Mit Antipersonenminen gegen slawische Untermenschen

»… Ihr deut­scher Amtskollege Boris Pistorius sag­te, dass Russland spä­te­stens 2029 in der Lage sei, die NATO anzu­grei­fen. Sehen Sie das ähn­lich?
Ja, unse­re Einschätzung ist, dass Russland in fünf Jahren in der Lage ist, einen NATO-Staat anzu­grei­fen. Und soll­te es bald zu einem Waffenstillstand in der Ukraine kom­men, wür­de das den Prozess noch beschleu­ni­gen. Russland hat auf Kriegswirtschaft umge­stellt und hät­te dann Hunderttausende Soldaten ohne Beschäftigung. Deshalb den­ke ich, sind unse­re Sorgen und Vorbereitungen mehr als gerechtfertigt…

Jeder Litauer weiß: Wenn die Russen kom­men, wird nie­mand ver­schont… Vergewaltigungen und Mord sind an der Tagesordnung, wenn rus­si­sche Soldaten auftauchen…

Litauen ist kürz­lich aus der Ottawa-Konvention zur Ächtung von Antipersonenminen aus­ge­stie­gen. Warum ist das not­wen­dig?
… Diese Minen haben einen gro­ßen Abschreckungseffekt. Sie sol­len Soldaten hin­dern, unse­re Grenze zu über­que­ren. Wenn das pas­siert, hät­te das nicht aus­zu­den­ken­de Folgen für unse­re Bevölkerung. Gemeinsam mit unse­ren Nachbarländern haben wir uns des­halb nach lan­ger Diskussion zu die­sem Schritt ent­schlos­sen. Die Bevölkerung unter­stützt das, unser Parlament ist dem ein­stim­mig gefolgt. Wir sen­den damit an Russland das kla­re Signal, dass wir alles tun, um uns zu schützen.«

11 Antworten auf „Mit Antipersonenminen gegen slawische Untermenschen“

  1. > Ihr deut­scher Amtskollege Boris Pistorius sag­te, dass Russland spä­te­stens 2029 in der Lage sei, die NATO anzu­grei­fen. Sehen Sie das ähnlich?

    Nö. Russland war schon immer dazu in der Lage, seit Bestehen der NATO!

    1. Genaugenommen: Genau!

      Man muß aber auch die Zeitungen voll bekom­men und die Politiker was sagen las­sen. 'swird doch schließ­lich auch alles bezahlt.

      Motivationshintergrund. (inhalt­lich)

  2. Die Aussage "dass Russland spä­te­stens 2029 in der Lage sei, die NATO anzu­grei­fen" ist übri­gens nicht neu. Genau das­sel­be wur­de schon zu Zeiten des NATO-Doppelbeschluss ver­kün­det nur mit ande­ren Zeitangaben.

    Denn wenn der Bonner Staat pro­pa­giert hät­te, daß die UdSSR dazu sofort in der Lage gewe­sen wäre, hät­te sich ja auto­ma­tisch die Frage dar­aus erge­ben war­um das die SU nicht gleich getan hätte.

    Eng ver­bun­den mit sol­chen bil­li­gen Propagandatricks und genau­so alt st die Behauptung vom Wettrüsten. Also, daß die Staaten des sozia­li­sti­schen Verteidigungsbündnisses, auch Warschauer Vertrag genannt, nichts ande­res zu tun hät­ten als mit den NATO-Staaten um die Wette zu rüsten. So war es der ein­zi­ge Sinn des Krefelder und spä­ter Bielefelder Appells, genau die­se Behauptung in eben­die­ser Kladde festzuhalten.

  3. Sie haben eine Obsession mit dem "Rassenkampf".
    Wenn "die Russen kom­men", dann kom­men die "Hunnen /​Mongolen", die Barbaren, die Morden und Rauben und Plündern und Vergewaltigen.
    Die "Barbaren" sind "ras­sen­un­ab­hän­gig".
    Die "Barbaren" sind kei­ne "Untermenschen", son­dern sie sind "unmensch­lich" und zwar grausam.
    Sie "sind" "Tiere in Menschengestalt". Sie sind dehu­ma­ni­siert, sie "sind" Monster, Ungeheur, Unmenschen.
    "nicht zivi­li­siert", "Zerstörer der Zivilisation".
    Kurz: der Menschenfeind, Weltfeind, gegen den ist ein "gerech­ter Krieg" mög­lich, zur Rettung der Menschheit (human race), nicht der "ari­schen Rasse".
    Die Polemik läuft ins Leere.
    Rassismus ist nicht das Motiv, eher Revanchismus oder ein­fach Imperialismus, der sich nicht ras­si­stisch, son­dern anders recht­fer­tigt, um sich als "gerech­ten Krieg" zu ermöglichen.

  4. Litauische Führungen haben durch­aus Erfahrung mit Gräueltaten. In 1941 blie­ben von Angehörigen einer ande­ren Bevölkerungsgruppe nicht all­zu vie­le am Leben auch dank der tat­kräf­ti­gen Unterstützung von durch­aus erheb­li­chen Teilen der litaui­schen Bevölkerung. 

    Zu den Antipersonenminen: Wer ein­mal die Opfer, oft­mals Kinder, von Antipersonenminen tat­säch­lich erlebt hat, ihre ent­setz­li­chen Verstümmelungen durch die­se Waffen gese­hen hat, der wird einer Ächtung wohl zustim­men. Was nicht heißt, das ande­re Waffen akzep­ta­bel wären.

    Welchen Vorteil soll­te das böse Russland aus einem Angriff gegen eine Nato zie­hen? Null ist die Antwort. Warum auch, Russland ver­fügt über her­vor­ra­gen­de Rohstoffquellen, ein­schließ­lich Energie, einen stei­gen­den Lebensstandard und damit ein­her­ge­hend aus­rei­chend Kaufkraft, die aggres­si­ven Imperialismus gene­rell unnö­tig macht, um Absatzgebiete zu erschlie­ßen. Dazu eine Altersstruktur, die als vor­teil­haft bezeich­net wer­den kann. Warum soll­te Russland sich mit den wirt­schaft­lich aus­ge­laug­ten, von der Bevölkerungsstruktur nach­tei­li­gen, mit kaput­ter Infrastruktur und ver­ar­men­den Bevölkerungen unter dem Diktat des Großkapitals ste­hen­der west­li­cher Staaten bemäch­ti­gen wollen?

    Der Russenhass der Bevölkerungen der bal­ti­schen Mini-Staaten reflek­tiert im Übrigen exakt den Minderwertigkeitskomplex, da sie so voll­kom­men uner­heb­lich auf der Weltbühne sind. Da hilft auch kei­ne Kallas oder sonst ein bal­ti­scher Politiker im Format eines mitt­le­ren Kommunalpolitikers. 

    Hätten die bal­ti­schen Mini-Staaten neben durch­aus erwäh­nens­wer­ter Architektur wirt­schaft­li­che Alleinstellungsmerkmale, wie z.B. Liechtenstein oder Luxemburg oder Cayman Islands oder die Kanalinseln (auch wenn die­se ihren Ruf ihrer Eigenschaft als Steueroasen ver­dan­ken), dann sähe die Sache anders aus. Da ist aber nichts.

  5. Déjà Vu!
    Nach mei­ner Erinnerung wur­de in den frü­hen Achtzigern in eini­gen Reden (+ "Podiumsdiskussionen") von Politikern der "frei­en Welt" die bal­di­ge Einsatzbereitschaft von Gamma(? kann aber auch ein ande­rer Grieche gewe­sen sein)-Strahlen an den Schutzwällen pro­pa­giert (qua­si als "Beweis" für die eige­ne, abso­lu­te Friedfertigkeit – statt "Kriegstüchtigkeit").
    Zweifel an der Durchführung, oder gar guten Absichten) waren auch damals schon Häresie.
    Allerdings soll­te man den Balten wegen deren beson­de­ren "Erfahrungen" des letz­ten Jahrhunderts (und der unver­meid­li­chen geo­gra­phi­schen Nähe) zumin­dest zubil­li­gen, dass sie anders ticken als Ger- oder Ro-manen.
    Auch die impe­ria­le Rhetorik (nicht nur) eines Putin (von den älte­ren Baltinnen im Original ver­ständ­lich) ist eben­so bedenk­lich wie die ver­mut­ba­re Instrumentalisierung die­ser Ängste (NICHT "Phobien"!) durch ein­schlä­gi­ge Kreise: "Sicherheits"- oder schlich­te Machtpolitik nebst indu­stri­el­ler Profitinteressen.

      1. @aa: Danke für den Hinweis!
        (der Disclaimer mit der wei­ten Entfernung passt aller­dings nicht ganz dazu 😉).
        Und die Inspiration, etwas genau­er hinzuschauen:
        https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cbereinkommen_%C3%BCber_das_Verbot_des_Einsatzes,_der_Lagerung,_der_Herstellung_und_der_Weitergabe_von_Antipersonenminen_und_%C3%BCber_deren_Vernichtung
        Gruselig, dass nicht nur die zwei übli­chen Verdächtigen nicht unter­schrie­ben haben, son­dern auch ande­re gro­ße Mächte (und damit mut­maß­li­che Herstellerländer).

  6. "Bei einem israe­li­schen Luftangriff auf das Haus von Hamdi und Alaa al-Nadschar, bei­de Ärzte am Nasser-Krankenhaus im Gazastreifen, sind neun ihrer zehn Kinder getö­tet wor­den. Hamdi al-Nadschar und eines der Kinder wur­den schwer ver­letzt. Das teil­te das Krankenhaus mit, in dem das Ehepaar tätig ist. Wie unter ande­rem die israe­li­sche Zeitung Ha’aretz unter Berufung auf ihre Kollegen berich­tet, hat­te die Familie kei­ne Verbindungen zur Hamas.

    Der Luftangriff ereig­ne­te sich am Freitag, nur weni­ge Minuten nach­dem Dr. Hamdi al-Nadschar sei­ne Frau zur Arbeit gefah­ren und nach Hause zurück­ge­kehrt war. Wenige Stunden spä­ter wur­den die Leichen von sie­ben ihrer Kinder in eben jenes Krankenhaus ein­ge­lie­fert. Das älte­ste war zwölf, das jüng­ste drei Jahre alt. Zwei wei­te­re Kinder – ein sie­ben Monate altes Baby und ein zwei­jäh­ri­ges Kind – wur­den am Samstagmorgen noch unter den Trümmern ver­misst. Ein spä­ter vom Direktor des von der Hamas kon­trol­lier­ten Gesundheitsministeriums ver­brei­te­tes Video zeigt, wie ver­kohl­te Kinderleichen aus den Trümmern eines Hauses in Chan Junis gebor­gen werden.
    Israel reagiert auf Berichte über getö­te­te Zivilisten

    Die israe­li­sche Armee (IDF) äußer­te sich zu dem Luftangriff am Freitagabend mit dem Hinweis, ein Kampfflugzeug habe meh­re­re Verdächtige ange­grif­fen, die sich in einem Gebäude nahe israe­li­scher Truppen im Gebiet von Chan Junis auf­ge­hal­ten hät­ten. Dabei habe es sich um ein gefähr­li­ches Kampfgebiet gehan­delt, das zuvor „zum Schutz der Zivilbevölkerung eva­ku­iert wor­den sei“. Die IDF erklär­te, man gehe Hinweisen auf „Schäden an unbe­tei­lig­ten Personen“ nach.

    Der bri­ti­sche Chirurg Graeme Groom, der Adam ope­rier­te, sag­te der BBC, es sei „uner­träg­lich grau­sam“, dass eine Kinderärztin, die jah­re­lang kran­ke Kinder betreut habe, durch einen ein­zi­gen Raketeneinschlag fast alle ihre eige­nen Kinder ver­lo­ren habe.

    Trotz des Verlusts von neun ihrer zehn Kinder hat Dr. Alaa al-Nadschar ihre Arbeit im Nasser-Krankenhaus fortgesetzt.
    Das berich­te­te Ahmad al-Farra, ein Kollege der Ärztin, gegen­über CNN. Während ihrer Schichten erkun­di­ge sie sich regel­mä­ßig nach dem Zustand ihres schwer ver­letz­ten Ehemanns und ihres ein­zi­gen über­le­ben­den Kindes Adam. Beide muss­ten sich zwei Operationen unter­zie­hen und wer­den wei­ter­hin behandelt."

    https://​www​.ber​li​ner​-zei​tung​.de/​n​e​w​s​/​n​e​u​n​-​k​i​n​d​e​r​-​e​i​n​e​r​-​k​i​n​d​e​r​a​e​r​z​t​i​n​-​b​e​i​-​i​s​r​a​e​l​i​s​c​h​e​m​-​a​n​g​r​i​f​f​-​a​u​f​-​g​a​z​a​-​g​e​t​o​e​t​e​t​-​l​i​.​2​3​2​7​917

  7. Zitat: "… Ihr deut­scher Amtskollege Boris Pistorius sag­te, dass Russland spä­te­stens 2029 in der Lage sei, die NATO anzugreifen…".

    Müssen wir des­halb den Russen jetzt zuvor­kom­men, Herr Pistorius, oder was wol­len Sie damit im Bewußtsein der Bürger auslösen?
    Etwa die Konditionierung zur "Kriegstüchtigkeit"?

    Ich weiß zwar nicht, wie groß die Glaskugel ist, in der Herr Pistorius sei­ne mili­tä­ri­schen Visionen bereits vorhersieht.

    Aber eines weiß ich, weil es im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland schwarz auf weiß gedruckt ist:

    Kriegshetze ist strafbar!

    Artikel 26 GG:

    (1) Handlungen, die geeig­net sind und in der Absicht vor­ge­nom­men wer­den, das fried­li­che Zusammenleben der
    Völker zu stö­ren, ins­be­son­de­re die Führung eines Angriffskrieges vor­zu­be­rei­ten, sind ver­fas­sungs­wid­rig. Sie sind unter Strafe zu stellen.

    Gegen ihn (und wei­te­re deut­sche Politiker) muss des­halb Strafanzeige vor dem Bundesverfassungsgericht gestellt wer­den wegen des Tatverdachts des Verstoßes gegen das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, ins­be­son­de­re Art 26 (1) GG.

  8. Was genau hät­te ich eigent­lich zu befürch­ten, wenn die Russen kommen?
    Und zumThema mili­tä­ri­sche Überlegenheit, ich mei­ne mich zu erin­nern, das die Amis welt­weit min­de­stens 5mal sovie­le Militärstützpunkte haben wie die Russen.

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