
Facebook wiegelt ab, "es handele sich um eine 'recycelte Newsstory'", die Daten seien mehrere Jahre alt. Dagegen steht die Einschätzung des litauischen (!) Cybersicherheitsunternehmens "Cybernews".
»Ein Rechercheteam von „Cybernews“ behauptet indes, die Daten seien frisch. Dafür habe man eine Stichprobe von 100.000 Datensätzen untersucht. Diese enthielten demnach unter anderem Nutzer-IDs, Namen, E‑Mail-Adressen, Telefonnummern, Standorte, Geburtsdaten. Unklar bleibt angesichts der Behauptung, 1,2 Milliarden Datensätze erbeutet zu haben, wie viel Daten die Angreifer tatsächlich stehlen konnten. Sollte sich die Größenordnung des Datendiebstahls bestätigen, würde er zu den größten Datenlecks zählen, von denen Facebook je betroffen war…
Bereits 2021 erbeuteten Hacker von Facebook Nutzerdaten-Sets in Millionenhöhe (angeblich 500 Millionen). Für seinen nachlässigen Umgang mit Nutzerdaten wurde Facebook seinerzeit von der irischen Datenschutzbehörde DPC mit einer Geldstrafe von 265 Millionen Euro belegt.«

Sicher oder nicht sicher: "Den Staat" oder irgendwelche anderen Personen oder Unternehmen, Forschungseinrichtungen etc., die ich nicht explizit einzelfallbezogen zur Einsichtnahme und Nutzung ermächtigt wurden, haben privaten Gesundheitsdaten nichts anzugehen. Die Überlassung von privaten Gesundheitsdaten ohne explizite Zustimmung (nein, Opt-Out-Modelle sind eine Art Beweislastumkehrprinzip) stellt einen Ansatz eines Neofeudalismus mit leibeigenschaftsähnlichen Zügen dar. Von Organen bis zu Gesundheitsdaten will ein den Profitinteressen des Großkapitals dienender Staat Zugriff haben. Dies zu der nahezu totalen Überwachung, bei der kein Opt-Out vorgesehen und möglich ist. Von Bewegungsprofilen bis zu finanziellen Transaktionen. Daher: Die ePA ist auch dann abzulehnen, wenn sie sicher wäre.
Wenn jede Art von "Arztpraxis" da Zugang hat, frage ich ob man einen "Hacker" dem Begriffe nach, überhaupt benötigt.
Natürlich. Es gibt immer welche die den Ikea-Badezimmerschrank vom gelernten Kunstschreiner montieren lassen. Normal – wenn's Umsätze erzeugt.
Gut – Was Umsätze erzeugt darf nicht hinterfragt werden. Ist so die treffende Chrakterisierung unserer Zeit?
Legal-Illegal‑S.….
> Für seinen nachlässigen Umgang mit Nutzerdaten wurde Facebook seinerzeit von der irischen Datenschutzbehörde DPC mit einer Geldstrafe von 265 Millionen Euro belegt.
Ja, mag schon sein daß von FB Millionen Euro an den irischen Staat fließen. Nur hat das ganz sicher nichts mit Datenschutz zu tun.
Im Übrigen liegt das Problem in der privaten Verwendung aller Daten die in irgendeiner Form (digital, analog, schriftlich, mündlich) erhoben werden. Hundertprozentig landet eine jede Bewerbungsmappe in privaten Händen und genauso ist das mit Ihrer Krankenakte, unerheblich ob digital oder in gedruckter Form.
@ Erfordia…: Es heißt Krakenakte!
Wenn schon dann Krakenaktie @aa 😉
@Erfordia:
Genau, SO ist es auch!
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Nur noch 3 Tage Zeit zum Ablehnen – danach fressen WhatsApp, Instagram und Co. Ihr digitales Leben
Stand: 23.05.2025, 10:49 Uhr
Von: Louis Exenberger
Kommentare
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Meta plant, ab dem 27. Mai öffentliche Nutzerdaten für KI-Training zu verwenden. Betroffene haben nur noch wenige Tage Zeit, um zu widersprechen.
https://www.merkur.de/produktempfehlung/computer-technik/meta-nutzt-ihre-daten-fuer-ki-nur-tage-zeit-zum-widersprechen-zr-93745281.html
https://www.arte.tv/de/videos/118271–000‑A/dna-tests-das-geschaeft-mit-den-genen/
Dem Fazit des Sprechers widerspreche ich. Es gibt keine unabhängigen Wissenschaftler. Dennoch interessant, zumal die EPA sehr gut geignet sein könnte Gendaten zu speichern.
Inwiefern die milliardenfachen PCR Tests für "Covid" auch dazu genutzt wurden, Gendaten zu sammeln wird leider auch nicht in Erwägung gezogen. Bei meiner Suche habe ich nicht sehr viel Aussagekräftiges gefunden:
https://www.fr.de/wissen/dna-wettruesten-chinas-suche-menschliche-genetische-daten-befuerchtungen-zr-92542708.html
https://www.umu.se/en/news/covid-tests-may-leak-personal-data–_11394501/
Wie so oft blickt man bei brisanten Typen eher nach außen und läßt Informationen wie diese außen vor:
https://www.bbmri.de/news-events/article/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=310&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=982ba088ae1f543de4e56f570c090883
" 20.01.2020
Deutschland tritt EU-Genomprojekt bei
Deutschland ist offizieller Partner des europäischen Großprojekts „1+Million Genomes Initiative“. Am 16. Januar 2020 unterzeichneten Bundesforschungsministerin Anja Karliczek und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn gemeinsam die Deklaration „Towards access of at least 1 million sequenced Genomes in the EU by 2022“. Ziel der Initiative ist es, länderübergreifend einen sichereren und geregelten Zugang zu mindestens einer Million kompletter Genomsequenzen und weiterer Gesundheitsdaten zu ermöglichen. Aktuell haben sich über 20 europäische Länder zur Zusammenarbeit verpflichtet."