Am Ende ist man immer Schloch. Der Weg ins Amt des Kulturstaatsministers (m/w/d) kann gewunden sein wie bei Claudia Roth oder gradlinig wie bei Wolfram Weimer. Endstation ist immer der Enddarm der Mächtigen. Zu Weimer sei in Erinnerung gerufen, was er 2021 verkündete und worüber damals unter dem Titel "Nichts gelernt aus Weimar: Weimers Sehnsucht nach dem (militärischen) Führer" auf corodok berichtet wurde:

»In Portugal und Italien sind Generäle als oberste Corona-Bekämpfer eingesetzt und verzeichnen große Erfolge. Nun folgt Deutschland diesem Modell. Die Ampelregierung setzt auf die psychologische Wirkung, dass endlich Entschiedenheit und Vertrauen ins politische Handeln kommt
In Portugal war es der Konteradmiral der Marine, in Italien ein Gebirgsjäger-General. Beide hatten den gleichen Auftrag: die generalstabsmäßige Bekämpfung der Corona-Pandemie mit einer ordnenden Hand.«
Die ordnende Hand bei der Bekämpfung jeweils passender Feinde ist seit jeher die Begründung für Militärdiktaturen. In der Weimarer Republik setzten die Konservativen und Rechten auf Generalfeldmarschall von Hindenburg. Sie statteten den inzwischen zum Präsidenten gewählten kaisertreuen Militaristen mit Notstandsvollmachten aus, bis es an der Zeit war, daß er die Macht an Adolf Hitler übergab.
Weimer schildert den neuen Mann fürs Aufräumen so:
»Wie sein italienischer Kollege ist auch Breuer ein Spezialist für Logistik, wie Figliuolo hat auch Breuer in Afghanistan gedient, beide sind Familienväter der Babyboomer-Generation. Carsten Breuer stammt aus Iserlohn im Sauerland, er ging direkt nach dem Abitur 1984 zur Truppe und studierte an der Bundeswehr-Universität in Hamburg Pädagogik. Nach seinem Generalstabslehrgang in den USA wurde er 2002 Stabschef der Panzergrenadierbrigade 41 in Torgelow. Breuer gilt als militärisches Multitalent und hat eine ungewöhnliche breite Einsatzbiografie.
Er war KFOR-Kommandeur im Kosovo, Adjutant im Brüsseler NATO-Hauptquartier, im Führungsstab des Verteidigungsministeriums, er leitete ein Panzerflugabwehrbataillon. 2014 diente er in der afghanischen Hauptstadt Kabul und zwischenzeitlich war er Kommandeur der Panzergrenadierbrigade 37 im sächsischen Frankenberg. Die damalige Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen entdeckte Breuers kommunikative Seite und machte ihn verantwortlich für das Weißbuch. Seit 2018 leitet er das Kommando Territoriale Aufgaben in Berlin, das für Einsätze der Streitkräfte im Inland zuständig ist. Nun soll er der verfahrenen deutschen Corona-Politik neues Profil geben. Breuer übernimmt den Job genau an seinem 57. Geburtstag. Von seinem italienischen Kollegen könnte er die ebenso einfache wie entschiedene Losung übernehmen: "Wir impfen jeden, der des Weges kommt!"«
Man kann darüber streiten, ob die Verbrechen Hindenburgs die größeren waren oder die Breuers.
Über Weimer, den ehemaligen Chefredakteur der "Welt", des "Cicero" und des "Focus", weiß Wikipedia:
»Gemeinsam mit seiner Frau hat er den „Freiheitspreis der Medien“ gestiftet, der seit 2016 alljährlich vergeben wird. Die Verleihung 2021 an Sebastian Kurz war umstritten.«
Diese Formulierung findet sich dort nicht mehr. Dafür:
»Migration und Integration
In der Integrationsdebatte attestiert Weimer Teilen der Bevölkerung „naiven“ Multikulturalismus und spricht von einer „Multi-Kulti-Lüge“. Der Multikulturalismus sei der Versuch, „mit vielen Döner-Buden, fleißiger Zuwanderung und der Huldigung von Kanak-Deutsch die alten Nationalinstinkte auszutilgen, die Nazi-Katastrophe sozusagen mental rück-abzuwickeln. Ein Stück Wiedergutmachung durch kulturelle Selbstvernichtung also.“[57] Der Islamismus habe ein „internationale[s] System der Frauen-Apartheid“ errichtet. Statt dies zu kritisieren, übe man „lieber kulturelles Zurückweichen. Wir gewöhnen uns an einen asymmetrischen Dialog, der darin besteht, dass wir zusehends schweigen und hinnehmen.“[58] Weimer sieht „fundamentale Unterschiede […] zwischen einer (christlichen) Religion der Liebe und einer (muslimischen) Religion des Schwertes“.[59]
Ab 2015 war Weimer ein entschiedener Kritiker der Migrations- und Asylpolitik der Großen Koalition und sprach in diesem Zusammenhang von einer „Masseninvasion“. Angela Merkels „radikale Grenzöffnung“ sei ein „historischer Rechtsbruch“.[60][61] Den Schriftsteller Uwe Tellkamp würdigte er 2018 als kommenden „Leitintellektuellen der Merkelkritik“ und „Leitfigur einer neuen Freiheitsbewegung des Wortes“.[62]
Wirtschafts- und Finanzpolitik
In der Wirtschafts- und Ordnungspolitik vertritt Weimer wirtschaftsliberale Positionen. So fordert er die Reduzierung der Staatsquote und umfassende Deregulierung.[63] Am 21. November 2023 übte er in der Talkshow Maischberger Kritik am Bürgergeld; dieses sei eigentlich ein „Migrantengeld“. 2018 bemerkte er, dass der Begriff „Armutsbericht“ für Deutschland irreführend sei, da dieser „in Wahrheit über die reichsten Sozialfälle der Welt“ berichte.[64] «
Der auf Druck von Christian Lindner damals ins Amt Gehievte ist heute als Generalinspekteur der Bundeswehr Deutschlands oberster Soldat. Ihm ist zuzutrauen, daß er den Rußland-Feldzug so glorios in den Sand setzt wie 2022 die "Impfkampagne".

Siehe:
"Wir werden im Herbst zwischen 50 und 60 Millionen Menschen impfen müssen"
und mehr via corodok.de. Im Rückblick auch interessant, wie von Anfang an die Bundeswehr in das "Pandemiegeschehen" involviert war. Erinnert sich noch jemand an Frau Lambrecht?
Danke, Frau Lambrecht!
Über den "Würdigungsappell im Bendlerblock" wurde hier bereits berichtet. Die Bundeswehr stellt ein Video mit dem Namen "22E30201_Corona_Appell_dirty [YT MD 2_288p" dazu bereit (leider nicht mehr verfügbar). In der Zusammenstellung daraus ist die Passage ab Min. 0:57 interessant,
Die Ministerin bezog sich auf einen Vorgang, der hier geschildert wird:

Weiter ist dort zu lesen:
»Schneller Nachweis
Am 27. Januar gegen 15.30 Uhr gingen beim InstMikroBioBwInstitut für Mikrobiologie der Bundeswehr mehrere Proben eines Patienten mit Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus ein. Eingeschickt hatte diese Probe die Ambulanz des Tropeninstituts der Ludwig-Maximilian-Universität München. Knapp drei Stunden später stand fest, dass Deutschland seinen ersten Coronavirus-Patienten hat.
Nachweisverfahren schnell etabliert
Das InstMikroBioBwInstitut für Mikrobiologie der Bundeswehr hat die Nachweisverfahren entsprechend den von der WHO veröffentlichten Protokolle [sic] etabliert. Damit kann die Erbsubstanz des neuen Coronavirus erkannt werden. Die Protokolle wurden am Institut in München zunächst intern intensiv getestet. Schließlich dürfen sie ausschließlich nur den gesuchten Erreger finden und sollen auch bei kleinsten Mengen des Erregers empfindlich reagieren.
Bereits seit dem 23. Januar 2020 bietet das InstMikroBioBwInstitut für Mikrobiologie der Bundeswehr den Nachweis des Coronavirus als diagnostische Leistung für die Bundeswehr und zur Unterstützung ziviler Gesundheitseinrichtungen im Großraum München an.«
An diesem 23. Januar war gerade erst die berüchtigte Studie "Detection of 2019 novel coronavirus (2019-nCoV) by real-time RT-PCR", federführend von Christian Drosten verfaßt, erschienen. Mitautor war Olfert Landt, der sich mit PCR-Tests in der Folge eine goldene Nase verdiente. Wenig später erklärte er zu diesem wundersamen Erfolg auf berliner-zeitung.de:
»Der Test, das Design, die Entwicklung, stammt aus der Charité. Wir haben das nur sofort umgesetzt in ein Kit-Format. Und wenn man dieses Virus nicht hat, das gab es ja anfangs nur in Wuhan, können wir ein synthetisches Gen herstellen, um das Virusgenom zu simulieren. Das haben wir ganz schnell gemacht…
Jetzt ist das ja sehr schnell auf den Markt gekommen. Gab es überhaupt Validierungsstudie dazu?
Natürlich. Die Assays sind am 23. Januar in der Zeitschrift Eurosurveillance von Corman et al., publiziert worden…«
Es kommt hinzu, daß bereits 10 Tage zuvor Drosten, Landt und andere einen entsprechenden Vorbericht an die WHO veröffentlicht hatten – auch hier war Drosten Kontaktperson.
Näheres zum ganzen Entstehungskrimi gibt es im ersten und zweiten Band der corodok-Bücher (siehe hier) und in:
Es ging dann alles planmäßig weiter. Im April war hier unter Verweis auf das "Weißbuch" der Bundeswehr von 2016 zu lesen:
"Gesundheitspolitiker sollten in diesem Fall die Sprache der Sicherheitspolitik übernehmen." Das konnte man erfahren in:
Später übernahm der glücklose Generalmajor Carsten Breuer die Führung an der Corona-Front. "Wir werden im Herbst zwischen 50 und 60 Millionen Menschen impfen müssen und dafür die nötige Infrastruktur aufbauen", wurde er noch im Juli 2022 zitiert (s. hier). Da war sein "Krisenstab" längst aufgelöst. Wie das so ist, wurde er nach dem Fiasko weiter befördert:
Das Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr
Über die Aufgaben dieses Instituts und seine Zusammenarbeit etwa mit dem Deutschen Zentrum für Infektionsforschung, für das nicht nur die NoCovid-Agitatorin Melanie Brinkmann steht, ist Interessantes zusammengetragen in:
Wem das nicht genug Verschwörungspraxis ist, der kann sich mit den Forschungen eines RKI ‑Abteilungsleiters zu Bioterrorismus beschäftigen und mit der Frage, wofür das RKI 2019 eine Viertelmillion Dollar von der Gates-Stiftung erhalten hat:
Über einen anderen Appell war zu lesen:


Anfang 1945, als sich abzeichnete was später auf der Krim und in Potsdam besprochen wird, exhumierten Soldaten der US-Army den in Tannenberg/Ostpreußen beerdigten Hindenburg und sprengten das Monument. Dann überführten sie die sterblichen Überreste des einstigen Kanzlers nach Marburg wo er bis heute seine letzte Ruhestätte fand und verehrt wird.
Die ersten beiden Ergebnisse bei der Suche nach "Planspiel Bundeswehr Pandemie 2020"sind ebenfalls inzwischen nicht mehr aufrufbar :
https://www.bundeswehr.de › de › organisation › sanitaetsdienst › aktuelles-im-sanitaetsdienst › planungswoche-zur-pandemieuebung-resilient-response-2020–2390048
Planungswoche zur Pandemieübung Resilient Response 2020
16.09.2020 … 14 multinationale Teilnehmende trafen sich mitte September im MMCC/EMC in Koblenz, um die Pandemie-Simulation Resilient Response 2020 zu …
https://www.bundeswehr.de › de › organisation › sanitaetsdienst › aktuelles-im-sanitaetsdienst › pandemie-uebung-resilient-response-2020-erfolgreich-4832388
Pandemie-Übung Resilient Response 2020 erfolgreich durchgeführt
04.12.2020 … Das Multinational Medical Coordination Centre /European Medical Command führte die Pandemie-Übung Resilient Response 2020 (RERE 20) vom 23.
@o.W.: Es gibt die Texte noch auf Englisch (https://www.bundeswehr.de/en/organization/bundeswehr-medical-service-/resilient-response-2020-successfully-completed–4882638 und https://www.bundeswehr.de/en/organization/bundeswehr-medical-service-/planning-week-for-pandemic-exercise-resilient-response-2020–2959700). Darin heißt es:
"Während des dreitägigen Kriegsspiels simulierten Vertreter internationaler Streitkräfte und Behörden ihre Strategien und Zusammenarbeit im Falle einer Epidemie/Pandemie und übten verschiedene Reaktionen auf den Ausbruch einer hochansteckenden Viruserkrankung.
Mehr als sieben Monate lang hatten die Militärs des MMCCMultinational Medical Coordination Centre/EMCEuropean Medical Command in Koblenz die Pandemie-Simulationsübung in Zusammenarbeit mit dem European Centre of Excellence for Countering Hybrid Threats (Hybrid CoE) in Helsinki und dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe vorbereitet…"
Zur Vorgeschichte:
"In Zusammenarbeit mit dem deutschen Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe veranstaltete MMCC/EM C Anfang März 2020 einen Workshop (WS), nicht lange vor der bevorstehenden Corona-Krise. Ein Tag des Workshops konzentrierte sich ausschließlich auf die bevorstehende Pandemie. Der WS legte den Grundstein für eine effiziente multinationale zivil-militärische Zusammenarbeit, um die Bereitschaft und den Bedarf für ein Ausbruchszenario und größere Zwischenfälle im Rahmen eines MASCAL-Szenarios zu verbessern. Für die weitere Arbeit wurde vorgeschlagen, ein Wargame mit Pandemie-Fokus durchzuführen. Dies war der Ausgangspunkt für das Wargame Resilient Response 2020 (RERE20)."
(https://military-medicine.com/article/4174-resilient-response-2020.html)
Ich werde mal was dazu schreiben, danke für die Info!
Danke!
"Der „Armutsbericht“ berichtet in Wahrheit über die reichsten Sozialfälle der Welt."
In der Quelle heißt es dazu weiter:
"Seine Definition orientiert an einem permanenten steigenden Durchschnittseinkommen der Deutschen, womit bei steigendem Wohlstand auch die vermeintliche „Armut“ auf absurde Weise zunimmt."
Da hat also mal wieder jemand die Armen in Deutschland mit den Slumbewohnern in Kalkutta verglichen. Denen geht es noch viel schlechter. Kein Grund also, über die Armut in Deutschland zu klagen.
Wer so redet, muss sich nicht wundern, dass die Leute lieber gleich das braune Original wählen.
Kulturstaatsminister. Pffft .…
Im Übrigen dient Migration der Machterhaltung der herrschenden Klasse, der Klasse der Privatunternehmer, Börsenspekulanten und Finanzoligarchen.
@Erfordia…: Weshalb seit Jahren mit immer drastischeren und faschistoiden Methoden dieselbe unterbunden wird? Abermilliarden werden ausgegeben zur "Sicherung der EU-Außengrenzen" und zum Aufbau von Internierungslagern außerhalb der EU. Ja, einerseits hat das Kapital Interesse an zugewanderten Arbeitskräften. Gerne für Drecksjob ganz unten, aber auch für gut ausgebildetes akademisches Personal. Und wie Alte gegen Junge, Frauen gegen Männer, Kranke gegen Gesunde ausgespielt werden, findet das statt mit Deutschen und Nichtdeutschen. Für die nicht benötigten Menschen werden Mauern und Zäune errichtet und sie werden in angeblich sichere Herkunftsländer abgeschoben. Die herrschende Klasse bedient sich also der Migration je nach Konjunktur. Insofern ist Ihr Urteil unterkomplex, wie man so schön sagt.
@aa, daß Migration unterbunden wird ist eine Behauptung der Propaganda! Das hat übrigens Hitler auch versprochen (Mein Kampf). Aber gerade der aufkommende Hitlerstaat hat von der Zuwanderung aus Übersee profitiert, insbesondere von den vielen Dollars welche die Herren Ford und General Motors nach Deutschland brachen. Und natürlich von den vielen Dollars der Dawes-Anleihe. Und natürlich auch von den vielen Ostarbeitern aus Litauen und den annektierten Ost-Gebieten.
Migration ist keine spontane Erscheinung! Sie erfolgt stets im Interesse der herrschenden Monopol-Bourgeoisie! Migration wird es solange geben wie diese Monopol-Bourgeoisie an der Macht ist. Solange wie das Schicksal der Deutschen Nation von privaten Interessen bestimmt wird!
@R. Furt: Wenn Sie mal einen Augenblick den Vulgärmarxismus lassen könnten, wäre bestimmt vielen gedient. Nur als kleiner Anreiz: Migration hat es gegeben, seit es Menschen gibt; da war an Monopolbourgeoisie noch nicht zu denken. Und erzählen Sie das mal den am Flüchten gehinderten Menschen in Gaza oder den Verhungernden im Sudan und anderswo, daß es nicht ihr Überlebenswille ist, der sie auf den beschwerlichen und oft tödlichen Weg in aus ihrer Sicht gesegnete Länder treibt, sondern die Monopol-Bourgeoisie sie damit gegen ihre Interessen in finstere Machenschaften verwickelt.
Eigentlich empfehle ich ungern die "Junge Welt". Eine Artikelserie zum Thema Migration aus marxistischer Sicht ist eine Ausnahme: "Ausbeutung ohne Grenzen" (https://www.jungewelt.de/artikel/500777.migration-ausbeutung-ohne-grenzen.html) und "Zumutung Weltbevölkerung" (https://www.jungewelt.de/artikel/498994.migration-zumutung-weltbev%C3%B6lkerung.html).
@aa,
ohne die Marx'sche Weltanschauung werden Sie die Triebkräfte der Entwicklung menschlicher Gesellschaften nie verstehen. Sicher doch wäre die Besiedlung der gemäßigten Klimazone (Mitteleuropa) ohne eine fortgeschrittene Entwicklung der Produktivkräfte nicht möglich gewesen. Denn der Mensch braucht im Winter eine warme Kleidung und eine warme Stube und ansonsten auch im Sommer ein festes Schuhwerk, Essen und Trinken. Aber es sind eben auch die Klassenunterschiede, welche genau diese Entwicklung der Produktivkräfte bewirken. Und es sind genau diese Klassenunterschiede hinter denen private Interessen stecken.
Sicher doch hat sich die Monopolbourgeoisie weltweit erst gegen Ende des 19. Jh. vollständig herausgebildet. Aber die Klassen und die damit verbundenen Unterschiede und Widersprüche, die gab es schon Jahrhunderte vorher. Und stets erfolgten Migration und Fremdherrschaft unter privaten Interessen, egal ob Klerus, die Hohenzollern oder die Preußenkönige. Hugenotten, Waldenser, eine Migration von mehr als 100000 Menschen, ein Deal der Preußenkönige mit den Herrschaften Frankreichs, im Interesse der herrschenden Klasse auf beiden Seiten. Nie war diese Migration im Interesse einer Nation, weder im Interesse der französischen Nation noch im Interesse der deutschen Nation.
Nach dem 1525 blutig niedergeschlagenen Bauernkrieg versank das Deutsche Volk 300 Jahre in der Finsternis der Reaktion, abwechselnd stand es unter französischer Herrschaft, unter dänischer und schwedischer und im 30jährigen Krieg wurde das deutsch Volk fast ausgerottet. Oh nein, dieser Krieg und auch die Preußenkriege wurden nicht aus religiösen Gründen geführt, sondern einzig der Profite wegen.
Der Krieg 1870/71 war Bismarcks verwegendes Spiel. Mitnichten war mit dem Ausruf des Kaiserreich Wilhelm I. eine geeinte Deutsche Nation entstanden, sondern eine Militärtdiktatur die den preußischen Feudaladel bis in das moderne Industriezeitalter mitschleifte. Und die Migration adliger Hugenotten aus Frankreich hielt an, unter Hitler stiegen diese Hugenotten bis in die höchsten Regierungskreise auf.
Tja, @aa, Migration, das sind nicht nur Flüchtlinge wie uns die Propaganda eintrichtert. Migration – das sind Menschen aus allen Klassen und Schichten, vom Lumpenproletarier bis zum gut betuchten Finanzoligarchen!
@aa, was die Artikel auf jW betrifft, da steckt die Lüge schon im ersten Satz:
> Deutschland greift auf die Bevölkerung der Welt gemäß seinem ökonomischen Bedarf zu.
Es folgen dann die üblichen Phrasen von der Einwanderung in die sozialen Systeme usw. Ohne ein Wort darüber zu verlieren, daß diese "sozialen Systeme" von privaten Interessen bestimmt sind. Des Weiteren verwässern beide Artikel den Begriff des Staates als ein Machtinstrument der herrschenden Klasse. Als ein Instrument einer Klasse und eben nicht als ein Intrument des werktätigen und schon gar nicht des ganzen Volkes.
Und überhaupt wäre die jW gar nicht online, wenn da irgendwelche Artikel den Interessen der herrschenden Klasse in irgendeiner Form schaden könnten.
MFG
Die jW-Artikel beschreiben natürlich nicht, wie die Herrschende Klasse die Migration in ihrem Sinne nutzt. Dabei ist jedoch der Wirkungsmechanismus leicht durchschaubar, in erster Linie geht es darum, die unterschiedliche Entwicklung der Völker und Nationen profitbringend auszunutzen. So ist der Import von Fachkräften nur eine andere Art von Kapitalimport, denn Arbeitskraft ist nur eine Erscheinungsform des Kapitals (Marx). Natürlich hemmt das die Entwicklung der betreffenden Länder, aber auch diese Folge ist im Interesse des Kapitals. Ebenso hemmt Migration auch die eigene Nation in ihrer geistig kulturellen Entwicklung. Migration spaltet die ganze Gesellschaft infolgedessen daß sie in allen Klassen und Schichten wirksam wird. Und nicht zuletzt nutzt der Staat die Migration ganz geschickt für seine Propaganda.
Und von wegen Wirtschaftswunder unter Adenauer. Das wahre Wirtschaftswunder der Nachkriegszeit erbrachte das werktätige Volk der DDR, ganz ohne Fachkräfteimport und trotz der erdrückenden Last an Reparationszahlungen!
@Erfordia… : Wie gut, daß ich immer ein Gläschen guten kubanischen Rums zur Hand habe. Sonst könnte ich das Gedankengequirle nicht ertragen.
"Die Ampelregierung setzt auf die psychologische Wirkung, dass endlich Entschiedenheit und Vertrauen ins politische Handeln kommt …"
Die Wirkung allen Militärs, das sich in zivile Angelegenheiten einmischt, ist die einer Diktatur, wahrscheinlich Militärdiktatur.
Was man bisher mit den militaristisch niedergekesselten Demonstrationen und damit verbundener Intention, jegliche Kritik als gefährlich darzustellen für den Äußernden, ist kein Wesenszug einer freiheitlichen Gesellschaft. Einzig einen Untertanenstaat kann dies wohl positiv beeindrucken.
Es ist bestimmt schon im Zusammenhang gefallen, das alte Sprichwort. Doch sicher ist sicher. Von "Mit Kanonen auf Spatzen schießen" kann keine Rede mehr sein.
Sagen wir's auf "drostig". Wenn eine 155mm Granate, in eine Wand einschlägt, auf der sich ausgerechnet da dann ein neuartiger, lebensgefährlicher Viren-Stamm (!) befindet, dürften von dem weniger noch brauchbare Informationsstränge an DNA/RNA uebrigbleiben als vorher. Im Übrigen wird die Durchlüftung gefördert. Insofern- JA, direkter Beschuß kann das Risik .… [ich kann da gar nicht weiter schreiben, uihuihuihuih]
NEIN, Herr Drosten hat immer "zivile Beispiele" verwendet, um seine strategischen Überlegungen zu Virologien uns "einfachen" leuten darzulegen. Ob das an mir hängt? (daß ich vom rein "physischen" so hemmungslos milli.…) wer weiß
Dazu passt, was nun (Ende Juni 2025) herausgekommen ist:
Der Chef von "Trigema" (die mit dem Affen), Grupp Junior, berichtet in einem Fernsehinterview davon, dass 'man' seiner Firma bereits am 13.02. [sic!] 2020 mitgeteilt habe, dass ihre Läden "im Laufe der nächsten Wochen" würden schließen müssen.
Selbst wenn Grupp Junior – entgegen seiner Aussage "das vergesse ich nie" – sich um einen Monat geirrt haben sollte: Auch der 13.03. war noch vor dem berühmten RKI-Hocheskalieren …
Video-Ausschnitt aus dem Interview hier: https://x.com/SHomburg/status/1938144476318351518
Hier das ganze Video mit Grupp: https://www.youtube.com/watch?v=Q9YS8sH1Pc4&t=843s
Ich habe mir gerade eben (30.06.2025; Verzeihung: Ich hänge mal wieder fürchterlich hinterher) erlaubt, die von Kodoroc entdeckte 'zeitliche Seltsamkeit' am 23.01.2020 (oder sollte man das langsam "Singularität" nennen?) auf X zu posten – natürlich mit Quellenangabe.
Übrigens behauptet ein dt. Maskenproduzent, den damaligen Gesundheitsminister Spahn (CDU) bereits am 05.02.2020 aufgrund des Schutzkleidungsaufkaufverhaltens von China vor 'massiven Engpässen' gewarnt und keine Antwort erhalten zu haben: https://www.kreisbote.de/lokales/kaufbeuren/gesundheitsminister-ignorierte-warnung-buchloe-engpass-schutzkleidung-lange-corona-pandemie-13610089.html
– Spahn brauchte offenbar ein paar Tage, um seine eigenen Maskendeals einzufädeln.
PS: Warum China im Februar 2020 Panik-Schutzkleidungskäufe bei dt. Produzenten getätigt haben sollte (sofern diese Behauptung stimmt …), obwohl China damals uneinholbarer Marktführer dafür war, möge jeder selbst überlegen.
@ Witwesk: Danke für den Link zum Video! Wenn man Grupp jun. sieht, wünscht man sich den Affen an die Spitze des Unternehmens 🙂 Und herrlich der Künstlername (?) des begeisterten Youtubers: Yalcin Döner.