
In dem Interview hinter der Bezahlschranke heißt es:
»…Selenskyj: Wir kämpfen um ein Ergebnis. Wir haben die Wiederaufnahme der Hilfe erreicht und eine Vereinbarung über die gemeinsame Förderung von Bodenschätzen getroffen, die nicht gegen unsere Grundsätze verstößt. Es ist wichtig, dass Trump versteht, dass Putin lügt.
Und wir müssen unsererseits klug vorgehen und zeigen, dass wir nicht diejenigen sind, die bestimmte Prozesse verlangsamen. Das sind Kompromisse, die manchmal unbequem sind. Wir möchten, dass die Amerikaner erkennen, dass Putin keine Einigung will. Wir warten auf das Sanktionspaket der Vereinigten Staaten. Es ist stark und für die Russen sehr gefährlich.
WELT: Am Samstag erklärten die Europäer, dass es entweder eine Waffenruhe geben muss oder Sanktionen ab Montag. Das ist nicht geschehen. Und Trump selbst hat in seinen Äußerungen nicht von einer Waffenruhe gesprochen, sondern vom Treffen am Donnerstag. Was gibt Ihnen Hoffnung, dass die Sanktionen verhängt werden?
Selenskyj: Zunächst einmal glaube ich, dass Präsident Trump nicht gegen die Verhängung von Sanktionen ist. Außerdem glaube ich, dass es im US-Kongress den politischen Willen gibt, für Sanktionen zu stimmen. Und ich glaube, dass die USA kurz vor der Verabschiedung dieser Sanktionen stehen. Ich weiß, dass in den nächsten Tagen Konsultationen stattfinden, bei denen den Europäern erklärt wird, worum es bei den US-Sanktionen im Detail geht…
WELT: Was benötigt die Ukraine, um durchzuhalten?
Selenskyj: Wir halten uns derzeit recht gut. Natürlich haben wir Probleme, aber heute sprechen wir nicht mehr über jene Probleme, die wir hatten, als die Artilleriegeschosse zu langsam geliefert wurden. Wir produzieren unsere eigenen Drohnen, und dafür erhalten wir Finanzmittel, auch wenn es langsamer vorangeht, als wir mit unseren Partnern vereinbart hatten. Das Problem ist nicht der mangelnde Wille, sondern die Bürokratie. Es gibt Länder, in denen die Staatschefs selbst Druck auf ihre Institutionen ausüben. Sie rufen an und schreien…
WELT: Wir haben gesehen, wie herzlich Sie sich von Herrn Macron verabschiedet haben, als er aus Kiew abreiste. Betrachten Sie ihn als Ihren Freund?
Selenskyj: Ja, wir haben ein sehr gutes Verhältnis, wir sprechen oft miteinander. Macron hat eine sehr kreative Herangehensweise. Er ist bereit, Schritte zu unternehmen, Risiken einzugehen. Er ist sicherlich einer der stärksten Staatsmänner der Welt. Er kann sich aus schwierigen Situationen befreien, und dafür respektiere ich ihn.…
Dieses Interview erschien zuerst in der polnischen „Gazeta Wyborcza“, die wie WELT Teil der „Leading European Newspaper Alliance“ ist. Das Interview wurde bei der Übersetzung gekürzt und redaktionell bearbeitet.«

Nach dem Lesen obigen Interview-Ausschnitts habe ich den Eindruck, dass die Ukraine nicht nur eigene Drohnen produziert, sondern auch bei künstlicher Intelligenz eine führende Rolle einnehmen will.
Die zwangsfinanzierte Tagesschau verarscht mit jeder Meldung die Zuschauer und Leser. Die Berufslügner schreiben:
Bis zuletzt hatte Russlands Präsident Putin eine Teilnahme an den Verhandlungen mit der Ukraine offen gelassen. Doch nun ist klar: Er schickt nur Berater aus der zweiten Reihe.
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/putin-reist-nicht-nach-istanbul-102.html
Die russische Regierung hatte stets nur angekündigt, dass sie eine Delegation nach Istanbul entsenden wird. Alles andere waren irre Phantasien der Berufslügner.
Dass sich Präsident Putin nicht nach Istanbul (Türkei, NATO) begeben wird, versteht sich von selbst. Der Sieger eines Krieges begibt sich nicht zum Verlierer, um beim Verlierer einen Vertrag zu unterzeichnen und schon gar nicht zusammen mit einem Schauspieler wie Selenski.
Der Maulhuren der Konzernpresse sind ebenfalls von Irrsinn getrieben. Deren Meldungen stehen dem Schwachsinn der tagesschau in nichts nach (s. news.google.de).
Für den Fall, dass die Kallas in Istanbul eintrifft:
https://www.youtube.com/watch?v=VDMdTEj76_0
(Martin Sonneborn im EU-Parlament)