistik:

Detailliert für 410 Stadt- und Landkreise wird in einer Tabelle für die Augen der Bürokraten gezeigt, wie es tat­säch­lich aus­sah. Ich habe eini­ge der Werte am obe­ren und unte­ren Ende markiert:

In den ande­ren Regionen ist das Bild ganz ähn­lich. Selbst wenn wir alle Herzinfarkte in Intensivbetten bei posi­ti­vem Test als Corona-Fälle akzep­tier­ten, wäre die obi­ge Grafik als das Blaue vom Himmel und Taschenspielertrick erkenn­bar. Insgesamt, so ist wei­ter unten zu lesen, beträgt trotz dra­sti­scher Bettenkürzungen der Anteil frei­er Intensivbetten deutsch­land­weit 18%.

Von beson­de­rem Interesse war offen­bar dies:

Für Berlin gilt als bemer­kens­wert: "Berliner, die min­de­stens 90 Jahre alt sind und einen Termin im Impfzentrum in Treptow haben, kön­nen gemäß Angaben des Projekts Impfzentren Berlin kosten­los mit dem Taxi dort­hin fah­ren". In Bonn hält man es für Infektionsschutz, daß das Virus nicht erschreckt wird: "Der Verkauf von Böllern und Feuerwerkskörpern ist unter­sagt. Alkohol darf nicht zwi­schen 23 und 6 Uhr ver­kauft wer­den".

Quarantäne- und Testwahn zur Stärkung der "Impfbereitschaft"

Aus Sachsen weiß man:

»Personen, die aus aus­län­di­schen Risikogebieten nach SN ein­rei­sen, müs­sen ab 31.12.2020 nicht nur in Quarantäne, son­dern auch einen Corona-Test (PCR-Test oder Schnelltest) nach­wei­sen. Dieser darf bei Einreise nicht län­ger als 24 Stunden zurück­lie­gen, alter­na­tiv ist ein Test bei der Einreise oder spä­te­stens 48 Stunden nach Einreise mög­lich. Die Kosten müs­sen selbst getra­gen wer­den. Besondere Regeln gel­ten ab 11.01.2021 für Grenzpendler aus und nach SN. Diese müs­sen sich künf­tig min­de­stens 2‑mal pro Woche auf eige­ne oder Kosten des Unternehmens testen lassen.«

Die Risikogebiete wer­den zuvor in einer Tabelle benannt und umfas­sen nahe­zu ganz Europa. Ausnahmen für "zahl­rei­che CZE Berufspendler, von denen auch vie­le in medi­zi­ni­schen Berufen oder in der Pflege arbei­ten", wer­den nicht genannt.

Aus ande­ren Regionen wer­den die übli­chen Schikanen erwähnt: "Ausgangsbeschränkungen auch am Tag", "Treffen nur noch mit einem festen Hausstand erlaubt". "lan­des­wei­ter Lockdown in BY mit Ausgangssperre zwi­schen 21 und 5 Uhr", "Absonderung von Kontaktpersonen", "nächt­li­che Ausgangssperre bis 6 Uhr mor­gens". Besonders schön aus dem LK-Elbe-Elster:

»Für Alten- und Pflegeheime, Krankenhäuser und son­sti­ge sta­tio­nä­re Einrichtungen gel­ten Besuchsbeschränkungen. Weiterhin gilt ein Verbot des Verkaufs und Konsums in der Öffentlichkeit. Weihnachtsmärkte dür­fen nicht statt­fin­den«

"Bislang wur­den ins­ge­samt 34.801.593 Tests mit 1.750.584 posi­ti­ven Ergebnissen durch­ge­führt". Gerade ein­mal 5 Prozent der damals über­wie­gend zwangs­wei­se in Krankenhäusern und Altenheimen Getesteten konn­ten damit geschockt wer­den. Nur ein klei­ner Teil von ihnen erkrank­te, es wer­den 1.424.700 "Genesene" (wovon? vom Test?) berich­tet – für eine Schätzung ein ver­däch­tig prä­zi­ser Wert.

Die kon­stru­ier­te Welle will auch nicht in das Bild der "Covid-19-Einsätze" des Technischen Hilfswerks passen:

Ein umfang­rei­ches Kapitel ist stets der "inne­ren Sicherheit" gewid­met. Schließlich hat­te sich auch die Bundeswehr schon damals mit "hybri­den Gefährdungen" in der "Corona-Pandemie" beschäf­tigt, dazu wird es einen eige­nen Beitrag geben.

Am 5.1.21 wird eine älte­re Einschätzung recycled:

»Kein neu­er Beitrag 

Eine deut­li­che Mehrheit der Menschen in Deutschland nimmt das Infektionsgeschehen ernst und begrüßt und befolgt die jeweils gül­ti­gen Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Covid- 19-Pandemie. Die auf­grund der hohen Zahl an Neuinfektionen erlas­se­nen stren­ge­ren Eindämmungsmaßnahmen gehen jedoch mit einer Zunahme von Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz (IfSG) und der loka­len Beschränkungsmaßnahmen einher. 

Auch die öffent­li­che Auseinandersetzung über die Schutzmaßnahmen zeigt sich zuneh­mend aggres­si­ver

Die Anzahl der Demonstrationen/​Veranstaltungen gegen die staat­li­chen Infektionsschutzmaßnahmen neh­men eben­falls zu. In den ver­gan­ge­nen Wochen fan­den im gesam­ten Bundesgebiet eine Vielzahl von Demonstrationen sowie ent­spre­chen­de Gegenkundgebungen statt (Teilnehmerzahl i.d.R. im zwei- bis nied­ri­gen vier­stel­li­gen Bereich). 

Das Protestgeschehen wird vor allem durch Veranstaltungen der Initiative "Querdenken", eine aus dem zivil-demo­kra­ti­schen Spektrum stam­men­de Bewegung mit diver­sen regio­na­len Ablegern, domi­niert. Das Versammlungsgeschehen ist dabei durch eine äußerst inho­mo­ge­ne „Mischszene“ mit dif­fe­rie­ren­der ideo­lo­gi­scher Ausrichtung gekennzeichnet…

Die Verfassungsschutzbehörden von Bund und Ländern [kom­men] auch bei Veranstaltungen der "Querdenken"-Bewegung ihrem Beobachtungsauftrag nach. Im Verfassungsschutzverbund wird gegen­wär­tig inten­siv ana­ly­siert, wel­che Strömungen sich inner­halb der Querdenker-Bewegung radi­ka­li­sie­ren und ver­fas­sungs­feind­li­che Bestrebungen verfolgen. 

Die Initiatoren der "Querdenken"-Veranstaltungen ver­su­chen außer­dem durch geziel­tes Bewerben ein mög­lichst breit gefä­cher­tes Personenspektrum aus­zu­schöp­fen, um hohe Teilnehmerzahlen zu gene­rie­ren. Dabei wer­den bei­spiels­wei­se auch Versammlungen in Grenzgebieten vor­ge­nom­men, wie am 28.11.2020 in Frankfurt/​Oder und Slubice, Polen (Teilnehmerzahl ins­ge­samt ca. 2.500).

Rechtsextremistischen Parteien ist es bis­lang nicht gelun­gen, eine bedeut­sa­me Teilnehmerzahl für eige­ne Versammlungen mit Bezug zu den staat­li­chen Beschränkungsmaßnahmen zu mobi­li­sie­ren oder aber demo­kra­ti­sche Versammlungen maß­geb­lich zu beeinflussen.

Grundsätzlich ist fest­zu­hal­ten, dass Versammlungen mit gerin­ge­rer Teilnehmerzahl über­wie­gend fried­lich ver­lau­fen. Es kön­nen meist nur ver­ein­zelt Verstöße gegen die gel­ten­den Hygiene- und Abstandsregeln sowie Straftaten fest­ge­stellt wer­den. Dagegen wohnt ins­be­son­de­re den teil­neh­mer­star­ken Versammlungen ein deut­lich erhöh­tes Eskalationspotenzial inne. Diese sind häu­fig geprägt von einer gerin­gen Akzeptanz poli­zei­li­cher Maßnahmen und erheb­li­chen Verstößen gegen gel­ten­de Hygiene- und Abstandsregeln. Zuletzt kam es bun­des­weit mehr­fach zu erheb­li­chen Ausschreitungen, die sich vor allem nach der Auflösung von Großveranstaltungen (bedingt durch Auflagenverstöße) ent­fal­te­ten.«

Das erin­nert mich an einen spä­te­ren Vorgang bei einem der Spaziergänge gegen die "Impfpflicht" und ande­re Maßnahmen in Berlin-Charlottenburg. Ein paar Dutzend Menschen waren auf Bürgersteigen gemein­sam unter­wegs, ohne Transparente und Parolen, aber offen­bar stell­ten sie für die "Ordnungskräfte" eine erheb­li­che Gefahr dar. Mehrere Wannen wur­den auf­ge­fah­ren, die TeilnehmerInnen ein­ge­kes­selt. Nach gerau­mer Zeit wur­den sie auf einem klei­nen Raum zusam­men­ge­drängt, wor­auf ihnen eröff­net wur­de: Da sie die Mindestabstände nicht ein­ge­hal­ten hät­ten, müß­ten nun ihre Personalien fest­ge­stellt wer­den. Zu die­sem Behufe wur­den sie etwa eine Stunde lang im Kessel fest­ge­hal­ten. So viel ich weiß, muß­ten die ver­häng­ten Bußgelder wie­der zurück­ge­nom­men wer­den. Die Verantwortlichen für den ekla­tan­ten Verfassungsbruch wur­den jeden­falls nicht belangt.

Objektbezogene Straftaten zum Nachteil von privatwirtschaftlichen Einrichtungen

Während lan­des­weit das Grundgesetz sus­pen­diert wur­de, phan­ta­sier­te der Krisenstab: "Auch objekt­be­zo­ge­ne Straftaten zum Nachteil von Behörden, Institutionen und pri­vat­wirt­schaft­li­che Einrichtungen [sic] sind in Betracht zu zie­hen". Die in die­sem Zusammenhang ange­führ­te Kriminalstatistik ist so maka­ber wie fol­ge­rich­tig, wenn es um die Diskreditierung von Protest gehen soll:

Neben der Kriminalisierung der Kritik war von Anfang an (will das im Nachhinein wie ein Plan in Bezug auf die künf­ti­ge Militarisierung erschei­nen?) das Kalkül, die Bundeswehr im zivi­len Leben zu ver­an­kern. Vergleichbar der Legende von den fried­lie­ben­den Brunnenbauern und Mädchenschulenschützerinnen in Afghanistan soll­te das Bild von hilfs­be­rei­ten SoldatInnen und Soldaten erzeugt wer­den. Dabei tra­ten sie nicht nur in Einzelfällen im Tarnfleck auf:

Mehr dazu in

und via https://​www​.coro​dok​.de/​t​a​g​/​b​u​n​d​e​s​w​e​hr/.

(Wird fort­ge­setzt.)

(Hervorhebungen in blau nicht in den Originalen.)

4 Antworten auf „"Das Schreckgespenst einer dritten Welle in den Raum gestellt". Neue Protokolle von BMI/​BMG“

  1. AlexanderKekule - Keine Sicherheitsüberprüfung von Mitarbeitern in Hochsicherheitslaboren (BSL-4) sagt:

    tefa­nie
    @Quo_vadis_BRD
    May 29
    1/​Während Virologen der Gesellschaft f. Virologie
    um Drosten anläss­lich des US-Dekrets gegen gefähr­li­che GAIN-OF-FUNCTION-Forschung beschwich­ti­gen (faz​.net/​a​k​t​u​e​l​l​/​w​i​s​s​e​n​/​g​a​in-…),

    macht @AlexanderKekule kei­nen Hehl aus den aktu­el­len Problematiken bei die­ser Art von Virenforschung:

    ste­fa­nie
    @Quo_vadis_BRD
    May 29
    2/​In sei­nem aktu­el­len MDR-Podcast vom 15.05.25 bringt der Virologe @AlexanderKekule fol­gen­des zur Sprache:

    - Keine Sicherheitsüberprüfung von Mitarbeitern in Hochsicherheitslaboren (BSL‑4):

    https://​nit​ter​.net/​Q​u​o​_​v​a​d​i​s​_​B​R​D​/​s​t​a​t​u​s​/​1​9​2​8​0​9​2​1​4​1​0​1​7​8​3​3​7​8​8#m

  2. Ich erken­ne in der Karte vom 28.12.2020 ein gal­li­sches Dorf, das über das Schreckgespenst einer drit­ten Welle nur lacht.

    Leider geben die Dokumente nicht die Namen ihrer Autoren her. Alle Verantwortlichen, ein­schließ­lich den Mitläufern, soll­ten für ihre Taten zur Verantwortung gezo­gen wer­den, damit die nicht wei­ter­ma­chen kön­nen wie gehabt.

    1. Allzuviel Persönlicher Haß ist nicht gesund. Die Kriminellen um die es hier geht wer­den natür­lich NICHT bestraft wer­den. Wie stel­len Sie sich das vor, Herr Pan?

      Bisher wur­den Leute belangt die Maskenatteste aus­ge­stellt haben, zum Wohle ihrer Patienten, Demonstranten, Nicht-Maskenträger undundund .….

      Die Falschen halt, nicht wahr?

  3. Die Stelle "Dieser Wert reagiert auf kurz­fri­sti­ge Veränderungen der Fallzahlen emp­find­lich …" gefällt mir am Besten. Jedenfalls habe ich am mei­sten Lachen müs­sen, was dazu führ­te daß ich mich zum wei­ter lesen auch schon zu über­for­dert fühlte.

    Meint man die Fallzahlen "mit" oder "ohne" asymptomatische?

    Die uns sei­ner­zeit dar­ge­bo­te­nen Absurditäten sind nicht zu über­bie­ten. Und ich habe mir immer so viel Mühe gegeben. 😀

    Ja, alle sind sich einig. Alle Zeit, hat die "Herrenmenschenschicht" die Masse an der Nase her­um geführt. Und trotz­dem fin­de ich daß es mit "Corona-Pandemie" eine neue Dimension ange­nom­men hat, die anhält.

    Doch eine ein­zi­ge Leistung, der beherr­schen­den Klasse, möch­te ich ehr­lich und klar her­aus­stel­len. Sie schä­men sich nicht im Geringsten so Dumm zu sein. Noch nicht mal Heute, ver­mag ich das nachzuvollziehen.
    Und ich schöp­fe immer wie­der neu­en Mut – Tag für Tag, daß ich es ihnen gleich tue, wenig­stens bei der sehr klei­nen Dummheit, unbe­deu­ten­den Dummheit, mei­ner Person. Das scheint Größe zu sein. Aller Eitelkeiten bar. Respeckt!

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