Unlängst rechnete einer der unvermeidlichen Experten im Deutschlandfunk vor, daß das vom Außenminister vorgegebene Ziel, 5 % des BIP in Kriegstechnologie zu stecken sowie Brücken und das Gesundheitswesen kriegstauglich zu machen, dazu führen würde, daß die Hälfte des Bundesetats für die "Verteidigung" ausgegeben würde.

Neben Herrn Waffenpfuhl glänzen noch weitere Großgeister im Kabinett der Merzkonterrevolution. Die brutale Niederschlagung der bürgerlichen Märzrevolution von 1848 hatte zur Flucht zehntausender liberaler und sozialistischer AnhängerInnen der Republik geführt. Viele erhielten in Frankreich, England oder der Schweiz Asyl. Die Lehre daraus zieht ein Herr Doofrind, der nicht Landwirtschaftsminister ist.
Der Name der Wirtschaftsministerin Reiche spricht für sich. Für ein Baschen sozial anumutende Pflästerchen auf die zu reißenden Wunden bei Armen und nicht ganz Reichen ist die Arbeitsministerin zuständig. Befreit man Frau Baerbock vom männlichen Huftier, dann bleibt eine Ministerin für Raumfahrt übrig, die uns mit Flugtaxis auf den Mond schießen will. Über Baldur Pistolius, den Mann mit seinem schlichten Gemüt adäquater Sprache, wurde an anderer Stelle Hinreichendes gesagt.
Ein Wilderer und Chef-Lobbyist des CDU-Wirtschaftsrats besetzt ein eigens für ihn geschaffenes Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung, ähnlich Musks DOGE. Sein Staatssekretär, er ist doch nicht blöd, ist der Nachwuchskarrerierist Alfred E. Amthor. Jener ist wie der neue Regierungssprecher Korlotius und der Kanzler selbst Mitglied der Atlantik-Brücke. Die wiederum wurde u.a. vom Bankier Eric M. Warburg gegründet, wobei die Gnade seiner frühen Geburt ihn nicht mehr mit den illegalen Cum-Ex-Geschäften seiner Nachfolger in Verbindung bringen läßt. Ihr heutiger Chef ist Siegmal Gabriel ("S"PD), weitere Vorstandsmitglieder im Leuchtturm der Freiheit sind der ewige Loser Norbert Alois Röttgen ("C"DU), der Uberflieger Kai Georg Diekmann (ehemals Springer-Konzern und Trauzeuge Kohls) sowie Lichtgestalten wie Wolfgang Ischinger und Omid Nouripour Die Mitgliederliste seines International Advisory Council wie des Vorstands liest sich wie das Who is Who des deutsch-amerikanischen Größtkapitals.
Frau Alibaba-Radovan aus der autonomen Region Meckpomm ist für Wirtschaftsförderung im Ausland zuständig ("Entwicklungshilfe"). Ein weitere Alois mit vielfältigen Geschäftsinteressen (Metzgermeister, Aufsichtsrat des Skandalunternehmens Toll Collect und im Kuratorium des Deutschen Bundeswehrverbandes) wurde zum Landwirtschaftsminister geschlagen und ist damit auch für "Heimat" zuständig.
Es ist also nicht nur Blackrock im Spiel, wenn das Klingbeil an das Grundverständnis eines repräsentativen Parlamentarismus gelegt wird. Zudem versteht sich von selbst, daß sich diese Blüte Deutschlands zur Führerschaft in Europa und der Welt berufen sieht, "in enger Abstimmung mit unseren Partnern".

«Viele erhielten in Frankreich, England oder der Schweiz Asyl.» – Und sind nach Amerika ausgewandert. Es gibt sogar den Begriff «Forty-Eighers». Stramme Abolitionisten. Die Figur Dr. King Schultz in Tarantinos «Django Unchained», als Mischung aus Old Shatterhand, 48er und mörderischem Deutschen, ist durchaus gut getroffen. Und natürlich von Waltz kongenial verkörpert.
https://de.wikipedia.org/wiki/Forty-Eighters
@weltexpriment.…
Es muß an der Stelle angemerkt werden, daß der Artilel von "Wikipedia" nicht historisch ist. Der "Wikipedia" wegen, bitte ich strengstens den Zeitstempel zum Kommentar zu berücksichtigen, Denn dort verorte ich das höhere Maß an Seriösität. Im "Netz" ist S. sowieso keine wirklich gute Wortwahl!
Und wo ich schonmal dabei bin, es handelte sich NICHT um eine "europäisch-bürgerlisch-demokratische" Revolution, sondern um die gescheiterte Revolution um Demokratie in Deutschland.
", die sich infolge der Niederschlagung der bürgerlich-demokratischen Europäischen Revolutionen von 1848/49 – "
Die beiden anderen Demokratien in D‑land entstanden unter "Beaufsichtigung" von "Siegermächten". Daher – vermutlich – viele unserer probleme .…. – Man muß zudem berücksichtigen daß allein der Umstand politisch schon oft mißbraucht wurde.
Aus eigener Kraft hat es Deutshland bisher lediglich in die konstitutionelle Monarchie hinein geschafft – Immerhin! Wer das kleinreden möchte, sollte berücksichtigen daß es im Kontext der Zeit vieleicht ein guter Anfang zur emanzipierteren Demokratie hätte sein können. Bin aber KEIN Historiker! Und "hätte,hätte der Hund nicht geschissen… usw. – Pure Spekulationen!
Auf jeden Fall erklärt es mir, den "Typus" von Politikern, die uns vorstehen. – Wo gehts denn nun zu den Verteilstellen der unterdrückten Geldmassen… blabla-blabla. – Das sind natürlich (fragwürdige?) "Vorbilder". (Vor-Bilder?)
Mir kommt die gegenwärtige Situation so vor, als wolle man dem Bürger vorenthalten, was sein Recht gewesen war. Natürlich um ihn vor Schaden zu bewahren. Denk mal an!
Man hat übrigens, seinerzeit die Rolle des "Militärs" verkannt – in wohl dramatischer Manier?!?
Außerdem scheint mir "48-er" eine Art "Stempel" zu sein. Also vermutlich nicht unbedingt immer "wohlmeinend".
> Aus eigener Kraft hat es Deutshland bisher lediglich in die konstitutionelle Monarchie hinein geschafft – Immerhin!
Nein. Nach der Niederlage der Schlachten von Jena und Auerstädt (1806) konnte der Staat Preußen nur dadurch weiterbestehen, als daß er sich als Handlanger der Franzosenkönige Ludwig XIV und XV anbiederte. Und später, nach 1870/71 war es die Blut-Und-Eisen-Politik eines Junkers aus der Altmark (Bismarck) der dem zerbröselnden preußischen Junkertum weiterhin die Herrschaft sicherte.
Der ganze Parlamentarismus und das 1848 erkämpfte Wahlrecht, was am 30. Mai 1849 eingeführt wurde und bis 1918 Bestand hatte war nur eine Fassade, eine Scheindemokratie. Es sicherte die Macht der Hohenzollern und der preußischen Junker. Drei Wahlklassen konnten je eine gleiche Anzahl von Abgeordneten wählen. Die erste und die zweite Wählerklasse aus großen Gutsbesitzern und einer reichen Oberschicht der Bürger hatten doppelt soviel Stimmrecht wie das gesamte übrige Volk; ein Junker hatte das siebenfache Stimmrecht gegenüber einem gewöhnlichen Bürger. Dieses Wahlrecht war der Ausdruck der tatsächlichen Machtverhältnisse nach der siegreichen preußischen Gegenrevolution.
So gab es nach 1871 wohl einen Kaiser Wilhelm I. aber die Macht im Staate verblieb den preußischen Junkern.
MFG
"… konnte der Staat Preußen nur dadurch weiterbestehen, als daß er sich als Handlanger der Franzosenkönige Ludwig XIV und XV anbiederte"
Meinten Sie etwa "Napoleon Bonaparte"?
https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Jena_und_Auerstedt
Man entledigte sich seiner ja später
https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkerschlacht_bei_Leipzig
https://de.wikipedia.org/wiki/Koalitionskriege
https://de.wikipedia.org/wiki/Wiener_Kongress
https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Waterloo
Es ist aber sehr interessant das mal wieder zu "sichten", weil die Auswirkungen bis zum heutigen Tag, scheinbar wohl gar nicht gerne gesehen werden wollen dieser Tage, oder täuscht mich da mein Eindruck.
Was für ein guter Dialog! Das war übrigens auch die große Zeit vom Fürsten Metternich, den Kissinger ja zum Vorbild gehabt haben soll oder will. Klasse! Ein "Brückenschlag"? 😉
Die Preußen haben mit allen Franzosenkönigen gemeinsame Sache gemacht über 200 Jahre von Napoleon 1 bis 3. Und den Krieg 1870/71 übrigens hat Bismarck eingefädelt, Napoleon hat diesen Krieg nur erklärt. Mit dem Stiefel auf dem zuckenden Herzen Frankreichs wurde das Deutsche Kaiserreich geschaffen, die Stunden seiner Gründung prägten sein Gesicht. Durch Bismarck wurde Deutschland statt zu einem modernen bürgerlichen Staat zum Heiligen Reich Preußischer Nation. Einem Staat in dem der reaktionär-feudalistische Apparat bis in die Zeit des Hochkapitalismus weiter existierte.
PS: Die Hohenzollen und die Preußen-Junker haben weder Nationale noch Deutsche Interessen vertreten, sondern im Bündnis mit den Franzosenkönigen die Zersplitterung Deutschlands nach dem Westfälischen Frieden 1648 in 365 Herzog- und Fürstentümer nur genutzt um sich selber zu bereichern und ihr eigenes Volk auszuplündern.
Das dachten "Die Franzosen" wohl aber auch!
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsch-Franz%C3%B6sischer_Krieg
Da dachten sie dann aber vieleicht wohl nicht ganz so richtig. Das ist ja das Blöde daran. Der Schein trügt, nicht gerade selten! -> s. "Metternich"
> Und wo ich schonmal dabei bin, es handelte sich NICHT um eine "europäisch-bürgerlisch-demokratische" Revolution, sondern um die gescheiterte Revolution um Demokratie in Deutschland.
Absolut richtig. Und als Ergänzung:
Gescheitert ist diese Revolution weil 1. das reich gewordene Großbürgerum die Kompromisse mit Krone und Adel dem Bündnis mit dem Volke vorzog, weil 2. die demokratische Partei der kleinen Bürger und Bauern sich nicht rechtzeitig zum Handeln entschloss und weil 3. die junge Arbeiterklasse ihre Rolle noch nicht begriffen hatte.
Das Scheitern der Revolution von 1848 hatte fatale Folgen für die weitere Entwicklung der Deutschen Nation, insbesondere die Verschmelzung des Preußischen Feudaladels mit dem Großbürgertum bestimmte die ganze Entwicklung bis weit in das 20. Jahrhundert hinein.
Der Artikel ist vermutlich OK. Nicht ganz gelesen. Mein Beitrag ist also falsch und muß gelöscht werden. Sorry, schlechter Tag! (mal wieder)
Weil es nicht gelöscht wurde, nochmal genauer: Der Artikel unterstellt den Begriff "48'ers" auf alle Revolten und deren Migranten zurückzuführen. So genau kenne ich den Sprachgebrauch in den USA nicht. Das relevante Ereignis war die Deutche Revolution, die Errichtung der ersten Demokratie, und deren vorläufuges Ende in Deutschland bis Weimar. Erwähnt sollte werden, daß es vor "Weimar" zwar noch eine "Novemberrevolution" gab, allerdings von weitaus geringerer Tragweite, und ebenfalls mit Gewalt beendet.
Der Weg zu Hitler verlief ganz ähnlich. Zweifelsfrei gibt es heute wie auch damals in der Weimarer Zeit eine demokratische Komponente, einen sozialistischen Teil der bürgerlichen Klasse, also derjenigen Klasse die 1848 als Sieger hervorging. Aber es war eben genau diese sozialistische Komponente die geschlachtet werden musste um Hitler auf den Kanzlerstuhl zu heben: Die Weimarer Republik.
Und um diese Machtkämpfe innerhalb der Bürgerlichen Klasse vor der Öffentlichkeit zu verbergen, spielte man Wirtschaftskrisen, Bankenkrisen, Börsenskandale, Regierungskrisen und Theater einschließlich Mord in den eigenen Reihen bis zum Sturz des Kabinetts Schleicher am 30. Januar 1933 womit der Vorhang fiel.
Gesiste wiederholt sis eben doch. Schönen Sonntag!
PS: Innerhalb von nur einem Jahr, 1932 bis 1933 hatte die Weimarer Republik 3 (in Worten drei) Kanzler. Kommt uns das nicht irgendwie bekannt vor?
Und was die 48er Revolution betrifft, das aufstrebende Bürgertum hat sich da nicht vom Preußischen Adel befreit, sondern sich mit ihm verbündet. Das Ende des Bauernkrieges 1525 brachte, dank des Verräters Martin Luther, dem Deutschen Volke 300 Jahre Finsternis!
@Erfordia…
Vermutlich ist es noch vertrackter. Es ist Vielen nicht so ganz klar, was "Fürst Metternich" bewirkte. Den schreibe ich im Hochkomma, weil ich nicht unbedingt seine Person, sondern seinen Beitrag zur Politik bzw. Geschichte damit meine.
Der "Röhm-Putsch", welcher alleinig als Erfindung Hitlers bezeichnet werden kann, ist nichts weiter als die verschleiernde Betitelung dafür, wie die NSDAP-Rechte mit ihrer "Linken" verfuhr.
(Es gab keinen Röhm-Putsch) Das hat auch rein gar nichts mit den "Homosexuellen" zu tun gehabt. Auch auf eine "Bemerkung" des Führers zurückführbar. Der Mann hat so wie er war, von 1920 bis 1935, niemanden in der NSDAP gestört. Nicht im Mindesten! Es hätte vermutlich auch sehr verwundert .….
Vermutlich hat Hitler nichts weiter tun müssen, als korrekt die Fehler zu deuten. Das halte ich für einfacher als gedacht. Schwerer ist es dagegen durch den "Schleier dummen Zeugs" zu schauen, den Macht und Opposition sich öffentlichkeitswirksam abhalten. Auf einen Thron gehievt wurde Der jedenfalls nicht – zumindest nicht von allzu langer Hand geplant. Meine Vermutung, der wurde schwer falsch eingeschätzt und hat es irgendwie gemerkt Wie. Für einige Jehre hat er es vermutlich geschafft sich der Marionettenstränge zu entledigen. Weiß der Geier, wie das geht. Vermutlich würden Einige ein Vermögen in so eine Fähigkeit investieren – so sie ein Wahres besäßen. 😉
Was den sog. Röhm Putsch betrifft, nun, es gab auch in den eigenen Reihen der Großindustriellen Machtspiele. Der Öffentlichkeit jedoch spielte man einen "Putsch" nach dem Anderen vor um diese Machtspiele zu verschleiern und schreckte auch vor einem Mord in den eigenen Reihen nicht zurück. All diese Putsche waren nur Inszenierungen, der Sturz des Kabinetts Brüning, der Sturz des Kabinettes von Papen (beide 1932) und schließlich der Sturz des Kabinetts Schleicher am 30. Januar 1933, dem Tag an dem der Vorhang viel.
Der Mord an Lübcke (2019) ist unter den gleichen Aspekten einzuordnen wie der Mord an Röhm (1934). Ebenso alle heutigen Bankenkrisen (Lehman, CumEx…), Wirtschaftskrisen, Regierungskrisen, Wahldebakel usw.
@R. Furt: Fiel zu wenig Dialektik!
aa, was heißt hier Dialektik? Primitive Machtspiele sind das. Sämtliche Krisen heutigen Zeit haben dieselben Ursachen wie die Krisen der Weimarer Republik. Bankenkrisen, Wirtschaftskrisen, Regierungsbildungskrisen, Terroranschläge, Inflation usw. das alles hat mit Dialektik nicht das Geringste zu tun.
Auch unter den Stahl- und Kanonenkönigen der 20er Jahre gab es Meinungsverschiedenheiten bezüglich der zukünftigen Rolle Hitlers und seiner Partei. Das ist heute nicht anders.
@aa;@R.
https://www.youtube.com/watch?v=pbuUQIbAkac
Ganz Ohne Drogen! (hoolywut machts moeglich?)
PS: "Nicknames" sind eitel und platzverschwendend
[mein Rat an Kriminelle: Finger weg von den Drogen! Drogen betrügen (… und "shit" bescheißt) 😉 ]
Metternich, österr. Staatsmann, hatte nach dem Wiener Kongreß 1815 weder Interesse an einem Österreich als Führungsland in einem deutschen Kaiserreich noch Interesse an einem geeinten Deutschland. Einziges Interesse Metternich's war die Machterhaltung der Habsburger, und so baute Metternich Österreich, daß durch seine Reformen unter Maria Theresa und insbes. Joseph dem II. zeitweilig zu einem Gegenpol zum reaktionären Preußentum Friedr. II gewesen war zu einem Völkergefängnis aus.
Die Schaffung des Deutschen Bundes war Metternich's gezielter Schlag gegen den Plan, ein einheitliches Deutschland zu schaffen wie es sich Ernst Moritz Arndt und Freiherr v. Stein vorgestellt hatten. Damit wurde Metternich zum Retter des preußischen Junkertums bis in das Jahr 1848.
In Metternich's "Deutscher Bund" waren u.a. vertreten: Der König von England, der König der Niederlande und der König von Dänemark. Deutschland selbst war zersplittert in 365 Partikulargewalten, es gab weder ein Deutsches Parlament, noch einheitliche Maßeinheiten. Es gabe kein oberstes Deutsches Gericht und keine einheitliche Währung. Es gab lediglich einen Bundestag von Gesandten der Länder in Frankfurt am Main.
Der Songtext "Einigkeit und Recht und Freiheit" (Hoffmann v. Fallersleben) blieb eine Utopie jenseits der Galaxie.
Die harsche, alles durchdringende Militarisierung der Gesellschaft, einschließlich der abstrusen Ausgaben für Kriegstechnik, ist der nächste Schritt der Plünderung durch die herrschende Klasse.
Zur SPD in diesem Raubzug: Wer von einer kapitalistischen Partei wie der SPD etwas anderes erwartet, als vielleicht ein paar kosmetische Korrekturen an irgendetwas im sozialen Bereich, der ist seit 1914 auf der falschen Fährte. Dass selbst die letzten Reste solcher kosmetischen Dinge aus den Anliegen einer in 1945 auferstandenen SPD verschwunden sind, erklärt sich bereits aus dem Godesberger Programm und letztlich auch aus dem sogenannten Schröder-Blair-Papier.
Heute, wie vor 111 Jahren, verrät die SPD die zentralen Anliegen der Arbeiterklasse durch Kriegskredite, Militarisierung der Gesellschaft und die Befürwortung von Gewalt zur Bedienung (pseudo)nationaler Interessen der herrschenden Klasse. Die Arbeiterklasse einzelner Staatsgebilde wird unverändert gegeneinander gehetzt und metzelt sich zum Wohl des Profits der Großindustrie gegenseitig.
Es geht nicht um "die Deutschen", "die Europäer", "die Russen", "die Ukrainer", "die Amerikaner", sondern um die Menschen der gleichen Klasse, die sich "von oben befohlen", gegenseitig mit immer perfiderer Technik massakrieren. Man kann diesen Gedanken noch viel weiter führen, es ist immer der gleiche Sachverhalt.
Was das Großkapital durch vollversorgende und gutbezahlte Bütteldienste und Bonzen noch immer schafft, ist mittels Indoktrination die Gesellschaften zu spalten und mittels der Fokussierung auf nationale und damit verbundene Blockinteressen eine gefühlte Zusammengehörigkeit, ein "Wir" gegen "die Anderen", zu erhalten.
Genau so isses, danke O'Mikron.
Badewohl empfiehlt die "SchMerz Baderevolution".
Das SchMerzerlebnis für die ganze Familie.
Aus: Badespass heute, Wadepool für kalte Wickel.
wie soll ich mich ausdrücken?
ich frage mich, ob sich hinter mehreren pseudonymen immer nur eine person verbirgt,
erfurt /Erfordia Vicia Faba.
weltexperiment.com /Deutsche Revolution von 1848/1849 /"48'ers".
es ergibt sich daraus ein monolog.
ich finde es seltsam, aber es muß nicht abgeschafft werden.
@holger blank: Zustimmung. Ich fände es auch fairer, wenn User sich mit einem einzigen Namen erkennbar machten und ihre Selbstgespräche nicht hinter verschiedenen "Überschriften" verstecken würden.
Wir können uns ja auf Sempfgurke einigen. Aber letztendlich ist das auch egal, Sie erkennen mich an meinen Inhalten.
@R. Furt: Ich hatte jemanden anderen im Blick, der sehr viel postet, aber sich nicht auf einen Usernamen festlegen will. Das erweckt den falschen Anschein, als seien es verschiedene Personen. Man erkennt aber auch ihn an seinen Inhalten…
Die verschiedenen Namen ergeben sich aus der Fähigkeit der Browser, auch die Namen zu speichern die in anderen Foren verwendet werden. So kommt das manchmal durcheinander, ist keine Absicht.
@holger blank: Außerdem kommen von dieser Person immer öfter Einwürfe, die sich jeweils auf eine vermeintliche Aussage beziehen, die so nirgends steht oder gar ins genaue Gegenteil verdreht wird, was jemand anders zuvor geschrieben hatte. Eine solche Falschdarstellung von dieser Person dient ihr als Einleitung für eine Belehrung in einem arroganten Ton. Bemerkenswert ist, dass Ansatz und Stil dieser Belehrungen von den gespaltenen Persönlichkeiten identisch sind.
@Peter Pan:
Für so schlimm hielt ich es eigentlich nicht. 😀
@Erfordia:
Sind sie eine Art "Wunderheiler"?
Sie sind viel besser bei heise aufgehoben.
@MfG, es ist wirklich ein Wunder daß es ein Deutsches Volk überhaupt noch gibt. Über Jahrhunderte von seinen Führern verraten und verkauft und fremden Mächten ausgeliefert. Vom Klerus gebrannt-schatzt und bis auf Hemd ausgebeutet, erhob es sich im Jahr 1525 unter Thomas Müntzer und kämpfte tapfer aber diese Aufstände wurden brutal niedergeschlagen, denn dank der Progrome eines Martin Luther kam kein Bündnis zwischen den Bauern und der städtischen Bürgerschaft zustande. 100 Jahre später, im 30jährigen Krieg und unter wechselnder Führung der Habsburger, unter schwedischer und dänischer Herrschaft wurde das Deutsche Volk fast ausgerottet bis es sich – 200 Jahre später – erneut erhob im Jahre 1848.
Kann man das Deutsche Volk für seine Führer verantwortlich machen?
Ganz sicher wird man diese Frage angesichts der Geschichte des Deutschen Volkes von 1525 bis 1848 mit NEIN beantworten und ganz sicher auch mit NEIN was die Bismarck-Ära und die Zeit Wilhelm des I. und Wilhelm des II. bis 1919 betrifft. Und ganz sicher war es auch nicht das Deutsche Volk was einen Hitler hervorbrachte sondern die persönlichen Erben Bismarcks waren das und die persönlichen Erben der letzten deutschen Kaiser in einer unheilvollen Allianz mit den Großindustriellen von Rhein und Ruhr die Hitler und den 2. Weltkrieg mit Milliarden US$$ aus der Dawes-Anleihe vorfinanzierten.
Nicht das Deutsche Volk ist krank sondern seine Führer. Also braucht das deutsche Volk auch keine Wunderheiler sondern Menschen mit Verstand. Der Irrweg einer Deutschen Nation ist erst zu Ende wenn es nicht mehr von Irren geführt wird!!
AHA (nicht die Regel)
🙂
@holgerblank;@aa
Das dem Problem zu Grunde liegende Problem, hat wenig mit "Fairness" zu tun. Ansonsten: JA, das wäre wohl Fairer – Nicht besser! Das "monologisieren" hält sich allerdings in gewissen Grenzen.
Es ist bereits ein Weilchen her, da wurde unterstellt ich sei "@aa". Also auch das "Bezichtigen" nimmt schwer deutbare Formen an, zuweilen. Konkret ist "@weltexperiment.." definitiv nicht @Revolution… – Soweit geht es dann doch nicht.
Um aber auf die "Fairness" zu sprechen zu kommen. Menschen die damit reichlich wenig am Hut haben, interessieren sich zuweilen ja auch.… – Und es gab derzeit auch einen aktuellen, recht medialen Streitfall zum Thema. Nur um den Fingerzeig mal in die richtige Richtung abzugeben.
Zynisch: "Fair-Talk" scheint mir zur Trademark verkommen zu sein. Vieleicht habe ich damit ja auch Unrecht. Ich zum Beispiel stehe Personen die mit Klarnamen agieren (das andere Extrem) sehr positiv gegenüber und kümmere mich nicht weiter darum. Es freut mich sogar, daß es viele noch tun (können?)
Weil wir "Früher" echt sehr viele Kommentatoren hatten, würde mich interessieren ob eine/r mitliest, der/die von schlechten Erfahrungen diesbezüglich zu berichten weiß. Das wäre mal ein interessanter Aspekt – auch im Sinne des Blogs, denke ich. Man muß es rational (und selber) entscheiden. Das ist meine Erfahrung.
Ach ja und noch etwas:
Bismarck und Lassalle waren Freunde. Doch diese Freundschaft, auf der Bismarcks erfolgreicher Kampf gegen die Arbeiterklasse gründete, durfte auf keinen Fall offen sichtbar werden. Und wie durch einen Zufall starb Lassalle 1864 an den Folgen eines Duells … Ooops.